[Europa Bulliversalis 3] Das (Stammes-)(Föderal-)Königreich Kongo

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Bjarnekas

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Beitrag von Bjarnekas » 26. November 2018, 19:56

Kapitel 8 - Kontrollierte Expansion

Ich als der höchste Berater der missratenen Königsfamilie möchte die Erfolge meines Reiches weiter dokumentieren!

Zuerst konnten wir den Krieg aus den vergangenen Kapiteln beenden. Vier neue Provinzen, Nunu, Kuba, Songye und Munene, kann ich mein eigen nennen!
Zur Machtdemonstration und Stabilisierung habe ich dort sofort ein Handelszentrum bauen lassen. Kuba soll die glorreichste Provinz der Neu eroberten Gebiete werden.
Dieser Krieg mit der Annektion Lundas konnte ich endlich den riesigen Bündnisblock gegen uns auflösen. Mit Malischer Hilfe steht und nun der Weg zu den großen Seen offen.
Nachdem ich das Vorhaben der "Kolonialen Unternehmungen" überdacht und ausgeführt hatte, siedelten sich Kolonisten an der Elfenbeinküste an, um eine Botschaft an der Malischen Grenze zu errichten.
Mali darf sich im Gegenzug in Gabun niederlassen. So wollen wir unsere Beziehungen stärken und festigen.

Als riesigen diplomatischen Erfolg möchte ich die Gespräche mit den dem Imperator Mutapas herausstellen.
Ich konnte sehr erfolgreiche Gespräche mit ihm führen, um Grenzen zwischen unseren Reichen abzusprechen.
Uns gehört nun offiziell der gesamte Kongo und die Afrikanischen großen Seen ohne das Gebiet Tansania. Dies sehe ich als großen Erfolg für mein aufstrebendes Reich an.

Um die afrikanische Vereinigung und besonders die Großmacht Mali weiter zu stärken, half ich ihnen in einem Krieg gegen Kanem-Bornu.
Hier konnte ich großen Vertrauen und Hilfeleistungen für nächste Kriege gewinnen, da dieser Krieg kaum Aufwand für uns war.

1510 konnte ich dann das erste Regiment mit Bronzekanonen in meiner Armee begrüßen.
Dies zeigt, wie fortschrittlich der Kongo schon ist. Ich bin ein offener Herrscher/ höchster Berater, der jegliche Innovationen fördert.

1513 konnte im Sommer die Botschaft fertiggestellt werden. Meine nächsten Ziele sind nun die Kolonialisierung der Provinz Benguela.

Mittlerweile bin ich als Berater schon 44 Jahre alt, daher werde ich diese Chronik warscheinlich nicht mehr lange führen... Trotzdem,

Jag är bäst.
Zuletzt geändert von Bjarnekas am 8. Januar 2019, 15:50, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [Europa Bulliversalis 3] Das Stammeskönigreich Kongo

Beitrag von Bjarnekas » 2. Dezember 2018, 16:16

[align=center]Kapitel 9 - Der Grenzvertrag mit Mutapa[/align]

Hier möchte ich noch einmal aufzeigen, auf welche Gebiete ich einen Anspruch besitze.
Diese Gebiete werde ich unserer Nation nach und nach einverleiben!
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Zuletzt geändert von Bjarnekas am 19. Juni 2019, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 2. Dezember 2018, 16:18

[align=center]Kapitel 10 - Verwirrende Diplomatie[/align]

Dies wird wahrscheinlich mein letzter Eintrag in die Familienchronik sein. Ich werde alt und zornig, wenn ich weiter solche ermüdenden Aufgaben nachgehen muss.
Daher wird der nächste Eintrag schon von meinem Sohn sein, der genauso heißt wie ich und auch dieselben Ziele verfolgt wie ich.

Zuerst muss ich fröhlich feststellen, dass die Gelehrten sich entschlossen haben, nach der kolonialen Expansion nun auch die Wirtschaft zu fördern.
Nach und nach konnte ich die Steuereinnahmen 2 mal ca. um 10 % erhöhen und die Baukosten für extreme Bauprojekte senken.

1921 konnte dann ein kleinerer Krieg mit wenigen Verlusten beendet werden, indem ich die Nation Kalundwe komplett annektieren konnte.
So konnte ich nun Gebiete mit 22 Entwicklung mein eigen nennen, womit ich meinem Ziel, das Kongo-Becken zu vereinen, immer näher komme.
Ich muss keine Angst mehr vor Koalitionen gegen mich haben, da meine Verbündeten im Norden und die guten Beziehungen mit Mutapa zu mächtig für diese kleinen Stämme sind.

Lange Zeit passierte nichts und die Angst der Bevölkerung vor großen Kriegen war gering. Doch auf einmal tauchten 1523 genauso weiße Männer wie ich in der Provinz Gabun auf und beanspruchten sie.
Der Marokkaner gab uns den Tipp, dass diese Männer, Aragonesen genant, zu dem Kastillianer gehören, der ein gewiefter Herrscher war.
Spannungen in der Bevölkerung aufgrund der Angst eines Krieges veranlassten mich, dass Gespräch mit dem Kastillianer zu suchen.
Er versprach mir, den Anspruch gegen etwas Gold fallen zu lassen und die Provinz als vollwertige Stadt an mich zu verkaufen.
Ein diplomatischer Erfolg, der dazu führte, dass sich meine Meinung über den Kastillianer langsam ändert.
Außerdem wurde bestimmte Personen im Land hingerichtet, die behaupten, der Kongo sei nicht die absolute Weltmacht! Abgesehen eigentlich allen anderen Nationen, die ich kenne.

1525 führte ich einen weiteren Krieg gegen Kazambe, in dem ich neue 6 Provinzen mit 37 Entwicklung erobert. Keine Aufgabe mehr für Malische Condottieri, der 1. Krieg ohne jegliche Hilfe!

Ein Diplomatischer Supergau entstand 1527, wo unser treuster Verbündete auf einen Schlag alle guten Beziehungen mit dem Imperium Mutapa auflöste, indem er sie Rivalisiert.
Der große Erfolg des geschlossenen Grenzpaktes mit Mutapa stand auf dem Ziel.
Doch konnte die Situation schnell geregelt werden, indem der wohl etwas verwirrte Diplomat geköpft wurde! Der Mutapische Großimperator sah danach von Vergeltung ab und rivalisierte Mali nicht zurück.

Im Februar 1529 starb er endlich, der vitale Marokkanische König. Er beendete eine Ära in der afrikanischen Vereinigung.
Ab nun ist der Malischer Herrscher für 10 Jahre unser Blutsvater, der ab nun 1,54 Dukaten von uns als Subventionen erhält.

1531 wurde ich dann in einen Krieg mit dem Mameluckenreich gerufen. Nachdem Europäer schon auf ihn schlagen, wollte die afrikanische Vereinung das Mameluckenreich nun noch von der Klippe stürzen.
Dies ist für mein Reich jedoch relativ schwierig, da ich keine Karten Ägyptens, Arabiens und Syriens. Trotzdem ist der Kriegsverlauf für uns positiv.

Da dies mein letzter Eintrag sein wird, nochmal in schöner Schrift!
Jag är bäst
Zuletzt geändert von Bjarnekas am 8. Januar 2019, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 16. Dezember 2018, 00:32

Kapitel 11 - Neuer Ruhm für den Kongo


Starten möchte ich chronologisch: Mit dem Ende des Krieges mit den sogenannten "Mamemucken".
Hier riefen unsere Freunde aus Marokko in ein Gebiet, von dem wir gar nichts wussten.
Nach und nach und in Eskorte der Malischen Armeen konnten wir die Mameluckische Hauptstadt erobern und nach einigen Schlachten den Marokkanern zum Sieg verhelfen.

Am vierten Juli 1529 passierte dann etwas Unmögliches! Ich erhielt 2 Stimmen in einer Abstimmung der Wirtschaftsvereinigung und wurde somit für 10 Jahre Blutsvater.
Überwältigt musste ich von Botschaftern des Mali und Marokko aufnehmen, dass sie mich für einen Weisen Führer der Vereinigung halten.
Laut der Abmachungen erhielten wir also 8 Dukaten im Monat, was somit 960 Dukaten in 10 Jahren entspricht.
Ein Teil davon ging aber sehr schnell in ein großes und prunkvolles Fest in der Stadt Rund drauf.

Die Stadt Rund gibt uns derzeit sehr viel Macht und Anerkennung.
Zu einem ist die Stadt mit großen Geldmengen restauriert und mit großen Gebäuden vergrößert,
zum anderen haben sich dort Gelehrte aus aller Welt angesiedelt, die dort den Kolonialismus verbreiten und mir zeigten, wie ich den Handelseinfluss auf der ganzen (runden) Welt erhöhen kann.

1536 konnte ich eine Provinz erkaufen. Die ehemalige aragonische Kolonie in Gabun, die sich dem spanischen Königreich angeschlossen hatte,
wurde mit 125 Goldmünzen dem Kongo übertragen. Somit konnte ich die Handelsmacht an der Elfenbeinküste stärken und das nördliche Kongobecken erobert.

Im Jahr 1939 geschahen 2 wichtige Ereignisse in der afrikanischen Wirtschaftsvereinigung:
Zuerst konnte ich als letzte Amtshandlung eine Abstimmung zur Aufnahme des Äthiopischen Kaiserreiches vorschlagen,
die der damals inoffiziell gewählte Blutsvater als Mali mithilfe der Lichtbringer durchführte.
Einstimmig konnte Äthiopien aufgenommen werden, die uns sofort auf eine goldene Tasse des schwarzen Goldes, genannt "Kaffee" einluden.

Die Armeen standen in einer wahrlichen Zeit der Diplomatie jedoch nicht still.
Sie mussten kleinere, primitive Völker in zwei Guerilla-Kriegen vernichten, wodurch wir 8 Provinzen aus Buha und Kazambe annektierten.

In der Zukunft hoffen wir, besonders Äthiopien zu stärken, die afrikanischen großen Seen zu erobern und Mali bei ihren späteren, wahrscheinlich sehr großen, Kriegen zu helfen!
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Zuletzt geändert von Bjarnekas am 19. Juni 2019, 19:18, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 7. Januar 2019, 21:20

Kapitel 12 - Ärger in Afrika



Auch in den letzten Jahren brachte man Kriege in unser Land, auch wenn diese immer vorteilhaft für uns ausgingen.
1556 rief uns einer der Verbündeten in einen Krieg gegen Sannar, Ajuuraan und weitere Länder. In diesem Krieg verhielten wir uns relativ passiv, eroberten jedoch auch die Hauptstadt von Ajuuraan und zerstörten kleinere Armeen.
Relativ zeitgleich riefen uns die Marokkaner und Äthiopier in einen erneuten Krieg gegen das Mameluckenreich, in dem wir 1559 wieder glorreiche Territorien erobern konnten.
Als besonders wichtig empfinden wir dabei die neuen Gebiete Äthiopiens am Horn. Somit konnten wir die Äthiopier stärken und zeitgleich Ansprüche auf den ganzen Handel im Horn sichern.
Dies soll nach und nach unter Äthiopien erobert werden.

Im Jahr 1561 wurde ein neuer Blutsvater gewählt, uns zwar einstimmig: Der Äthiopier wurde zum Blutsvater und erhielt somit reichlich Handelsabgaben.
Um britisch Ostafrika nervige Bündnisangebote und Gespräche zu ersparen, annektierten wir Chowke, eine Nation, die viel zu lange schon Angst vor unserer starken Armee hatten.
Sie waren die letzte Nation, die dem Reich Kongo noch gefehlt hatte, um die Region im Kongo zu vereinen, doch jetzt ist sie unser!

1570 gelang die afrikanische Wirtschaftsvereinigung in eine vollkommene prekäre Situation.
Als sich britisch Ostafrika mit den Indern anlegte, wollte Punjab über das Festland die wertvollen Provinzen erobern, dafür brauchte Punjab aber die Erlaubnis, durch Äthiopische Provinzen zu ziehen.
Nach langen Überlegungen und mehreren materialistischen Angeboten der Inder lehnten wir ab.
Damit haben wir zwar den Zorn Punjabs und Hormus auf uns gezogen, konnten aber auch einige Gefälligkeiten in britisch Ostafrika erlangen.

Im Juni 1571 fand die nächste Wahl in der afrikanischen Wirtschaftsunion statt. Durch die Abwesenheit der Malischen Gesandten und der Regel, dass der Blutsvater immer wechseln muss,
standen nur noch Marokko und der Kongo zu Wahl. Da sich die Gesandten nicht als Patrioten zeigen wollten, wählte der Kongo Marokko und Marokko den Kongo.
Nun musste sich der Äthiopier entscheiden, der sich aber nach Überlegungen für den Kongo entschied.
Riesige Handelsabgaben kamen in Mpemba, Voltasee und Rund an.

Beflügelt in unseren großen Einnahmen, sahen wir uns bestätigt, unwichtige Europäer aus dem Handel der Elfenbeinküste zu verbannen.
So erklärten wir Holland den Krieg, um die drei Provinzen an der Küste zu erobern.
Die Provinzen dort waren nicht das Problem, 6 Regimenter der Gegner weniger gehörten sie uns, doch hatten sich die Holländer in Amsterdam verbunkert.
So befahl ich den Admirälen, in den Ärmelkanal zu segeln und dort mithilfe einiger Regimenter die Hauptstadt zu erobern.
Doch als die Flotte da war und die Holländer die Armada aus 7 Transportschiffen sahen, lenkten sie aus Angst sofort ein.
So konnte die Getreideküste, Sierra Leone und Karou mit nur einer unnötigen Fahrt gewonnen werden.


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Zuletzt geändert von Bjarnekas am 30. Januar 2019, 22:00, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 13. Januar 2019, 22:21

Kapitel 13 - Wie groß wird die Vereinigung denn noch?



Die Jahrzehnte von den 60ern zu 90ern werden den Herrschern in Afrika für immer in Erinnerung bleiben!
Zoff in der Vereinigung führte zu einer Erfrierung der Beziehungen zwischen Marokko und Mali und beide versuchten, mögliche Freunde aus der Welt auf ihre Seite zu ziehen.
Um die Verhandlungen um die Provinzen in Ägypten und kleinen Teilen Arabiens nicht zu behindern, musste ich als Blutsvater der Notstand ausrufen.
So bleib ich Blutsvater und diente als Schlichter beider Parteien, wobei ich aber keinen Handel mehr erhielt.
Gekränkte Marokkaner und Malier verhielten sich wie angeschossene Pferde und suchten für eine Zeit immer nach neuem Streitpotenzial.

Nach zahlreichen, sehr hitzigen Verhandlungen einigten sich die Herrscherhäuser:
  • Eine Grenze in Ägypten wurde noch relativ inoffiziell geschlossen, um Malis und Marokkos Ambitionen in Ägypten zu befriedigen.
  • Die Vereinigung sollte wieder auf freundlichen Beziehungen beruhen.
  • Außerdem wurden durch ein Angebot der Hormischen Händler Grenzverläufe in Arabien gezogen.
    So erhält Hormus Arabien, inklusive Mekka und Medina, Äthiopien dafür Äthiopien die gesamte Handelsregion am Golf Aden.
Doch auch im wunderschönen Kongo ging es (friedlich) vor ran.
Bis zum Jahr 1580 bauten wir unsere Hauptstadt weiter und weiter aus. Dort zogen immer mehr Gelehrte ein, die eine fortschrittliche Maschine mitbrachten.
Am 25. Juli 1580 erhielten wir von einem kleinen Mädchen ein Flugblatt, welches mir gleich extrem merkwürdig erschien.
Jedes kleine e oder i sah gleich aus. Immer der gleiche Punkt über dem Strich. Auch die Schrift bleib immer gleich groß. Hexerei!

Diesem Flugblatt konnte ich entnehmen, dass mich ein Europäer namens "Hans Riffe von Lichtenau" zu einem Fest aufgrund des Nationalfeiertags am 24. Juli einlud.
Gefesselt aufgrund dieses merkwürdigen Blattes sagte ich zu und ging am Abend zu diesem (angeblichem) Fest.
Es gab zwar leckeren Lumumba, aber der leicht gebräunte, glatzköpfige Mann Mitte 40 empfing mich aus einem anderem Grund.
Er trug ungewöhnliche Kleider für unsere heißen Temperaturen, doch das erschien mir zweitrangig.
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Er führte mich zu einer komischen Maschine, die ich so in das Festfeuer am Nationalfeiertag geworfen hätte.
Ich fragte ihn nun schon leicht genervt, ob er nur meine Zeit verschwenden will und mit Daumenschrauben bei den Krokodilen landen möchte.

Fast akzentfrei und unbeeindruckt erklärte er mir, dass dies eine Weltverändernde Erfindung eines Mönches aus Mainz.
Mit dieser Erfindung namens పత్రికా oder auch "Druckerpresse" könnte man Bücher in schnellerer Geschwindigkeit und höherer Stückzahl "drucken".
So hat er auch das Flugblatt hergestellt.

Stunden und einem langem Gespräch später ließ ich in der Nacht einige Baumeister der Königsfamilie kommen und die Baupläne für die Maschine abholen.
Er wurde königlich belohnt und zu einem Ranghohen Aufseher dieser Bauarbeiten an den Maschinen ernannt.
Als kleine Gegenleistung erhielt ich ein gedrucktes Buch in Latein, ein Sammelbund alter Schriften mit dem Namen "Vetus Latina".
764.jpg
Noch weiß ich nicht genau, was ich damit anfangen soll, aber die Verse im Buch habe ich verschlungen.
Nach und nach las ich Geschichten einer überirdischen Person, der alles auf unserer Welt kontrolliert und überwacht.
Und Leute, die seine Regeln nicht befolgen, werden bestraft, wie die ersten Menschen auf der Erde, Adam und Eva. Diese Geschichte wiederzugeben, ist schwieriger als gedacht...

Seitdem habe ich große Angst, dass mich diese Person im Himmel dafür bestrafen will, dass ich ihm nicht folge und Kriegsgötter anbete.
Außerdem scheinen sich die Mutapanesen diesem Kult auch schon angeschlossen zu haben.
Vielleicht sollte ich die Menschen hier im Land auch zu diesem göttlichen Mann bekehren?!
Spoiler für Anmerkung:
Fortsetzung folgt. Hoffentlich...
Um die letzten primitiven Völker in Zentralafrika auszulöschen, unterwarf und annektierte ich 1583 die Nation Busoga.
Sie waren besonders für uns. Früher waren sie treue Verbündete im Kampf gegen Kuba und Kazambe, jetzt fielen sie unserem Machthunger in Zentralafrika zu Füßen.

Nach der Entdeckung der Druckerpresse in Mpemba fiel mir (viel zu spät) auf, dass es diese Maschinen gar nicht über die Stadtgrenzen schafften.
Gezwungen, die Druckerpresse staatlich zu förden, reiste ich an das Königshaus in Stockholm, um dort Entwicklungshilfe zu erbitten. Dort wurde die పత్రికా zuerst als nützlich empfunden.
Nach einem kurzen Gespräch mit dem König kam ich mit schwedischer Gutherzigkeit zurück in den Kongo.
2 Schiffe, beluden mit Goldstücken reichten aus, um jeder Region im Land einige Pressen zu finanzieren und damit die Erfindung neuer Technologien zu fördern.

Jag är bäst

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Beitrag von Bjarnekas » 20. März 2019, 22:50

Kapitel 14 - 140 Jahre Kongolesische Geschichte im Schnelldurchgang


Ich, ein Nachfahre der großen Berater des Kongos, mit den Wurzeln aus Schweden, sehe es als meine Pflicht an, die Aufzeichnungen meiner Großväter wider aufzunehmen,
auch wenn ich die Geschichte nur an Beschreibungen meiner Großväter darstellen kann. Meine schlechte Formulierung möchte ich Entschuldigen, ich schreibe erst seit kurzem und dabei auch noch aus dem Kopf heraus.
  • Wenn ich zum Beispiel meine Großväter auf die "Afrikanische Vereinigung" anspreche, dann keifen sie nur zurück, dass diese Zeiten vorbei seien und unsere Malischen Freunde jetzt weg seien.
    Das verstehe ich zwar nur so halb, da ich kaum etwas von dieser "Vereinigung" weiß, aber anscheinend sicherte sie das Überleben halb Afrikas, bis es von den eigenen Mitgliedern aus selbst zerschlagen wurde.
    Die Jahrhunderte lang regierende Dynastie floh nach Süd-Georgia und das Malische Großreich zerfiel, wie es sich schon einmal Anfang des 14. Jahrhunderts anbahnte.
  • Nachdem ein Machtvakuum in Mali entstanden war, was nach weiteren Auseinandersetzungen mit Marokko und Mutapa zerfiel es komplett. Es wurde aufgeteilt in die Handelshäuser des HHR und Spaniens.
    Aber auch Marokko und Mutapa annektierten Teile des Reiches, wobei Mutapa ein ehemaliges Vereinigungmitglied, Äthiopien, fraß, dass nach der Auflösung der Vereinigung nur mit den Griechen verbündet war.
  • Ohne die Vereinigung musste anscheinend auch der Kongo um sein Territorium flüchten, da Mutapa immer stärker wurde, ohne dass der Kongo mächtiger wurde.
    So suchten sich meine Großväter neue Verbündete, die sie schließlich in Schweden und Großbritannien fanden.
    Das wirtschaftlich schwache Land, was zufor auch schon Entwicklungshilfe von Schweden erhielt, wurde ab jetzt subventioniert, um die eigene Wirtschaft zu stärken.
    Dies gelang auch, die Schatzkassen füllten sich und große Bauprogramme wurden in Auftrag gegeben.
    Die Bevölkerung war und ist von den Taten der Schweden dankbar und nahmen daher ohne jegliche Einwirkungen des Königshauses oder der Schweden einen neuen Glauben, den protestantischen Glauben an.
    Kirche wurden erbaut, die Arbeitsmoral der Kongolesen war so hoch wie lange nicht und das Land durchgeht seit daher ein großes Wirtschaftswunder.
  • Mit der Stabilität im Land entstand auch eine neue Regierungsform im Kongo: Ein Königreich mit Generalstaaten -> ein Föderalkönigreich entstand, was dem Land sehr gut tut.
  • Das Land war alles, was sich ein Herrscher wünscht: Groß, stabil, wirtschaftlich, politisch und nach und nach auch militärisch stark.
    Aber um den Wohlstand im Kongo nicht zu gefährden, wurden Kriege nun in Europa ausgetragen.
    Dort kamen uns die Ambitionen des Schwedenkönigs gerade Recht. Sie führten Krieg nach Krieg, fast immer gewann die Nordische Allianz um Großbritannien, Schweden und dem Kongo.
    Kostspielig wurden die Kriege jedoch nie für unser schöne Land. Rekruten waren genügend vorhanden, auch wenn die Truppen in Europa kaum Schlachten verloren. So füllten sich die Kassen mehr und mehr.
    Große Erfolge erzielte unser Bündnis nach Kriegen mit Preußen und Russland, sowie dem Heiligen Römischen Reichs, denn auch wenn Schweden und die Briten, aber auch wir große Verluste einstecken mussten,
    konnten wir nach verheerenden Schlachten gegen feindliche Truppe Hamburg, Holstein, Lauenburg und Lüneburg für Schweden erobern, woraufhin wir mit diplomatischen Verträgen eine Periode des Friedens in
    Europa einläuten konnten, die noch bis heute gilt. Zum Beispiel wurde die Rivalität zwischen Schweden und Preußen beendet und eine Tochter des Deutschen Kaisers ist nun mit dem Kongolesischen König leirt.
Wirtschaft des Kongos.jpg
Wirtschaft des Kongos.jpg (108.3 KiB) 3474 mal betrachtet

Im 17. Jahrhundert nach Chriti Geburt geht es dem Kongo und deren Verbündeten so gut wie noch nie und die Herrscher im Kongo blieben pazifistisch, jedoch nur auf dem eigenen Kontinent.

Auf mich , den Kongo und die Nordische Allianz
Jag är bäst, Det vackraste landet på jorden och de härliga Nordisk allians
Zuletzt geändert von Bjarnekas am 13. April 2019, 10:01, insgesamt 3-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 20. März 2019, 22:57

Rostock_Burning_1677.jpg
Kapitel 15 - Bjarnes Glorreiche Karten: Norddeutschland und Skaninavien


Die schöne Dynastie der Bjarnestens ist noch genauso Geographisch affin wie vor Jahrhunderten,
da kamen ihr die Kriege gegen Preußen und Russland, sowie gegen das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen gerade Recht.
Ich, ein Nachfahre der größten Berater des Kongos, mit den Wurzeln aus Schweden, zeige schöne Orte zum Schlachten führen.

Rostock

Rostock ist eine ehemalige Hansestadt, die in den letzten Jahren oft als Schlachtfeld für Auseinandersetzungen der Schweden und Preußen führte.
Durch ständige Belagerungen sank der Wohlstand in den Gebieten um Rostock stetig und nach den Verheerenden Bränden 1677 lag die Stadt in Trümmern, die erst wieder aufgebaut werden mussten.
Und wenn man Rostock besitzt, kann man von dort aus gut verteidigen, da es eine gut ausgebaute Festung und ein gutes Terrain zum Verteidigen an der Ostsee bietet.

Seite 1
Plan_von_Rostock_gez_1780-1790_J.M._von_Tarnows.jpg
800px-Rostock_Wappen.svg.png
Uni-1700.jpg
Uni-1700.jpg (128.16 KiB) 3474 mal betrachtet
Rostock_Neuer_Markt_Blutstrasse_Marienkirche_Nordseite_1900.jpg
Zuletzt geändert von Bjarnekas am 3. April 2019, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Bjarnekas » 3. April 2019, 15:36

1000px-Makhayev,_Kachalov_-_View_of_Neva_Downstream_between_Winter_Palace_and_Academy_of_Sciences_1753.jpg
[align=center]Kapitel 15 - Bjarnes Glorreiche Karten: St. Petersburg[/align]


St. Petersburg

Diese Stadt an der Mündung der Newa in den schwedischen Meerbusen, ist keine andere als die Hauptstadt der Russen. Durch den Neva ist es ein reicher Umschlagplatz an Waren.
Hier wird innerhalb einer Sternenfestung Handel, betrieben und unermüdlich produziert,
da die Zarin Sophia Romanov und ihre Vorgänger(-innen) die Infrastruktur weitreichend ausgebaut haben.
Werkstätten und Manufakturen stehen hier Glied an Glied. Aber auch viele Aufklärer wie Aleksandr Nikolaevič Radiščev leben hier und fordern eben ihre unnötigen und
komplett Vaterlands feindlichen Vorstellungen wie Gleichheit vor dem Gesetz (Welches Gesetz?), Meinungs- und Religionsfreiheit.
Spoiler für Meinungs- und Religionsfreiheit wird in Russland geduldet!:
Solange sie mit der/der Zar/-in übereinstimmt.
Map_of_St._Petersburg_(Einseitige_Farbkarte).jpeg

Hauptstadt wurde sie bei der Gründung des Russischen Zarentums, die danach schnell zur Metropole des Reiches wuchs. Das Motto: "Hauptstadt aus dem Nichts".
Heute ist die Stadt ein wahres Juwel der Welt, die kongolesische Truppe selbst schon mit eigenen Augen (wenigstens aus der Ferne) sehen konnten.
Diesem Bedürfnis der Truppen, wundervolle Städte zu sehen, werde ich weiter nachkommen.

Seite 2
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51028_Basilius-Kathedrale_Moskau_Original.jpg
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Beitrag von Bjarnekas » 12. April 2019, 22:43

[align=center]Kapitel 16 - Erneute Ruhe vor dem Sturm[/align]

Nachdem ich von längeren Reisen aus Voltasee und Rund wieder zurückkehrte und in unserer schönen Hauptstadt Mpemba ankam,
wurde ich sofort an die Küste Soyos weitergeschickt, da dort angeblich ein spanisches Schiff angeschwemmt wurde...
Und meine Bevölkerung log nicht! An einer Landzunge hing es, die spanische Flagge zerfleddert und die Galeone in zweierlei gerissen.
An der ganzen Küste sind Gold-Dukaten angespült worden, die an mich übergeben wurden. Ganze 5000 Dukaten durch pures Glück.
Spanische Galeone gestrandet.jpg
1710 bemerkte unser König, dass uns Teile der westafrkanischen Küste noch gar nicht gehörten.
Die Botschaft Malis, die noch zu Zeiten der Vereinigung gegründet wurde, war nach dem Untergang der "guten" Dynastie zerfallen,
da die Familie auf die schöne Süd-Georgia und nicht nach Loyo geflüchtet war.
Nun war es an der Zeit, diese schöne Provinz wieder zurückerlangen. Ein kurzer Krieg, eine kurze Besetzung und danach Landreformen.
Fertig war eine neue, bzw. eigentlich alte Provinz des kongolesisches Königshauses.

Nach dem Krieg saturierte der schöne Kongo, sprich: Der Kongo wird keine weiteren Ansprüche auf afrikanische Provinzen stellen,
um weitere, besonders freundliche Beziehungen zu den Nachbarn aufzubauen.
Ich empfahl des Königshauses, nun eine andere Strategie zu verfolgen.
Spoiler für Kleine Anmerkung:
Eigentlich verfolgt der Kongo diese Strategie schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten.
Die neue Strategie war, den Verbündeten bei jeglichen Angelegenheiten zu unterstützen und
in den womöglich längeren Friedensphasen die Technologie auf den neusten Stand zu bringen und unsere Hauptstadt Mpemba auszubauen.
So Investierte ab 1710 jegliche Rücklagen in neue Regierungszentren, Zählhäuser, Universitäten und Manufakturen,
was zu immer neuen Einnahmen und so zu noch mehr großen Bauaufträgen führte.

Um auch auf das Weltgeschehen einzugehen, begann wohl 1710 ebenfalls ein neues Zeitalter.
In diesem Jahr haben sich kleinere demokratische Minderheiten zusammengeschlossen, um auf der ganzen Welt Revolutionen zu starten.
Zum Glück blieb dem Kongo dieses Desaster bis jetzt erspart, andere Nationen hatten damit aber größere Probleme.
Zufälligerweise schaffte der König nach meiner Empfehlung in diesem Jahr die Sklaverei ab, was zu seinem erstaunen, zu höheren Einnahmen führte.

Jahre später konnte ich ein lohnendes Geschäft mit dem Lordprotektor Marokkos verhandeln,
da ich unbedingt die kleinen Falklandinseln besitzen wollte.
Nicht aus Machtinteresse, sondern eher aus ästhetischen Gründen, da die Provinz nicht mit Mpemba, Wien, Rom oder Byzanz vergleichbar ist.
Als ich gerade mit dem Autokraten in Verhandlungen saß, hörten wir von einem verheerenden Erdbeben auf der Insel,
dass einige Wohnhäuser einstürzen ließ und viele Menschenleben kostete.
So war die Provinz noch wertloser als vorher, was den Lordprotektor dazu veranlasste, dem Kongo in seiner Großzügigkeit die Provinz zu schenken.
Als ich dann Monate später mit der Kaufurkunde und einigen Siedler auf der Insel eintraf,
konnte ich die Schiffswerft und die Schiffsbedarfsmanufaktur schon von weiten. Glücklicherweise hatten diese das Erdbeben überlebt.
So war das Geschäft ein voller Erfolg!

Mal sehen, was die Zeit noch bringt.

Jag är bäst.

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