[Europa Bulliversalis 3] Das Königreich Schweden

Das Forum zum Europa Universalis IV Rollenspiel-Event
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Maxii

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[Europa Bulliversalis 3] Das Königreich Schweden

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:49

Hej kära vänner!

Ich werde hier die Tagebücher der jeweiligen Könige oder Königinnen in Schweden veröffentlichen. Sie enthalten Gedankengänge und Anmerkungen, um eventuelle Entscheidungen besser verstehen zu können. Ich freue mich, wenn Ihr Anregungen habt und bei Interesse werden wir auch die Gelegenheit haben, durchaus Abstimmungen hier im Forum machen zu können, da das Königreich Schweden momentan einen eher Volksnahen König hat. Ich freue mich auf eventuelles Feedback und wünsche allen Lesern, Mitspielern und Zuschauern viel Spaß beim ganzen Projekt.

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Auszug aus dem Tagebuch des Kaufmanns Karl Gylta aus Stockholm

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:50

Meine Bemühungen der letzten Jahre sollte ich ausbauen. Es scheint als sei das dänische Königshaus mit mehreren Rebellionen beschäftigt. Auf der Insel Gotland, des alten Haupthandelsknotens der Hanse streben nahezu monatlich neue Kaufleute die Freiheit Schwedens an und damit den Ausbruch aus der Union unter Dänemarks und deren hohen Handelszöllen, die einzig dafür da sind, um die dänischen Kaufleute zu bevorzugen.

Auch mich kostet es jeden Tag einige Dukaten meine Schiffe von Lübeck nach Novgorod segeln zu lassen. Sie erheben nur für nicht dänische Kaufleute den Sundzoll nun auch auf dem Wasserweg und einen weiteren Zoll muss man nun in Viborg erbringen. In Schweden selbst! So eine Frechheit, das wird noch Ihren Untergang bedeuten.

Mein Kontakt im „Genrealstab der Schwedischen Armee unter Dänischer Krone“, wie sie nun genannt wird, ist nunmehr der letzte Schwede, alle anderen Generäle wurden durch Dänische Loyalisten ersetzt. Ich konnte einige ehemalige Hochrangige Offiziere und sogar einen General auf meine Gehaltslisten setzen, noch verdiene ich ja noch genug.

Mein größter Konkurrent hier in Stockholm ist bankrottgegangen. Ich konnte seine Handelsschiffe und seine Kontore für einen Spottpreis von 300 Dukaten erwerben. Ich wusste schon immer das meine Handelsideen und Netzwerke besser sind als seine, er hat sich einfach verkalkuliert. Der General, den ich anwerben konnte, hat enge Kontakte zur schwedischen Admiralität, es heißt sie wollen die Flotte veräußern, da Dänemark allein im Stande wäre die Ostsee mit Ihren eigenen Galeeren zu kontrollieren. Das klingt nach einer wertvollen Gelegenheit um einen entscheidenden schritt nach vorne zu machen. Wir müssen Schweden zurückerlangen. Aber wer könnte die Königskrone anstreben? Alle alten adligen wurden vertrieben und ins Exil geschickt, im glauben das würde reichen um Schweden auf ewig zu kontrollieren.

Ich konnte 20 Galeeren zu einem Preis von 100 Dukaten erwerben, das sind gerade einmal ¼ der Produktionskosten. Die kontakte zu meinem General und somit auch zu dem Admiral konnten mir das Vorkaufrecht sichern, wenn ich nun noch die Möglichkeit finden würde die Armee oder Söldner anzuheuern.
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Die Machtergreifung vom 26.02.1452

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:50

Dänemark hat Novgorod vor einigen Tagen den Krieg erklärt, die Schwedische Armee hat sich aus Ihrem Quartier in Stockholm nicht bewegt, es gehen Gerüchte um, dass die Soldtruhe aus Sjaelland noch nicht eingetroffen ist. DAS ist meine Chance!

Es hat funktioniert. 500 Dukaten für die Soldaten, für diesen Monat und weitere 200 Dukaten für den General und seine Offiziere, die die dänischen Nationalisten beiseite räumten. Nun bin ich Besitzer einer professionellen Armee und einer Starken Flotte, die in offener Rebellion gegen Dänemark stehen.
Ich werde morgen nach Toledo reisen, um mit dem Kastilianischen König zu verhandeln, mein Alter Freund Sid, den ich noch aus Lübeck kenne, hat sich dort am Hofe niedergelassen. Vor ein paar Tagen konnte ich schon mit dem englischen König reden, er scheint nicht sonderlich helle zu sein, allerdings lies er sich im Gegenzug für eine Insel, denn er mag Inseln, nördlich von England bereit erklären, meinen Anspruch auf die Freiheit Schwedens durchzusetzen und zu unterstützen. Leider hat dieses Verräterische Pack aus Frankreich den Engländern den Krieg erklärt und zeitgleich kämpfen sie auch schon gegen Burgund um den wichtigen Handelsknoten Calais. Vielleicht kann ich mir die Gunst der Englischen Krone sichern, wenn ich meine Rebellion schnell beenden kann und ihnen zur Seite stehen kann.

Die Gespräche mit dem König von Kastilien liefen perfekt, Er ist erbost über die Dänen und sucht einen Starken Partner gegen die Bedrohung in Frankreich, die Abtrünnigen in Aragon und gegen dieses Piratenpack in Marokko. Ich konnte mir eine Armee und eine Flotte zusichern lassen und mit dieser, Segel ich soeben Richtung Kopenhagen wo sich meine eigene flotte und Armee anschließen werden. Es könnte perfekter nicht laufen.
Zuletzt geändert von Maxii am 30. Oktober 2018, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Erste Seite des Tagebuchs, König Karl VIII Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:54

Der Krieg war schon in der Tasche, es lief einfach perfekt, meine Taktik ist genau so aufgegangen. Als meine Flotte den Sund blockierte und von der Kastilischen unterstützt wurde, war es für Dänemark vorbei, die Hauptstadt Insel war sofort von der Versorgung abgeschlossen und wir konnten Kopenhagen belagern. Die dänische und die norwegische Armee waren derweil im tiefsten Winter mitten in Novgorod unterwegs, ohne Versorgung und Nachschub, das sollte sie entscheidend schwächen, die „ach so starke dänische Ostseeflotte“ lag im Hafen von Kopenhagen, wir werden sie niederbrennen wenn die Stadt fällt. Gut, dass sie die schwedische flotte veräußert haben.
Der König von Kastilien schickt mir eine Truhe von 250 Dukaten um meine Position zu stabilisieren, ich werde Ihm dafür ewig dankbar sein.

Am 28.07.1455 kapitulierte der dänische König vor mir im Thronsaal von Kopenhagen. Ich war überrascht das er nicht geflohen ist vorher, aber ich denke er hat einfach nicht damit gerechnet das Schweden rebellieren könnte.
Ich erniedrigte Ihn über allen Maßen. Er musste mich zum König von Schweden krönen zu König Karl VIII von Schweden – ein Kaufmann ist nun König von Schweden legitimiert durch den dänischen König. Das muss sein Ansehen für immer auf dem Europäischen Kontinent zerstört haben. Die Dänische Krone musste auf ewig auf Schweden verzichten und die Anliegenden Inseln abrüsten um keine Gefahr mehr darzustellen. Ebenfalls mussten die schwedischen Festlandprovinzen und die Finnmark übertragen werden. Das dürfte das Ende für Dänemark bedeutet haben. Ich besiegelte die Freundschaft zwischen mir und dem Kastilischen König mit einem Bündnis und verheiratete meine Tochter mit seinem Sohn. Auf eine blühende Freundschaft unserer beiden Länder.
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Zweite Seite des Tagebuchs, König Karl VIII Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:54

Das schwedische Volk jubelt, sie haben einen König, der sie aus der Herrschaft der Dänen befreit hat und dies obendrein noch ohne Blutvergießen. Ich erließ am ersten Tag meiner Herrschaft direkt folgende Gesetze:
  • Frauen und Männer sind gleich. Beide Geschlechter dürfen erben, heiraten initiieren und auch Adligen Pflichten nachkommen. Jegliche Einschränkung und Unterdrückung einer Person, egal welchen Geschlechts oder welcher Herkunft, wird bestraft. Eine Nichtanerkennung eines weiblichen Erbes, widerspricht der Ansicht des Königs und wird mit dem Tode bestraft.
  • In jeder Provinz, wird ein Landesrat gegründet. Dieser wird vom König berufen und bezahlt. Es sind die Hände des Königs und direkte Vertreter. Sie führen die befehle des Königs aus und müssen die Bevölkerung jederzeit beschützen und versorgen und können dafür auf mittel des Königshauses zurückgreifen. Jegliche Zuwiderhandlung kann an das Königliche Parlament in Stockholm berichtet werden, von jedem Bürger und von jeder Bürgerin Schwedens. Der König und seine engsten Berater werden sich dieser Beschwerden annehmen.
  • Jeder Mensch hat ein Anrecht auf gerechte Arbeit und Bezahlung. Die Bezahlungen für alle Berufe wurden vom Königlichen Parlament in Stockholm festgelegt und liegen in jedem Landrat vor und werden dort ausgehangen, damit jeder sich informieren kann. Ausnutzung eines prickeren Zustandes eines Untertanen des schwedischen Königs, um ihn oder Sie in Arbeit oder anderweitige Zustände zu zwingen, die er oder sie nicht möchte wird geahndet. Jeder der sich in Not befindet, egal ob durch fremd oder eigenverschulden, kann sich in einem der Landesräte Hilfe ersuchen.
Ich denke dies wird Schweden helfen um zur Großmacht Europas aufzusteigen. Bildung ist ein sehr, sehr wichtiger weg meine Bevölkerung zu Wohlstand und Frieden zu bekommen, dieser Wohlstand wird sich dann wiederum auf die Staatskasse auswirken. Ich werde meinen Erben erziehen um Ihm oder Ihr beizubringen das ein König, der gerecht seinem Volk gegenüber ist und kein Benachteiligen soll, egal welchen Grundes.
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Dritte Seite des Tagebuchs, König Karl VIII Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:55

Ich habe Architekten damit beauftragt, in der Nähe des Schlosses in Stockholm eine neue Anordnung zu bauen, die Straße des Schlosses soll an einen neuen Platz anstoßen, an dem 5 weiter Gebäude angeordnet werden. Ein großes Parlamentsgebäude, auf der gegenüberliegenden Seite des Schlosses, wo das Königliche Parlament tagen soll, um zu verdeutlichen, das der König und seine Untertanen an einem Strang ziehen soll, an den beiden Stirnseiten des Platzes werden 4 kleine Rathäuser entstehen, eines für jeden möglichen Verbündeten von Schweden. Dort sollen die Vertreter der anderen Länder leben und walten können, um kürzere Diplomatische Wege zu ermöglichen.

Nach Gesprächen mit dem neuen englischen König konnte ich uns Schweden ein neues starkes Bündnis sichern. Mit England und Kastilien an meiner Seite sollte Ich mir, mit unserem Bündnis die Seehoheit in Europa gesichert haben, es bleibt abzuwarten wie stark die Hochseeflotte der Franzosen und die Mittelmeerflotte der erstarkenden Habsburger aus Österreich wird. Das Osmanische Reich steckt in einer großen Krise, die Führung des Landes scheint über alle Maße überfordert zu sein, sodass Kastilien im Mittelmeer durch keine Muslimische Flotte gefährdet scheint.

Zu meiner Freunde, konnte Ich einige schlaue Militärberater an meinen Hof holen und dank Gustavus Adolphus konnte ich die Armee entscheidend Reformieren und somit unser Land stärken. Ich hoffe das meine Glückssträhne anhält und ich ohne Probleme dieses Land zu neuem Ruhm führen kann.
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Erste Seite des Tagebuchs, Königin Isabel I Gylta ehemalige Lancaster von Schweden

Beitrag von Maxii » 30. Oktober 2018, 16:55

Ich kann immer noch nicht fassen das mein Mann am 13.05.1461 von uns gegangen ist. Es war wie ein schock für mich, als ich erwachte, lag er blutgebadet neben mir im Bett, ein dänischer Attentäter hatte es also geschafft in unser Gemach einzudringen. Die Wachen haben Ihn Gott sei Dank stellen können. Ich habe Ihn zerteilen lassen und seine Einzelteile an 10 Galeeren befestigen lassen, diese patrouillieren nun auf unserer Seite des Sunds um ein Exempel zu statuieren, sie werden das noch Büsen!
Ich wurde am gleichen Tag zur Königin Regentin von Schweden ernannt, aus Liebe zu meinem Mann, der diesem Land so viel gebracht hat, lies ich mich als Isabel Gylta ausrufen und legte meinen Namen Lancaster ab. In ein paar Jahren wird unser Sohn bereit sein, sein Erbe als König Schwedens anzutreten.

Ich konnte die Unterlagen meines Mannes finden, er hatte so viele Gute Ideen für dieses Land, was das Soziale und das Militärisch und Wirtschaftliche angeht. Es ist ein Jammer das unser Sohn zu jung war, so dass er ihm sein Kaufmannshandwerk beibringen konnte, es hätte Ihm sicher viel genützt. Viele Freunde und Berater meines Mannes haben Ihre Hilfe angeboten, meinen Sohn zu erziehen aber ich habe große Angst, dass sie Ihn für seine Zwecke missbrauchen, also lasse ich nur die engsten Vertrauten meines Mannes Einfluss auf Ihn nehmen.

Es wird Zeit diesen widerwertigen Dänen Rache zu erteilen. Ich werde an den Hof Englands und Kastiliens reisen, um beistand zu erbitten, den Mord meines Mannes zu rechen und Schweden zu erweitern.

Ich konnte mit dem Großknes von Moskau reden, er hat gute Ansichten und ist auch eher auf Frieden mit Schweden aus, auch wenn er bereits ganz Novgorod unterworfen hat. Wir müssen sehen was die Zukunft bringt.
Der Herzog von Holland trat an mich heran, um über die Insel Gotland zu sprechen, Sie scheinen den alten Handelsstützpunkt der Hanse ne errichten zu wollen. Allerdings muss er mir für schwedisches Kernland schon einen großen Preis zahlen und Ich weiß noch nicht auf welcher Seite er steht, es ist gefährlich Land leichtfertig an Mitglieder des Heiligen Römischen Reiches abfallen zu lassen. Ich werde eine solch wichtige Entscheidung meinem Sohn überlassen, schließlich bin ich nur Königin-Regentin stellvertretend für meinen Sohn.
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Erste Seite des Tagebuchs, König Gustav I Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 6. November 2018, 21:09

Am 27.03.1471 wurde ich zum König von Schweden gekrönt, feierlich übergab mir meine Mutter das Amt und die Geschicke Schwedens liegen nun in meinen Händen. Mein Vater starb früh und ich kenne Ihn nur wenig, aber seine Freunde und Berater haben mir gezeigt mit welch großem Geschick und Können mein Vater dieses Land lenkte. Meine Regentschaft werde Ich Ihm widmen und hoffe das ich Ihm würdig folgen werde.

Meine Mutter begann zusammen mit Kastilien und England einen Rachefeldzug gegen Dänemark, der am 28.06.1472 endete, mit Leichtigkeit wurde sowohl die gesamte dänische Flotte als auch die dänische Armee vernichtet. Sie konnte die alten Kernprovinzen Gotland und Bornholm erfolgreich ins Reich eingliedern, zusätzlich konnten wir dem Dänen-König Sjaelland abnehmen und eine Provinz im Norden Norwegens annektieren. Der Verlust der Inseln wird Dänemark entscheidend schwächen. Die Alte Hauptstadt der Union ist nun unter Schwedischer Krone und wir kontrollieren den gesamten Ostseezugang. Unser Sundzoll ist mit 1 Dukate der geringste auf der Welt und die Händler profitieren davon und somit auch letztendlich die schwedische Staatskasse.

Ich bin gespannt was die Welt noch für mich bereit hält. Ich werde eine Audienz beim Großknes von Moskau ersuchen, um dort anzuknüpfen wo meine Mutter bereits Grundsteine legte. Die Entspannung im Osten muss um jeden Preis aufrechterhalten werden. Ich weiß das sie ein Auge auf Viborg gelegt haben.
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Beitrag von Maxii » 12. November 2018, 22:25

Unglaubliches hat sich ereignet. Ein Bote kam außer Atmen in meine Gemächer. Bei der Kartographierung, der neu eroberten Gebiete, ist an der Insel Bornholm ein Schiffswrack gefunden worden. Unglaublich aber wahr, es scheint das Schiffswrack von Harald Blauzahn zu sein, der Wikingerkönig, der Dänemark und Norwegen vor ungefähr 600 Jahren beherrschte. Was für eine Wohltat! Nicht nur, dass es Gold im wert von 500 Dukaten geladen hatte, Ich lies auch unzählige Boten in jede große Gemeinde Schwedens, um zu verkünden, dass Ich Gustav Gylta, erster meines Namens, ein Kronjuwel dänischer Geschichte zu Tage gefördert habe! Das hat dieses miese Dänen Volk verdient, dass wir, die großen Schweden das Wrack eines Ihrer Idole gefunden haben. Nicht die Untergeben des Dänischen möchte-gern Königs, NEIN meine Untertanen werden Jubeln und feiern, es ist ein weiteres Zeichen Schwedischer Überlegenheit in Skandinavien.

Ich habe mich wieder einmal mit dem Moskauvitischen Großknes getroffen, die Beziehung zwischen mir und Ihm sind sehr gut, wir scheinen jedes Thema offen bereden zu können und uns einigen zu können. Sie sind besorgt von einer aufstrebenden Macht im Osten, ich wüsste nicht was die Moskauviten so in Angst versetzen kann, aber wenn der Großknes Angst in seiner Stimmte verlauten lässt, dann sollte ich vielleicht auch Maßnahmen ergreifen und Festungen an der Grenze errichten lassen, falls eine Invasion bevorsteht und Moskau überrannt werden sollte. Denn Ich bin es, der das schwedische Volk schützen muss.

Ich ließ die gesamte erste Aprilwoche dieses Jahres (82) ein Bankett hier in Stockholm veranstalten, Anlass sollte das erstmalige Treffen eines Königs von Schweden mit dem Kurfürsten aus Brandenburg sein. Zu meinem großen Unmut, lies der Kurfürst nur seinen Berater und Vertreter erscheinen. Der feine Herr scheint sich in seiner kleinen Festung in der Berliner Provinz, während eines offenen Krieges sicherer zu fühlen als im starken Schweden. Das wird er mir noch büßen, Ich wünschte er würde diesen Krieg verlieren und zurück zu einem Markgrafen zu schrumpfen. Ich werde die Situation in den Preußischen Gebieten genau beobachten, vielleicht ergibt sich ja eine gute Situation für mich. Ich konnte allerdings sehr gute Gespräche mit dem Verwalter führen, es ging um Expansionsbestreben der Brandenburger. Wir scheinen vorerst unterschiedliche Wege zu haben.
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Dritte Seite des Tagebuchs, König Gustav I Gylta von Schweden

Beitrag von Maxii » 14. November 2018, 20:13

Es ist ein kalter Tag in Stockholm, es wird ein Geschichtsträchtiger werden, dieser 27. September 1486. Es ist nebelig und die Ostsee ist so ruhig, man könnte fast meinen sie wäre ein Spiegel. In wenigen Minuten werden die Kungliga Arméen am Strand von Königsberg landen und die Stadt sowie die gesamte Provinz unverzüglich unter die Kontrolle Schwedens bringen. Ich habe Monate lang Diplomaten mit Livland verhandeln lassen, da es Verträge gibt, die erst einige Hundert Jahre alt sind, das dass Schwedische Reich rechtmäßiger Kontrolleur des Südbaltikums und Königsbergs ist. Sie wollten nicht auf mich hören – Jetzt werden sie den Zorn eines wahren Königs spüren. Meine Armee ist perfekt ausgebildet, Ich habe die besten Militär Berater und Ausbilder diesseits der Alpen an meinem Hofe.

Vor ein paar Tagen erst, war mein Freund erneut am Hofe. Ich denke es ist die erste wahre Freundschaft zwischen einem Königshaus und einem nicht Königlichen eines anderen Landes, die mich und den Verwalter der Kastilischen Krone verbindet. Er ist ein Mann von wahrer Größe und Ehre – Ich wünschte ich hätte Ihn an meiner Seite, einen Menschen mit solchen Fähigkeiten, Ideen und Strategischem Denken kann man nicht einmal mit Juwelen aufwiegen. Der Kastilische König weiß hoffentlich zu schätzen, wem er dort sein Reich in die Hänge gelegt hat. Und bei Gott, schwöre Ich, sollte dieser Narr meinen Freund Sid jemals in den Kerker werfen, werde Ich dafür sorgen, dass in Toledo, Madrid, Valencia und Neapel nie wieder Steine auf einander liegen, die davor auf einander lagen.

Jedenfalls sicherte er mir zu, dass Kastilien mich in diesem Krieg natürlich unterstützen wird und wird, bei seiner sicheren Ankunft in Toledo anordnen, dass Schottland zu Fall gebracht werden muss. Ich bin mir sicher, dass diese Einfältigen Inselbewohner nicht mit einer Invasion rechnen werden und aus Bündnistreue mit Ihrer gesamten Armee im Süden Schwedens anlanden werden, während meine Streitkräfte auf der anderen Seite der Ostsee sein werden. Die Festungen in Südschweden sind bestens in Stand gehalten und sollten Ihnen ohne weitere Probleme bereiten können. Das wird ein böses Erwachen, sollten sie in Ihre Heimat zurückkehren.

Dieser Krieg wird mit Leichtigkeit entschieden werden. Ich merke gerade, dass die Sonne mittlerweile den Nebel vertrieben hat, sehr wahrscheinlich ist Königsberg schon unter schwedischer Flagge. Nach so einem großen Sieg, werde ich mich meinem Frühstück widmen und auf die ersten Berichte meiner Späher warten. Sieg dem schwedischen Volk!
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