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[Urknall] Organisation

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Khardros

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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Khardros » 20. Juni 2017, 13:25

Anlage = absagen? Dann eine gute Besserung!!

Asathor456
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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Asathor456 » 20. Juni 2017, 14:55

Wenn wir in dem Tempo weiter konferieren bin ich auf jeden Fall rechtzeitig da.
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Icefire
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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Icefire » 20. Juni 2017, 22:47

Nach der heutigen Runde möchte ich mal ein Wort der Kritik äußern. Das soll bitte als konstruktive Kritik zu verstehen sein.
Ich habe bereits ein paar RP-Runden in Stellaris gespielt. Andere Leute, andere Community, logischerweise auch andere Organisatioren/Gamemaster. (ich bin also nicht absolut ahnunglos bei solchen Dingen)

Bereits beim Start dieser RP-Runde hab ich die Entscheidung Fallen Empires einzustellen schon als gefährlich fürs RP angesehen. Da ich weder eure Community noch eure bisherigen Erfahrungen kenne (ich habe die Let's Plays und so nicht gesehen - höchstens mal reingeguckt und so auf diese Forum aufmerksam geworden), habe ich dazu aber nichts gesagt - so ungefähr: mal sehn was ihr euch wo möglich dabei gedacht habt.

Grundsätzlich sollte nach meiner Meinung die Anzahl an KI-Reichen möglichst gegen Null gehen (verlassene Spieler-Reiche außen vor gelassen). Fallen Empire erst Recht. Natürlich will ich das begründen. Die KI-Reiche in Stellaris verhalten sich bekanntermaßen nicht wie Spieler - schon gar nicht wie RP-Spieler. In der Regel suchen sie sich die schwächsten Spieler aus und vermöbeln diese - das gilt auch für die Fallen Empire. Da mit ihnen nicht verhandelt werden kann wie mit einem Spieler sind sie auch entsprechend erbarmungslos und der KI ist die Spielbalance und der Spaß der Spieler egal. Kurz gesagt: mächtige KI-Reiche sind in einem RP ein Störfaktor.

Nun wird es wahrscheinlich auch Leute geben, die sagen, dass man eine Herausforderung im Spiel haben will. Nun, aber gilt das im Falle der FE auch? Bzw. ist es fair? Ein starker Spieler wird mit einem FE sicher mithalten können. Er wird auch ein FE besiegen können. Aber kann das ein Spieler - gerade ein unerfahrener Spieler - , der nicht so stark ist? Nein. Er hat keine Chance. Im Multiplayer kann er zugegebenermaßen menschliche - und damit zuverlässige - Verbündete um sich scharen, aber in einem RP ist genau das meistens nur begrenzt möglich (Kann man in seiner Rolle bleiben um genug Verbündete zu finden? Und was interessiert ein starkes Volk das Schicksal eines kleinen Reiches - außer er ist Xenophil oder ähnliches?). Was also als Herausforderung für den Einen ist, ist für den Anderen das Ende des Spiels und der mögliche Killer seines Spielspaßes. Und der Spielspaß sollte doch das Wichtigste in so einer Runde sein, oder?
Die Herausforderung in einem Multiplayer-RP sollte doch nicht im Besiegen einer mächtigen KI liegen sondern im Bewältigen des Spiels gegen oder mit Spielern, in dem durch geschickte RP-Diplomatie auch das Blatt gewendet werden kann.

Nun haben wir in unserer Runde genau das, was ich befürchtet hatte. Die KI randalliert, stürzt sich auf einen schwachen Spieler, seine direkten Verbündeten sind ebenfalls schwach und es zeichnet sich zum Teil ab, dass die sonstige Unterstützung nicht reichen wird, den Spieler zu retten. Es wird also einem Spieler (der das zugegebenermaßen beeindruckend sportlich sieht) das Spiel quasi beendet. Nicht durch einen Spieler sondern durch die KI ... und das in einem Rollenspiel zwischen Spielern.

Ich hoffe, ich habe verständlich machen können was ich meine und hoffe, dass in zukünftigen RPs möglichst auf Fallen Empires verzichtet wird oder zumindest vorher das gut durchdacht und die Überlegung den Mitspieler vor Spielbeginn vermittelt wird.

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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Shakril » 21. Juni 2017, 06:40

Ich kann dieser Kritik nichts abgewinnen, denn sie geht davon aus das man als Spieler nicht verlieren darf. Ist es schlimm für ihn, dass er jetzt angegriffen wird? Ja. Ist es ein Problem dem man Herr werden könnte? Ja.
Ist es unerwartet? Nein.

Er hatte die spieltechnische möglichkeit sich als Vasall des Fallen Empires anzubieten. Es wurde mehrfach erwähnt das die Sozialisten, Covenant oder Khorsianische Handelsgesellschaft (über die Madami Union) die ersten Kriegsziele sind. Es ist demnach also nicht so, das es keine Alternativen gab. Gerade weil es RP ist, sollte es leichter sein, auch eine Rolle einzunehmen in der man eben nicht alles besiegen kann sondern auch mal schwächer ist und diese Rolle auch spielt. RP mäßig ist mein Volk zum Beispiel sogar froh über diesen Angriff, da es einen meiner Rivalen in Mitleidenschaft zieht. Mein Volk war auch wenig erfreut über den Befreiungskrieg gegen die Raptoren.
Als Mitspieler hat es mich gefreut das er frei geworden ist.


Ich kenne die Kriegsziele des FEs nicht, aber es würde mich wundern wenn er komplett erobert wird. Heisst er scheidet nicht aus dem Spiel aus sondern wird klein gemacht. Dadurch hat er immer noch die Möglichkeit mit Verbündeten das zurückzuerobern.


An der Stelle möchte ich aber meine Kritik nun äußern:


Gestern musste ich leider feststellen, das zuviel davon geredet wird wie "Ich muss expandieren", "Ich hab eine zu kleine Flotte (fühl mich schwach)", "Hilf mir (einfach so)". Dies sind Dinge die man in einer kompetetiven Runde hört und nicht in einem RP. Ich bin eher davon ausgegangen das wir in diesem MP eine Rolle in der Galaxie erfüllen und nicht darum spielen wer jetzt der Gewinner des MPs wird.

Es war zum Beispiel schade, das der Krieg gegen dei Raptoren RP mäßig gestern im Channel kaum behandelt wurde, sondern zuerst in einen Separaten Channel gegangen und dann Krieg erklärt wurde. Ich wusste zwar um was es im Krieg ging, aber das war es auch schon. Wieso wurde bei meinem Volk keine RP Söldner angefordert? Bin in der Galaxie als Militärnation bekannt Söldner anzubieten (diese sind nicht an die Diplomatie meines Reiches gebunden). Wieso gab es keine offizielen Diplomatischen Statements ala "Die Koalition der Freien Nationen, kann es nicht weiter mit ansehen wie die Völker durch die Raptoris unterdrückt wird. Aus diesem Grund erklären wir den Raptoren den Krieg und fordern die Freilassung aller Unterdrückter Völker und die Einstellungen der Kriegshandlungen gegen die Xenophilen Fallen Empire".

Das sind nur zwei Beispiele mit denen man wunderbar ein RP aufbauen hätte können.

Was jetzt gemacht wird im Diplomatie Bereich, wo um Unterstützung gebeten wird gegen das FE, ist wiederum mehr das was ich mir vorstelle.

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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von PhelanKell » 21. Juni 2017, 10:54

Hiho,

ich muss dir als Beteiligter am Befreiungskrieg in einigen Belangen recht geben Shakril.
Und auch dein genannter Kriegsgrund klingt irgendwie viel schöner ;)

Aufgrund der vorherigen Kriege wurde erst einmal viel diskutiert und geredet. Dann haben wir mit 3und20 gesprochen, damit keine ungünstigen Denkfehler entstehen.
Dadurch wurde dann leider vergessen, den Rest der Galaxie zu informieren.

Irgendwas ist immer ;)
Das mit den Söldnern habe ich persönlich z.B. schlicht vergessen. Ist lange her, dass ich das gelesen habe. Sorry.

Insgesamt und rückblickend war die Aktion auch nicht ganz zu Ende gedacht. Eigentlich hätten wir fordern müssen, dass er das FE nicht komplett annektiert. Aber einerseits sollte keiner "heulen" und alles war irgendwie etwas hektisch, da Kenny den Krieg schon erklärt hatte :roll: ;-)

Aber für mit persönlich nehme ich weiterhin mit: es gibt viel zu lernen :ymhug:

Grüße
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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Asathor456 » 21. Juni 2017, 12:41

Ich finde auch dass die FEs durchaus Teil des Spiels sein können. Gerade ihre (un)Berechenbarkeit macht sie als Spielelement, gerade auch im RP, interessant für mich.

ad "Ich muss expandieren": Kann sein dass du mich damit meinst, ich weiß dass ich gestern sowas in die Richtung gesagt habe. Das war allerdings nicht so richtig ernst gemeint. Klar fände ich es "schön" ein größeres Raumgebiet beanspruchen zu können, dass ich das nicht kann ist meiner spielerischen Unfähigkeit geschuldet. Dementsprechend Klein ist halt auch meine Flotte, die relativ bedeutungslos ist, im intergalaktischen Vergleich. Klar wäre es "schön" militärisch eine größere ROlle spielen zu können, und sei es nur aus Eigenschutz. Is aber nicht und wird sich wohl auch nicht ändern. Zumindest hab ich das nicht vor, zumals auch RP-Technisch schwer zu erklären und für mich nicht rechtfertigbar wäre.

ad Befreiungskrieg: Was Phelan sagte. Ich glaube wir waren so damit beschäftigt sinnvolle Kriegsziele festzulegen ohne dabei 3un20 gleich sein halbes Reich abzuknöpfen und das mit ihm zu besprechen und uns so zu einigen, dass wir auf eine "offizielle Mitteilung" wohl schlicht vergessen haben. Zumindest aus meiner Sicht war das keine Absicht. Was denk Punkt angeht dass wir dich nicht gefragt bzw angeheuert haben: Zumindest für mich war in unserer internen Diskussion klar, dass wir uns auf unsere eigene Flottenstärke verlassen wollen, ohne dabei Hilfe "zuzukaufen". Ich für mich kann sagen, dass ich das sehr wohl im Hinterkopf hatte, es aber genau aus dem Grund nicht angesprochen habe, weil wir uns relativ sicher waren Raptoris Invicta ohne Hilfe von Söldnern zumindest soweit schlagen zu können um die Unabhängigkeit der Syndikats zu erwirken.

Wie Phelan schon sagte: viel zu lernen wir noch haben :D
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Icefire
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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Icefire » 21. Juni 2017, 13:04

► Text zeigen
Das er als Spieler verlieren kann ist auch in Ordnung. Doch in einem RP sollte das nicht durch die KI sondern durch Spieler, die einen wirklichen RP-Grund vorbringen können, passieren. Eine KI braucht diesen Grund nicht und könnte ihn auch gar nicht vorbringen.
Das er jetzt angegriffen wird ist schlimm, denn er kann nichts dagegen machen. Weder kann er noch seine Verbündeten ihre Flotten erfolgreich bekämpfen, die Dummheit der KI ausnutzen wurde uns deutlich verboten und die Forderungen des FE sind radikal: Das FE hat vor der Kriegserklärung keine Forderungen zur Vasallisierung gestellt und fordert jetzt die Inbesitznahme aller Planeten von Kenny bis auf 2 seiner insgesamt ca. 15 Planeten. Mit 2 Planeten hat er keinerlei Relevanz mehr im Spiel. Unwichtig und wird in einem RP immer ignoriert werden, weil er für keine der anderen Nationen noch einen Nutzen hat außer wieder ausgequetscht zu werden. Das meine ich damit, dass das RP dann für ihn gelaufen ist. Sich zu unterwerfen ist ihm aus RP-Sicht auch absolut untersagt, weil es extrem widersprüchlich ist. Er ist schließlich Anti-Autoritär. Er hat ja die ganze Zeit sich als Tributnation unterordnen müssen, hat die ganze Zeit Kampangen geführt um seine Freiheit zu erhalten und hat dies nun mit Hilfe auch geschafft.
► Text zeigen
Ich gebe dir Recht, dass die Kommunikation mit dem Rest der Galaxie nicht ausreichend war.

Solche Sprüche wie "ich muss expandieren" finde ich auch nicht passend und für Hilfeleistungen muss es natürlich immer einen Grund geben. Nur Sprüche wie "ich hab eine kleine Flotte" oder "ich fühle mich schwach" sind doch ok. Steht man mächtigeren Nachbarn gegenüber, die einem vielleicht feindlich gesonnen sind, dann ist das einfach nur ein Ausdruck der Besorgnis oder dem gefühlten Eindruck der Situation. Absolut verständlich. Ist man schwach muss man damit arbeiten oder das ändern - solange es dem RP nicht widerspricht.
Alleine wieviele Nachbarn auf meine unbesiedelten Planeten geiern, weil ich sie selber wegen dem RP nicht besiedeln kann. :))
Also hab ich mir Verbündete gesucht. Damit bin ich zwar gegen die mächtigesten Reiche machtlos, aber "kleine" Aggressoren wie King Diss kann ich damit in Schach halten. Doch ein FE ist weit über das was wir gemeinsam handhaben können.

Dass man dich beim Krieg gegen Raptoris Invicta nicht mit einbezogen hat, war immer eine Entscheidung der Anderen nicht deine. Ob jemand Söldner anheuert ist jedem selber überlassen. Und warum sind Söldner beleidigt, wenn sie nicht bei jedem Krieg angeheuert werden? Wir haben vorher aktiv nach Verbündeten gesucht, diese gefunden (den RP-Grund müssen die sich Anschließenden finden und nicht die Suchenden - die autoritären Venusfliegenfalle z.B. kam aus RP-Gründen für Kenny für eine Anfrage nicht in Frage) und wir waren ausreichend, dass das Anheuern von Söldner nicht notwendig war (Warum unnötig Ressourcen verschwenden?).

Aber wie gesagt: An der Kommunikations mit allen müssen wir alle noch arbeiten - das ging im Eifer des Gefechts schlichtweg unter.

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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Asathor456 » 24. Juni 2017, 14:36

Muss für kommende Woche wohl absagen. Ich bin auf der Suche nach Ersatz (wär gerade jetzt doof wenn mich die KI übernehmen würde...)
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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Jannik » 27. Juni 2017, 14:08

Hi,

Ich muss leider auch absagen. Aber um ehrlich zu sein, irgendwie habe ich jetzt in letzten Zeit die Lust an Stellaris verloren. Nicht wegen dem Projekt oder den Mitspielern ( sind beides Top und machen eigentlich viel Spaß), aber es liegt wahrscheinlich daran, dass es privat jetzt in letzten Zeit für mich nicht gut lief. Allerdings werde ich nicht austeigen. Mal schauen wie es sich entwickelt. Hoffentlich kann ich bal wieder dabei sein.

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Re: [Urknall] Organisation

Beitrag von Asathor456 » 27. Juni 2017, 15:06

Mich sollte heute Abend Shalom_Don ersetzen.
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