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[Urknall] Fazit

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Attea
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[Urknall] Fazit

Beitrag von Attea » 27. Juli 2017, 07:03

Nachdem wir vergangenen Dienstag diese Runde abgeschlossen haben, will ich mal ein kleines Fazit ziehen.

Grundsätzlich haben mir unsere Abende, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, Spaß gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas pünktlicher begonnen hätten. Es war vereinbart, dass die Runde um 19 Uhr startet, aber oftmals war es schon 19:45 Uhr oder sogar schon 20 Uhr bis wir begonnen haben. Das fand ich teils schon etwas heftig. Ansonsten habe ich ja schon vieles in meinem anderen Thread geschrieben. Für mich persönlich sage ich, dass ich, für meine erste RP-Runde, mit dem Schwarm wahrscheinlich die falsche Rasse genommen habe. Dadurch hatte ich sehr wenig Möglichkeiten zur Interaktion mit anderen. Auch konnte ich das Spiel, das ich mir am Anfang ausgemalt habe, nicht durchführen. Das lag zum einen daran, dass ich den Schwarm als Rasse an sich noch nicht kannte (wurde ja erst kurz vor Beginn der Runde eingeführt). Auch lag es daran, dass ich unfreiwillig unter die Fuchtel von 3un20 kam (kein Vorwurf hier). Später hatte ich dann nicht mehr wirklich die Möglichkeit, großartig Kriege zu führen. Es war aber trotzdem eine interessante Erfahrung für mich. Ich habe viel gelernt, was Multiplayer Stellaris im allgemeinen betrifft. Denn, obwohl ich Stellaris schon viel gespielt habe, fehlte mir da doch das Wissen. Denn gegen andere Menschen zu spielen ist schon was ganz was anderes als gegen die KI.

Ich werde gerne nochmal bei einer ähnlichen Runde mitmachen. Für eine Teilnahme bei einer Runde "Kampf um Galaxie wb-xx" ist es aber für mich noch zu früh.

Ich würde mich freuen, wenn die anderen Teilnehmer hier auch mal ein kurzes Fazit schreiben. o:-)

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PhelanKell

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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von PhelanKell » 27. Juli 2017, 09:24

Hiho,

ich fand es auch sehr interessant, sehr lehrreich und eigentlich immer lustig (bis auf 3 Ausnahmen).

Mich persönlich hat es allerdings auch gestört, dass wir irgendwie prinzipiell zu spät angefangen haben. Unangekündigtes Fehlen wurde auch mit der Zeit "schlimmer".
Ansonsten haben wir alle viel gelern, glaube ich. Zum Einen natürlich ich/die anderen RP-Anfänger bzgl. RP, MP, etc.
Zum Anderen einfach alle, was Mods und natürlich der Umgang miteinander angeht. ;)
Und natürlich für die Organisatoren in Bezug auf "Regeln" etc.

Ansonsten das Positive für mich persönlich:
Vor allem das RP am Anfang mit Ansgar und die Überlegungen mit Tim wegen der gleichen Rasse waren super und spannend :)
Das Geplänkel mit Khardros sollte noch etwas mehr werden, aber da kam der Schwarm dazwischen ;) Und dann war ich nicht mehr in der Lage, mit dem militaristischen Kriegsteiber(!) mitzuhalten.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, in allem waren es schöne Abende :)

Grüße
Expect the Unexpected

Shakril
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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von Shakril » 27. Juli 2017, 10:49

Grüße an alle,

ich möchte hiermit mein Grundlegendes Feedback zur vergangenen RP Runde darstellen.

Positiv:
- Diejenigen die dann tatsächlich bis zum Schluss durchgehalten haben, sind diejenigen die Tatsächlich versucht haben ihr RP zu spielen. Besonder hervorheben möchte ich hierbei Kenny der obwohl er richtig viel einstecken musste im Spiel, trotzdem über das RP sich im Spiel gehalten hat und glaube ich auch Spaß daran hatte.

- Mir hat gefallen, dass selbst bei Kontroversen man vernünftig miteinander umgegangen ist, und man auch Kritik üben konnte ohne das es zu einem Drama wurde. Es war im großen und ganzen eine Ausgezeichnete Athmosphäre für die meiste Zeit.

- Ein Danke an die Veteranen wie Wizzla, Khardros, Kingdiss und 3und20 welche uns geholfen haben und auch wirklich Spannung im MP gesorgt haben.

Negativ:

- Wie meine Vorgänger muss ich sagen das die Pünktlichkeit eine einzige Katastrophe war. Es ist eines wenn man 15min zu spät anfängt aber wenn es 20 Uhr wird und wir ohnehin nur bis 22 Uhr spielen dann ist das nicht akzeptabel. Wenn man sich für ein MP zu einer bestimmten Zeit meldet, muss man sich vorher überlegen ob man diese Zeiten einhalten kann.

- Das RP kann auf alle Fälle besser werden, da haben wir alle von den Neulingen einige Schwächen gezeigt. Man darf auch nicht vergessen, dass das RP sich zudem gegenseitig beeinflusst und man oft erst RP mäßig was tun kann, wenn ein Gegenüber auch das RP ernst nimmt.

- DAS OSNING WEGEN REALLIFE NICHT MEHR MITMACHEN WILL!!!!! X(

Khardros

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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von Khardros » 27. Juli 2017, 12:05

Mir hat diese Runde auch sehr viel Spaß gemacht! Die angesprochenen Punkte kann ich daher nur unterschreiben :)

Was die Pünktlichkeit angeht, hat sich das Problem in den letzten Wochen und Monaten nicht nur in dieser Runde gezeigt. Ich glaube da muß man einfach härter durchgreifen und pünktlicher starten - egal ob nun alle da sind oder nicht. Vielleicht 15 Minuten warten maximal.

Auch was die unangemeldete Abwesenheit von Spielern angeht, gabs hier einige Probleme. Aber da merkt man, wer zuverlässig ist und für beispielsweise offizielle, moderierte und aufgenommene Runden geeignet ist und wer nicht ;)

Alles in allem aber eine sehr spaßige Runde und auch lehrreich für mich, wie man eine weitere Runde besser gestalten kann!

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Icefire
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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von Icefire » 27. Juli 2017, 13:40

Auch ich nehme eine Menge aus der Runde mit - Positives wie Negatives.

Es war toll wie einige in ihren Rollen geblieben sind und das auch bis zum Schluss. Kenny muss ich da auch besonders hervorheben. Auch Shalom_Don hat am Anfang eisern durchgezogen ohne Rücksicht auf sich selbst.
Das persönliche Highlight war allerdings recht früh im Spiel bei meinen ersten RP-Unterredungen mit Asathor. Leider hat es niemand wirklich mitbekommen, weil es in einem extra Channel war, aber das war ein diplomatischer Balance-Akt vom Feinsten. Das Ergebnis hatte aber bis zum Ende Auswirkungen auf uns, denn dadurch war eine Zusammenarbeit von eigentlich gegensätzlichen Völkern möglich.

Leider muss ich mir aber eingestehen, dass ich zunehmend abgebaut habe. Mit Asathor ebten die Gespräche ab und ich vergass den Versuch von PhelanKell mich anzuspielen, damit wir uns besser kennenlernen (da hätte was draus werden können wegen der Gemeinsamkeiten). Grund hier für war, dass ich meine ganze Konzentration auf das Spielen wechseln musste, da ich mich in eine wirtschaftliche Problemsituation verkalkuliert hatte. Das führt dazu, dass ich schätzungsweise mindestens 30 Jahre lang einfach mal nix machen konnte und gleichzeitig die ganze Zeit aufpassen musste, dass ich nicht komplett abstürze. An Gespräche war nicht zu denken. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich absolut keinen Spaß am Spiel.
Auch meine mir selbstauferlegten Regeln (kein Terraforming, keine natürlichen Blocker entfernen - also auch keine Sektoren) haben mich spielmechanisch komplett eingeengt und weiter zurückgeworfen. Ein Fehler, den ich nicht nochmal wiederholen werden.

Der größte Kritikpunkt am RP hab ich aber bei der Balance in der Galaxie. Zum Einen hatten wir Spieler, die von der Spielmechanik vieles nicht wussten (kein Vorwurf) und auf der anderen Seite Leute, die absolutes Power-Play an den Tag legten und so Problematiken verursachten. Um es genauer zu sagen: Das war ein galaktischer Kampf der Spieler mit dem meisten Stellaris-Skills und alle Anderen waren ihre Spielbälle, die dazwischen lagen. Von Zurückhaltung fürs RP keine Spur. Ich hatte schon aufgeatmet als mal jemand sagte, dass er seine Flotte absichtlich verkleinert, aber da niemand mitzog baute er sich natürlich wieder auf. Zum Ende hatte ich den Eindruck, dass es eher PvP-Runde oder Spieler-vs-LEX-Mod-Runde war. Vielleicht sollte beim nächsten Mal eine Mod mit rein, die verhindert, dass Leute gigantische Super-Flotten bauen können- weiß nicht, vielleicht einer der Einfluss aufs Flottencap oder so hat. Auch Devouring Swarm und Fanatische Säuberer machen in einem RP meiner Meinung nach keinen Sinn, denn diese können zum RP nix beitragen bzw. können selber keine RP-Interaktion ermöglichen oder durchführen (hat Attea oben ja auch schon angemerkt). Ich denke besagten Spielern sollte bewusst werden, dass in einem RP auch Rücksicht auf andere Spieler genommen werden muss, damit es nicht nur zu alleinigen Unterhaltung wird sondern für alle interessant bleibt. Lasst euch einfach am Anfang etwas mehr Zeit und verzichtet mal darauf unbedingt auch noch die letzte euch zur Verfügung bleibende Ecke zu besiedeln, die ein schwächerer Spieler noch erreichen könnte. Denn ein schwache Nation kann in einem RP nunmal nicht viel Einfluss auf das galaktische Geschehen nehmen - grundlegender diplomatischer Fakt.
Ich halte halt RP nicht für "Wo ist der nächste Krieg, der mich unterhalten kann?" sondern für "Wie würde mein Volk handeln oder wie würde es reagieren?". Es entstand der Eindruck, dass viele eher erstere Frage bevorzugten. Denn viele fanden wunderbar leicht Gründe Kriege zu führen, aber selten Gründe warum man nicht auch mal außerhalb der Spielmechaniken RPn sollte. Solche Dinge wie die Intergalaktische Forschungsstation von Wizzla, die Botschaft von Shakril, persönliche Audienzen bei anderen Reichen oder was euch sonst noch so einfällt waren und wären viel interessanter gewesen. Im Forum standen teilweise so geile Texte fürs RP, warum konnte sowas nicht auch im Spiel selbst vorkommen?
Um zu verdeutlichen was ich meine, hier mal ein etwa kurioses Beispiel, dass ich in einem anderen Stellaris-RP erlebte: Wir hatten ein Reich, das von einem Gottkaiser regiert wurde. Ein Spieler streute das Gerücht, dass der Gottkaiser gerne ins angesagteste *ähm* "Vergnügungsetablisment" einkehrte (den Namen sag ich aus Jugendschutzgründen mal nicht^^). Der Spieler, der den Gottkaiser spielte, griff die Idee begeistert auf und verkündete stolz, dass es das beste "Vergnügungsetablisment" der Galaxie ist und er jeden Herrscher dorthin einladen würde. Die Spieler reagierten entsprechend. Einige kritisierten den Ort, weil im Reich des Gottkaisers Sklaverei erlaubt war und man entsprechende Bedienstete dort erwartete und andere führten diplomatischen Gespräche dort (es wurde ein extra Sprach-Channel dafür umbenannt). Dann kamen natürlich Gerüchte in Umlauf was diese Diplomaten den für "Vorlieben" hätten. Und so weiter ...
Ich weiß, dass ist ein etwas ... ausuferndes Beispiel, aber solche Sachen sind zum Beispiel in einem RP möglich. Mehr Interaktion zwischen Spielern und weniger durch Spielmechaniken im Spiel.

Das soweit als Verbesserungsvorschlag. Hoffe es fühlt sich Keiner angegriffen sondern eher fürs nächste Mal inspiriert. Ich hab auch extra keine Namen bei Negativ-Punkten genannt, damit jeder selber über sein RP reflektieren kann.

Und meine Meinung zu Fallen Empire in RPs hab ich ja hier schon mal geschrieben.

Zur Pünktlichkeit wurde ja bereits genug gesagt. Schließ ich mich natürlich den Vorpostern an.

Auch wenn es nicht so klingt, aber Spass hatte ich aber trotzdem genug um gerne wieder mitzumachen. :-BD

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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von Asathor456 » 27. Juli 2017, 19:38

Ich kann mich eigentlich allen Punkten nur anschließen.
Auch der Kritik, dass ich gegen Ende im RP "abgebaut" habe, besonders der Vorletzte Abend war mir persönlich nicht so super Recht. Aber das lag sowohl an der allgemeinen Stimmung die schon da sehr zum "Ausklang" neigte, also auch an mir selber.

Die erste RP Unterhaltung zwischen Icefire und mir war tatsächlich grandios. Diplomatische Politikeraussagen vom allerfeinsten waren das. Ich hätte da gerne noch mehr draus gemacht, eventuell ruhig auch einen Konflikt, aber leider hat sich die Gelegenheit dazu nicht mehr wirklich ergeben. Auch wenn ich damit wies schlussendlich gelaufen ist, durchaus zufrieden war.
Auch das RP und die "geheimen Absprachen" mit Shakril hab ich persönlich wirklich als sehr gut und schön empfunden. Sowohl vom RP her, als auch generell von der Art zu kommunizieren (Jetzt eher OOC). Und ja, liebe Koalitionsgenossen, das waren geheime Absprachen die euch betroffen haben *kichert ein wenig in seinem stillen Fuchskämmerlein mit seinem HAufen Mineralien*)

Für zukünftige RPs, an denen ich mich sicher wieder beteiligen werde, habe ich auch einiges gelernt. Ich bin zwar ein recht erfahrener P&P und "Charakter"-Rollenspieler, ein ganzes Volk zu spielen ist aber doch auch irgendwie etwas anderes. Das war für mich sehr schön zu sehen und auch viel neues zu erleben.
Twitter: @LehramtsStudent
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Re: [Urknall] Fazit

Beitrag von K3nny » 29. Juli 2017, 16:00

Jo, erstmal Danke für die vielen Ehrungen, ich hatte schon befürchtet mein Anarchist würde ein bisschen nervig sein :). Zum Mp und RP:

Positives:
-Angenehme Personen, freundlicher Umgang, Fragen werden beantwortet etc.
-Grundsätzlich Gutes RP, auf dem man aufbauen kann.

Negativ:
-Verspäteter Beginn
-Dumme KI der Fallen Empires: Vielleicht sollte man die nächstes Mal rauslassen oder irgendwie per Konsole steuern, denn es ist - um nur mal ein Beispiel zu nennen - ziemlicher Mist, wenn man in einer pathetischen Rede im Forum zur Verteidigung aufruft und die Ki trotz gigantischer Überlegenheit nur einen Planeten zu Tode bombardiert und sonst nichts macht.

Ich werde das Sozialistisch-Anarchistische Syndikat jetzt erst ein Mal zu den Akten legen, aber bestimmt irgendwann nochmal hervorholen.

Grüße
K3nny

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