[WB-06] Sternenmeer-Nomaden

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Icefire

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[WB-06] Sternenmeer-Nomaden

Beitrag von Icefire » 18. August 2018, 22:35

Es war Nacht und der Mond strahlte auf den Hügel. Ein alter Mann und ein Kind saßen nebeneinander auf der Hügelkuppe.
"Das Sternenmeer ist wunderschön, Großvater."
"Ich weiß." Der alte Mann streckte seinen Arm aus und zeigte auf einen hellen Stern. "Das ist Makuru, der Helle."
"Warum strahlt er heller als die anderen Sterne?"
"Makuru ist einer der Wegweisenden des Sternenmeers. Er, Thebuk, Onam und Kina waren schon immer jene Sterne, die uns und unseren Vorfahren in Zeiten der Not die richtige Richtung unserer Wanderungen wiesen. Sie lehren uns vieles - nicht nur den Weg."
"Nur diese?"
"Nein. Natürlich nicht, mein Kind. Jeder Stern, den du siehst und jeder Stern, den du gerade nicht siehst, hat eine Bedeutung und eine Geschichte."
"Erzählst du sie mir?"
"Gerne. Aber es sind viele. Eben so viele wie es Sterne am Himmel gibt."
"Aber du kennst sie alle?"
"Ja. Sie wurden mir von meinem Großvater erzählt. Und du wirst sie deinen Kindern und Enkeln erzählen."
"Das mach ich." Ein kurzes Zögern des Kindes. "Aber warum hat unserer Volk so viele Geschichten über das Sternenmeer?"
Der alte Mann lächelte.
"Vor sehr langer Zeit lebten die Stämme immer an einem Ort."
"An einem Einzigen?"
"Ja. ... Doch es war nicht gut so. Das Land um sie herum bekam Schaden, weil sie mehr nahmen als sie geben konnten. Sie machten das Land kaputt."
"Aber sie wollten das nicht, oder?"
"Nein, mein Kind. Denn wenn das Land kaputt ist, dann leiden auch die Nenara, die dort leben, darunter."
"Also gingen sie?"
"Ja. Aber sie wussten nicht wo lang sie gehen sollten. Und so kam es, dass sie zum Himmel sahen. Während sie wanderten, wanderten auch die Sterne. Und sie erkannten, dass die Sterne sie führen konnten. Viele Jahrhunderte lernten wir vom Sternenmeer. Wir gaben den Sternen und ihren Formationen Namen. Geschichten, Sagen und Legenden ranken um sie und vereinfachteten es das Wissen über sie an kommende Generationen weiterzugeben."
"Und sie halfen, immer dorthin zu kommen wo man hinwollte?"
"Wer das Sternenmeer kennt, der finden seinen Weg."
"Ich würde gerne noch mehr vom Sternenmeer sehen, Großvater."
"Wie meinst du das, mein Kind?"
"Ich würde gerne in ihm schwimmen. Und sehen was hinter den Sternen ist. Vielleicht noch mehr Sterne und noch mehr Geschichten. Neue Geschichten."
Der alte Mann kicherte.
"Lach mich nicht aus," protestierte das Kind.
"Ich lache dich nicht aus." Er fuhr sanft mit der Hand über den Kopf des Kindes. "Diesen Wunsch haben viele. Und manche träumen sogar davon. Auch ich."
"Du träumst davon im Sternenmeer zu schwimmen?"
"Nicht ganz. In meinem Traum bin ich nicht geschwommen. Ich bin in einer Metallkutsche durch das Sternenmeer gefahren."
Das Kind sah ihn ungläubig an. "Eine Metallkutsche?"
"Eine Metallkutsche," bestätigte der alte Mann und nickte dabei. "Ich weiß nicht was mein Traum bedeutet, aber vielleicht wirst du es herausfinden. Oder einer der vielen Generationen nach dir. ... Ich bin sicher: irgendwann wird jemand diesen Traum wahr werden lassen."
Das Kind sprang auf, breitete seinen Arme gen Himmel aus und rief begeistert: "Dann will ich es sein, der im Sternenmeer fährt."
"Die Sterne werden dir den Weg weisen," antwortete der alte Mann mit einem Schmunzeln.



Stellaris Fleet.jpg
Zuletzt geändert von Icefire am 26. August 2018, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Cari

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Re: [WB-06] Sternenmeer-Nomaden

Beitrag von Cari » 26. August 2018, 11:23

Ab hier ist das Lesen für Mitspieler verboten!
Für die Gor Tiyal!

Zartonar und ich haben einen eigenen kleinen Kanal, wenn ihr mal schaun wollt. 2 Nerds 1000 Games Viel Spaß!

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Icefire

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Re: [WB-06] Sternenmeer-Nomaden

Beitrag von Icefire » 10. September 2018, 11:29

Beschreibung der Sternenmeer-Nomaden (Nenara)
Spoiler für :
Die Nenara sind auf einem Planeten entstanden, der für sie eine perfekte Umgebung darstellte. Schon früh lernten sie, dass um sich dieses Paradies zu erhalten, sie nie lange an einem Ort bleiben durften, damit sich die natürlichen Ressourcen wieder regenerieren konnten. Und so wanderten die Vorfahren der Nenara über den Planeten - sich immer am Sternenhimmel orientierend.
Im Laufe der Jahrhunderte begannen sie diesen Sternenhimmel immer mehr zu verehren und sich danach zu sehnen im "Sternenmeer" zu reisen. Bis sie endlich technologisch soweit waren um sich diesen Traum zu erfüllen.
Nun brechen sie auf um das "Sternenmeer" zu erkunden und die Wunder der Galaxie zu entdecken.
Sternenmeer-Nomaden.jpg
Die Reise beginnt...

Aufzeichnungen des Flottenpräsidenten Child of the Stars:
(Spielanfang)
Spoiler für :
2200.01.01
"Ehre sei unseren Vorfahren. Ohne ihre Weisheit hätten wir es nie verstanden. Ohne ihre Überlieferungen wären wir nie so weit gekommen. Was wäre das Sternenmeer sonst für uns heute? Was wäre Utopia, unsere Heimat, heute für ein Ort?
Die Vorfahren erkannten, dass das Verweilen an einem Ort über lange Zeit zu viel Schaden anrichtete. So wurde das Reisen unser Lebensstil, unsere Sehnsucht ... unsere Bestimmung. Das Sternenmeer wies uns den Weg ... und auch das hat sich nicht geändert.

Vor Jahrzehnten brachen die ersten kleinen Flotten von interstellaren Raumschiffen auf. Und nun haben wir endlich Funkkontakt zu ihnen. Sie haben eine neue Heimat gefunden und erzählten uns Erstaunliches von ihren Reisen. Genug um die Sehnsucht, das Feuer und die Leidenschaft der Nenara noch mehr zu entfachen.
Eine neue Flotte wurde gebaut. Eine neue Reise beginnt. Und ich wurde von allen erwählt sie zu führen.

Doch wir werden nicht nur von Utopia aus starten. Die gereisten Brüder und Schwestern aus Andromeda und Cassiopeia werden ebenfalls aufbrechen. Gemeinsam werden wir die Route suchen um uns wieder zu vereinen.

Die Reisenden von Andromeda berichteten, dass sie auf ihrem Weg von Utopia in ihre neue Heimat auf eine Raumstation voll fremder Wesen getroffen waren. Diese schienen freundlich. Fazinierend, dass wir nicht allein im Sternenmeer reisen.
Jedenfalls hatten diese Fremde Vorräte angeboten. Doch ihr Preis wäre sehr hoch gewesen - zu hoch. Die Vorräte reichten glücklicherweise bis nach Andromeda.
Nach Gründung ihrer Kolonie war die Flotte weitergezogen und ließen ein paar Familien zurück um sich dort eine Existenz aufzubauen. Doch bis heute kehrte die Flotte auf ihrem Weg nach Norden nie zurück. Auch ein Funkkontakt konnte bisher nicht aufgebaut werden. Vielleicht finden wir sie irgendwann - hoffentlich ist ihnen nichts passiert.

Cassiopeia war da anders. Unsere Brüder beschlossen dort zu bleiben und nicht weiter zu reisen. Sie entdeckten ein Passage nach Süden, aber unterließen es weiter vorzudringen. Einer der Gründe waren seltsame Energiemuster, die über die Hyperlane-Kanäle von dort strahlten. Möglicherweise eine sehr starke Energiequelle. Irgendwann werden wir dem auf den Grund gehen.

Was die dritte Flotte betraf, so war sie, ähnlich wie die Andromeda-Flotte, vermisst. Sie war Richtung Osten der Galaxie aufgebrochen. Auch konnten wir dort keine Kolonie erreichen. Was ihnen wohl zu gestoßen ist?

Doch nun ist es soweit. Wir haben unsere neue Flotte bereit. Wir brechen erneut auf. Das Sternenmeer ruft uns seine Wunder zu entdecken."
(Folge 1)
Spoiler für :
2204.01.16
"Unsere Makuru-Flotte ist aufgebrochen. Die Reise hat begonnen. Wir besuchten als Erstes die umliegenden Systeme. Erforschten sie, bestaunten sie. Die Vielfalt und die Großartigkeit des Sternenmeer bereichert unsere Lebenserfahrung und durchströmt uns wie gleißende Lebensenergie. Die Schiffsbesatzungen sind froher Dinge und begeistert.

Unsere Brüder und Schwestern der Kolonien berichten, dass sie begonnen haben die Systeme in Richtung Heimat zu erforschen um eine sichere Passage zu gewähren. Dann kann unser Volk gefahrlos ihre Reisen zwischen uns und den Kolonien beginnen.

Um die Schiffe jedoch versorgen zu können wurde begonnen die Ressourcen unserer drei System abzubauen. Wir gehen dabei sehr behutsam um. Sollte Leben beim Abbau entdeckt werden so müssen wir darauf achten ihren Lebensraum nicht nachhaltig zu beschädigen. Zum Glück haben wir seit Jahrhunderten sehr schonende Methoden. Selbst unsere Schiffe recyceln sämtlichen entstandenen Müll.

Ich erhielt auch Berichte von einem unbekannten Schiff, dass auf unseren Scannern auftauchte. Wir wissen nicht wer es war, aber wir wollten uns ihm auch nicht aufdrängen. Vielleicht mag diese Spezies keinen Kontakt. Und so warteten wir auf einen ersten Schritt ihrerseits. Und wir warten weiterhin."
(Folge 2)
Spoiler für :
2209.04.07
"Wir haben Brüder im Geiste gefunden! Die Ogi-Nollox sind eine bemerkenswerte Spezies. Sie schweben! Gase in ihrem Innnern ermöglichen ihnen den benötigten Auftrieb dafür. Sie waren bei unserem Erstkontakt sehr friedlich. In hundert vielleicht zweihundert Jahren wären sie soweit gewesen im Sternenmeer zu Reisen. Wir berichteten ihnen von unserem Leben und unseren Eindrücken des Sternenmeers. Sie sahen darauf hin im Sternenmeer etwas Göttliches. Eine interessante Sichtweise. Auf ihre Bitten hin, ihnen dieses Göttliche zu zeigen, unterwiesen wir sie in der nötigen Technologie für interstellares Reisen. Sie lernten schnell und nun folgen sie unserer nomadischen Lebensweise, ehren die Natur und bereisen das Sternenmeer - als unsere gleichberechtigten Brüder und Schwestern.
(Erklärung: in der Spielmechanik sind sie Vasallen, aber RP-mäßig ist es eher ein Bündnis - als KI sind sie sonst unberechenbar)

Und da wäre noch Perseus. Eine neue Heimat für unser Volk. So entlasten wir Utopia von seiner Last noch mehr von unserem Volk tragen zu müssen. Die dort angekommenen Familien haben bereits mit ihren Wanderungen über die Oberfläche von Perseus begonnen."
(Folge 3)
Spoiler für :
2214.04.07
"Endlich kontaktierten uns die Reisenden des unbekannten Schiffes. Sie nennen sich Wurak Starcorp. Sie verhielten sich friedlich und scheinen die Händler zu sein, denen unsere Andromeda-Flotte einst begegnet war. Wir führten freundliche Gespräche in denen sie uns immer wieder Waren, Dienste und Kooperationen anboten. Im Moment brauchen wir nichts, aber vielleicht ergibt sich da irgendwann mal etwas.

Wir entdeckten außerdem eine möglichen neuen Ort für uns. Orion. Der Planet ist ein Paradies. Er ist perfekt. Ein Juwel des Sternenmeeres. Sollte ich alt geworden sein und genug vom Sternenmeer gesehen haben, dann könnte das ein Ort sein um sich niederzulassen."
(Folge 4)
Spoiler für :
2219.04.29
"Cassiopeia hat inzwischen eine eigenen Flotte aufgebaut. Sie haben auch die alten Geschichten von Utopia nicht vergessen und benannten sie nach Thebuk. Auf ihren Reisen sind sie einer Spezies begegnet, die das Sternenmeer bereist. Amöben-Wesen. Eine Herde ließ dabei wohl ein verletztes Jungtier zurück. Die Thebuk-Flotte kümmerte sich darum, heilte es und nun folgt es der Flotte. Es wurde begeistert von allen Besatzungen in ihre Familie aufgenommen. Sie nennen es Nova.

Auf ihren Reisen fanden sie verschiedene interessante Dinge. So zum Beispiel ein Pre-Volk, dass erst die Bronzewerkzeuge entdeckt hat. Wir überlegten sie auch dem Sternenmeer zu öffnen, aber unsere Beobachtungsstation entdeckte ein sehr aggressives Verhalten gegen alles Fremde. Wir werden es bei Beobachtungen belassen.

Nun brechen sie auf um endlich den mysteriösen Energiewerten, die durch die südlichen Hyperlane-Kanäle strahlen, auf den Grund zu gehen. Gespannt warte ich auf ihre Berichte.

Inzwischen wurde auch erfolgreich Orion besiedelt. Meine gesamte Besatzung legte zusammen um mir ein kleines Grundstück am Meer zu reservieren. Es wird ein Ruheort für die ganze Familie sein ... und ich sehe meine Besatzung als Teil meiner Familie."
(Folge 5)
Spoiler für :
2224.05.28
"Die Berichte der Thebuk-Flotte sind da. Sie haben die Quelle der Energie gefunden. Ein monströses Gebilde um einen Stern. Uralt. Es sendet noch Energie aus. Was es genau ist, wird vielleicht die Forschungsstation, die wir über es errichten, herausfinden.

Doch auch unsere Makuru-Flotte war nicht untätig. Sie retteten Orion vor einer Katastrophe. Ein Asteroid hätte beinahe meine Ruheort zerstört! Glücklicherweise trafen wir rechtzeitig ein um den Asteroiden zu zerstören. Die Ressourcen aus seinem Inneren wurden nach Orion geschafft und helfen beim Aufbau.
Ein Teil ging sogar nach Cepheus. Unsere neue Kolonie im Nachbarsystem."
(Folge 6)
Spoiler für :
2229.07.15
"Es wurde mal wieder Zeit, dass wir uns auf den neuesten Stand der Technik bringen. Die Makuru-Flotte und die Thebuk-Flotte kehrten in ihre Heimaten zurück und wurden generalüberholt. Inzwischen sind sie auch ganz schön gewachsen. Viele Familien haben sich ein Schiff gebaut oder bauen lassen und sich den Flotten angeschlossen.
Und auch Andromeda hat nun seine eigene Flotte auf den Weg geschickt. Die Onam-Flotte. Noch ist sie klein, aber wir hoffen, dass sie bald zu den anderen Beiden aufschließen kann.

Und wir haben uns weiter auf der Suche nach den Geheimnissen des Sternenmeer begeben. Wir fanden Hinweise auf eine uralte raumfahrende Spezies namens Yuht. Sie scheinen eine riesige Spezies gewesen zu sein. Mehrere hundert Meter groß. Beeindruckend. Wie groß wohl ihre Schiffe waren? Wir fanden einige Überreste von ihnen und wir suchen nun auch aktiv nach weiteren. Wer weiß was wir alles von ihnen lernen können.

Doch wir können nicht nur von ihnen was lernen. Sondern vielleicht auch etwas von den Gärten von Sidima. Ein Volk von sprechenden Pflanzen, die uns kontaktierten. Sie wünschen unsere Welten zu besuchen und Samen von ihnen zu pflanzen. Eine seltsame Bitte, aber wir sahen keinen Grund es ihnen zu verwehren. Schließlich durchreisen auch sie das Sternenmeer. Nur ihr Ton hatte manchmal ein drohnenden Klang, wenn sie anmerkten, dass man sie nicht daran hindern sollte. Vielleicht hab ich sie auch einfach nur falsch verstanden. Die Übersetzer könnten das verfälscht haben."

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Re: [WB-06] Sternenmeer-Nomaden

Beitrag von Icefire » 18. September 2018, 19:50

Aufzeichnungen des Flottenpräsidenten Child of the Stars:

(Folge 7)
Spoiler für :
2232.11.16
"Die letzten Jahre waren sehr ereignisreich. Ich dachte schon ich müsste mich bereits jetzt auf Orion zur Ruhe setzen um mich von dem Stress zu erholen. Hätte ich vielleicht auch, wenn mein Haus noch stehen würde.
Die Natur von Orion hat uns überrascht. Zwar waren wir so behutsam wie möglich mit ihr umgegangen, aber unsere Anwesenheit scheint etwas ausgelöst zu haben. Überall auf dem Planeten sind wie aus dem Nichts Wälder aufgetaucht ... und sie wandern. Wandernde Bäume. Jeden Tag waren sie ein paar hundert Meter weiter gerückt. Stand vorher etwas auf ihrem Weg, dann war es schnell überwuchert und zerstört. Mein Haus war eines der materiellen Opfer. Verletzt wurde bisher niemand. Wir haben uns zurückgezogen, beobachten und bauten nach dem Abzug der Bäume hinter ihnen wieder alles auf. Viele Naturforscher haben sich begeistert auf dieses Phänomen geworfen und hatten mit ihrer Forschung begonnen. Wir werden sehen, wie wir eine friedliche Koexistens mit diesen Bäumen herstellen können. Die aktuellen Ergebnisse sehen vielversprechend aus. Wir schafften es die Wanderungen der Bäume auf ein bestimmtes Gebiet zu begrenzen. Eine Kommunikation mit diesen Bäumen war möglich und sie scheinen unsere Lösung angenommen zu haben.

'Die Stille Amöbe', wie sie genannt wird, die seit einiger Zeit in der Nähe der Sonne von Orion schwebt, sollte auch erwähnt werden. Wie der Name schon sagt ... sie reagiert nicht auf uns. Schwebt da und macht ... nichts. Trotzdem fliegen Viele von uns um sie herum um sie zu bestaunen. Sie ist beliebt unter den Schiffsbesatzungen - keine Frage.

Doch zu etwas Anderem.
Dank meiner Wiederwahl konnte ich noch eine ganze Reihe weiterer Probleme lösen.
Unsere Brüder der Covenant of Jurg-Puuligh, die Ogi-Nollox, baten uns um die Kontrolle über eines ihrer benachbarten System, dass wir kontrollierten. Ein kleiner Planet dort schien ihr Interesse geweckt zu haben. Bisher nutzten sie für ihre Reisen unsere Einrichtungen, aber sie schienen trotzdem sehr glücklich darüber als wir ihnen das System übergaben und sie den Planeten zu erkunden begannen. Es freut mich sehr, dass die Ogi-Nollox, unsere Brüder im Geiste, nun so weit gekommen sind in ihrer Entwicklung.

Doch nicht nur Gutes erlebten wir.
Neben beunruhigenden starken Flottenbewegungen der Gärten von Sidima in unseren Randsystemen haben wir außerdem Kontakt zu einer neuen ... nun ... Spezies bekommen.
Dieser Erstkontakt war von absoluter Feindseligkeit geprägt.
Ein uns unbekanntes Schiff war an der Station von Orion angedockt und wir wurden aufs Schiff eingeladen. Der Erkundungstrupp wurde jedoch von einem KI-Programm im Schiff eingesperrt. Ein absoluter Affront gegen unsere Lebensweise! Unseren Brüdern und Schwestern die Freiheit zu nehmen!
Alle Fluchtversuche waren ergebnislos. Noch schlimmer: ein Mitglied des Erkundungstrupps wurde regelrecht exekutiert.
Als das Schiff mit den Übrigen floh, entschlossen wir uns schweren Herzens das Feuer zu eröffnen. Doch es konnte entkommen.
Wenige Minuten später kehrte es jedoch zurück, dockte an der Station an und ließ unsere Leute frei. Die Überlebenden berichteten später, dass das Schiff kehrtmachte als sie die Frage nach dem Umgang mit der Natur in unserem Volk beantwortet hatten.
Um auf Nummer sicher zu gehen wurde dann das abfliegende Schiff zerstört. Auch wenn dieser Befehl vom Vater des Ermordeten kam, so muss ich dieser Maßnahme leider zustimmen.
Aus den Trümmer konnten wir ein paar Daten retten.
Das Schiff scheint zu einer synthetischen Spezies - also künstlich geschaffen - zu gehören. Sie nennen sich SV-Matrix und kontrollieren ein größeres Gebiet östlich von uns. Vielleicht sind sie für das Verschwinden der Flotte von vor etlichen Jahrzehnten verantwortlich. Jene Flotte, die zeitgleich mit der Andromeda- und der Cassiopeia-Flotte aufgebrochen war.
Wir werden ihnen - wie allen anderen Völkern auch - nicht den Zugang zu unseren Systeme verwehren - das wäre gegen unsere Prinzipien. Aber ich habe angeordnet, dass jede Station und jedes Schiff, dass Waffen hat, gegen Schiffe der SV-Matrix das Feuer eröffnen darf, egal wo es ihren Schiffen begegnet. So eine Entführung und Ermordung darf und wird sich nicht wiederholen!"
(Folge 8)
Spoiler für :
2236.08.21
"Wieder wurde eine neue Welt zum Bereisen erschlossen. Auriga heißt dieser Planet an der Grenze zu den Gärten von Sidima. Ein Wasserplanet auf dem unsere Wanderungen nun mit schwimmenden Städten vollbracht werden. Ein wunderschöner Planet.

Außerdem handelten wir mit der Wurak Starcorp. Ihr Neutronium-Erz wird unsere Schiffe verstärken um so den natürlichen Gefahren des Sternenmeers besser begegnen zu können.
Die Verhandlungen waren lang und hart. Ich glaube, unser hartnäckiges Verhandeln verwirrte sie irgendwann. Wir konnten erfolgreich ihren unverschämt überteuerten Preis auf ein akzeptables Niveau senken. Weitere Geschäfte sollten ähnlich verhandelt werden um Übervorteilung zu vermeiden. Ich hoffe, dies liest eines Tages mein Nachfolger."
(Folge 9)
Spoiler für :
2239.08.30
"In den letzten Jahren sind eher beunruhigende Dinge geschehen.
Zwar ist die Entstehung der Kina-Flotte eine gute Nachricht, aber wir erlebten auch, dass eine unser Flotten einem Schiff der SV-Matrix im Hantavon-System begegnete und Dieses erfolgreich zerstörte. Bisher kam keine Reaktion von der SV-Matrix, doch wir sind wachsam.

Erst recht seit wir einer gigantischen Flotte westlich von Andromeda begegneten. Diese Flotte kam aus Norden und flog Richtung Süden zu den Gärten von Sidima. Sie ignorierten zwar unsere Flotte, aber sie könnten der Grund für den Kontaktverlust zur Andromeda-Flotte sein.
Ich ordnete an, dass der Norden als Gefahrenzone eingestuft wird und vorerst nicht weiter erkundet wird. Eher wenden wir uns nun dem Raum jenseits der Gärten von Sidima zu.

Wegen der SV-Matrix wurde auch der Raum östlich von Utopia, Orion und Cepheus erstmal nicht für Expeditionen freigegeben. So bleibt uns der Süden und der Westen. Genug für die vier großen Nomadenflotten der Nenara."
(Folge 10)
Spoiler für :
2242.10.12
"Unsere Suche nach der Vergangenheit der Yuht war von Erfolg gekrönt. Wir fanden eine uns bisher unbekannte Hyperlane-Route, die uns in ihr Heimatsystem führte.
Zwar war ihre Welt schon vor langer Zeit zerstört worden, aber noch jetzt ziehen wir aus dem Überresten des Systems großes Wissen.

Außerdem erhielten wir Kontakt zu einem neuen durchs Sternenmeer reisendes Volk. Sie nennen sie Albrus gesegnete Zungen. Sie waren freundlich, wirkten friedlich und bestätigten unsere Befürchtunge bezüglich des Nordens der Galaxie. Jene riesige Flotte von dort gehörte wohl einem aggressiven Volk.
Im Gegenzug warnten wir sie vor der SV-Matrix. Sie dankten uns dafür und waren allgemein an einem intensiven Wissensaustausch interessiert. Gerne teilen wir natürlich mit Freunden und so teilen wir nun unser technologischen Wissen, soweit wie möglich (Forschungsabkommen). Ihre Suche nach einem Feind, der ihnen einst sehr schadete konnten wir aber nicht helfen. Sie bereisen halt wie wir das Sternenmeer - nur ihre Gründe sind Andere."
(Folge 11)
Spoiler für :
2246.08.26
"Weitere Jahre sind verflossen und ich werde langsam alt. Ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, ob ich die nächste Wahl annehme. Mein Haus auf Orion steht längst wieder und ich möchte es langsam genießen. Ich habe inzwischen so viel Fantastisches im Sternenmeer gefunden und gesehen. Doch sie wählen mich, weil sie meinen Entscheidungen vertrauen und ich will dieses Vertrauen auch nicht durch Ablehnung erschüttern.

Doch was gibt es zu berichten?
Da wäre der abgeschlossenen Ausbau des Yuhtaan-System, das Heimatsystem der Yuht, oder diese faszinierenden biologischen Stationen in einem System, dass jetzt wohl 'Noctem 11' genannt wird. Kontakt ist keiner entstanden. Wir wollen uns ja nicht aufdrängen, jaja.

Auch unsere Reisen gehen immer weiter von Utopia entfernt. Zwei schöne und reiche Systeme jenseits der Gärten von Sidima waren perfekt um Versorgungsstationen für unser Flotten zu errichten. Dort können die Reisenden auftanken und sonstige Vorräte beladen um ihre Wanderung fortzusetzen. Und genau das machte die Makuru-Flotte dann auch.

Am Interessantesten ist wahrscheinlich der Langstrecken-Kontakt mit den Ruprat.
Sie leben sehr weit weg. Zu weit für eine Bildübertragen, aber zumindest Gespräche konnten geführt werden.
Sie erschienen friedlich. Auch Großzügigkeit scheint eine fundamentale Eigenschaft zu sein. Ständig boten sie uns Verschiedenes an.
Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas widerte mich bei diesen Gesprächen an. Ein seltsames Gefühl bei ihrer Art zu Reden. So eine ... Unterwürfigkeit. Als hätten sie den Willen zur Freiheit verloren. Meine Berater erzählten von einem ähnlichen Gefühl. So etwas hatten wir noch nie gefühlt. Wie konnten wir einem anderen Volk gegenüber eine Abneigung entwickelt, obwohl es uns nichts getan hatte. Unbegreiflich."
(Folge 12)
Spoiler für :
2249.06.17
"Die letzten Jahre waren vor Allem von Kontakten mit weiteren Völkern geprägt ... und von meiner Gesundheit, die zunehmend abnimmt. Ich denke, ich werden zur nächsten Wahl nicht mehr antreten. So fern ich diese noch erlebe.

Einer unser Kontakte war zur Ovnok Forschungsliga. Sie scheinen auch nicht aggressiv zu sein, auch wenn ihre herablassende Art - besonders im Bezug auf unsere Technologie - doch etwas nervtötend war. Ich rate meinem Nachfolger, die Kontakte mit diesem Volk vielleicht erst zu intensivieren, wenn wir sie mit technologischen Errungenschaften beeindrucken können. Vielleicht hilf dabei das Gebilde von Fornax.

Viel begeisterter waren Viele von uns bei der Begegnung mit den Kinder von Khessina.
Sofort fühlten wir uns bei ihnen wohl. Sie sind Vögel. Können also besser fliegen als die Ogi-Nollox schweben können und kennen so ein noch großartigeres Gefühl der Freiheit. Auch scheinen sie Brüder und Schwestern im Geiste zu sein, denn auch sie sind von Wanderungen und Reisen belebt.
Und nicht nur dass wir gerne nun mit ihnen unsere technischen Fortschritte teilen (Forschungsabkommen), nein noch besser, sie berichteten uns von einem System mit mehreren Schwarzen Löchern in einem System. Faszinierend und unglaublich! Das klingt fast nach dem 4. Wunder des Sternenmeers. Die wandernden Wälder und das perfekt Klima von Orion, das Gebilde von Fornax, das Zusammenspiel von Wurmloch und Schwarzen Loch im Eternal Horizon-System und nun dieses Mysterium von mehreren nah beieinander liegenden Schwarzen Löchern. Der Kurs der Thebuk-Flotte wurde sofort geändert. Das müssen wir sehen! Hoffentlich lebe ich lange genug um noch Bilder davon sehen zu können."
Zuletzt geändert von Icefire am 2. Oktober 2018, 18:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [WB-06] Sternenmeer-Nomaden

Beitrag von Icefire » 30. September 2018, 15:56

Aufzeichnungen des Flottenpräsidenten Eyes of Burgundy:

(Folge 13)
Spoiler für :
2252.11.12
"Ääääh, ja, dann fang ich mal an.
Dies sind die Aufzeichnungen von mir, Eyes of Burgundy. Aktueller Flottenpräsident.
Präsident Child of the Stars ist bei der letzten Wahl nicht mehr angetreten. Und während er seinen Ruhestand auf Orion genießt, hab sie mich alten Knacker gewählt. Warum mache ich das eigentlich? Ich hätte Child folgen sollen.
Haaaach.
Na ja, was soll's.

Also, was ist so passiert?
Noch während der Amtszeit von Child of the Stars kamen die ersten Ogi-Nollox nach Auriga. Blöde Idee. Sie kommen von den trockenden Savannen von Jurg-Puuligh und wollen jetzt auf den Ozean-Städten von Auriga leben. Ob das gut geht? Nun, es war ihre Entscheidung. Aber wir werden versuchen ihnen eine neue Heimat im Raum der Nenara zu schaffen. Vielleicht die eine Savannen-Welt im Osten? Nahe an der SV-Matrix, daher gefährlich. Ich werde das mit einem Ogi-Nollox-Gesandten besprechen müssen.

Ebenfalls noch in seiner Amtszeit erfolgte ein Erstkontakt mit den MAO Collectors.
Aus den Berichten konnte ich entnehmen, dass sie uns friedlich gegenüber auftraten. Sie sagten uns freien Zugang zu ihren Systemen für unsere Reisen zu, wenn ein Nichtangriffsabkommen zustande käme. Child ging darauf ein.
Außerdem boten sie uns die Unsterblichkeit an. Unsterblichkeit. Das Protokoll über das Gespräch darüber wurde später veröffentlicht und ist inzwischen in unser Datenbank auch unter der Kategorie Philosophie zu finden.
'Wenn wir unsterblich wären, dann könnten wir zwar das ganze Sternenmeer bereisen, aber dann gäbe es danach nichts Neues mehr zu sehen.'
Child of the Stars hat bis in seinen Kern die Lebensweise der Nenara gespürt, gelebt und verteidigt.
Viele Individuen der Galaxie würden vielleicht solch einer Verlockung folgen. Wir Nenara jedoch niemals. Eine schreckliche Vorstellung alles im Sternenmeer gesehen zu haben. So eine Leere, die zurückbleiben würde. Traurig...

Wo ich bei traurig bin: zu Beginn meiner Amtszeit hatte ich bereits mit einer furchtbaren Katastrophe umzugehen. Auf Orion führte ein Blitzeinschlag sowie eine unglückliche Verkettung von Ereignissen dazu, dass massive Brände bei den wandernden Bäumen ausbrachen. Die Bäume gerieten in Panik und zerstörten einige Siedlungen. Viele Nenara starben. Und auch viele Bäume starben durch das Feuer. Die Löscharbeiten dauerten Tage.
Erst als die Feuer gelöscht waren, konnten die Bäume beruhigt werden und in ihr Gebiet zurückkehren.
Eine furchtbare Tragödie.

Doch uns passierte auch Wunderbares: Wir trafen auf Brüder und Schwestern! Ein Flotte von uns unbekannten Nomaden begegnete uns.
Sie brauchten Ressourcen und wir gaben sie ihnen selbstverständlich.
Wir teilten unsere Geschichten und unsere Kultur mit ihnen und sie ihre mit uns.
Fünf ihrer Schiffsbesatzungen waren so begeistert davon, dass sie sich entschlossen sich uns anzuschließen. Drei gewaltige Kreuzer sind nun Teil der Thebuk-Flotte und zwei Kreuzer traten der Kina-Flotte bei. Sie wurde glücklich von den Flottenfamilien willkommen geheißen.
Danach flogen unsere Besucher weiter.
Mögen sie allen Gefahren des Sternenmeers entgehen und alle seine Wunder sehen."
(Folge 14)
Spoiler für :
2255.09.15
"Dunkle Zeiten sind es. Mich schauert es noch immer. So viele sind in den letzten Jahren gestorben.

Wie ein dunkler Vorbote war der Tod meine verehrten Vorgängers Child of the Stars gekommen.
Er, der uns bei unseren Fortschritten 50 Jahre lang führte.
Er, der uns verstand.
Er, dem wir vertrauten.
Er, der nie eine falsche Entscheidung getroffen hatte.
Er, der nicht mehr ist...
Auf allen Schiffen, in allen Siedlungen, überall bei Nenara und Ogi-Nollox wurden die Lichter und Leuchtfeuer der Trauer entzündet. An diesem Tag der Trauer machten wir ihm zu Ehren das Sternenmeer ein bisschen heller.
Unsere Vorfahren hatten einst einen Glauben: Wenn ein Nenara stirbt, dann steigt seine Seele zum Sternenmeer, fliegt zu einer Sonne und speißt ihre Feuer um ihre Lebensdauer zu verlängern.
Heute wissen wir, dass das ein physikalischer und chemischer Prozess ist, aber es liegt doch etwas wunderbar Tröstliches in dieser uralten Vorstellung.

Und doch war das nur der Beginn des Verlustes und der Trauer.
Die Thebuk-Flotte war noch immer auf dem Weg in das System von dem die Kinder von Khessina uns erzählt hatten.
Wir hatten lange nichts mehr von ihnen gehört und als wir auf Systeme trafen, die die Bauweise der Kinder hatte, aber besetzt waren von Drohnen der SV-Matrix ... da wussten wir, dass etwas passiert war.
Doch noch schlimmer war, dass sie der Thebuk-Flotte den Weg versperrten. So war es uns nicht möglich jenes System zu erreichen, das wir so unbedingt erreichen wollten.
Auch wurde es mit jedem Tag schwieriger einen Weg hindurch zu finden, da sich Schiffe der SV-Matrix im System sammelten. Wahrscheinlich eine Reaktion auf unsere Anwesenheit. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir auf ihre Schiffe schossen. Alleine schon für ihre Verbrechen bei Orion.
Doch glücklicherweise war die Kina-Flotte nicht weit. Als sie zu Hilfe kam, brachen beide Flotten, begleitet von der "kleinen" Nova, durch. Wir konnten siegen. Ihre Drohnenflotten wurden zerstört und die Station gleich mit.
Doch zu welchem Preis? 6 Schiffe mit ihren Familien an Bord starben. Insgesamt über dreihundert Nenara.
Die Trauer war groß. Nicht nur in der Thebuk- und der Kina-Flotte. Wir Nenara sind eine Familie. Und wir trauern auch als eine Familie.
Ich hoffe, die tröstenden Worte meiner Ansprache, die ich an die Flotten und Planeten der Nenara sendete, konnte ihren Schmerz etwas lindern. Wir werden die Toten nie vergessen.

Und das Schlimmste war: Es war fast umsonst. Zwar konnten wir mit unseren Scanner in das begehrte System sehen, aber die dortigen mächtigen Weltraumwolken machten es unmöglich mehr zu tun. Passend zu dem blutigen Preis, den wir für diesen Scan bezahlten hatten, wurde das System 'Great Wound' genannt."
(Folge 15)
Spoiler für :
2259.01.05
"Nach der Dunkelheit kommt das Licht, wie es so schön heißt.
Endlich mal keine schlechten Nachrichten. Sogar eher passierte fast gar nichts.
Die Gesandten der Ogi-Nollox von Auriga stimmten zu die nun Octans genannte Savannen-Welt zu besiedeln. Dort wird es ihnen deutlich besser gehen als auf Auriga.

Ein paar Nenara besiedelten den Planeten Pegasus. Er liegt jenseits der Gärten von Sidima. Weit entfernt und so auf sich allein gestellt.

Und wir bauten neue Schiffe. Sie sind größer als unsere Korvetten. So passen viel mehr Familien darauf und die Gemeinschaft der Reisenden wächst."
Aufzeichnungen des Flottenpräsidenten Feathers of Indigo

(Folge 16)
Spoiler für :
2261.05.15
"Der gewählte Kapitänsrat und die planetaren Clan-Anführer haben gewählt. Mich, Feather of Indigo.
Der Tod von Flottenpräsident Eyes of Burgundy ist ein schwerer Verlust. Er führte uns durch schwere und verlustreiche Jahre. Es erfüllt mich mit Stolz seinen Platz einzunehmen.
Doch er hatte auch Schwächen. Er war zu weich, zu sanft und zu melancholisch. Darum wurde ich gewählt. Ich habe diese Schwächen nicht. 'Hardliner' nennen mich Einige, aber ich sehe nur die Notwendigkeit für entschlossenes Handeln. Das Sternenmeer ist gefährlich. Schön, ja, aber auch voll von tödlichen Gefahren. Denn ich habe es gesehen. Ich war dabei. Beim Kampf gegen die SV-Matrix. Ich sah den Tod und ich schwöre: Wer unsere Familien tötet, dem wird Gleiches mit Gleichem vergolten.

Doch ich sollte nun meinen Pflichten nachkommen. Berichten, was in den letzten Jahren sich ereignete.
Noch unter Präsident Eyes of Burgundy besiedelten die Ogi-Nollox von Auriga den Planeten Octans und inzwischen haben sie auch mit der Besiedlung von Crater begonnen.

Auch fand ein Erstkontakt mit den Shadowreavern stand. Sie bedrohten Andromeda mit einer übermächtigen Flotte und erpressten so Ressourcen. Ich verstehe das Nachgeben meines Vorgängers, auch wenn ich es nicht gutheiße. Aber während überall in der Galaxie Kriege auszubrechen scheinen, wäre es dumm gewesen Schwäche gegenüber anderen Völkern zu zeigen, die deutlich kriegerischer sind als wir es selbst in unserer primitivsten Vergangenheit waren. Vielleicht war es die einzige Wahl, die ihm blieb. Jedenfalls leugneten sie etwas von der vermissten Andromeda-Flotte zu wissen. Pah. Sie lügen. Sie müssen.

Mein erster Erfolg seit dem Wahlsieg ist eher ein Sieg unserer friedlichen Forschung. Ein paar Wissenschaftlern gelang, was ihnen schon mit den Amöben gelungen war, auch auf die Kristallwesen im Sternenmeer zu übertragen. Unsere Schiffe senden nun ein spezielles Signal aus, dass Kristallwesen vorgaukelt wir würden ihrer Spezies angehören. So geht nun keine Gefahr von ihnen mehr aus. Eine Gefahr weniger in der Galaxie, die unsere Schiffe bedrohen könnten. Die Scanner der Thebuk-Flotte orteten außerdem einen Planeten in einem System, dass eine Welt wie Orion enthielt. Gleichzeitig befindet sich in dem System eine große Ansammlung der Kristallwesen. Nun kann sich unsere neue Technologie bewähren. Und dank der friedlichen Koexistenz mit den Kristallen wäre es nur angemessen diese in diesem System zu schützen, wenn wir es besiedeln."
(Folge 17)
Spoiler für :
2264.04.06
"Eine friedliche Zeit. Frieden ist gut. Er erlaubt uns zu entwickeln, zu entdecken und schützt die Existenz unser Familien.

Crater's Besiedlung ist inzwischen abgeschlossen und die primitiven Queptilium im Dwithim-System lernt in diese Moment unsere Lebensweise. Sie sind deutlich misstrauischer und weniger freiheitlich als wir. Wir hoffen jedoch, dass sie während ihres Aufstiegs sich uns annähern. Ich hoffe, dass sich das in der Zukunft nicht als Fehler herausstellt. Ich wurde nicht gewählt um Gefahren für die Nenara und Ogi-Nollox hoch zu züchten.

Auf Octans gab es außerdem eine Katastrophe. Die Ogi-Nollox dort fanden eine unbekannte Maschine. Wir wussten nicht was ihre Aufgabe war und bevor wir es verhindern konnten veränderte sich der Planet. Über all entfachte sich der Funke des Lebens und das Wetter wurde feuchter. Nun ist der Planet perfekt für die Nenara, aber nicht mehr für die Ogi-Nollox. Es war schwer ihre Unzufriedenheit und auch teilweise ihre Wut zu besänftigen. Wenn sie nicht selbst diese Maschine entdeckt hätten, dann, fürchte ich, hätte sie uns die alleinige Schuld zugeschrieben. Erst auf Auriga, dann in ihr Paradies Octans und nun ist dieses Paradies fast so nass wie Auriga. Wahrscheinlich werden viele von ihnen nach Crater umziehen. Schon wieder."
(Folge 18)
Spoiler für :
2266.07.01
"Wir haben nun für die Ogi-Nollox eine Lösung gefunden. Serpens. Ein großer Wüstenplanet nur wenige Sprünge von Octans entfernt. Die Besiedlung wurde bereits in die Wege geleitet.

Ansonsten kam durch ein unerkundetes Wurmloch bei uns ein unbekanntes Schiff hindurch.
Sie nennen sich Die Zurückgelassenen. Sie luden uns auf ihre Heimatwelt ein. Etwas aufdringlich und eindringlich, aber freundlich. Da das Wurmloch von uns noch nicht erkundet wurde, ist eine Reise dorthin noch nicht im Bereich des Möglichen ... außerdem traue ich ihnen nicht so recht.
Beunruhigend war auch ihre Warnung vor etwas, dass sie 'Weltenbrand' nennen. Es klang nach einer Katastrophe, die sie schon erlebt zu haben schienen. Es klang nach einem Ereignis, dass galaxieweit auftrat. Sehr beunruhigend. Sehr sehr beunruhigend."

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