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[Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

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Attea
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[Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Attea » 31. Mai 2017, 05:22

Leider muss ich dieses an sich gute Projekt als fehlgeschlagen bezeichnen. Warum? Nun....

Zitat Khardros:
[...]Dies ist auch nicht "einfach so", sondern wird den Moderatoren hier zeigen, wer gutes RP liefern kann und in Zukunft auch bei RP-Events usw. berücksichtigt werden kann. Daher richtet sich diese Runde auch hauptsächlich an neuere Spieler und nicht an die "üblichen" Spieler der Events.[...]

Haben sich diesen Punkt überhaupt alle durchgelesen? Ich meine damit die beiden anderen im RP und MP erfahrenen Spieler. Namentlich 3und20 und Wizzla. Denn so wie ihr dieses Spiel spielt, macht es eben jenen Neulingen, an die dieser Event eigentlich gerichtet wird, absolut unmöglich, das Spiel im RP und MP zu lernen. Oder besser, man lernt nur, wenn eben erfahrene Spieler mit dem Spiel "davonrennen" und Noobs, ohne jenen eine Chance zu lassen, kalt zu stellen, indem ihr jede Möglichkeit, die Spielmechanik zu missbrauchen (Truce verlängern), ausnutzt. Ja ich bin da auch betroffen. Ein Spieler, DaringPaw, hat deshalb auch schon gefrustet aufgehört. Macht euch das eigentlich Spaß?

Um auch den RP-Aspekt zu beachten: Der ist für mich absolut unmöglich geworden, nachdem 3und20 mich mit einer gut doppelt so starken Flotte überrollt und zur Tribut-Nation gemacht hat. Ich muss daher 108 Energie und 82 Mineralien im Monat abtreten. Daher kann ich natürlich nicht mehr wie ein Hive spielen. Bei Energie mache ich aktuell ein Minus von 41 im Monat und überlebe nur, indem ich immer wieder Mineralien beim NPC-Händler eintausche (ja, das geht auch als Hive). Daher kann ich natürlich keine Flotte mehr aufbauen und habe somit keine Chance, auch nur halbwegs einen Hive im RP zu spielen.

Fazit ist für mich, dass dieser Event für mich gelaufen ist. Denn das eigentliche Ziel, Erfahrung im MP und vor allem RP zu sammeln, ist nicht mehr möglich. Ich würde durchaus gerne eine neue Runde beginnen. Dieses Mal aber ohne erfahrene Spieler, oder eben nur solche, die ihre Erfahrung auch mal weitergeben können und sich nicht einen Spaß daraus machen, Noobs das Spiel zu vermiesen.

Shakril
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Re: [Urknall] Ein Projekt fehlgeschlagen

Beitrag von Shakril » 31. Mai 2017, 08:36

Werter Attea,

so sehr ich deinen Frust verstehe, so sehe ich in manchen Punkten die Dinge etwas anders.

Wizzla und 3und20 haben dem MP ihren Stempel aufgedrückt, da bin ich ganz bei dir. Dennoch würde ich Wizzla nicht vorwerfen, dass er kein RP macht oder dergleichen. Klar er hat jeden angegriffen der keinen Forschungsabkommen machen wollte, aber selbst da muss ich aus eigener Erfarung sagen, konnte ich durch mein RP, einen Krieg mit Wizzla verhindern und trotzdem das Abkommen verzögern. Das ironische daran ist aber, dass es mir geschadet hat, das ich technologisch enorm davon profitiert hätte. Und ich denke viele die ein Abkommen mit ihm hatten, haben davon profitiert.

Was die Sache mit Daringpaw angeht, nehme ich Wizzla komplett in Schutz. Wizzla hat RP technisch um Zugang zur Sphäre gebeten, nicht bekommen und es militärisch durchsetzen wollen. Daringpaw wirkte auf mich als wäre er beleidigt gewesen, das Wizzla deswegen einen Krieg führt. Wizzla hatte aber NICHTS verlangt ausser dem Zugang. Zu behaupten, das Wizzla ihn zerstört hat finde ich daher arg übertrieben.

Bezüglich 3und20 denke ich fiel es im schwer einen freundlichen säuberer zu spielen. Dennoch hätten die Völker rundherum eine Koaltion bilden müssen um dem entgegenzuwirken, es ist erst spät eine zustande gekommen. Was ich schade fand, da ich eigentlich erwartet habe, das 3und20 mit absicht dieses Bedrohung sein soll, damit wir kleineren Spieler rundherum uns zusammen tun um gegen ihn zu kaempfen.

Eine große Kritik die ich aber dann doch habe ist das RP an sich bei allen Spieler. Ich bin leicht frustriert, dass ich durch mein RP in der gesamten Wirtschaft gehandicapt bin, und um mich herum verhalten sich manche Reiche sehr eigenartig. Zudem ist mir aufgefallen, dass die ganzen Verträge rechts und links abgeschlossen werdenn, teilweise ohne RP. (da hatten wir ja erst vor kurzem in der Orga eine Diskussion dazu).
Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, dennoch würde ich mir wünschen das die Völker sich mehr ihrer Natur entsprechend verhalten.

Was ich ebenfalls verwunderlich fand ist, das manche in den Kriegen einfach aufgegeben haben ohne sich zu wehren. Da möchte ich Kenny lobend erwähnen, der bis zum letzten Mann gekaempft hat obwohl er wusste das es sinnlos ist. Am liebsten hätte ich ihm aus sympathie geholfen, aber RP technisch hasse ich ihn und freue mich darüber wie er vermöbelt wird. 8-)

Was dein spezielles Problem angeht: Hast du ingame RP mäßig probiert um Hilfe anzusuchen, das man dich als Tributnation befreit? Zumindest mich hast du nicht angesprochen. Ich weiß Tribut Nation zu sein ist scheisse, heisst aber nicht, das man sich nicht wehren kann. Statt alles hinzuschmeissen, würde ich es begrüßen wenn du freund suchst, die dir helfen aus der Knechtschaft herauszukommen.


Zusammenfassend:
Es ist bislang nicht perfekt gelaufen, aber ein Fehlschlag ist es nicht. Ich habe gute erfahrungen gesammelt und habe auch freude am MP. Negative dinge werden immer auftreten, aber es gibt nichts was man nicht vernünftig lösen könnte.
Zuletzt geändert von Shakril am 31. Mai 2017, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.

Ampyer
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Re: [Urknall] Ein Projekt fehlgeschlagen

Beitrag von Ampyer » 31. Mai 2017, 08:36

Ich kann deinen Frust nachvollziehen wobei von meiner Wahrnehmung als RP und MP Noob aber mit mittlerweile ganz guter Stellaris PvE Erfahrung ich es sehr positiv finde das allgemein die Partie nicht voll auf Sieg von den Teilnehmern gespielt wird. Normalerweise wäre zu diesem Zeitpunkt schon mindestens die Hälfte der Spieler draußen.

Ja die 2 genannten Spieler spielen sehr aggressiv (sonst wäre auch gar nix los). Wizzla will aber nur ein Forschungsabkommen, ein verlorener Krieg tut da kaum weh und die Raptoren nehmen nur Tributstaaten so das man weiterspielen kann und wie ja auch schon passiert sich wieder befreien kann. Muss man sich eben selbst aktiv bei anderen Hilfe suchen. Wenn du dir als Anfänger einen komplett isolationistischen Hive ausgesucht hast, war das vielleicht nicht so gut. Aber bei einem Befreiungskrieg sollte doch auch der mal mit anderen vorübergehend zusammenarbeiten können.

Bei meiner ersten Partie mit 20-30h Spielerfahrung wurde ich nach ca. 30 Jahren sofort vom abgrundtief Bösen überrannt (Tipp, ist nicht dabei bei uns in der Partie) und hatte danach so ziemlich gar nix mehr und habe dann als Vasall einfach weiter mitgespielt.

Also kurz gesagt, bleib dabei, warte auf eine Gelegenheit dich zu befreien und weiter gehts.

Ampyer
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Re: [Urknall] Ein Projekt fehlgeschlagen

Beitrag von Ampyer » 31. Mai 2017, 09:05

Shakril, wenn dich das Verhalten der Völker stört einfach um Erklärung bitten. Mein Verhalten hat dich ja auch gestört und ich musste es selbst ansprechen, war ja auch nicht passend und ich habe es zurückgenommen. Aber bevor man irgendwem was übel nimmt vielleicht einfach mal direkt ansprechen

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Re: [Urknall] Ein Projekt fehlgeschlagen

Beitrag von Shakril » 31. Mai 2017, 09:14

Ampyer hat geschrieben:Shakril, wenn dich das Verhalten der Völker stört einfach um Erklärung bitten. Mein Verhalten hat dich ja auch gestört und ich musste es selbst ansprechen, war ja auch nicht passend und ich habe es zurückgenommen. Aber bevor man irgendwem was übel nimmt vielleicht einfach mal direkt ansprechen
Ich glaub das habe ich gemacht. Da es allgemeine Probleme sind, will ich keinen Spieler im besonderen hervorheben. Aussderm nehme ich es ja nicht übel, sondern es sind Dinge die mir aufgefallen sind. :-?

Khardros

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Re: [Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Khardros » 31. Mai 2017, 14:10

So, habs leider nicht eher geschafft, hier zu antworten:

Ich kann die angesprochenen Probleme sehr gut nachvollziehen. 3un20 sollte zwar halbwegs aggressiv spielen, damit wir auch etwas "Action" im Spiel haben und man sich ggf. auch mal zusammentun muß, um zu überleben - zeitweise eine Tributnation zu werden sollte da eigentlich dann nur ein kleines Übel sein. Sicherlich wird man da wirtschaftlich für einen gewissen, manchmal durchaus größeren Zeitraum, extrem runtergezogen. Größte Schwierigkeit ist hier natürlich, daß 3un20 das Spiel sehr gut kennt und einfach so mächtig werden konnte, daß niemand seiner Nachbarn auch nur annähernd etwas gegen seine Flotte ausrichten könnte. Was ich da allerdings auch sagen muß, und damit wären wir beim RP: mich hat kein einziges RP-Hilfegesuch erreicht! Erst, als ich mehrfach so im TS gefragt wurde und ich aufgefordert hatte, mich doch mal per RP zu fragen, damit ich auch einen "legitimien" Grund hätte, bei einem Krieg gegen 3un20 zu helfen, wurde ich auch entsprechend gefragt.
Und das ist momentan ein großes Problem, aber um das zu lernen oder sich einfach anzugewöhnen, läuft ja diese Runde schließlich ;)

Wir müssen mehr auf das Rollenspiel achten! Am ersten Abend lief das insgesamt sehr gut, beim zweiten war ich nicht da und kann dazu nicht viel sagen. Letzte Woche und jetzt gestern besonders, war aber nur sehr sehr wenig RP zu spüren.

Es wurden Verträge wild geschlossen und gebrochen usw., obwohl garkeine Gespräche zwischen den einzelnen Spielern stattfanden. Kriege wurden erklärt aber von den Verteidigern sofort durch Kapitulation beendet. Dies könnten fanatische Pazifisten, die jedweden militärischen Konflikt vermeiden möchten, notfalls sogar glaubhaft machen - einfach sofort ohne jeden Widerstand aufgeben. Aber sonst würde das doch niemand tun! Da muß ganz klar mehr auf die Rolle geachtet werden! Diese Sache ist mir gestern ganz besonders aufgefallen, wobei ich da auch 3un20 mit in die Liste derer eintragen muß, die einfach kapituliert haben, ohne eine Schlacht zu schlagen - als Wizzla & Koalitionsmitglieder 3un20 angegriffen hatten ...

Dies bringt mich zu Wizzla: ja, er hatte einen guten Start - hat er irgendwie immer, is ziemlich fies :-W - und er kann das Spiel sehr gut. Daher war er von Anfang an in einer Position, die ihn zum mächtigsten Spieler gemacht hat und diesen Status hat er mittlerweile mit gewaltigem Vorsprung ausgebaut. Einzig Ampyer könnte ihm bei der Flottenstärke momentan annähernd gleichkommen, der nächste ist 3un20 und kommt gerade mal an die Häflte ran.
Das ist nicht gut für die Balance im Spiel, da Wizzla so im Grunde machen kann - und meistens auch tut - was er will. Klar, man muß ihm zu Gute halten, daß er keine Eroberungskriege führt, sondern "nur" für offene Grenzen oder Forschungsabkommen Kriege führt, jedoch wurde das wohl nicht immer ganz klar kommuniziert und Wizzla hat in seinen Kriegsforderungen immer fast alles vom jeweiligen Gegner drinn (so hatte er mir das erklärt), damit man zwar hinterher noch einen weißen Frieden machen kann (Forschungsabkommen kann man nur per Absprache für nach den Krieg als Ziel nehmen leider), man aber keinesfalls einfach kapitulieren kann, so wie es ja gestern leider öfter passiert ist, ohne große Verluste zu erleiden.
Einerseits verständlich, wenn auch sehr schade, daß sowas sein "muß". Andererseits muß das entsprechend kommuniziert werden und auch der Schaden im Krieg muß angemessen bleiben.
Beispiel DaringPaw: ich hatte seinen dann ja leider aufgegebenen Hive dann direkt nach Wizzla angegriffen, um es als Vasall zu beschützen - es stand nichts mehr! Keine Spaceports, keine Schiffe ... und er hatte keine 20 Stunden Spielerfahrung insgesamt. Klar hat er dann keine Lust mehr, wenn er von einem anderen, sehr erfahrenen Spieler einfach überrollt wird. Und da ist das zweite große Problem: Wizzla, sorry, aber du bist einfach viel zu stark geworden, in einer Runde für Neulinge! Gut, auch wenn dein RP relativ einfache Spielweisen erlaubt, so hälst du dich zugegeben sehr gut daran. Bruch deines RPs kann man dir daher nicht vorwerfen.

Worum es mir geht und da bin ich zugegeben gerade etwas ratlos, wie wir das am besten lösen können: du must dich zurücknehmen. Deine Flotte ist zudem bald so groß, daß die ersten FEs erwachen werden - und dagegen wird keiner der anderen Spieler auch nur annähernd eine Chance haben! Aber ich konnte gestern sehr gut mitverfolgen, wie deine Flotte einfach immer weiter wuchs und wuchs und wuchs, obwohl es eh schon die mit Abstand stärkste im Spiel war. Ich fürchte, das wird sonst zunehmend ein Faktor, der das Spiel zumindest in der südlichen Häflte blockiert und zur (wenn auch ggf. indirekten) Gefahr für die anderen Spieler mit weniger Spielerfahrung wird.

Um das aber zu relativieren: es sind alles Dinge, die wir locker regeln können, da muß keine neue Runde her und da muß auch keiner Aufgeben! Versucht also bitte, euch ein wenig mehr Durchhaltevermögen zuzugestehen und bleibt am Ball. 3un20 wurde ja schon in gewisser Hinsicht neutralisiert und ist kein Purifier mehr - Befreiungskriege gehen nächsten Dienstag sicherlich auch weiter. Und bei der Übermacht durch Wizzla finden wir bestimmt auch eine Lösung - oder eine galaktische Koalition muß ihn einfach mal etwas zurechtschneiden :-\

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Re: [Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Asathor456 » 31. Mai 2017, 15:23

Ich kann mich dem was Khardros und Shakril schon gesagt haben eigentlich anschließen.
Ich bin zwar kein RP-Anfänger, aber eigentlich doch ein Stellaris-Anfänger. Und auch mich haben meine RP-Regeln rein Spieltechnisch gesehen sehr stark behindert (was sich nach wie vor an meiner eher lahmarschigen Forschung abzeichnet). Was ich (zumindest für 3un20) positiv hervorheben will/kann/muss: Er war ja (zumindest für mich hat es so gewirkt) mit seiner Rolle und der Art wie er als Purifier spielen "musste" unzufrieden. Umsomehr hat er sich gefreut als er durch eine (zwar nachträglich reinreklamierte, aber trotzdem) RP-Kriegsforderung von diesem Pfad abweichen konnte.

Und, das muss ich jetzt ein wenig Attea und auch DaringPaw vorwerfen: Hives insbesondere Devouring Hives aber auf fanatic Purifiers sind einfach Spieltechnisch vermutlich am schwersten zu spielen. Weil um wirklich ein mächtiger Hive sein zu können MUSS ich gezwungenermaßen groß und mächtig werden. Da kann man, finde ich, durchaus auch etwas selbstkritik betreiben. Ich selbst würde gerne durchaus auch etwas "expansionistischeres" oder "aggressiveres" spielen... ich weiß aber auch, dass ich einfach als stellaris-Spieler dafür nicht gut genug bin. Im Moment. Ich merke aber auch, wie ich (allein durch die Diensttagsrunde) besser/kompetenter werde.

Das ganz wichtige für mich zum Schluss: Ich glaube, wir müssen das alles als Lernprozess sehen. Khardros für die Orga, alle RP/Stellaris-Noobs genau dafür und Wizzla und 3un20 vielleicht darin sich zurückzuhalten. Lernen kann bei sowas denke ich jeder etwas. Das setzt aber auch voraus, dass man miteinander redet. Nicht nur "in-Character" sondern auch "out of character". Auch mit Out of Charactert Absprachen kann man das RP vorantreiben. In dem man zum Beispiel anderen Völkern Aufhänger für Interaktionen gibt. (siehe meine Unterhaltung mit den Sil-Enklaven, in dem ich genau das angeboten habe: Potentielles In Character-Konfliktpotenzial out of Character anzusprechen um daraus eine Storyline zu bilden. Für alle die das Bergbaumandat und die Sil Enklaven zumindest ein bisschen kennen dürfte schnell klar werden woran sich hier eine der beiden PArteien stoßen könnte :D) Aber das funktioniert halt nur durch Kommunikation.
Deswegen auch vielen Dank an Attea fürs Ansprechen der Probleme. Das hilft viel mehr als einfach passiv-aggressiv zu verschwinden.

Und als gescheitert würde ich das Projekt noch lange nicht betrachten. Communication is Key. In Character als auch out of Character.
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Re: [Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Attea » 31. Mai 2017, 16:16

Vorab: Es freut mich sehr, so viele konstruktive Kommentare zu lesen.

Ich hatte schon beim vorletzten Abend gewisse Zweifel, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzuspielen. Ich hatte auch schon mit Khardros darüber geredet und er meinte, dass es dann einen großen Befreiungskrieg geben wird. Dieser wurde aus zwei Hauptgründen sehr effektiv verhindert:

1. Hat 3und20, als er davon Wind bekam, seinen Tributnationen die Unabhängikeitsgarantie gekündigt. Somit wurde uns eine zusätzliche fünfjährige Friedenszeit aufgebrummt. Sorry, aber sowas nenne ich unfaires Ausnutzen der Spielmechaniken.

2. Waren die Kriege, wie Khardros geschrieben hat, ein Witz. Eine Seite hat, noch bevor auch nur ein Schuss gefallen ist, sofort kapituliert.

Nun kommen wir zur Diplomatie und der Tatsache, dass ich bei keinem anderen Mitspieler wegen einem Bündnis angefragt habe. Ich spiele einen Devouring Hive (zugegeben: Vielleicht echt nicht die beste Wahl). Aber meine diplomatischen Möglichkeiten sind im Spiel somit sehr begrenzt. Nun ist die Frage, wie man ein inoffizielles Bündnis, denn nichts anderes wäre das ja, RP-technisch überhaupt erklären kann. Denn im Spiel ist ja kein Bündnis möglich.

Nochmals vielen Dank für die sachlichen Kommentare. Ich werde weiterhin lesen (und vielleicht auch selber noch was schreiben), was eure Meinung dazu ist. Wenn es tatsächlich eine gute Lösung gibt, wäre ich der Letzte, der sich dem verschließt und dann würde ich natürlich auch mit Freuden weiter mitspielen.

Shakril
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Re: [Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Shakril » 31. Mai 2017, 16:51

Attea hat geschrieben:
Nun kommen wir zur Diplomatie und der Tatsache, dass ich bei keinem anderen Mitspieler wegen einem Bündnis angefragt habe. Ich spiele einen Devouring Hive (zugegeben: Vielleicht echt nicht die beste Wahl). Aber meine diplomatischen Möglichkeiten sind im Spiel somit sehr begrenzt. Nun ist die Frage, wie man ein inoffizielles Bündnis, denn nichts anderes wäre das ja, RP-technisch überhaupt erklären kann. Denn im Spiel ist ja kein Bündnis möglich.

Nun hierbei war es eine einzigartige situation. Ein säuberer gegen einen Hive Säuberer. Da sollte nicht mal eine Tributnation möglich sein, da beide Rassen auf vernichtung aus sind. Ich glaub da war einfach die Kombination an Faktoren hauptverantwortlich.

Ich muss zugeben, ich wüsste nicht wieso ich einen Devouring Hive aus der Knechtschaft befreien sollte? Das Ziel des Schwarms ist es ja mich zu vernichten. :-?

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Re: [Urknall] Diskussion: Ein Projekt fehlgeschlagen?

Beitrag von Ampyer » 31. Mai 2017, 16:57

Ziemlich einfach, was ist dir als Nachbar lieber, ein übermächtiger Säuberer oder 2 einzelne schwächere Säuberer die auch gegenseitig feindlich sind?

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