Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Trefft euch bei der Vollversammlung der Vereinten Fans der Civilization-Spiele mit den Oberhäuptern anderer Weltreiche und huldigt Spielegott Sid Meier mit unserem Credo "One more turn!"
Skeeve
Beiträge: 94
Registriert: 8. September 2016, 22:33
Wohnort:

Re: Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Beitrag von Skeeve » 28. Oktober 2016, 16:46

Haben wir alle das gleiche Spiel???
Bei mir baut die KI fleißig am Raumschiff mit. Die KI erklärt auch sofort am Anfang des Spiels den Krieg (ähnlich wie bei WB in Mission to Mars). Andere KI Spieler bauen fleißig Kultur aus und überrennen meine religiöse Städte mit Apostel und schalten mich somit religiös aus.

Benutzeravatar
TheGreenJoki

Stellaris WB-02 Rollenspielpreis Bronze Sommerspiele 2017
Beiträge: 409
Registriert: 1. August 2016, 21:01
Orden: 2
Wohnort: Hessisches Bergland

Re: Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Beitrag von TheGreenJoki » 28. Oktober 2016, 18:50

Skeeve hat geschrieben:Haben wir alle das gleiche Spiel???
Bei mir baut die KI fleißig am Raumschiff mit. Die KI erklärt auch sofort am Anfang des Spiels den Krieg (ähnlich wie bei WB in Mission to Mars). Andere KI Spieler bauen fleißig Kultur aus und überrennen meine religiöse Städte mit Apostel und schalten mich somit religiös aus.
Ich befürchte, dass wir das haben. ^.^
Das aktuelle Gamestarvideo zur Ai trifft es ziemlich auf den Punkt, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie nicht auf Gottheit gespielt haben... :ymhug:

Ich bin mir sicher Skeeve, dass du dein Spiel auch noch gewinnen wirst. Denn fleißig Raumschiffe bauen ist das eine, bei mir hat die AI aber über 50 Züge für den letzten Start benötigt. Und die wäre bei der Produkion und dem Forschungsstand locker 1800 auf dem Mars gewesen. So war ich es dann halt 1860 (und das auf empisch X_X :!! )
Bleiben wir mal realistisch!

Skeeve
Beiträge: 94
Registriert: 8. September 2016, 22:33
Wohnort:

Re: Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Beitrag von Skeeve » 28. Oktober 2016, 19:42

Habe bis jetzt alle Spiele gewonnen 2 auf Prinz(Wissenschaft/Religion, Kultur) und eins auf König(Vorherrschaft).
Meine Beispiel sollen nur zeigen, dass es neben stellenweise doch eindeutigen KI-Aussetzern auch Lichtblicke gibt.
TheGreenJoki hat geschrieben:Ich bin mir sicher Skeeve, dass du dein Spiel auch noch gewinnen wirst. Denn fleißig Raumschiffe bauen ist das eine, bei mir hat die AI aber über 50 Züge für den letzten Start benötigt. Und die wäre bei der Produkion und dem Forschungsstand locker 1800 auf dem Mars gewesen. So war ich es dann halt 1860 (und das auf empisch )
Du vergisst dabei, denke ich, eine Kleinigkeit.
Man braucht für einen Start ein funktionierenden Raumhafen.
Ist der Raumhafen durch Spione, Plünderer außer Gefecht gesetzt, kann man erst weiter machen, wenn der Raumhafen wieder läuft.

Ein Fehlverhalten der KI ist sicherlich nicht ausgeschossen, aber meiner Erfahrung nach, übersehen viele Spieler einfach nur wichtige Nuancen des Spiels:

Ein Paar weitere Dinge, die von vielen Spielern kommen, die aber so nicht stimmen:

-Straßen bauen geht nur mit Händlern.
-KI denunziert nur
-und erklärt sinnlose Kriege
...

Benutzeravatar
TheGreenJoki

Stellaris WB-02 Rollenspielpreis Bronze Sommerspiele 2017
Beiträge: 409
Registriert: 1. August 2016, 21:01
Orden: 2
Wohnort: Hessisches Bergland

Re: Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Beitrag von TheGreenJoki » 28. Oktober 2016, 20:43

Skeeve hat geschrieben:Ein Fehlverhalten der KI ist sicherlich nicht ausgeschossen, aber meiner Erfahrung nach, übersehen viele Spieler einfach nur wichtige Nuancen des Spiels:

Ein Paar weitere Dinge, die von vielen Spielern kommen, die aber so nicht stimmen:

-Straßen bauen geht nur mit Händlern.
-KI denunziert nur
-und erklärt sinnlose Kriege
...
Bei mir wurde nicht ein einziges Mal eine Sabotageaktion ausgeführt (allgemein war ich wohl nie ein Ziel für Spione). Auch hatte die AI 4 Raumhäfen, da war aber keiner von sabotiert.

Ich weiß jetzt natürlich nicht genau, was du mit den Nuancen meinst und ich möchte nicht als wer gelten, der jetzt unbedingt recht haben will, aber in meinem Spiel hat mich die AI nur "sinnlos" denunziert (weil ich gegen ihre Agenda gespielt hatt, ob freiwillig oder nicht spielt da ja keine Rolle) und wenn sie Krieg führen, der mehr als sinnlos geführt wird. Das kann natürlich daran liegen, dass Einheiten nicht geupgradet werden oder dass Flugzeuge nicht vernünftig eingesetzt werden oder aber, dass Einheiten sinnlos verheizt werden (was ja klappen kann).

Das mit den Straßen kam vor allem am Anfang auf (auch ich hatte das gedacht) und ich muss gestehen, dass ich die Funktion auch nicht vermisse. Der Straßenspam hat mich in Civ 5 nämlich immer genervt ^.^


Das wird aber alles bestimmt spätestens in einem Jahr besser. Dennoch ist es für mich das beste Civ zu Release und das will was heißen! :)
Bleiben wir mal realistisch!

Skeeve
Beiträge: 94
Registriert: 8. September 2016, 22:33
Wohnort:

Re: Ersteindrücke nach erstem Anspielen

Beitrag von Skeeve » 28. Oktober 2016, 21:20

Ich will nicht behaupten, dass die KI perfekt ist, aber das war sie in CIV meiner Ansicht nach nie.

CIV6 sehr gut zu machen ist noch ein langer Weg. Dieser Weg wird aber gerade durch die art wie Diplomatie in Civ6 geführt wird gegangen meiner Ansicht nach.

Im Prinzip ist es das hier, was mir beim Spielen aufgefallen ist und warum für mich CIV6 von vorne rein CIV5 etc. überlegen ist:
Skeeve hat geschrieben: Das Denunzieren ist viel subtiler. Die meisten Spieler verlassen sich zu sehr auf diese "Plus" und "Minus" Anzeigen, aber meiner Erfahrung nach ist es nur ein grober Richtwert. Z.B. Bedankt/beklagt sich die KI darüber, wenn man eine bestimmte Agenda erfüllt oder nicht erfüllt. Dieses Bedanken/Beklagen wird jedoch (so weit ich es nachvollziehen konnte) nicht mit Plus oder minus gekennzeichnet (taucht gar nicht in der Bewertung auf).
Das Denunzieren ist so zu sagen der letzte Schritt vor einer formellen Kriegserklärung, um dem Spieler klar zu machen "das läuft was schief, ich bin nicht begeistert von dem, was du da tust."
Die Kriegserklärungen sind auch viel subtiler. Im Gegensatz zu anderen Civ Teilen dient der Krieg nicht bloß dem Zugewinn von Land, sondern ist die Fortsetzung von Diplomatie mit anderen Mitteln (das Problem sind nur die extremen Mali für eine Kriegserklärung, so sind fast alle immer verfeindet, zumindest bei mir war/ist es so. Man sollte die Kriegsgründe kombinieren können dürfen).
Das Problem ist auch, dass die Diplomatie stellenweise sehr durch die Agenda festgefahren wird.
Meine Änderungsidee wäre, dass man eine offene Agenda (die sich unter Umständen in drei Teilagenda unterteilt, die man nach und nach aufdeckt) hat und eine Agenda, die aber erst später gewählt wird (man sollte selbst auch Agenda wählen können).

Das Diplomatiesystem ist sehr vielschichtig und die scheinbare Vereinfachung dadurch, dass man jetzt die genau Werte für bestimmte Aktionen ablesen kann, ist bloß eine Hilfestellung, damit es nicht komplett undurchschaubar wird.

In Civ5 z.B. hat mich die Ausrichtung de KI überhaupt nicht gejuckt (ob sie nun mehr Punkte auf Expansion hatte oder Wissenschaft, Kulter was auch immer). Bei Civ6 ist das Motto kenne deinen Nächsten
Das einzige was sicher in Civ5 war; wenn ich in der Nähe von Dschingis Khan startete, gab es immer Krieg mit diesem .....sohn^^

Antworten