Bild

Ab sofort 1x im Monat: Das Infovideo unserer Moderatoren! Mal reinschauen.

Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Archiv des Stellaris Roleplay-Event
Antworten
WiZZla
Beiträge: 69
Registriert: 3. Juli 2015, 14:02
Wohnort:

Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von WiZZla » 7. April 2017, 17:48

Historische Einordnung

Auszug aus den Chroniken; Gründer Lionel Reeza (Januar 2092)
"Mara ist nichts weiter als ein Haufen radioaktiver Asche - Das Grab all unserer Träume und Hoffnungen"

Fast das komplette Wissen über die Zeit vor der Ankunft auf Mara ging verloren. Wozu auch in der Vergangenheit schwelgen? In dieser endlosen, verstrahlten Wüste geht es um das nackte Überleben. Einzig ist bekannt, dass man von einem Ort namens "Mars" durch ein Portal nach Mara mit der Erwartung kam, ein Paradies vorzufinden. Doch die Hoffnung stirbt schnell in dieser Wüste...

Auszug aus den Chroniken; Wissenschaftlicher Habitat#23 Elon Husk Bericht 23 (Jahreswechsel 2101)
Jahreswechsel 2098: Stärke Maramagnetfeld 22,78µT
Jahreswechsel 2099: Stärke Maramagnetfeld 3,14µT
Jahreswechsel 2100: Stärke Maramagnetfeld 22,11µT
Jahreswechsel 2101: Stärke Maramagnetfeld 3,77µT
Kommentar Wissenschaftler: "Das ist der Beweis. Mara lebt. Maras Herz pulsiert. Ein Herzschlag alle 2 Jahre!"


Maras Magnetfeld wechselt stetig in seiner Stärke, was dazu führt, dass zu den Feldschwachen Jahreszeiten extrem Hohe Dosen an Strahlung auf die Oberfläche treffen. Überleben ist dann nur in unterirdischen Höhlen oder in strahlengeschützten Komplexen möglich. Höhlen bieten jedoch nur einen sehr begrenzten Lebensraum und Gebäude waren noch nicht vorhanden, weswegen man sich bei der Ankunft auf Mara entschied, alle Siedler auf 64 "Habitate", über ganz Mara verstreut, aufzuteilen.
In den Höhlen Maras war es, wo viele Siedler zu ihrem Spiritualismus fanden. Zunächst halfen rituale schlicht das tägliche Leben der nun "Mara" zu regeln - Wasser nur gelegentlich zur "rituellen" Wäsche einzusetzen und nur zu bestimmten Zeiten zu trinken(rationieren). Daraus wurde schnell Religion und bald verfiel man einem esoterischen Glauben, in welchen Formen von Sand und bestimmten Bergkristallen magische Kräfte zugesprochen worden. Selbst Mara, dem Planeten ansich, sprach man eine Seele und ein eigenes Wesen zu.

Auszug aus den Chroniken; Protokoll Anführer McKarston Habitat #2 (2101)
Ziel: Habitat#51
Grund: Vertreibung der faulen Aura
Verluste: 27Mann KIA, 2Mann MIA, 74Mann WIA
Beute: 31Tonnen Nahrungsmittel, 9Tonnen Waffen und militärische Güter, 96 Frauen im gebärfreudigen Zustand


Bald schon fingen manche Habitate an, ihre Nachbarn zu überfallen. Dabei ging es jedoch weniger um Ressourcen - zwar wurden fast alle Überfälle mit religiösen Motiven vor der eigenen Bevölkerung gerechtfertigt, der eigentliche Grund waren aber Frauen. Die Habitate waren sehr stark voneinander isoliert und um genetische Diversität zu sichern, musste man sich neues genetisches Material besorgen. Außerdem konnte ein Habitat nur überleben, wenn es seine Verluste an Menschen durch die Strahlung und die ständigen Raubzüge mit genügend Nachwuchs kompensieren konnte.
Nach und nach begannen die Mara sich immer besser an ihren Planeten anzupassen. Durch gezielten medizinischen Fortschritt und natürliche Mutation entwickelten sie eine Resistenz gegen die Strahlung. Mara wurden nun dank gentechnischen Fortschritten und gezielten Initiativen "gebrütet", anstelle von geboren. Eine Strahlenresistente Pflanze, welche selbst in trockenen Umgebungen hohe Erträge bringt wurde gezüchtet. Hunger und Tod wichen dem Wohlstand. Aus Raubzügen wurden Kriege...

Auszug aus den Chroniken; Anführer Habitat#51 (2191)
"Meine Jünger, trauert nicht um Mara.. Es ist Zeit die Waffen zu strecken. Es ist Zeit Angst, Hass und Misstrauen hinter uns zu lassen - so wie wir einst Hunger und Tod hinter uns gelassen haben. Es ist Zeit, die Mara zu vereinen. Am Wesen Maras werden wir genesen "

In der Zeit von 2152 bis 2191 spricht man vom "Großen Einigungskrieg". Zunächst fingen einzelne Habitate an, andere Habitate komplett zu übernehmen oder sie mit Kernwaffen auszuräuchern, um die überlebende Bevölkerung zu assimilieren. Am erfolgreichsten dabei sind die Habitate, die die Doktrin des "Kreuzzuges" verwenden. Auch wenn Kreuzzüge zunächst immer Religiös gerechtfertigt werden, so besteht ihr wesentlicher Kern jedoch in der Taktik, sich den stärksten Nachbarn herauszupicken, eine Allianz gegen ihn aufzubauen und diesen dann gezielt zu vernichten oder zu übernehmen. Die ganze Gesellschaft eines Habitats wird aufgestachelt und auf einen Feind eingeschworen, um alle Kräfte zielgerichtet zu bündeln.
Letztlich stehen sich die zwei erfolgreichsten Anwender dieser Taktik gegenüber. Habitat#4 und Habitat#51 haben alle anderen Habitate unter ihrem jeweiligen Banner vereint. Nach einer 10-Jährigen Phase des kalten Krieges bringt die Androhung eines Erstschlages mit Kernwaffen von Habitat#4 die große Einigung. Habitat#51 verweigert den Einsatz weiterer Kernwaffen, da diese den Planeten Mara verletzten, und hört auf zu kämpfen. Habitat#4 kontrolliert nun den Planeten und ist Sitz der neuen Regierung.

Auszug aus den Chroniken; Senatsvorstand Sara Brinkmann (2197)
"Dort draußen liegt unsere Zukunft. Dort draußen liegt unser Schicksal"

Aus der Asche der Kriege entstieg ein loser Verbund hochmilitarisierter, gesellschaftlich voneinander isolierterter Habitate empor. Vor Waffen nur so strotzend und bald aus allen Nähten platzend.
Die Führer der Mara sehen nur einen einzigen Ausweg, um nicht in sich zurück in ein dunkleres Zeitalter zu fallen; überschüssigen Kräfte und Strömungen zu lenken. Vereint. Auf ein gemeinsames Ziel - vielleicht ja sogar auf einen gemeinsamen, neuen Feind. Irgendwo dort draußen...


Spielerische Einordnung

Bild

Fraktion: "Habitat#4 Mara Invicta", ab 2245 "Eternal Crusade"
Rasse: Mara (Menschen)
Planet: Mara
Sonne: Mara Sol

Die Mara missachten und geringschätzen Schwäche, hingegen fürchten das bedrohliche Potential von Stärke. Das heißt, sie werden nie Kriege gegen schwächere Reiche führen und immer versuchen, stärkere Reiche zu schwächen.
Die Mara gehen keinerlei permanende militärische Abkommen ein (Allianz/Defensivabkommen/Forschungsabkommen). Ab dem Jahre 2245 tritt die Kreuzzugsmechanik in Kraft.

Ihr Wesen lässt sich beschreiben mit:
-Imperialistisch
-Militaristisch
-Territorial
-Expansiv

Rasseneigenschaften:

Anpassungsfähig (10% Bewohnbarkeit)
Langlebig (15 Anführerjahre)
Abstoßend (-5% Zufriedenheit anderer Spezies)

Mara hat seine Bewohner zu einem sehr anpassungsfähigen Völkchen erzogen. Wer in einer riesigen radioaktiven Wüste überleben kann, der kann quasi überall überleben.
Durch natürliche Mutationen aufgrund der hohen auf Mara vorkommenden Radioaktivität und durch die auf Mara notwendigen medizinischen Fortschritte hat sich die Lebensspanne der Mara spürbar erhöht.
Durch ständigen historischen Konflikt der Habitate auf Mara untereinander pflegen die Mara generell einen rauen Umgang mit ihren Nachbarn.

Regierung und Ethiken:

Spiritualistisch
Fanatisch Militaristisch

Demokratie

Funktionale Architektur (15% weniger Gebäudekosten)
Naturschützer (20% weniger Konsumgüterkosten) (im engl. "Enviromentalist", im Kontext und mit besserer Übersetzung eher als "Umweltbewusst" zu verstehen)

Aufgrund der rauen Bedingungen für die unangepassten Menschen haben sie eine enge spirituelle Verbindung zu ihrem Planeten geform und nannten sich fortan Mara.
Ständiger militärischer Konflikt der Habitate untereinander haben die Mara zu einer hoch militarisierten Gesellschaft gemacht.
Jedes Habitat wählt einen Senator, welches von ihm im Senat vertreten wird. Der Senat stellt und wählt Minister(üblicher Weise verdiente Militärs), welche die Regierung stellen. Dieses "Mitspracherecht" jedes einzelnen Habitats garantiert eine stabile Regierung. Eine einzelne autoritäre Person oder autoritäre Gruppe würde von den relativ isoliert von Einander agierenden Habitaten nicht anerkannt werden.
Minimalistische Architektur und ein bewusster Umgang mit Ressourcen haben das Leben der Mara in der endlosen Atomwüste gesichert.

Die Kreuzzugsmechanik:

Kreuzzüge sind der Kern eines jeden militärischen Vorgehen für die Mara. Es handelt sich bei einem Kreuzzug weniger um einen religiösen Konflikt, viel eher beschreibt ein Kreuzzug eine militärische Doktrin - eine Vorgehensweise.
Ein Ziel wird vorgegeben und alle militärischen, gesellschaftlichen, industriellen, wissenschaftlichen und diplomatischen Kräfte arbeiten darauf hin, dieses Ziel zu erreichen.
Im Kontext des Spiels ist die Ausrufung eines Kreuzzugs als eine verschärfte Rivalisierung zu sehen.
- ab dem Jahre 2245 benennt sich Habitat#4 Mara Invicta in Eternal Crusade um und ruft alle 15Jahre für 15Jahre einen Kreuzzug gegen ein anderes Reich oder gegen eine andere Allianz aus
- das Kreuzzugsziel muss nur den Moderatoren bekannt gegeben werden. (An beispielsweise rivalisierungen lässt sich aber sicher erahnen, wer ausgerufen wurde)
- legitimes Ziel für einen Kreuzzug ist, wer stärker als die Mara ist. Das heißt:
a) mehr Einwohner im Reich besitzt
ODER
b) eine stärkere Flotte hat (nicht Flottenkapazität oder Wissenschaftsstand)
- wenn nötig versuchen die Mara andere Reiche für ihren Kreuzzug zu gewinnen
- ein ausgerufener Kreuzzug muss nicht zwingend im Krieg enden
- Die Stärke einzelner Spieler von Allianzen, Defensivabkommen und Unabhängigkeitsgarantien werden aufaddiert, wenn es darum geht, ein legitimes Kreuzzugsziel zu bestimmen.

Fin :>
Zuletzt geändert von WiZZla am 7. Mai 2017, 16:53, insgesamt 6-mal geändert.

Benutzeravatar
TumluGaming
Twichtel
Beiträge: 415
Registriert: 12. Mai 2015, 19:16
Wohnort:
Kontaktdaten:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von TumluGaming » 7. April 2017, 18:00

Ab hier dürfen die Mitspieler nicht mehr mitlesen.

Benutzeravatar
Neflatur
Beiträge: 41
Registriert: 11. August 2016, 14:34
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von Neflatur » 7. April 2017, 18:50

Ohhha, klingt nach ordentlich Aktion in periodischen Abständen ;) Bin gespannt, viel Spaß WiZZla
www.neflatur.de - Spielereviews, Tipps & Tricks, Guides und Lets Plays
neflatur bei youtube

WiZZla
Beiträge: 69
Registriert: 3. Juli 2015, 14:02
Wohnort:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von WiZZla » 10. April 2017, 16:58

Auszug aus den Chroniken: Protokoll Senatssitzung#128b7 (27.04.2213)

Senatsvorstand Stephanie Pickett: "Wie sie bereits wissen, hat vor einigen Jahren ein Forschungsschiff der Initiative "Aufklärung und Gefahrenabwehr", unter Vorsitz von Senator Bergmann Habitat#23, ungewöhnliche Signale aus dem System Taramda empfangen. Signale unzweifelhat unnatürlichen Ursprungs. Seither machen zahllose Gerüchte in unserem Hause die Runde.
Meine Damen, meine Herren - Die Gerüchte haben nun ein Ende.

Ein aufgebrachtes raunen durchzieht die Hallen des Senats

Pickett: Heute Morgen um 8:30Uhr teilte mir das Flottenoberkommando mit, den Kontakt zu außerir....

Der Senat bricht in Unruhe. Fassungslosigkeit, fast schon Panik scheint sich in den Gesichtern einiger Senatoren breit zu machen. Wild durcheinander schreien die Senatoren durch den Raum: "Schließt die Grenzen! Macht ihnen klar, dass dies unser Raum ist! Wie fortschrittlich sind sie? Haben sie ein Militär, eine Flotte? Können sie uns gefährlich werden?"

Pickett: Ruhe... Ruuuheee!

Die Senatoren beruhigen sich und richten ihre Blicke voller Spannung auf Senatsvorstand Pickett

Pickett: Wir haben den Kontakt mit gleich 2 Spezies aufgenommen. Den Kellrak und den Osiren. Das Reich der Kellrak ist schwach. Gerade gut genug für den Handel einfacher Ressourcen.
Die Osiren hingegen... Nach unseren ersten Erkenntnissen ähneln sie uns in vielen. Zahl der Bevölkerung, stand der Wissenschaft und Wirtschaft, Größe der Flotte. Nach allem, was wir wissen, haben wir einen ernsthaften Konkurrenten in direkter Nachbarschafft.

"Vernichtet Sie!" hallt es aus heißer Kehle durch den Saal, gefolgt von raunenden "Jaah! Ja!"

Pickett: Senatoren, ein neues Zeitalter ist angebrochen. Nicht für uns, sondern für die Osiren! Und in IHR Zeitalter werden WIR ein Wort einbrennen: M - A - R - A !!!

Die Senatoren brechen in lauthalsigen Jubel aus

Pickett: Nur "stark genug" sein reicht uns nicht. Wir werden unser Reich expandieren und ihnen unsere stärke zeigen. Wir werden sie auf allen Ebenen der Wirtschaft und des Militärs dominieren, auf dass die Osiri niemals eine Bedrohung für uns darstellen werden können! Und sollte all das nicht klappen, dann werden wir sie zermalmen und zu Asche verbrennen, bis kaum noch etwas von ihnen übrig ist!

Voller Enthusiasmus und Tatendrang beginnt der Senat, neue Initiativen ins Leben zu rufen. Neue Kolonien werden geplant. Programme für die Wirtschaft und Infrastruktur werden ins Leben gerufen. Neue Flottenstützpunkte werden errichtet und Grenzen werden mit Hilfe von Außeposten immer weiter in die Tiefen der endlosen Leere des Alls hineingetrieben. Die Aussicht auf einen potentiellen Feind in direkter Nachbarschaft, der die Mara aufgrund seiner Stärke eines Tages vernichten könnte, hat die immernoch isoliert voneinander Lebenden Mara vorerst geeint. Zumindest für einen kleinen Moment sind alle Kräfte gebündelt und geeint auf ein Ziel gerichtet und ein immerdrohender Bürgerkrieg scheint zunächst abgewandt.
Doch angesichts der eigenen Untätigkeit wirkt das Militär zunehmend rastlos...

Shalom_Don

Stellaris WB-02 Rollenspielpreis
Beiträge: 307
Registriert: 3. Juli 2015, 06:30
Orden: 1
Wohnort:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von Shalom_Don » 20. April 2017, 14:52

Hach herrlich diese beschriebene "Szene" erinnert mich ganz stark an folgendes aus SC hätte auch Battel of Mara heissen können und anstatt Vandul einfach Osiri (https://www.youtube.com/watch?v=8EC4WHPxnrk)

:-BD

For Victory! Für Mara!

Gruß
Shalom_Don

WiZZla
Beiträge: 69
Registriert: 3. Juli 2015, 14:02
Wohnort:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von WiZZla » 14. Mai 2017, 16:13

Auszug aus den Chroniken; Bewahrer der Chroniken Habitat#23 Heinrich Keller

Der 1. Kreuzzug (2265 - 2280)

[...] einzeln betrachtet verblasste sowohl die Domur Republik, als auch das das Ha'tak Imperium vor der Größe und Strahlkraft dessen, was wir Mara selbst damals schon erschaffen hatten. Einzeln hätte keiner von ihnen uns jemals herrausvordern können. Und so kam es, dass die Domur Republik und das Ha'tak Imperium gemeinsam, in einem stumpfen Akt eigenen Größenwahns, ihren Nachbarn, den Orden, überfielen.
Damit stellten sie unter Beweis, dass sie fähig und Willens waren, gemeinsam militärische Operationen gegen jeden durchzuführen, den sie als geeignetes Ziel erachteten, und gemeinsam könnten sie selbst uns Mara gefährlich werden.

Die Nachricht des Krieges erwischte den Senat zunächst kalt, als es ihn erreichte. So waren alle unsere Anstrengungen und all unsere Aufmerksamkeit doch den Osiren gerichtet. Schnell musste jedoch auf die im osten aufkeimende Bedrohung reagiert werden, so wurde sich eines Mittels bedient, welches seit den großen Einigungskriegen keine Anwendung mehr erfuhr; dem Kreuzzug.
Alle militärischen, gesellschaftlichen, industriellen, wissenschaftlichen und diplomatischen Kräfte konzentrierten sich nun nur noch auf ein Ziel, nämlich der neuen Bedrohung entgegen zu wirken.

Im Jahre 2266 wurde offiziell der Krieg der Domur Repblik und dem Ha'tak Imperium erklärt. Ziel war es, beide Reiche zu demütigen und ihnen eine Warnung zu schicken, indem wir ihre Flotten vernichten.
Doch der Schock, den die Mara mit ihrem Eintritt in den Krieg bei den Domur und den Ha'tak ausgelöst haben, muss derart stark gewesen sein, dass beide Reiche sofort feige die Waffen streckten und lieber friedlich ihre Flotten vor den Augen aller demontiert haben, ohne dass es auch nur zu einem einzigen Schuss kam. Und soetwas nennt sich ehrenhafte Krieger...

Damit kam der 1. Kreuzzug schneller zu einem Ende, als wie er begann. Erneut konnte sich der eigentlichen Bedrohung im Süden zugewandt werden.
[...]




Auszug aus Bericht #46571a des militärischen Nachrichtendienstes zum Thema: "Osirische diplomatische Finten"

[...] Abschließend kommen wir damit zu dem Ergebnis, dass es keinerlei Beweise um die Gerüchte einer "allmächtigen Bedrohung in der Ferne" gibt. Die Osiren streuen ganz bewusst diese Gerüchte nur, um Angst unter ihren Nachbarn zu schüren, um diese final unter ihrem eigenen Banner zu vereinen und so die Galaxie zu kontrollieren. Wir geben daher die Empfehlung aus sich nicht an einer Koalition mit den Osiren gegen diese ominöse Bedrohung zu beteiligen und ein mögliches Aufkommen einer solchen Koalition direkt im Keim zu ersticken.
[...]

WiZZla
Beiträge: 69
Registriert: 3. Juli 2015, 14:02
Wohnort:

Re: Habitat#4 Mara Invicta // Eternal Crusade

Beitrag von WiZZla » 28. Mai 2017, 13:39

Schuldekan Günther Sondermann vor seiner Klasse Alpha4, "Lionel Reeza Dekanat" Unterbezirk 12 Habitat#4

Der 2. Kreuzzug (2285 - 2300) (auch bekannt unter "Das Golbar-Massaker")

Am 27. Februar 2285 rief der Senat den 2. Kreuzzug gegen das Osirische Dekanat und seine Unterstützer von der Kellrak Handelskaste und das vereinigte Kaiserreich von Rhalga aus. Grund dafür waren Geheimdienstberichte, nach welchen das Direktorat unwahre Gerüchte über eine "große Bedrohung für unsere Galaxie" unter allen Nachbarreichen streut, mit dem Ziel diese Reiche ihrer Knechtschaft zu unterwerfen und einen unbesiegbaren Machtblock zu formen.

*für einenMoment start der Dekan schweigend auf den Boden, hüstelt etwas verlegen und gibt aus seinem Vorttrag gerissen zu bedenken;*
Heute wissen wir natürlich, dass dies keine Finte der Osiren war. Damals jedoch standen wir bereits über Jahrzehnte in einem kalten Krieg mit den Osiren, weswegen es nur allzu einfach zu glauben war, dass ihre Motive nur unaufrichtig sein können.

So kam es auch schon sehr bald zum offenen Konflikt - und zum Golbar-Massaker. Zunächst machte unsere glorreiche Armada rasche Fortschritte, unsere Sturmtruppen besetzten einen Planet nach dem anderen, doch die feindlichen Flotten entzogen sich einer offenen Schlacht. Dies änderte sich, als 2 unserer Flotten sich 3 Feindflotten am 26.10.2289 im Golbar System entgegenstellten.
Doch irgendetwas muss bei der Transission zwischen Warp und normalen Raum schief gegangen sein. Als unsere Flotten den Normalraum betraten, fielen gleichzeitig die Hauptenergiesysteme fast aller unserer Schiffe aus. Sie waren leichte Beute für die verfolgenden Feindflotten und wurden fast wehrlos niedergemetzelt. Über 44000 Marineangehörige fanden an diesem Tag im Golbar System ihr eisiges Grab, ohne auch nur ein einziges Feindschiff vernichten zu können. Damit war der Krieg innerhalb eines Wimpernschlages entschieden.

Wieso genau die Systeme fast aller Schiffe ausgerechnet in diesen kritischen Moment versagten, konnte bis heute nie zweifelsfrei geklärt werden. Einige Wissenschaftler vermuten eine unerforschte Weltraumanomalie als Ursache, andere machen die mysteriösen sogenannten "höheren Wesen", welche uns ab und an kontaktieren und befragen, für die Vernichtung unserer Flotte verantwortlich. Bis heute stellt das Golbar-Massaker das größte Mysterium unserer Geschichte dar - und gilt gleichzeitig als die jemals einzig verlorene Schlacht in unsere Geschichtsbücher ein.

Wieauchimmer, die Osiren waren in Folge des gewonnnen Krieges äußerst Milde im Umgang mit uns. Neben moderater Entschädigung für entstandene Schäden wollten sie nur eines von uns - und zwar unser Wissen. Dies sogar auch noch in Austausch für ihres. Besonders interessiert schienen sie an unserer Fähigkeit zu sein, uns an nahezu jeden Lebensraum anpassen zu können. Ihr kränkliches Wesen erlaubt ihnen nur sich ohne die Hilfe von Kybernetik auf einer sehr begrenzten Anzahl sehr bestimmter Planeten anzusiedeln. Im Laufe der Jahre erfuhren wir über den Austausch von Wissen auch mehr über diese Bedrohung, welche eines Tages auf uns zueilen könnte. Offenbar lauern Kräfte in unserem Universum darauf eines Tages zu erwachen und uns alle zu vernichten. Einzig die uralten Reiche, wohl vor tausenden von Jahren groß und mächtig, könnten eine solche Macht besitzen. Damit war ein wichtiger Grundstein für den nächsten Kreuzzug gelegt...

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste