[Europa Bulliversalis 3] Das Königreich Schweden

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Maxii

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Vierte Seite des Tagebuchs, König Gustav I Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 26. November 2018, 20:03

Auf Grund von Krankheit kommen heute sowohl die vierte als auch die fünfte Seite des Tagebuches nachgeliefert. Liebe Grüße und viel Spaß beim lesen!




Gewonnen, natürlich haben wir gewonnen, wie soll es anders sein, ha! Das werden diese Raubritter aus dem Baltikum nichtmehr vergessen. Ösel, Goldingen, Jelgava und Königsberg – Das war ein gelungener Feldzug gegen diese Hunde.

Wie vorher schon klar war, begann das Militär direkt nach dem Friedenschluss mit der Errichtung einer starken Festung in Königsberg. Diese Provinz ist von äußerster Wichtigkeit und muss gehalten werden.

Ich denke das der Herzog aus Brandenburg bald einen Brief schicken werden, dabei habe ich nie mein Wort gebrochen, wir haben verhandelt über Expansionsbestrebung und Provinzen. Königsberg ist nie namentlich gefallen aber dennoch werden sie es wahrscheinlich anders sehen. Ich werde abwarten was ich in dieser Sache ergibt.

Der Großknes aus Moskau war während des Feldzuges hier in Stockholm für sehr wichtige Verhandlungen. Alten Karten zu folge, ist Viborg Russisches- und Kola Skandinavisches Territorium. Wir wollen beide eine Herstellung einer gerechten und vor allem guten Welt und daher bat es sich an, diese Provinzen zu tauschen. Ich lies mir die Infrastruktur und die Befestigungen in Viborg bezahlen und investierte damit in 2 neue Festungen, um eine Überraschungsinvasion auszubremsen. Es sind die wichtigsten Festungen Schwedens.

Wieder einmal, war dieser Merkwürdige Schreiberling am Hofe, er scheint vor allen Königshäusern Europas von Plänen und Eroberungen und auch nur kleinsten Kartenverschiebungen zu wissen. Es ist mir ein Rätsel woher er kommt und was seine Absichten sind und vor allem warum ich mich überhaupt mit Ihm befasse. Ich denke, ich finde ihn einfach interessant. Wie dem auch sei, Ich habe einige Agenten auf Ihn und seine Freunde angesetzt, Ich muss wissen, wem er letztendlich dient. Er spricht nur immer von einem Gelehrten namens Einstein. Diesen Namen hat an meinem Hofe allerdings noch nie jemand vernommen.

Ein Brief hat mich heute Abend noch erreicht. Der Bote kam von einem Abgesandten aus Holland, welche Nachrichten aus Frankreich für mich hatten. Dieser dumme König hatte scheinbar halb Burgund erobert und den Kaiser öffentlich bloßgestellt, allein mit der Behauptung: „Die Französische Armee ist unbesiegbar.“ Nun ich befürchte wir werden schon sehr bald herausfinden, ob es sich dabei wirklich um eine Lüge handelte, denn ich habe jetzt Informationen, dass sich halb Europa für einen Bestrafungskrieg wappnet und sogar der Kaiser abwägt in den Krieg gegen den alten Rivalen aus dem Westen zu ziehen. Das wird das Machtverhältnis in Europa zunehmest erschüttern.
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Maxii

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Fünfte Seite des Tagebuchs, König Gustav I Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 26. November 2018, 20:03

Seit nunmehr 29 Jahren und mit 44 herrsche Ich erfolgreich über Schweden. Ich hoffe mein Vater ist stolz auf mich, wenn ich einst zu Ihm kehren werde. Die Sterblichkeit ist mir plötzlich bewusst geworden als mein Bruder vor 3 Tagen verstarb, an einem dänischen Giftanschlag. Mein Sohn hat nun vorerst die Handelsgeschäfte meines Hauses inne, bis er einmal den Thron erben wird. Dänemark befand sich vor ein paar Tagen noch im Krieg, gegen den Österreicher und den Brandenburger. Ich bin gespannt wie sich die Grenzen nun verschieben werden. Aber sie werden meiner Rache nicht entkommen! Ich werde einen Boten losschicken, nach Kastilien und einen Krieg anfangen gegen Dänemark. Dieses Pack, wird es ein für alle Mal bereuen sich gegen mich aufgelehnt zu haben.

Da stand er dann plötzlich, die Wachen wollten Ihn erst gar nicht durchlassen, aber ich erkannte sofort, wer er war. Diese Ähnlichkeit ist verblüffend und es ist auch klar, welchen Namen er trug. Natürlich hörte der Sohn meines besten Freundes auf den Namen Littlesid, wie auch sein Vater.
- Da war es wieder – diese nüchterne Anspielung auf die Sterblichkeit, mein Freund ist alt und krank geworden und mit den Truppen aus Kastilien kommt nun also sein Sohn statt Ihm nach Schweden. Es schmerzt mich sehr, dass ich Ihn vielleicht niemals wieder erblicken werde, erst mein Bruder nun mein bester Freund. Ich muss alles unternehmen, um eine kleine Zeitspanne zu haben, um Ihn mal in Kastilien zu besuchen, statt ihn immer nur im kalten Stockholm, oder im Reichsrat in Lund zu empfangen.

Es war ein lächerlich schneller Krieg gegen Dänemark. Die Truppen der Dänen waren ausgelaugt, vom Krieg gegen den Kaiser und die geschwächte Flotte konnte nicht einmal ein Schiff der Königlichen Flotte Schwedens ernsthaft beschädigen. Brandenburg nahm ihnen im vorherigen Krieg schon die Insel Fyn, Verräter. Aber ich nahm Ihnen alles. Alles? Nein. Ich demütigte sie. Ich lies Ihnen lediglich die Provinz Nordjylland. Ich lies alle Wälder dort roden, die Böden verbrennen und jedes Gold und jede Silbermünze von diesem Wikingerpack beschlagnahmen. Da sollen sie nun sitzen in Ihrem Schrott und weinen. Jeder Bürger Dänemarks darf Zuflucht in Schweden ersuchen und in seiner Heimat bleiben. Die Bewohner aus Nordjylland werden beim Umzug nach Schweden sogar entschädigt. Nur die Familie dieses Mörders aus Dänemark muss dort verrotten, alle anderen dürfen kommen. Bettler wie „Königlicher“ Berater.

Das, dass mir die Sterblichkeit aber am meisten aufgezeigt hat, ist der Protestantismus, der sich dieses Jahr in der Welt breit gemacht hat. Prediger aus Rostock haben sich endlich gegen den Papst aufgelehnt. Ich lies sofort die Staatskirche Schwedens ausrufen und Schweden ist somit das erste Land, welches sich gegen den Schändlichen Papst auflehnt und seine Bereicherung auf kosten von den armen Bürgern beenden will. Allein dieser Stiefelleckende Kaiser und sein Schoßhündchen auf dem Thron von Brandenburg halten treu fest, an diesem Weltlichem Herrscher in Rom. Es wird ganz Europa erschüttern, was nun passieren wird. Frankreich ist zerrüttet worden von den Kriegen der drei Koalitionen, die Französischen Truppen hatten nicht mal den Hauch einer Chance und dieser Idiot aus Paris hat einen Teil seiner Abreibung bekommen. Wir werden sehen, wie es weiter gehen wird. Vorerst muss ich dafür sicher gehen, dass jeder der in Schweden Zuflucht vor dem Papst suchen möchte, auch die Gelegenheit dazu bekommt.
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Maxii

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Erste Seite des Tagebuchs, König Karl IX Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 4. Dezember 2018, 14:57

Mein Großvater starb am 11.12.1523 und ab da übernahm mein Vater die Herrschaft über Schweden, nach nun 7 Jahren verstarb auch er und seit dem 24.Dezember 1530 herrsche nun ich über Schweden. Mein Vater, Karl Filip I, hatte kein Verständnis für den Regierungskurs meines Großvaters. Er sah es stets als Ärgernis, dass alle Menschen, die auf der Flucht waren nach Schweden kommen konnten.

Ich allerdings komme dahingehend wieder ganz nach meinem Großvater. Weiterhin wird Schweden jeden Menschen aufnehmen, der Schutz oder Hilfe braucht, auf der Flucht vor diesem verblendeten Regiem in Rom und seinen Schwergen aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Die Kirche Schwedens hat nun einen sehr guten Standpunkt, wir sind der Fels in der Brandung, der Löwe des Nordens, der sich gegen die Katholiken aus dem Süden auflehnt.

Der Berater des Kastilianischen Königshofes war zu Gast in Stockholm, Anlass hierfür, ist der Koalitionskrieg den Bulgarien momentan führt. Ich habe 20.000 Schwedisches Soldaten entstand und Kastilien steht seinem Bündnispartner treu bei Seite. Wir dürfen nicht zulassen, dass Konstantinopel und der Balkan destabilisiert werden. Der Österreichische Herrscher ist zu stark und er würde jedes wanken als Kriegsgrund sehen. Kastilien wird, wie all die Zeit vor mir weiterhin unser treuer Freund sein und mittlerweile habe ich, als andenken an meinen Großvater, eine der 4 Herrscherhäuser, am Platz der ‚Kungliga Svenska Nationen‘, südlich des Palastes an die Familie des Kastilianischen Beraters geschenkt.

Unser Verbündeter aus England, rief uns abermals in einen Krieg, allerdings ein Defensivkrieg. Eine Afrikanische Nation hat England den Krieg erklärt, es geht wohl um eine Kolonie an der Südspitze Afrikas. Ich habe von dieser unbedeutenden Nation noch nie gehört, in Absprache mit dem König von England haben wir keine Truppen entsandt. Über den Ausgang des Krieges haben wir keine Information bekommen, aber sicherlich wird das starke England wieder einmal gesiegt haben.
England hat mittlerweile die Anglikanische Kirche ausgerufen und sich damit an unsere Seite gestellt. England und Schweden stehen vereint in der Rebellion gegen den Papst, wir werden siegen und dafür sorgen, dass jeder frei seinen Glauben ausleben darf, egal woher er kommt, egal an was geglaubt wird.

Der Kaiser hat den Ewigen Landfrieden ausgerufen und sorgt damit, dafür dass sich das Reich nur noch nach Außen Ausdehnen kann, es wird als Aggressive Handlung in Europa aufgenommen. Ich führte Gespräche mit einem Herzog aus der mittlerweile unabhängigen Champagne und er ist besorgt.
Schließlich haben wir Norwegen in einem kurzen Feldzug vollständig unter unseren Schutz stellen können, diese lose Provinz des einstigen Dänemarks wird nun keine Handlungsmacht über Norwegen mehr haben. An der Dänemarkpolitik Schwedens wird sich auch nichts ändern, jetzt da sie Protestantisch sind.
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Zweite Seite des Tagebuchs, König Karl IX Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 18. Dezember 2018, 20:21

Schwierige Zeiten sind dies, in denen sich mein Schweden befindet. Wir konnten ein wichtiges Protestantisches Zentrum sichern und Dänemark von der Landkarte für immer verbannen. In der schwedischen Armee wird eine Reform nach der anderen durchgeführt und jeden Tag erstarkt unsere Schlagkraft aufs neue. Die Beziehungen zu Brandenburg sind erkaltet. Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere Südost-Grenze entwickeln wird.

Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches hält seine Verbündeten und Untertanen beinahe jeden Tag öffentlich zum Narren, allerdings scheinen Sie dies nicht zu bemerken, zu verstehen oder sehen zu wollen.

Unsere Freunde aus Kastilien, nennen sich nun Spanien und der König der ehemals 3 Krondomänen ist nun ein Kaiser geworden und herrscht über eine gewaltige Landmasse. Ich bin gespannt wie sich der Kaiser des Reiches dazu äußern wird, nun, da er nichtmehr der einzige Kaiser in Europa ist, allein dadurch bemerkt man, wie klein die Macht des Papstes geworden ist.

Es gibt auch Zivile Reformen im Königreich Schweden, ich habe erlassen, dass jede Religion ausgeübt und gelebt werden darf ohne Diskriminierung. Ähnlich zu den Gesetzen die damals mein Urgroßvater erlies, sind wir ein Land, das für Freiheit und Zusammenhalt steht. Wir bieten seit fast einem Jahrhundert jedem Flüchtling aus egal welchem Land Unterkunft und Lebensraum. Dies wird sich auch so schnell nicht ändern, denn Ich sehe das Schweden damit fast alleinsteht.

Beängstigendes ereignete sich im Westen Europas, unser Bündnispartner aus England scheint zu schwächeln. In den Kriegen gegen Frankreich, schafften sie es nicht Ihren Anspruch auf die Herrschaft durchzusetzen. Sie eroberten lediglich kleine Teile der Westlichen Küstenlinie und geben so, Spielraum an den Kaiser ab. Die Armee Englands scheint in furchtbarer Verfassung zu sein und wir hoffen, dass unser Freund am englischen Hofe dieses Problem bald in den Griff bekommt. Am besten bevor die Rebellen, die sich im ganzen Land erheben auf London zumarschieren und den König absetzen, für diesen Fall hat eine unserer Armeen den Befehl bekommen sofort auf Schiffe zu gehen und England zu unterstützen. Da dies eigentlich nicht unsere Aufgabe sein sollte, hoffe ich das, dass englische Königshaus dies zu würdigen weiß!
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