Open Dev

Von der Steinzeit in die Moderne - erschafft eure eigene Zivilisation aus den größten Kulturen der Menschheit. Sammelt Ruhm durch große Errungenschaften und geht so in die Geschichte ein
DanaMorgenrot
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Re: Open Dev

Beitrag von DanaMorgenrot »

Hallo!

Bisher kannte ich Humankind nur durch die WB Streams und es hatte mich nicht so angesprochen, das hat sich aber seit der Lucy Open Dev und der ersten eigenen praktischen Erfahrung komplett geändert.

Was mir besonders Spaß macht ist, das man bei Humankind unterschiedliche Aufgaben bei der Expansion meistern muss, die sich von anderen mir bekannten 4X-Spielen deutlich unterscheiden und die auch abhängig vom aktuellen Zeitalter sind:


Phase 1 (Spielbeginn): Die Welt/ den Kontinent entdecken und Nahrung sammeln um die Population zu vergrößern. Eine große Population vor Gründung der ersten Stadt ist wichtig um später die neuen Städte schnell ans Laufen zu bekommen. Siedeln ist hier nicht wichtig, Schwerpunkt liegt auf Kampf, Plünderung und Entdeckung, es gibt keine Diplomatie oder Forschung

Phase 2 (Wahl des ersten Volks): Regionen in Besitz nehmen, die erste Forschung betreiben, Ressourcen anschließen, Plündern und Kämpfen

Phase 3 (Städte gründen): Außenposten in Städte umwandeln oder in bestehende Städte integrieren, die wenigen vorhanden Administratoren benutzen um Stabilitätsprobleme in den Griff zu bekommen, die ersten Kriege führen bzw erste diplomatischen Beziehungen aufnehmen

Phase 4: Städte zusammenschließen, neue Städte gründen durch Siedler unter Umgehung von Außenposten, Außenposten direkt in größere Städte umwandeln, bestehende Städte durch Weiler(Hamlets) vergrößern, fremde Städte belagern und/oder einnehmen


VG Dana
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Re: Open Dev

Beitrag von writingbull »

DanaMorgenrot hat geschrieben: 20. Dezember 2020, 12:42Was mir besonders Spaß macht ist, das man bei Humankind unterschiedliche Aufgaben bei der Expansion meistern muss, die sich von anderen mir bekannten 4X-Spielen deutlich unterscheiden und die auch abhängig vom aktuellen Zeitalter sind:
Spoiler für :

Phase 1 (Spielbeginn): Die Welt/ den Kontinent entdecken und Nahrung sammeln um die Population zu vergrößern. Eine große Population vor Gründung der ersten Stadt ist wichtig um später die neuen Städte schnell ans Laufen zu bekommen. Siedeln ist hier nicht wichtig, Schwerpunkt liegt auf Kampf, Plünderung und Entdeckung, es gibt keine Diplomatie oder Forschung

Phase 2 (Wahl des ersten Volks): Regionen in Besitz nehmen, die erste Forschung betreiben, Ressourcen anschließen, Plündern und Kämpfen

Phase 3 (Städte gründen): Außenposten in Städte umwandeln oder in bestehende Städte integrieren, die wenigen vorhanden Administratoren benutzen um Stabilitätsprobleme in den Griff zu bekommen, die ersten Kriege führen bzw erste diplomatischen Beziehungen aufnehmen

Phase 4: Städte zusammenschließen, neue Städte gründen durch Siedler unter Umgehung von Außenposten, Außenposten direkt in größere Städte umwandeln, bestehende Städte durch Weiler(Hamlets) vergrößern, fremde Städte belagern und/oder einnehmen
Das ist eine echt interessante Beschreibung! Vielen Dank. :-BD
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Re: Open Dev

Beitrag von jdredd62 »

DanaMorgenrot hat geschrieben: 20. Dezember 2020, 12:42 Hallo!

Bisher kannte ich Humankind nur durch die WB Streams und es hatte mich nicht so angesprochen, das hat sich aber seit der Lucy Open Dev und der ersten eigenen praktischen Erfahrung komplett geändert.

Was mir besonders Spaß macht ist, das man bei Humankind unterschiedliche Aufgaben bei der Expansion meistern muss, die sich von anderen mir bekannten 4X-Spielen deutlich unterscheiden und die auch abhängig vom aktuellen Zeitalter sind:


Phase 1 (Spielbeginn): Die Welt/ den Kontinent entdecken und Nahrung sammeln um die Population zu vergrößern. Eine große Population vor Gründung der ersten Stadt ist wichtig um später die neuen Städte schnell ans Laufen zu bekommen. Siedeln ist hier nicht wichtig, Schwerpunkt liegt auf Kampf, Plünderung und Entdeckung, es gibt keine Diplomatie oder Forschung

Phase 2 (Wahl des ersten Volks): Regionen in Besitz nehmen, die erste Forschung betreiben, Ressourcen anschließen, Plündern und Kämpfen

Phase 3 (Städte gründen): Außenposten in Städte umwandeln oder in bestehende Städte integrieren, die wenigen vorhanden Administratoren benutzen um Stabilitätsprobleme in den Griff zu bekommen, die ersten Kriege führen bzw erste diplomatischen Beziehungen aufnehmen

Phase 4: Städte zusammenschließen, neue Städte gründen durch Siedler unter Umgehung von Außenposten, Außenposten direkt in größere Städte umwandeln, bestehende Städte durch Weiler(Hamlets) vergrößern, fremde Städte belagern und/oder einnehmen


VG Dana
Moin und Grüße aus Hamburg,

sehr gut beschrieben. Ich habe neben den Stream von WB, auch in allen OpenDevs spielen dürfen.
Ich freue mich auf das Release-Datum im kommenden Jahr. Humankind hat viele gute Mechaniken.
Man kann es mit CIV vergleichen, sollte aber ohne Gedanken an CIV das Spiel testen.
Klar gefällt es dem einen oder anderen nicht so gut, aber das kann ja jeder für sich bestimmen.
Wenn mir ein Spiel gefällt, dann spiele ich es ... so einfach ist es. Man soll nichts spielen, nur weil andere es gut finden,
sondern weil es einem selber gefällt und Spaß macht, denn in solche Art Spiele wird viel Zeit investiert ... von den Entwicklern als dann auch später von den Spielern.

Jeder soll seine Meinung vertreten ... und immer auch bedenken, dass wir noch nicht die Final-Version sehen.

Euer DJ
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Fraxa
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Re: Open Dev

Beitrag von Fraxa »

F.Bolli hat geschrieben: 20. Dezember 2020, 10:45 Ich besitze beide Reihen, Endless Space und auch Endless Legend. Ich finde Humankind trozdem großartig. Es wurde, meiner Meinung nach, von den Entwicklern nie behauptet, das sich Humankind komplett anders als die Vorgänger Titel spielen soll. Im Gegnteil. Soweit ich mich erinnern kann wurde immer gesagt das Humankind auf die Spielprinzipien der drei Endless Titel aufbaut und in der Hinsicht weiterentwickelt wird, das diese Mechaniken zu einem Civilization Spiel passen. Wenn man Humankind in Bezug auf seine Andersartigkeit mit den Civ Spielen von Firaxis vergleicht, hat es in meinen Augen voll gepunktet.
Ich habe alle Civ Titel die es gibt bereits gespielt. CIV1-6 inclusive allen Addons, Alpha Centauri plus Addon, Beyond Earth, und sogar beide Teile des Konkurenten aus den 90'ern, Call to Power1 -2 und ich muß gestehen das ich von Civ6 bisher am meisten enttäuscht bin. Es macht mir persönlich keinen Spaß schon bei der Generierung des Spiels zu überlegen wie ich es gewinnen will. In die selbe Richtung geht die Platzierung der Städte bzw. Distrikte. Es stört für mich unheimlich die Immersion, wenn ich mir zb in der Antike schon überlegen soll wo ich einen Distrikt hinsetzen soll, damit ich in der Neuzeit den größtmöglichen Nutzen daraus ziehe. Ich weiß dass es Menschen gibt die soetwas lieben. Ich persönlich möchte aber lieber in die Spielwelt eintauchen und im Rahmen der Spielmechanik so entscheiden, wie es ein Herrscher der damaligen Zeit vielleicht getan hätte.
In dieser Beziehung, und auch in anderen, macht Humankind für mich persönlich schon sehr viele Dinge besser als es Civ6 jetzt in seinem 2? Jahr und nach ungezählten Updates und Addons tut.
Ich persönlich habe den Kauf (Vorbestellung) von Humankind bisher noch nicht bereut und bei mir ist die Tendenz eher so, das wahrscheinlich Civ6 von meiner Festplatte verschwindet.
Ich weiß das hier in der WB-Community eine eher Civ6 affine Meinung herrscht und bin daher schon auf die Kommentare gespannt. ;-)
Ich finde das völlig nachvollziehbar, was Du schreibst, obwohl ich komplett anderer Meinung bin.

Ich habe in Civ 6 peinliche 1933 Stunden verbracht (okay, manchmal habe ich das Spiel offen gelassen, wenn ich ganz andere Dinge wie Essen oder Telefonieren gemacht habe) und derzeit 180 von 294 Steam Achievements bei Civ 6 gesammelt - mir gefällt Civ 6 also ausgesprochen gut. Natürlich kenne ich die Kritik der alten Civver an Ausgabe 6, aber auch die ist vollkommen berechtigt, wenn man halt etwas anderes erwartet hat nach Civ 1-5, denn Civ 6 ist doch ein sehr anderes Spiel geworden als die Vorgänger.

Ich persönlich habe noch nie zu Spielbeginn entschieden, wie ich eine Civ 6 Partie gewinnen will, ich habe noch nie an das Late Game gedacht, wenn ich einen Distrikt im Mittelalter platziert habe. Die Immersion bei Civ 6 finde ich saustark, z.B. durch die Anführer (ja ich weiß, ein Trajan im Informations-Zeitalter ist komisch, aber ich sehe das z.B. wie sein Vermächtnis an seine Nation), durch die Weltwunder(-Filmchen), durch die Politik, den Handel, die Einheiten und und und. Alles solide abgestimmt und vom Entwickler UND der besten Community on earth 1000mal getestet und gebalanced. Das Spiel wird ständig weiter entwickelt, verbessert, verschlechtert aber immer weiter, immer weiter machen bis Civ 7 da ist ;).

Was will man als passionierter Rundenspieler mehr?

Humankind? Warum nicht? Nach anfänglicher Skepsis (auch hier aufgeschrieben) und durch WBs großartige Streams bin ich langsam mit dem Spiel wärmer geworden. Im Moment ist nun einmal die Einstiegshürde (für mich) sehr hoch, weil einfach viele spannende Informationen, Effekte, Abhängigkeiten (noch?) nicht dokumentiert und sichtbar sind. Aber wenn man mal das Wachstums-Konzept oder die Stabilitäts-Mechanik verstanden hat und versucht, damit umzugehen, kommt doch Spielfreude auf und gibt es Erfolgserlebnisse. Und natürlich gibt es Unterschiede und das muss ja auch so sein. Aber ich vergleiche Humankind derzeit weniger mit Civ 6 als mit Old World und dem gefloppten "At the Gates" und da muss ich sagen, liegt Humankind nach anfänglichem, klaren Rückstand bei mir nun knapp vor Old World vorne (ich finde die 3 Spiele recht ähnlich). Weniger wegen des derzeitigen Zustands des Spiels als wegen des Potentials, das ich sehe. Dennoch sehe ich nicht, wie Amplitude es schaffen will, bis April ein rundes Spiel zu liefern. Das Balancing z.B. ist hier eine Riesen-Gefahr, Leute wie der Spiffing Britt oder PotatoMcWiskey und andere werden sicher schnell jede Menge Exploits entdecken und der Aufschrei in der Rundenstrategie Community wird dann furchtbar sein. Bugs und Abstürze auf exotischen Plattformen werden gemeldet werden und die ewigen Bedenkenträger werden sich überall zu Wort melden.

Mich persönlich wird das aber nicht stören, ich freue mich, dass ein weiteres rundenbasiertes Zivilisation Spiel auf den Markt kommt und bin bereit, den langen Weg bis zu einem runden Spiel mit zu gehen, wenn mir das Grundkonzept gefällt und das tut es bislang zumindest einigermaßen.

Fazit: Civ 6 und Humankind schließen sich nicht nur nicht gegenseitig aus, sie sind nicht einmal wahre Konkurrenten und können sehr gut parallel existieren...

P.S.: Sofort nachdem ich das hier eingestellt hatte, bot mir YouTube das Exploit Video vom Spiffing Brit an, schneller als gedacht. Wer sich selbst ein Bild machen will, wie "balanced" das Spiel derzeit ist - guckst Du hier:
MartinBach
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Re: Open Dev

Beitrag von MartinBach »

Fraxa hat geschrieben: 22. Dezember 2020, 09:24
F.Bolli hat geschrieben: 20. Dezember 2020, 10:45 Ich besitze beide Reihen, Endless Space und auch Endless Legend. Ich finde Humankind trozdem großartig.
Spoiler für :
Es wurde, meiner Meinung nach, von den Entwicklern nie behauptet, das sich Humankind komplett anders als die Vorgänger Titel spielen soll. Im Gegnteil. Soweit ich mich erinnern kann wurde immer gesagt das Humankind auf die Spielprinzipien der drei Endless Titel aufbaut und in der Hinsicht weiterentwickelt wird, das diese Mechaniken zu einem Civilization Spiel passen. Wenn man Humankind in Bezug auf seine Andersartigkeit mit den Civ Spielen von Firaxis vergleicht, hat es in meinen Augen voll gepunktet.
Ich habe alle Civ Titel die es gibt bereits gespielt. CIV1-6 inclusive allen Addons, Alpha Centauri plus Addon, Beyond Earth, und sogar beide Teile des Konkurenten aus den 90'ern, Call to Power1 -2 und ich muß gestehen das ich von Civ6 bisher am meisten enttäuscht bin. Es macht mir persönlich keinen Spaß schon bei der Generierung des Spiels zu überlegen wie ich es gewinnen will. In die selbe Richtung geht die Platzierung der Städte bzw. Distrikte. Es stört für mich unheimlich die Immersion, wenn ich mir zb in der Antike schon überlegen soll wo ich einen Distrikt hinsetzen soll, damit ich in der Neuzeit den größtmöglichen Nutzen daraus ziehe. Ich weiß dass es Menschen gibt die soetwas lieben. Ich persönlich möchte aber lieber in die Spielwelt eintauchen und im Rahmen der Spielmechanik so entscheiden, wie es ein Herrscher der damaligen Zeit vielleicht getan hätte.
In dieser Beziehung, und auch in anderen, macht Humankind für mich persönlich schon sehr viele Dinge besser als es Civ6 jetzt in seinem 2? Jahr und nach ungezählten Updates und Addons tut.
Ich persönlich habe den Kauf (Vorbestellung) von Humankind bisher noch nicht bereut und bei mir ist die Tendenz eher so, das wahrscheinlich Civ6 von meiner Festplatte verschwindet.
Ich weiß das hier in der WB-Community eine eher Civ6 affine Meinung herrscht und bin daher schon auf die Kommentare gespannt. ;-)
Ich finde das völlig nachvollziehbar, was Du schreibst, obwohl ich komplett anderer Meinung bin.
Spoiler für :

Ich habe in Civ 6 peinliche 1933 Stunden verbracht (okay, manchmal habe ich das Spiel offen gelassen, wenn ich ganz andere Dinge wie Essen oder Telefonieren gemacht habe) und derzeit 180 von 294 Steam Achievements bei Civ 6 gesammelt - mir gefällt Civ 6 also ausgesprochen gut. Natürlich kenne ich die Kritik der alten Civver an Ausgabe 6, aber auch die ist vollkommen berechtigt, wenn man halt etwas anderes erwartet hat nach Civ 1-5, denn Civ 6 ist doch ein sehr anderes Spiel geworden als die Vorgänger.

Ich persönlich habe noch nie zu Spielbeginn entschieden, wie ich eine Civ 6 Partie gewinnen will, ich habe noch nie an das Late Game gedacht, wenn ich einen Distrikt im Mittelalter platziert habe. Die Immersion bei Civ 6 finde ich saustark, z.B. durch die Anführer (ja ich weiß, ein Trajan im Informations-Zeitalter ist komisch, aber ich sehe das z.B. wie sein Vermächtnis an seine Nation), durch die Weltwunder(-Filmchen), durch die Politik, den Handel, die Einheiten und und und. Alles solide abgestimmt und vom Entwickler UND der besten Community on earth 1000mal getestet und gebalanced. Das Spiel wird ständig weiter entwickelt, verbessert, verschlechtert aber immer weiter, immer weiter machen bis Civ 7 da ist ;).

Was will man als passionierter Rundenspieler mehr?

Humankind? Warum nicht? Nach anfänglicher Skepsis (auch hier aufgeschrieben) und durch WBs großartige Streams bin ich langsam mit dem Spiel wärmer geworden. Im Moment ist nun einmal die Einstiegshürde (für mich) sehr hoch, weil einfach viele spannende Informationen, Effekte, Abhängigkeiten (noch?) nicht dokumentiert und sichtbar sind. Aber wenn man mal das Wachstums-Konzept oder die Stabilitäts-Mechanik verstanden hat und versucht, damit umzugehen, kommt doch Spielfreude auf und gibt es Erfolgserlebnisse. Und natürlich gibt es Unterschiede und das muss ja auch so sein. Aber ich vergleiche Humankind derzeit weniger mit Civ 6 als mit Old World und dem gefloppten "At the Gates" und da muss ich sagen, liegt Humankind nach anfänglichem, klaren Rückstand bei mir nun knapp vor Old World vorne (ich finde die 3 Spiele recht ähnlich). Weniger wegen des derzeitigen Zustands des Spiels als wegen des Potentials, das ich sehe. Dennoch sehe ich nicht, wie Amplitude es schaffen will, bis April ein rundes Spiel zu liefern. Das Balancing z.B. ist hier eine Riesen-Gefahr, Leute wie der Spiffing Britt oder PotatoMcWiskey und andere werden sicher schnell jede Menge Exploits entdecken und der Aufschrei in der Rundenstrategie Community wird dann furchtbar sein. Bugs und Abstürze auf exotischen Plattformen werden gemeldet werden und die ewigen Bedenkenträger werden sich überall zu Wort melden.

Mich persönlich wird das aber nicht stören, ich freue mich, dass ein weiteres rundenbasiertes Zivilisation Spiel auf den Markt kommt und bin bereit, den langen Weg bis zu einem runden Spiel mit zu gehen, wenn mir das Grundkonzept gefällt und das tut es bislang zumindest einigermaßen.

Fazit: Civ 6 und Humankind schließen sich nicht nur nicht gegenseitig aus, sie sind nicht einmal wahre Konkurrenten und können sehr gut parallel existieren...
Weißt du mein Problem mit Humankind ist, dass sich die Entwickler noch nicht mal die Mühe machten was komplett neues zu entwickeln.
Natürlich ist es schwer was neues zu kreieren da es schon vieles gibt.
Aber so einige Sachen hätte man nicht unbedingt von den Endless Space Games kopieren brauchen.
Ich war am Anfang schon begeistert, endlich ein Spiel was Civ Konkurrenz machen könnte.
Die ersten Bilder kamen und jeder war sofort begeistert.
Ich schrieb aber schon damals, dass hübsche Bilder nicht alles sind und auch nicht das Spiel zeigen.
Meine Vorsicht wurde bestätigt als ich die erste open Dev spielte.
Ja gut der Kampf war was neues und viel schlimmer als bei Endless Space 2 hätten sie den kampfmodus eh nicht mehr machen können.

Was ich aber bemängele ist, dass es ein Spiel ist wo man alte Interfaces und Spielmechanik nur übernommen hat.

Bis jetzt ist es eine Enttäuschung für mich und wie gesagt, ich bräuchte es mir eigentlich nicht zu kaufen denn ich hab es schon Endless Space2.

Oder bei jedem Spiel merkst du eigentlich ob es die Entwickler dahinter stehen und es mit Liebe machen, aber bei Humankind habe ich das Gefühl, ja komm hauptsache Arbeit und Geld verdienen.
Wenn ich mir Anno 1800 mir anschaue wie sehr viele Details mit viel Liebe gemacht worden sind oder die ganzen anderen Sachen mit dem Jahrmarkt oder mit der Passage und dem Land der Löwen, da merkt man, da steht das Entwickler Team dahinter und dafür bezahle ich sehr gerne 100 Euro.
Aber bei Humankind da fehlt einfach, selbst die Civ6 Entwickler stehen mit liebe hinter ihrem Projekt oder Baby, aber bei Humankind kommt es einfach nicht rüber.

Nein für mich ist Humankind ein Machwerk um zu versuchen Civ6 Konkurrenz zu machen und aus meiner Sicht schaffen sie das nicht, weil Humankind einfach keine Konkurrenz ist zu Civ und das ist auch gut so, aber ein Civ Ersatz wird Humankind nicht.
Dafür ist es viel zu komplex, siehe Kampf, und viel zu Zeitaufwendig.
Allein nur um Städte zu gründen.
Man könnte es doch einfach viel einfacher machen.
Man gründet schon einen Ausenposten und dann ab einer bestimmten Zeit einen Markt und dann wird man gefragt ob man eine zweite Stadt gründen will.
Die erste Stadt würde ich genauso wie in Civ gründen einfach gründen.
Aber so.
Mir vergeht die Lust daran und genau deswegen ist es keine Konkurrenz zu Civ
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Re: Open Dev

Beitrag von writingbull »

Eine herzliche Bitte vom Moderatorenteam: Bitte achtet bei Zitaten darauf, dass sie nicht ellenlang werden. Zitiert nur die Teile eines Beitrags, auf die ihr euch konkret bezieht.
Das dient der Leserlichkeit im Forum. Im Beitrag oben habe ich deshalb Ausklapp-Spoiler hineineditiert. Das ist allerdings nur eine Behelfslösung. Danke für euer Verständnis! - W.B.
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Re: Open Dev

Beitrag von writingbull »

Fraxa hat geschrieben: 22. Dezember 2020, 09:24Sofort nachdem ich das hier eingestellt hatte, bot mir YouTube das Exploit Video vom Spiffing Brit an, schneller als gedacht.
Spiffing Brit schafft das bei jedem Strategiespiel. Immer sehr unterhaltsam! :-D Aber erstaunlich wäre es eher gewesen, wenn er das bei Humankind nicht geschafft hätte. ;-)
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Re: Open Dev

Beitrag von CordovanAc »

Vielleicht könnte mir jemand helfen.
Ich habe Twitch für die OpenDev aktiviert und alle Streams von WB geschaut, aber dennoch immer noch keinen Zugang erhalten. Bin ratlos.

LG
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Re: Open Dev

Beitrag von writingbull »

CordovanAc hat geschrieben: 22. Dezember 2020, 16:51 Vielleicht könnte mir jemand helfen.
Ich habe Twitch für die OpenDev aktiviert und alle Streams von WB geschaut, aber dennoch immer noch keinen Zugang erhalten. Bin ratlos.
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Re: Open Dev

Beitrag von CordovanAc »

Ja, vor 3 Tagen einen Account angelegt und mit Twitch verbunden. Muss ich beim Steam-Start noch etwas bei Twitch aktivieren?