[WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 1(Der große Krieg)

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[WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 1(Der große Krieg)

Beitrag von Game_Allianz » 9. März 2018, 23:41

(Dieser Beitrag behandelt lediglich die Vorgeschichte meines Reiches und hat nichts mit dem Spiel zu tun)Vor der Einigung der Seelen und dem Zusammenschluss der Rassen waren die Bewohner des heutigen Atrasan-Reiches in viele verschiedene Nationen und Reiche aufgeteilt, wobei die grobe Aufteilung beider Rassen immer in Nord- und Westhalbkugel geteilt. Die Velaren waren immer im fruchtbaren und reichen Norden von Nostradamus Prime beheimatet und waren immer als ein intelektuelles und schlaues bekannt. Während der Süden des Planeten von den etwas groben, robusten und vor allem starken Vaznator bewohnt wurde. Es gab immer Tendenzen und Konflikte zwischen beiden Spezien, aber es ist nie so ausgeartet wie im Jahr 1950 als eines der Großreiche der Velaren, das Königreich Patalia, die Vaznator dahingehend provozierte dass sie einen der Herrscher ihres bekanntesten Adelsgeschlechts ermorden ließen. Die Vaznator versuchten daraufhin eine Gegenprovokation gegen die Velaren einzuleiten indem sie den damaligen Herrscher Patalias, König Yalos Tysala verleumdeten und ihn als schwach bezeichneten. Diese Krise artete schließlich so sehr aus dass es schließlich zur Kriegserklärung der beiden größten Velaren- und Vaznator-Nationen kam. Dem Königreich Patalia auf der Seite der Velaren und dem Königreich Varaf-Talem auf der anderen Seite. Der Krieg dauerte lange, fast 100 Jahre würde er dauern, und er würde viele Leben kosten. Und dennoch sollte dieser Krieg das sein was schließlich eine Nation zu den Sternen führte, er sollte das sein, was die Atrasan zu Atrasan machte, er sollte sie vereinen...auf ewig.

Der Krieg begann am 26. Februar 1950 mit der Kriegserklärung Patalias an Varaf Talems König Urluk III.. Es gab einen schnellen Aufmarsch an beiden Grenzen und erste Gefechte, doch schnell wurde klar dass die Vaznator zwar durch ihre Überlegene Zahlen- und Körperstärke den eindeutigen Vorteil hatten, welchen die Velaren allerdings durch ihre fortschrittlichen Waffen und größere Anzahl an Kampffahrzeugen wett machten. Es war von Anfang an klar dass dieser Krieg alles entscheiden würde...alles woran beide Rassen festhielten sollten sie nach 100 Jahren krieg vergessen. Die Vaznator würden zu Untergebenen der Velaren, ein neues System würde eingeführt, eine neue Ordnung eingerichtet, und schließlich auch die Reise einer Nation zu den Sternen geebnet. Die erste markante und entscheidende Schlacht des Krieges fand im Herbst 1953 statt als die Velaren bei einem Gebirgspass mit einer Vaznatorischen Armee zusammentrafen. Schlacht für Schlacht werde ich nach und nach erklären und so das Schicksal dieser Nation erklären. Und schließlich erzählen wie ihre Seelen vereint wurden.

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 2(Passschlacht)

Beitrag von Game_Allianz » 23. März 2018, 15:59

(Dieser Beitrag behandelt lediglich die Vorgeschichte meines Reiches und hat nichts mit dem Spiel zu tun)
1953 Nostradamus Prima(heute Miscarcand) am Gebirgspass des Fahlen Passes:

Mehrere Legionen der Vaznatorischen Armee marschierten die engen Wege des Passes entlang, die Sturmgewehre im Anschlag und die Maschinengewehre im Gepäck sowie viele Fahrzeuge,Panzer und Konvois die der voranmarschierenden Infanterie folgten. Die Vaznator hatten diese Route ausgewählt um schneller zur Hauptstadt der Velaren, Sabresa zu kommen, der Pass war jedoch ein schwieriges Hindernis, besonders wenn man ihn mit 200.000 Mann überqueren will. Die Velaren nutzten die Situation aus und schlichen sich auf die Gipfel des Passes, wo niemand der marschierenden sie sehen konnte. Sie waren 100 zu 1 ins Unterzahl, hatten allerdings die Überraschung auf ihrer Seite. Mit Raketenwerfern, Mörsern, Panzerhaubitzen, Scharfschützen, Maschinengewehren und einer Menge Granaten wartete eine ca. 2000 mannstarke Velaren-Einheit auf die marschierenden Vaznator. Ein Knall und eine Menge Rauch eröffneten die Schlacht am fahlen Pass: Die Vaznator waren zuerst völlig verwirrt, sahen nichts und konnten ihre Feuerkraft nicht richtig artikulieren. Tausende starben durch die ersten Schüsse und Explosionen der Velarischen Truppen. Das Problem war dass die Vaznator die Feuerkraft ihrer schweren Geschütze und Panzer nicht ausnutzen konnten da diese weiter hinten im Konvoi lagen. Die Velaren schafften es den Pass so sehr zu verstopfen dass für die Vaznator kein weiterkommen mehr möglich war. Diese Guerillakriegsführung war ein Entwurf des Oberkommandierenden der Velaren und hatte vorerst, bis die Velarische Hauptarmee eintrifft, reine Ablenkungs- und Verwirrungseffekte. Die Vaznator vertrieben die kleine Guerilla Truppe zwar, aber die Velaren gewannen Zeit...

Zeit die sie gut gebrauchen konnten um sich zu organisieren. Denn der Kampf gegen die Todfeinde und zukünftigen Todfreunde, hatte gerade erst begonnen.

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 3(Vorstoß der Vaznator nach Nenalata)

Beitrag von Game_Allianz » 14. April 2018, 20:35

Dieser Text beinhaltet lediglich die Vorgeschichte des Reiches und enthält keinerlei Spoiler zum Spielverlauf.

In einem Bunker in Nenalata, der Hauptstadt des Velarischen Kaiserreichs:24. August 1960

General Rib-Tir: Gentlemen...ich sage es ganz offen...wir stecken in der Sche**e aber so richtig...die Vaznator haben in einer Großoffensive unsere vier wichtigsten Südlichen Städte eingenommen...uns fehlen zwar nicht die Mittel sie aufzuhalten jedoch dauert es einfach zu lange sie herbei zu schaffen. Die Vaznator stehen 100 Kilometer vor unserer Hauptstadt und alles was wir haben sind die Befestigungen, die Lufthoheit, die Artillerie und die Kaisergarde bestehend aus 200.000 Mann. Mit wie vielen rücken sie an Leutnant?
Leutnant Kal-Bir: 1.000.000. Sir...ich muss allerdings dazu sagen dass wir leichte Verstärkung von Überlenden aus dem Kanya- und Melkas Sektor bekommen. rund 90.000 Mann, vielleicht weniger.
Luftkommandant: Meine Flugzeuge sind einsatzbereit und bemannt, allerdings haben die Vaznator mobile Flugabwehr. Ich müsste die priorisieren und den Bodentruppen vorerst Unterstützung verwehren.
Kommandant Miu Tri: Meine Männer sind bereit die Stadt mit ihrem Leben zu verteidigen, wir haben Heimvorteil und uns stehen keine Zivilisten im Weg, da alle evakuiert wurden. Die Infrastruktur wird uns helfen da die Vaznator keine Belagerung angefangen hatten...wir werden unsere Stadt nicht aufgeben! Die Kaisergarde wird bleiben...
General Rib-Tir: Ich bleibe auch...also Gentlemen...hier ist der Plan (er deutete auf den Stadtplan)Bild

Also, ihr seht die schwarzen Linien, das sind die Richtungen aus denen die Vaznator angreifen müssen da sie mit ihrer Massenzahl nicht über Nebenstraßen und Gassen angreifen können. Die Nord und Ostbrücke sind der einzige Zugang zur Kernstadt, die Vororte sind zu schwer zu verteidigen, daher müssen wir sie unbewacht lassen, aber sie sind leichtes Zielgebiet für unsere Artillerie. Der östliche Kreisverkehr muss stark bewacht werden, wenn sie über die Brücke kommen erleiden sie enorme Verluste und wir können ihre Panzer ausschalten...wenn diese Stellung fällt, dann wird die Brücke gesprengt und sie können von dort nur langsam die Verstärkung weiter bringen und wir können sie vom Palast aus beschießen...dieser Blaugraue Bereich ist unsere Artillerie. Sie ist auch auf die Hauptstraße gerichtet, da wir uns dort nicht effektiv verteidigen können, müssen wir alles zerschießen was dort lang kommt. Sollte dies fehlschlagen könnten sie hier an der Hochstrasse eine Panzerstellung, hier durch die Blitze gezeigt, errichten. Sollten die Vaznator die Artillerie vernichten können wir gleich aufgeben. Der große Rote Bereich ist das Tysala Viertel, das werden wir am stärksten Verteidigen, es gibt nur drei Straßen die effektiv nutzbar sind, und die Hinterhaltstrupps, die blauen Pfeile, werden die Armeen zerstückeln und unsere Festungen, im inneren roten Bereich werden ihnen lange Stand halten...den Graben, hier in braun, und den Palast mit der Art. werden wir bis zum letzten Mann verteidigen...noch Fragen?
Miu Tri: Verteidigen wir die Stadt solange bis Verstärkung kommt?
Rib-Tir: Und länger!...Für den Kaiser...
Alle: Für den Kaiser!
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Taktikkarte.png

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 4(Der Angriff der Vaznator auf Nenalata)

Beitrag von Game_Allianz » 15. April 2018, 18:43

Dieser Text beinhaltet lediglich die Vorgeschichte des Reiches und enthält keinerlei Spoiler zum Spielverlauf.

Feldlager der Vaznator in einer Ebene 100 Kilometer entfernt von Nenalata. 26. August 1960

König Urluk III: Jungs...ich will das diese Stadt dem Erdboden gleich gemacht wird wenn wir sie eingenommen haben...wir werden die Vorhut mit Kampffahrzeugen reinschicken und sie angreifen.
General Tibmarnak: Mein König...seit ihr sicher dass ihr unsere letzten Panzer und Panzerfahrzeuge hier einsetzen wollt? Wir haben bei Kanya sehr viel verloren...wir können uns keine zu starken Verluste leisten...die Kaisergarde verteidigt die Stadt stark und sie sind uns ebenbürtig in Kampfeskraft und Waffen. Wir müssen auf die Taktik setzen...wir können uns nicht nur auf unsere Stärke und unsere Zahlen verlassen.
Urluk III: Ihr habt wohl Recht Kamerad...was schlagt ihr vor? Wir sollten uns auf jeden Fall in Acht nehmen vor...
Leutnant: ACHTUNG VELARISCHE FLUGZEUGE!! IN DECKUNG!!

Eine Staffel Flugzeuge flog über die Lager und warf präzise Bomben ab, hektisch versuchten die Soldaten die Flieger zu zerschießen, aber sie konnten sie nicht treffen. Sie verschwanden so schnell wie sie gekommen waren und Urlak bemerkte den Schaden den sie angerichtet hatten...die Mobflaks(Mobile Flugabwehr Kanonen) waren Geschichte...

Tibmarnak: Verflucht...damit haben sie uns gerade einen Vorteil genommen...wie wollen wir uns jetzt effektiv gegen Flugzeuge schützen?...nun ja zurück zum Plan...
Also...wir werden uns durch die Vororte und die Vorstadt kämpfen...dort ist wenig Verteidigung zu erwarten, da es dort keine Verteidigungen gibt...keine Befestigungen
Hier in der Kernstadt werden wir den interessanten Teil erleben...hier am Ostufer werden wir die Haubitzen aufstellen. Die Brücke ist das primäre Ziel...wir müssen die vorrückenden Truppen schützen,
weswegen dort die Panzer vorrücken werden. Wir müssen die Kontrollpunkte, die Kreisverkehre, hier durch Sterne dargestellt, einnehmen um die Zerschlagung der feindlichen Truppen sicherzustellen.
Außerdem wird eine Truppe unserer Elitekämpfer über den Fluss in die Unterstadt gehen und dort Mörserpositionen einrichten. Von dort können wir den Palast unter Beschuss nehmen. Der große Fokus liegt auf
dem Palast...wenn wir ihn einnehmen müssen sie aufgeben. Die Hauptstraßen müssen gesichert...und der General getötet werden. Das ist alles!
König Urluk III. Also gut Jungs...gebt ihnen morgen ordentlich eins auf den Deckel... Für unser Volk!!

Die Truppen setzten sich in Bewegung und die Panzer fuhren in die Vororte ein, der Kessel um die Stadt stand...die Soldaten bereiteten sich vor...die Schlacht um würde schon bald beginnen.Bild
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stadtkarte-14224545.jpg

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 5(Die Schlacht um Nenalata)

Beitrag von Game_Allianz » 3. Mai 2018, 18:28

Dieser Text beinhaltet lediglich die Vorgeschichte meines Volkes und bietet keine Spoiler zum Spielverlauf

Teil 1: Die Brücke über die Rornas

Miscarcand, Nenalata ,1960, 23.22 Uhr Ortszeit, Vaznatorische Frontlinie an der Brücke zur Kernstadt(hier wird empfohlen die Karte aus Teil 3 u. 4 zu nutzen)

Seit zwei Tagen hatten sich die Vaznator in die Vororte der velarischen Hauptstadt gekämpft und waren nun am ersten Kontrollpunkt der essenziell zur Einnahme der Stadt war, Ihre Armee hatte kaum nennenswerte Verluste erlitten und nur kleine Scharmützel hatten sie behindert, trotzdem hatte man sich sehr langsam, aber sehr weit auseinander bewegt um nicht zum Ziel der Velarischen Artillerie oder Flugzeuge zu werden. König Urluk III. saß auf seinem Frontpanzer und erreichte die Brücke über den Rornas(der Fluss durch Nenalata) als einer der ersten Kampfverbände...jetzt ging es erst so richtig los. Wie auf Kommando eröffneten mehrere Artilleriebatterien das Feuer auf das Ufer der Brücke, die Vaznator gingen sofort in Deckung und versuchten sich zu sammeln. Am Ufer der Rornas gingen Schützen in Deckung und schafften einige Haubitzen herbei, viele der Schützen starben vor Abgabe des ersten Schusses, doch als die Maschinengewehre aufgebaut waren benebelten sie das Velarische Ufer mit Blei und Feuer.

Die Panzergruppe stellte sich in Reihe vor der Brücke auf, 6 Panzer, darunter der von Urluk III., bezogen Stellung. Auf den ersten Schuss eines Panzers fuhren sie los, und überquerten die Brücke. Der vorderste Panzer hatte extra eine Verstärkung bekommen, denn die Brücke war zu schmal um an ihm vorbeizufahren sollte er liegen bleiben. Die Schüsse der Anti-Panzer Raketen prasselten auf die Brücke ein doch kein Treffer setzte den mächtigen Fahrzeugen allzu sehr zu. Doch dann spielten die Velaren einen Trumpf aus, sie ließen einen Trupp Kaisergardisten mit selbstmörderischem Eifer auf den vordersten Panzer zu rennen,erfolgreich wichen sie dessen Feuer mit Hilfe der Brückenpfeiler aus und schafften es auf ihn zu klettern...und obwohl 3 der 4 Gardisten auf dem Dach des Panzers erschossen wurden schaffte es einer, eine Granate ins innere zu werfen, kurz darauf kam der Panzer zum stehen und feuerte nicht mehr. Die Vaznator saßen nun auf dem Präsentierteller und alle Velaren am Ufer und am Kreisverkehr eröffneten das Feuer. Mehrere Soldaten sprangen aus den Panzern heraus und gingen in Deckung um das Feuer zu erwidern, die Nacht brachte ihnen etwas Schutz, jedoch war die Stadt fast hell erleuchtet vom Feuer der Schlacht.

Leutnant: Mein König!!...was sollen wir jetzt tun?....wir kommen nicht zum Panzer um weiterzufahren!!
Urluk III: Lassen sie das meine Leute machen, die haben eine kleine Überraschung für die Insektenviecher!

Ein Vaznator in schwerer Kampfmontur rückte an, er hatte eine Art große Flasche auf dem Rücken und etwas in der Hand das einem Laubbläser ähnelte...er rückte langsam zum Rücken des vorderen Panzers vor und richtete seine Waffe schräg in die Luft...wie aus dem nichts regnete es auf einmal Feuer auf die Velarischen Stellungen, selbige begannen in Panik auszubrechen und brennend davon zu laufen. Und während die Vaznator nun die Initiative ergriffen und auf der Brücke wieder vorrückten, setzte eine (vergleichsweise) kleine Truppe über die Rornas über um auf der anderen Seite, in der Unterstadt Mörserstellungen zu errichten.

Bisher steht das Schlachtenglück auf Seiten der Vaznator...

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 5(Die Schlacht um Nenalata)

Beitrag von Game_Allianz » 7. Mai 2018, 16:43

Teil 2: Die Finte der Velaren

[Es wird empfohlen für diesen Text die Karte aus Teil 3 und 4 zu nutzen] Miscarcand, Nenalata, 3.12 Uhr Ortszeit

Viele brennende velarische Kaisergarden flüchteten im Schutz der Dunkelheit in die Seitenstraßen und ließen sich von ihren Kameraden löschen, ihr Chitin schützte sie vor Brandwunden immens, der Brand hatte sie jedoch in Panik versetzt. Nun jedoch erwarteten sie ihre Feinde, die vaznatorischen Panzer fuhren beidseitig am Kreisverkehr vorbei und teilten sich auf. Auch auf der großen Brücke der Hauptstraße fuhren nun erste vaznatorische Panzer und Kampffahrzeuge auf, sie eröffneten beim Entdecken der velarischen Stellungen sofort das Feuer. Panzerabwehrartillerie und Minen lagen auf der Brücke, jedoch nur wenig Velaren die sie bedienten. 20 Panzer rückten in Linie auf der Brücke vor und verstreuten sich, die Velaren schafften keinerlei Schaden mit ihren kleinkalibrigen Panzerabwehrwaffen, doch das war auch gar nicht ihr Ziel, als die Panzer direkt über der Nordstraße waren zündete der Velarische Truppenführer die Minen die auf der Brücke lagen, zusätzlich explodierten mehrere C4 Ladungen die Unterhalb der Brücke und an den Pfeilern waren.

KAWUUUUMMM!!!!!

5 Panzer fielen der Explosion zum Opfer und 2 weitere fielen in den vom Sprengstoff geschaffenen Abgrund auf die Straße. Nun waren die Vaznator hier abgeschnitten. Die Panzer bildeten nun eine Verteidigungslinie und feuerten auf die sich zurückziehenden Velaren, später noch eröffneten sie das Feuer auf den Palast , diese Verstärkung war jedoch abgeschnitten.

Zurück am Westufer starteten die Velaren einige Hinterhaltsangriffe auf die Panzerkolonne und schafften es die Straßen stark zu blockieren und die Vaznator zu irritieren. Diese hatten nun jedoch ihre Mörserstellung aufgebaut und beschossen die Palastanlage. Eine Art Pattsituation trat an der Westfront der Stadt ein, während im Norden der Stadt, die Vaznator die Velaren Gasse um Gasse zurückdrängten. Vom Palast aus beorderte General Rib-Tir nun einen Artillerieschlag der das gesamte Nördliche Viertel zerstören sollte, denn ein Wolf in der Falle beißt sich das Bein ab um zu überleben. Das Artilleriefeuer zerstörte eine Menge Vaznatorische Panzer und Kampffahrzeuge, auch viele Soldaten starben oder wurden von Trümmern begraben. Die Vaznator rückten nun auf der Sekundären Hauptstraße nach, die die Velaren todesmutig verteidigten, sie bewarfen die Soldaten und Kampffahrzeuge mit Brandbomben und Granaten aus den Häuserfenstern. Ein erbarmungsloser Häuserkampf begann, überall versuchten Vaznator in die Häuser und Apartments einzudringen, und wurden zumeist von den verschanzten Velaren zerschossen.

Doch nun spielten die Velaren ihren letzten Trumpf aus, General Rib-Tir beorderte einen Luftschlag auf die Brücke über die die Vaznator gekommen waren, seit die Panzer sie passiert hatten waren konstant Truppen eingerückt, doch nun flog die Velarische Luftwaffe einen Angriff auf die Brücke und zerstörte sie. Nun waren die Vaznator auf der Stadtinsel mit den überlebenden Velaren gefangen...König Urluk III. befehligte seinen Leutnant:
Urluk III: Berichtet!
Leutnant: Zahllose Tote und Verletzte, von unserem Heer ist vielleicht noch die Hälfte übrig, und wiederrum die Hälfte davon ist auf der anderen Seite der Rornas...
Urluk III: Nun gut...jetzt reicht es...es wird Zeit diese Insekten zu zerquetschen...
(Der König holte ein Funkgerät heraus und sprach einen Befehl hinein, wenige Sekunden später wurde der Nachthimmel von Miscarcand durch einen Schauer von Raketen erleuchtet, hunderte kleiner Explosivrakten regneten auf die Velaren und ihre Stellungen im großen Graben nieder...nun beorderte König Urluk III. seine eigene Leibgarde, ,,die Unsterblichen'' herbei...sie und der Rest des Vaznator rückten nun auf die stark befestigte Linie vor dem Graben vor [siehe Rote Linie ,Karte, Teil 3]

Nun begann der eigentliche Kampf...und beide Parteien würden ihn mit Herz und Seele bestreiten.

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 5(Die Schlacht von Nenalata)

Beitrag von Game_Allianz » 18. Mai 2018, 10:49

Teil 3: Der Endkampf

[Es wird empfohlen für diesen Text die Karten aus Teil 3 und 4 zu nutzen] Miscarcand, Nenalata 4.09 Uhr Ortszeit

Es war die Hölle auf Erden...das Feuer wütete über den Hausdächern Nenalatas und überall lagen velarische und Vaznatorische Leichen...die Pfützen und kleinen Kanäle auf den Straßen waren rot und violett von Blut gefärbt...und der Kampf tobte weiter...wenige 100 Meter vor dem Palastviertel wurde immer noch hart gekämpft, und obwohl die Truppen abgeschnitten waren, kämpften sie verbissen. Der tiefe Graben der Velaren(braune Linie auf der Karte) wurde Schauplatz eines Massakers, die Unsterblichen unter Befehl von König Urluk III. persönlich stürmten mit unfassbarem Elan auf die Velaren zu und schlachteten jeden von ihnen grausam ab...immer mehr Vaznator liefen in den Graben und bekämpften sich teilweise Mann gegen Mann mit den Velaren. Urluk III. trat nun plötzlich einem weiblichen velarischen Offizier entgegen, Miu Tri stand vor ihm und hatte bereits die Schusswaffen abgelegt, sie funkelte ihn aus ihren Knopfaugen böse an und attackierte den König mit ihren beiden Schwertern, da der Nahkampf immer noch Tradition bei den beiden Völkern war akzeptierte der König den Kampf und duellierte sich mit Miu Tri...

Es war ein ungleicher Kampf, Urluk hatte gleichzeitig seine Leibwache und die überlegene körperliche Stärke auf seiner Seite...trotzdem kämpfte Miu Tri verbissen und wehrte sich wie ein Wolf in der Falle. Letztendlich wurde sie dennoch von der Leibwache des Königs erstochen und fiel blutend zu Boden, damit war die Anführerin der Kaisergarde tot.
images.jpg
images.jpg (6.44 KiB) 274 mal betrachtet
(wem das Bild bekannt vorkommt, es kommt aus 300 Rise of an Empire)

General Rib-Tir stand auf der Veranda des Palastes und starrte entsetzt auf die sich zurückziehenden Velarischen Kräfte, sie liefen in Richtung Palast um den letzten Widerstand vorzubereiten...die Vaznator umzingelten den Palast und blockierten alle Ausgänge des Viertels...die Straße die zum Palast führte war nicht vermint oder mit Fallen gespickt...die Velaren hatten sich im Palast verbarrikadiert und hatten nichts weiter als ihre Feuerwaffen, ihre Nahkampfwaffen und den unbedingten Willen weiter auszuharren...Doch General Rib-Tir hatte noch ein letztes Ass im Ärmel, etwas dass ihnen mehr Zeit verschaffen würde: Er holte aus einem Geheimraum des Palastes einige Ballistisch gepanzerte Rüstungen und Schnellfeuergewehre heraus, gab sie 5 von seinen besten Jungs und gab ihnen den Befehl auf einer abgesperrten Seitengasse, wo es kein Vorbeikommen gab, auszuharren so lange sie nur konnten, zusätzlich wurden ein paar Scharfschützen aufs Dach geschickt. Ballistische Rüstungen waren gegen nahezu jeglichen Kugelbeschuss immun und auch explosionsresistent, die Schnellfeuergewehre ermöglichten zusätzlich ca. 2000 Schuss die Minute und würden auf gegnerischer Seite für hohe Verluste sorgen. Die Soldaten stellten sich genau vor die anrückenden Feinde...mehrere Hundert Vaznator standen ihnen gegenüber. Schlagartig schlugen sich die 5 in die Gassen links und rechts der Straße, Kugeln regneten auf sie ein, doch sie feuerten aus der Deckung und ihren Sturmgewehren und die Gegner konnten nichts dagegen tun, da die Rüstungen kugelsicher waren. Die hinten anrollenden Panzer fixierten die mittlerweile wieder auf der Straße stehenden gepanzerten Velaren und feuerten mit 20mm Gewehren auf sie, auch sie prallten jedoch ab...als die Panzer jedoch auf ihre Explosivgeschosse wechselten gaben die Rüstungen nach und die 5 Soldaten flogen quer durch die Luft.

Nun gab es nichts mehr was zwischen den Vaznator und dem Herzstück des Velarischen Kaiserreichs lag...langsam rückten die Truppen vor und sammelten sich auf dem Platz vor dem Palast, Rib-Tir und Urluk III. trafen sich nun auf dem Platz des Palastes...und wechselten ein paar letzte Worte:
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(man stelle sich ungefähr so einen Panzer der Vaznator vor)

Urluk III: Also Insektenhirn...wollt ihr kapitulieren?
Rib-Tir: Nie-mals!!
Urluk III: Dann...tut es mir leid diese Stadt dem Erdboden gleich machen zu müssen.
Rib-Tir: Ihr...werdet es nicht mehr können...
Urluk III: Was meint ihr da...ugh![er geht in die Knie]

Der König der Vaznator sank zu Boden und röchelte wie ein am Galgen hängender Halb Toter...Ein Scharfschütze auf dem Dach des Palastes hatte ihm in die Kehle geschossen...damit verfielen die umstehenden Vaznator in einen unglaublichen Blutrausch und fielen über die umstehenden Velaren her...es wurde ein reines Massaker und General Rib-Tir wurde von einem feindlichen General geköpft und die übrigen Vaznator fielen in den Palast ein und töteten alles was sich ihnen in den Weg stellte...in Rache für ihren König schlachteten sie die gesamte Stadt aus und zerstörten die halbe Infrastruktur...damit war Nenalata dem Untergang geweiht...so dachten zumindest die Vaznator...doch es war noch nicht vorbei...denn nun...gerade zu spät um die Stadt noch zu retten traf die Verstärkung von Kaiser Ya-los Tysala und seinem Sohn Ars-Kel ein...tausende von Flugzeugen bombardierten die sich zurück ziehenden Feinde und erledigten beinahe ihre gesamte Verstärkung....

Hunderttausende von Vaznator lagen tot auf den Straßen der Stadt und in den Vororten...sie hatten einen gewaltigen Pyrrus Sieg erlitten und mussten sich in ihren Stützpunkt in den Bergen von Kanyas zurückziehen...der Krieg war noch lange nicht vorbei...doch Nenalata...die Hauptstadt des zukünftigen Atrasan Imperiums...würde nie wieder Schauplatz einer solchen Schlacht und eines solchen Blutvergießens werden...Diese Schlacht war vorbei.

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 6(Die Bajagos Höhlen)

Beitrag von Game_Allianz » 1. Juni 2018, 22:40

15.Januar 1989, Kanyas Sektor, Bajagos-Höhlen, 04.43 Uhr Ortszeit

über die letzten 29 Jahre hatte sich der Krieg der Velaren u. Vaznator als zunehmend schwierig dargestellt, denn obwohl sie bei Nenalata eine Niederlage eingesteckt hatten, wahren großen Teile des Heeres entkommen, und ihr nun schon 29 Jahre regierender neuer Herrscher Urluk IV. Sohn von Urluk III. war ein sehr viel fähigerer Stratege als sein Vater. Die Vaznator setzten nun auf eine neue Taktik um die Velaren zu dezimieren und ihre Armee davon abzuhalten in ihr Territorium und das ihrer Verbündeten einzudringen: Guerilla Taktik...

Die Vaznator hatten sich in verschiedenen Regionen verschanzt und neu aufgestellt, kleine aber schlagkräftige Trupps bewachten, Gebirgspässe, Höhlen, Stromschnellen, Umgehungsstraßen und kleine Orte. Wenn der Feind sie angriff verursachten sie so viel Schaden wie möglich und verschwanden anschließend wieder, manchmal griffen sie auch feindliche Lager an um die Unterstützung der Velaren zu vernichten...doch dieses Mal war etwas anders. Die Velaren hatten jüngst einen Funkspruch aus Vormunskar, der Hauptstadt des Vaznatorischen Reiches(Varaf-Talem) abgefangen, angeblich gruppierten sich die V's in einer Höhle in der Nähe des Flusses Rornas der auch durch Nenalata durchfließt. Die Höhlen sind von zwei Seiten zugänglich und tief im Berg verankert, was sie unzugänglich für Luft und Raketenangriffe macht, die Ausgänge könnte man natürlich mit Artillerie beschießen...doch dazu fehlten den Velaren die Mittel.
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Des Nachts gelangte ein kleiner Trupp aus Velarischen Kaisergardisten zum Eingang der Höhle und schaltete die Wachen aus...jedoch schafften sie es den Alarm auszulösen. Eine kleine Schlacht entbrannte von Ebene zu Ebene der Höhle, da die Truppen jedoch unkoordiniert und die meisten müde waren,war es ein leichtes für die Velaren sie zu erledigen...dennoch waren einige enge Zugänge hart verteidigt...elendig lange Korridorkämpfe lieferten sich die beiden Fraktionen miteinander. Die Velaren waren zwar drastisch in Unterzahl doch sie besaßen angepasste Waffen und Ausrüstung, auch Granaten und Gasmasken hatten sie. Sie räucherten nun die gesamte Einheit der vaznatorischen Armee hier aus(insgesamt 75.000 Mann) und bereiteten mit der von ihnen zurückgelassenen Ausrüstung(es entkam niemand) einen Hinterhalt für die anrückende Armee des Feindes vor...das würde ihnen eine herbe Niederlage beiführen und ihnen somit das Rückgrat brechen...vielleicht war dies die Chance der Velaren diesen nun schon 39 Jahre wütenden Krieg endlich zu beenden.

Doch es sollte alles anders kommen


Die Armee die unterwegs zu diesem Fels war hatte den Einbruch der Velaren bemerkt und hatte sich bei beiden Eingängen aufgestellt und fluteten die Höhle mit Öl und Feuer...Die Kaisergardisten in der Höhle wurden erledigt...die nächste Schlacht würde die Entscheidung bringen...oder diesen Krieg noch sehr lange herauszögern

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Re: [WB-05] Vorgeschichte der Atrasan: Teil 1(Der große Krieg)

Beitrag von Game_Allianz » 5. Juli 2018, 20:56

Hallo Freunde von WB-05

Leider musste ich diesen Thread zu meinem Reich im Endpart abrupt beenden da es mir leider einfach an Zeit und Aufwand fehlte um das ganze kompetent weiterzuführen.

Ich hoffe die anderen Threads sind ausgeführter als meiner. Ich bedanke mich fürs Lesen dieses Threads und fürs anschauen von WB-05 und hoffe dass ihr auch weiterhin noch viel Freude mit Writing Bulls Kanal habt

Mit galaktischen Grüßen, Game_Allianz24

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