[Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

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Zak0r

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Zak0r » 31. Januar 2018, 23:07

Waaas? Köln hat Moskau geholfen Mecklenburg zum orthodoxen Glauben zu konvertieren? Ein Skandal! :ymdevil:

Azenth

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Azenth » 1. Februar 2018, 10:33

Zak0r hat geschrieben:
31. Januar 2018, 23:07
Waaas? Köln hat Moskau geholfen Mecklenburg zum orthodoxen Glauben zu konvertieren? Ein Skandal! :ymdevil:
In der Tat wurden wir vom Moskauer König betrogen. Es war zu keinem Zeitpunkt vereinbart Mecklenburg zum orthodoxen Glauben zu konvertieren. Dies wird ganz sicher ein Nachspiel haben.

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Catuallon
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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Catuallon » 1. Februar 2018, 14:15

Azenth hat geschrieben:
1. Februar 2018, 10:33
In der Tat wurden wir vom Moskauer König betrogen. Es war zu keinem Zeitpunkt vereinbart Mecklenburg zum orthodoxen Glauben zu konvertieren. Dies wird ganz sicher ein Nachspiel haben.
Das möchte ich doch hoffen Nachdem schon der Papst selbst die Ordnung des katholischen Glaubens torpediert hat sollten sich zumindest die Bistümer noch vertrauen können.

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Zak0r

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Zak0r » 1. Februar 2018, 14:21

Worauf bezieht sich das mit dem Papst? Auf eine Bulle?

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Catuallon » 1. Februar 2018, 14:36

Der Papst hat (ich vermute es kommt in Folge 13 oder 14, wer weiter liest ist selbst schuld wenn er sich spoilert)
Spoiler für :
Er hat Frankreich im Krieg gegen das Reich beigestanden. Das allein ist natürlich in Ordnung, aber das Kriegsziel Frankreichs war es Bar zu annektieren. Bar ist ein vom großen Erzbischof von Trier freigelassenes Bistum.Das ist für uns ein Widerspruch mit der Päpstliche Bulle "De Captivitas Regiones Ecclesastica". Dazu ein Zitat aus der Bulle: "Auch sollen weltliche Fürsten, welche bestrebt sind sich kirchliche Ländereien anzueignen, einer entsprechenden Strafe zugeführt werden."Antatt den Franzosen ihre Strafe zuzuführen hat der Papst sie unterstützt. Alle Aussagen und Befehle des aktuellen Papstes haben deshalb für uns Salzburger keinerlei Bedeutung (auch wenn der Krieg am Ende aufgrund schlechter Absprachen im weisen Frieden endete). Außerdem werden wir beim folgenden Papst genau untersuchen, ob dieser unserer Meinung nach der Führung der katholischen Kirche würdig ist. Der Hochmeister des Deutschen Ordens hat eine ähnliche Meinung dazu.

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Zak0r » 1. Februar 2018, 15:13

Ah, stimmt, guter Hinweis. Werden wir vll. nochmal ansprechen. :mrgreen:

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Asathor456 » 1. Februar 2018, 15:23

Aaaaaaaalso... Ich äußer mich dann entsprechend dazu. Wenn die Folge raus is in nem RP Post :D
Spoiler für :
Sirious Talk: Ich hab echt nicht mitgedacht :'D Und jetzt muss ich sehen wie ich da wieder rauskomm xD
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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Teppic » 7. Februar 2018, 19:40

Luur ens ov do däm Jan v. Werth em Spill nit üvver d'r Wäch läufst söns sueht der Zokunf düüster us! :-!
Spoiler für :
Schau mal, ob du dem Jan v Werth im Spiel nicht über den Weg läufst, ansonsten sieht die Zukunft düster aus.
Der Karneval ist ja schwer mit ihm verbunden...

Azenth

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Azenth » 6. März 2018, 18:46

Sieben Jahrzehnte dauerten die dunklen Jahre des Erzbistums Kölns an, welches von Krise zu Krise taumelte, bis diese schreckliche Zeit im Jahre 1591 überwunden werden konnte und die Chronisten endlich wieder anfangen konnte, die Geschichte Kölns nieder zu schreiben. *
Während dieses dunklen Kapitels in der Kölner Historie ist besonders der sieben Jahre andauernde Krieg gegen die protestantische Liga zu erwähnen, welchen die Katholiken als Verlierer verließen.

Direkt nach das Übernahme der Regierungsgeschäfte lässt der Erzbischof eine aktuelle Karte des Kölner Gebietes anfertigen.
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Stand: Sept. 1591

Am 14. Oktober 1592 kommt es erneut zur Diskussion über die Abschaffung von Kirchenfunktionen, welchen der regierende Erzbischof Phillip II aus der Dynastie von Hainaut, der aus adeligem Hause stammt, auch zustimmt.
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Ende des Jahres 1596 breitet sich in Köln die Krankheit, die als Englischer Schweiß bekannt ist, aus. Philipp II lässt die Menschen wissen, dass nur in der Seligkeit und Gottesfurcht die Rettung gefunden werden kann.
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Mitte des Jahres 1597 versuchen ausländische Kaufleute lokale Unternehmen mit unfairen Mitteln zu schädigen. Dies können wir selbstverständlich nicht gestatten. "Schützt den Handel um jeden Preis! Auch wenn ihr dafür diese aragonesischen Hunde aus dem Land werfen müsst!", befahl der Erzbischof ungehalten.
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Endlich machen sich die Vorteile der Druckerpresse bemerkbar. Ende des Jahres 1598 finden immer mehr Bücher Verbreitung im Erzbistum.
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1596 griffen die Serben den Kirchenstaat an mit einem gefälschten Anspruch auf Cosenza. Also treue Verbündete des Papstes traten wir selbstverständlich in den Krieg ein. Unterstützt durch die Hilfe der Russen verbuchten die Serben zunächst auch schnelle Landgewinne. Doch konnten die päpstlichen Truppen gemeinsam mit den Kölner Truppen mehrmals russische Armeen besiegen und ihnen Entscheidende Verluste beibringen, so dass sich das Blatt des Krieges wendete, bis schließlich im am 6. Januar 1599 die Serben unter folgenden Bedingungen kapitulierten.
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Noch während der Krieg gegen das russisch-serbische Bündnis tobte entschied der Erzbischof Anfang des 1598, dass die Lage günstig ist die Kölner Ansprüche gegenüber Stade durchzusetzen. Nur 1,5 Jahre später kehrte Frieden ein. Sowohl Stade als auch ihre Verbündeten aus Pfalz stimmten folgenden Friedensbedingungen zu.
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Anfang des 17. Jahrhunderts verbreitet sich die Institution des Globalen Handels, deren Geburtsort Holland ist.
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Im September 1600 verstirbt Philipp II. Neuer Erzbischof wird Engelbert IV von Bucheck.
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Im Januar 1602 taucht ein verrückter Seher in Köln auf, der für Unruhe sorgt. "Bringt ihn für immer zum Schweigen!", befiehlt der Erzbischof seinen Wachen.
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Ein einflussreicher Grundbesitzer hebt sich in unter der dänischen Bevölkerung hervor. Wir nutzen die Gunst der Stunde und setzen ihn als Anführer für unsere dänischen Untertanen ein.
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Im Jahre 1601 greift uns das ehemalige Bistum Magdeburg gemeinsam mit seinem Verbündeten aus Trier, sowie den Reichsstädten Bremen, Hamburg und Lübeck erneut an. Dies ist der zweite Konflikt mit Magdeburg nach den Religionskriegen. Sowohl der Kirchenstaat als auch Schweden ehrten ihr Bündnis mit uns und stiegen ebenfalls in den Krieg ein. Es folgten fünf Jahre voller Verwüstungen, welche auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll forderten. Über 300.000 Soldaten sollten am Ende des Konflikts nicht mehr nach Hause zurückkehren. Mehrere große Schlachten wurden geschlagen, welche stets auf Messerschneide standen, aber dann dank Gottes Hilfe von der katholischen Seite gewonnen werden konnte. Schließlich kapitulierten Magdeburg und seine Verbündeten und akzeptierten die Friedensbedingungen, welche beinhalteten, dass die Ansprüche Kölns zur Einigung der Niedersächsischen Kultur Rechtens und unumstößlich waren.
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"Das hört man gern!", freut sich der Erzbischof. "Unsere Kaufleute sind un auch im Ausland erfolgreich!" (Juni 1606)
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Mitte 1607 schlugen erneut die Trommeln des Krieges in Köln. Wir erklärten Lüneburg den Krieg um die Provinz Lüneburg, die wir als Kernprovinz ansehen, ins Erzbistum zurück zu holen. Zwei Jahre dauerte der Konflikt gegen Lüneburg und ihre Verbündeten aus Memmingen. Doch schließlich wurden sie besiegt und unser Anspruch konnte durchgesetzt werden.
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Anfang des Jahres 1610 erbittet die Generalität größere Geldsummen, um Anhang von Kriegsspielen Manöver zu üben, um die Schlagkraft der Kölner Armee weiter ausbauen zu können.
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Im Jahr 1610 droht uns der Kaiser des heiligen römischen Reiches mit Krieg, wenn wir nicht den Protestantischen Glauben annehmen. Dem adeligen Erzbischof Konrad II von Waldenstein gelingt es mit dem Kaiser eine Übereinkunft zu erzielen, da er keine Möglichkeit sieht den Kaiser zu besiegen und seine Verbündeten nicht erneut in einen blutigen Krieg mitreißen will. Das Erzbistum Köln zerfällt und wird eine Administrative Monarchie unter Kurfürst Konrad II von Waldenstein, welcher zugleich zum protestantischem Glauben konvertiert. Somit verliert Köln den Titel des Legatus Natus.
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Kölns aktueller Herrscher Kurfürst Konrad II von Waldenstein:
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Kölns aktuelle militärische Situation:
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Kölns aktuelle wirtschaftliche Situation:
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Kölns aktueller Stand über die zu konvertierenden Provinzen:
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Kölns Kartographie: Stand August 1612
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* An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Lesern entschuldigen, da ich leider krank war und 3 Wochen verpasst habe.

Azenth

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Re: [Europa Bulliversalis 1] Das Erzbistum Köln

Beitrag von Azenth » 24. April 2018, 21:05

23 Jahre sind vergangen seit dem letzten Eintrag in der Kölner Chronik. Leider können diese 23 Jahre auch nicht mehr ergänzt werden, da bei der Erweiterung der Kölner Kanalisation das Stadtarchiv eingestürzt ist und alle Dokumente zu dieser Zeit verloren gegangen sind (Ich habe EU4 von meinem alten PC gelöscht ohne die Screenshots zu sichern :oops: ).

Doch soll nun die Chronik fortgeführt werden.

Im Oktober 1635 löste eine mangelnde Nachfrage nach Tüchern in Hannover eine Krise unter den Tuchproduzenten aus.
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Nur einen Monat später gibt die Generalität bekannt, dass Musketen Einzug in die Truppe gefunden haben, wodurch sie die Armee-Professionalität erhöht.
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Im Jahr 1636 fand der Kölner Rückeroberungskrieg von Lauenburg statt. Trotz ihrer Verbündeten aus Würzburg und Memmingen konnte Lauenburg nicht bestehen.
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Nicht nur militärisch und expansionistisch lief es gut in Köln. Auch ging 1636 als goldenes Jahr in die Kölner Chronik ein.
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Anfang 1638 kommt es zu einem schicksalsträchtigem Ereignis. Der Kurfürst stirbt ohne einen Erben zu hinterlassen. Sowohl der französische König als auch der Trierer Kurfürst beanspruchen Kölns Erbe für sich. Sechs Jahre dauert der blutige Erbfolgekrieg, bis die Trierer Frankreich gemeinsam mit ihren Verbündeten aus Preussen besiegen können.
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Während des Erbfolgekrieges konnte unsere Armee trotz der Niederlage viel Ruhm ernten.
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Auch haben unsere Bewohner der Welt demonstriert wie unverwüstlich sie sind, trotz der ganzen Verwüstungen im Land.
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Im November 1646 richten wir in Berg ein Ausbildungslager ein, was unsere Rekrutierung im ganzen Gebiet erhöht.
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Im Oktober stellt sich der Kölner Rat, welcher im Namen des Trierer Kurfürsten Köln verwaltet, die Frage, ob Schiffsbedarf aus dem Ausland importiert werden soll. Der Rat stimmt dagegen.
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Der Krieg gegen die Schweiz zu dem Trier uns gerufen hat stärkt den Regiments-Geist unserer Truppen. Das sind erfreuliche Nachrichten.
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Und Ende des Jahres 1649 endet auch der Krieg gegen die Schweiz mit folgendem Ergebnis.
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Im Januar des Jahres 1650 entsteht eine neue Institution - die Manufakturen.
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