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Die ersten Schritte

Veni, vidi, vici - kommt, seht und siegt. Begebt euch in die Antike und schlüpft in die Sandalen von Alexander dem Großen oder Julius Caesar und baut euch ein Weltreich, das in die Geschichtsbücher eingeht.
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Zak0r

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Die ersten Schritte

Beitrag von Zak0r » 29. April 2019, 15:28

Erzählt doch mal, wie eure ersten Spielrunden abgelaufen sind, welche Erfolge ihr hattet oder wie ihr grandios gescheitert seid.

Ich lege mal vor. Ich habe eine Runde mit Epirus angefangen und es lief auch sehr gut in Griechenland. Ich konnte relativ schnell nach Süden auf die Peloponnes-Halbinsel expandieren und dann auch Sparta unterwerfen. Da dann nur noch große Länder in Griechenland übrig waren, wendete ich meinen Blick auf den italienischen Stiefel und wollte den Absatz erobern. Unglücklicherweise habe ich dabei unfreiwillig die Geschichte nachgespielt und bin grandios gescheitert. Epirus hat ja Pyrrhus als Herrscher und dem einen oder anderen ist vielleicht der Pyrrhus-Sieg geläufig.

Ich griff also das Land am Absatz des Stiefels (irgendwas mit M) an, das mit einigen anderen kleineren Ländern in einer Verteidigungsliga war und auch vom etwas größeren Lukanien weiter westlich garantiert wurde. Leider war mir nicht bewusst, dass die Garantie-Mechanik etwas anders funktioniert als bei Europa Universalis 4. Und so übernahm Lukanien die Kriegsführung beim Gegner. Das war mir erstmal egal, weil mir nicht klar war, dass Lukanien mit Rom verbündet ist und dieses auch in den Krieg rufen darf. So marschierten dann plötzlich Legionen nach Süditalien und ich musste etliche Schlachten schlagen. Das gelang auch erst einmal ganz gut, weil ich die gegnerischen Armeen einzeln erwischen konnte. Insgesamt erzielte ich so 14 Pyrrhus-Siege und musste dann ohne eine einzige Niederlage den Krieg leider verloren geben, weil schlicht niemand mehr lebte, um für mich zu kämpfen - während der Gegner stets seine Reihen aufs neue füllen konnte. Fast so wie in der echten Geschichte. Hat aber irgendwie weit weniger Spaß gemacht, das nachzuspielen, als man angenommen hätte. :mrgreen:

Und jetzt seid ihr dran!

Shalom_Don

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Re: Die ersten Schritte

Beitrag von Shalom_Don » 16. Mai 2019, 10:32

Runde mit Sparta:

Nachdem die spartanischen Geschicke in meine fähigen(eher unfähigen) Hände gelegt wurden, gab es von Start weg die ein oder andere ehrenhafte Schlacht in dessen Folge ein par Gebietsbesetzungen pro Sparta ausfielen. Doch der große Boss in Griechenland ist zu Anfang Macedon und eben jene konnten auf Grund der Beliebtheit nicht durch die Anrainerstaaten bis zu mir durchkommen. Diesen Umstand frech ausnutzend vergrößerte ich die spartanischen Lande und genau das wurde mir zum Verhängnis, ohne den Status zu wechseln erlaubten plötzlich die Nachbarn zu denen ich gute Beziehungen gepflegt hatte plötzlich den militärischen Zugang und eine Welle an Armeen der Macedonier ergossen sich in Richtung Sparta und irgendwann ist auch das Land dann zu klein um trotz Sieg, seine Moral komplett wieder zu regenerieren.
Und wie es sich für einen richtigen Überlegenheitskrieg mit Ziel meines Verbündeten gehört wurde erst Sparta besiegt und besetzt und nicht der "Kollege" (Einprovinzler) und in einem Zwangsfrieden wurden alle Gebiete Spartas den Macedoniern zugeschlagen. Ende

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Zak0r

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Re: Die ersten Schritte

Beitrag von Zak0r » 16. Mai 2019, 11:27

Du hättest besser an den Thermopylen verteidigen sollen. :mrgreen:

Bisschen ärgerlich aber auch bisschen witzig fand ich in einer anderen Runde, dass mir in zwei Kriegen jeweils die besetzte gegnerische Hauptstadt entwischt ist, indem dort während des Krieges der letzte Bürger verhungert ist und die Festung aufgelöst wurde. Dann sprang die Hauptstadt in eine andere Stadt, die noch nicht besetzt war. Dankeschön! :))

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