[Europa Bulliversalis III] Cherokee

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Nick13Gamer
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[Europa Bulliversalis III] Cherokee

Beitrag von Nick13Gamer » 11. Januar 2019, 14:01

Die Geschichte von William,einem Geschichtsschreiber aus London.


Ich William wohne bei den Cherokee in einem kleinen Dorf.Ich lebe hier glücklich und trage zur Weiterentwicklung des Dorfes bei,indem ich jeden Tag als Lehrer versuchen den Kinder das Lesen,Schreiben und Rechnen beizubringen was mir nicht immer leicht fällt,da ich die Sprache der Cherokee noch nicht vollständig beherrsche.Ich selber arbeite jeden Tag dran meine Sprache zu verbessern und mehr über dieses Volk zu lernen,denn ich war damals noch nicht Teil der Cherokee.....


Meine Geschichte begann im Vereinigten Königreich.Genauer gesagt im Herz des Vereinigten Königreich namens London.Ich war damals ein Geschichtsschreiber und habe mich sehr für die Vergangenheit Englands interessiert,studiert und diese haben mich auch inspiriert eigene Geschichten zu schreiben.Zwar waren meine Werke von hoher Qualität und ich wurde für diese auch gelobt,jedoch gehörte ich dem katholischen Glauben an und dieser war eine Minderheit in England,weswegen ich nach jahrelanger Diskriminierung aus Europa verbannt wurde und nach Nordamerika in die Kolonien geschickt wurde,um die dort lebenden Menschen zu unterstützen und mir dort eine neue Heimat aufzubauen.
Zwar wurde mir während der Reise erzählt das mich in Amerika niemand mehr diskriminieren würde und ich in Ruhe leben könnte,aber dem war nicht so.In den Kolonien änderte sich nichts.Jeder der nicht dem anglikanischen Glauben angehörte wurde wie im Vereinigten Königreich schlecht behandelt.Ich konnte so nicht weiterleben und entschloss mich aus der Kolonie zu fliehen und die naheliegenden Stämme aufzusuchen um vielleicht dort Zuflucht zu finden und ich war nicht der Einzige der diese Idee hatte.Es waren zwar nicht viele,aber es gab einige die aus den Kolonien flüchteten,da sie ihre Religion frei ausüben wollten.Ich kannte nur zwei Stämme,die angeblich tolerant zu allen Religionen sind und gerne Flüchtende aufnehmen.Die Irokesen und die Cherokee.Da ich von Konflikten Zwischen den Kolonien und den Irokesen gehört habe,habe ich mich entschlossen mich ins Gebiet der Cherokee zu begeben und zu hoffen das sie mich aufnehmen würden,da es bei den Irokesen zu gefährlich wäre.


Nach drei Tagen habe ich halb verhungert mitten im Wald ein kleines Dorf der Cherokee gefunden.Zuerst war ich sehr erstaunt,da dies nicht aussah wie ein kleiner Stamm der Cherokee,sondern wie eine kleine wachsende Zivilisation mit allem was sie braucht.Einen Brunnen in der Mitte,drumherum einige Wohnhäuser aus Holz,Stein und Dächern aus Stroh,Familien die zusammen ein Feld außerhalb des Dorfes bestellen aber auch Jungs die mit ihren Väter im Dorf das Kämpfen mit Speer und Bogen erlernen oder Mädchen die sich mit ihrer Mutter um die Wäsche kümmern.Man sah fröhliche Menschen die sich im Dorf unterstützen ohne den Gedanken zu haben den Gegenüberstehenden zu verraten oder auszugrenzen.
Das Leben sah wunderschön bei den Cherokee aus und hatte einen guten Eindruck bei mir hinterlassen.Ich bin langsam in das Dorf gegangen,in der Hoffnung den Häuptling oder Anführer dieses Dorfes zu treffen.Ein Bewohner,dem ich auf dem Weg begegnete,kam auf mich zu.Er war um die 20 Jahre und trug einen Bogen mit sich und ritt auf einem Pferd,weshalb ich dachte er wäre ein Krieger und war deswegen etwas ängstlich und zurückhaltend,doch jetzt weiß ich das er nur ein Späher und Jäger der Cherokee ist und keineswegs aggressiv oder feindselig gegen neue Gesichter ist.Außerdem heißt er Bimisi,was soviel heißt wie wendig oder flink.Bimisi führte mich dann in ein Haus wo es andere Flüchtlinge aus den Kolonien gab.Diese sagten mir das dieses Haus,in dem wir uns befinden,für Flüchtlinge aus den Kolonien gebaut wurde und das neue Leute erst einmal hierher gebracht werden und am nächsten Tag aufgaben zu erhalten,um die sie sich kümmern müssen,damit sich das Dorf weiterentwickeln kann.Das Haus hatte im Inneren nur ein Raum für 4 Personen mit 4 Betten,welche aus Holz gebaut wurden und mit Wolldecken und Wollkissen im schönen Weiß versehen wurden.Meine zwei Mitbewohner haben erzählt das sie beide als Holzfäller tätig seien und ich habe sofort gewusst,dass das nichts für mich ist,denn ich hatte das Interesse in einer Arbeit tätig zu sein,wo ich meine Können als Geschichten Schreiber freien lauf lassen kann.Klar war ich musste vorerst auf den nächsten Tag warten.


Am nächsten Morgen wurde ich von meinen Mitbewohnern geweckt und mir wurde eine Axt in die Hand gedrückt und ich wusste,dass das die falsche Arbeit,weswegen ich sofort zum Anführer wollte,den ich immer noch nicht getroffen habe,um ihm zu erzählen wie Wertvoll mein Können als Schreiber sei.Nur leider konnte ich zu dem Zeitpunkt die Sprache der Cherokee nicht,deswegen habe ich einen meiner Mitbewohner um Hilfe geboten.Er heißt Jack und lebt seit 4 Jahren hier.Sein Grund für die Flucht wollte er mir nicht erzählen.Wahrscheinlich möchte er sich nicht an die Vergangenheit erinnern und all das hinter sich lassen.Durch die vielen kleinen Narben auf seinem linken Arm lässt sich vermuten das er wegen irgendetwas gequält wurde zum Beispiel wie ich wegen der Religion.Jedenfalls bin ich mit Jack zum Häuptling des Dorfes gegangen und Jack hat sich dann mit ihm unterhalten.Ich hab leider während des Gesprächs nichts verstanden.Nach der kurzen Konversation erzählte mir Jack das sich die Cherokee bemühen eine Freundschaft zwischen ihnen und den Britischen Kolonien aufzubauen,jedoch kennen sie keinen Möglichkeit mit den Briten zu kommunizieren,weshalb mir vorgeschlagen wurde als Lehrer die kleinen Kinder zu unterrichten und ihnen das englische Schreiben und Lesen beizubringen.Dieses Angebot hab ich dann auch akzeptiert,da ich dann wenigsten den kleinen mein Können zeigen kann.Nun lebe ich hier schon 2 Jahre und bringe den Kindern die englische Sprache bei.Ich bin sehr froh mit meiner Entscheidung und bereue nichts.Außerdem habe ich mich entschlossen ab heute regelmäßig Ereignisse,die ich mitbekomme,in einem Buch aufzuschreiben,damit die Geschichte der Cherokee ab heute niemals in Vergessenheit gerät.


Es sind 2 Jahre vergangen seitdem ich hier bin und die Fortschritte der Cherokee machen niemals halt.Die Dörfer werden immer größer,die Häuser immer stabiler und die Waffen immer stärker.Sie besitzen sogar schon die ersten Kanonen,welche zurzeit noch von den Soldaten studiert werden,da diese sich mit Kanonen und Musketen der Europäer noch nicht auskennen.Aus dem kleinen Dorf in dem ich einst ankam ist eine kleine Festung entstanden.um das Dorf steht ein kleiner Holzwall und das Dorf wird von vier Wachtürmen überblickt und kontrolliert.Außerdem wurde außerhalb des Dorfes eine Art Kaserne oder Trainingslager erbaut,um Männer für einen Krieg auszubilden sollte dieser eines Tages bevorstehen.


Seit Jahren versuchen die Cherokee gute Beziehungen mit den Briten aufzubauen,jedoch ohne Erfolg,weswegen sie ihr Augenmerk auf ein anderes Land gelegt haben.Das Kaiserreich Spanien.Mit großen Bemühungen und großen Belohnungen.Spanien überbrachte ein Geschenk von mehreren hunderten Dukaten an die Cherokee und sie wollen in Zukunft die Cherokee finanziell unterstützen und das auch im richtigen Moment,denn die Cherokee haben einige Geldprobleme durch ihre Gebietserweiterungen und durch die Geschenke vor Schulden gerettet.Durch die großzügigen Spenden der Spanier war die neu gegründete Regierung in der Lage das Land mit Werkstätten und Marktplätzen auszubauen.Durch die Bemühungen Spaniens wächst der Wohlstand der Bewohner der Cherokee und sie fangen an Interesse am katholischen Glauben zu entwickeln.Viele Leute sehen die Spenden der Katholiken aus Spanien und seinem Freund der Kirchenstaat als ein Zeichen Gottes und das nur der katholische Glaube zu Reichtum und Wohlstand führt.Durch eine kleine Spende im richtigen Zeitpunkt wird sich hier vielleicht bald der Glaube komplett reformieren.


Für heute habe ich genug festgehalten und aufgeschrieben.Ich muss mich langsam auf den Weg machen für die nächste Englisch Stunde mit den Kindern.Möge Gott Amerika segnen.
William der Geschichtsschreiber.

Nick13Gamer
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[Europa Bulliversalis III] Cherokee

Beitrag von Nick13Gamer » 23. Januar 2019, 17:24

Cherokee ist am aufblühen und pflegt nun gute Beziehungen mit den Europäern.Die Bürger Cherokees leben friedlich und nun auch ohne Angst,da sich die Beziehungen zu Großbritannien stark verbessert haben.Außerdem haben wir,die Cherokee,einen neuen Glauben nämlich den Katholische Glauben.Es gibt keine Unzufriedenheiten in der Bevölkerung und jeder ist glücklich mit dem neuen Glauben,zumindest sagt das die Regierung und die genießt großes Vertrauen im Volk.Die ersten Schiffe wurden gebaut,die den Kontinent Europa mithilfe der Briten gefunden und erforscht haben.
Außerdem gab es im Westen Grenzkonflikte mit einigen amerikanischen Stämmen,die die Regierung der Cherokee als dumm und unfähig beleidigte und somit den Zorn der Waffen spüren musste.Der Krieg war nicht leicht und es gab nicht wenig Verluste auf Seiten der Cherokee,jedoch mithilfe Britischer Söldner waren sie am Ende des Tages doch Siegreich.
Im Süden vom Reich der Cherokee ist auch etwas passiert.Das Gebiet Florida,welches als zukünftiges Gebiet der Cherokee angesehen wurde,wurde Bulgarien als Geschenk versprochen.Als Dank für ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber der Cherokee

Viele Zukünftige Pläne sind in der Öffentlichkeit nicht bekannt,aber es wird wahrscheinlich für die nächste Zeit ein sehr lange Frieden herrschen,da die Cherokee keine Feinde mehr haben und mit ihren Nachbarn eine gute Beziehung pflegen.Zwar sind die Dreizehnkolonien Rivalen Cherokees,aber die Cherokee wollen sich gegen sie nicht mit Waffen sondern mit ihrer Wirtschaft messen.Dadurch kann man ohne Blut vergießen seine Konkurrenz bekämpfen und besiegen.

Meine Zeit ist um.Ich muss mich langsam wieder ins Klassenzimmer begeben und meiner Arbeit nachgehen
Möge Gott Amerika schützen.

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