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Chuna P'tah

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Catuallon
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Chuna P'tah

Beitrag von Catuallon » 17. November 2016, 01:42

Chuna P'Tah2.png
"Jede Lebensform ist kostbar. Jedes Spezies muss erhalten und respektiert werden. Setze niemals tödliche Gewalt ein. Ausnahmslos."

Seit es Geschichstaufzeichnungen gab, war es schon immer der Leitspruch der Chuna. Er wurde nie missachtet oder in Frage gestellt.

Wir lebten in kleinen Stämmen und im Einklang mit den anderen Spezies auf unserem Planeten. Mit den Tieren, die den Planeten in Gesang hüllten und den duftenden Pflanzen. Sie waren unsere Freunde. Nein. Sie waren unsere Brüder und Schwestern. Unsere Geister waren eins.

Als wir schließlich die Möglichkeit zu interstellarem Reisen gefunden haben, war es ein großer Tag für uns. So viele Planeten gab es zu erkunden. So viele neue Freunde zu finden. Und es gelang uns auch mit einigen Lebensformen Kontakt aufzunehemen. Viele davon empfingen uns mit offenen Armen. Einige schickten uns weg.

Doch dann trafen wir ein Volk, dass sich Mujihi nannte. Diese Wort steht bei uns heute für alles schlechte. Mord, Tod, Dunkelheit... . Als die Mujihi merkten, dass wir über keine Waffen verfügten, sahen sie das als Einladung mit Transportern Bodentruppen auf unserem Planeten zu landen. Sie zwangen alle Chuna in kleine Reservate. Wer es wagte sie zu verlassen wurde erschossen. In der Ferne sahen wir riesige Maschinen, von denen schwarzer Rauch aufstieg. Es stank nach verbranntem Öl und Gummi. Auf dem ganze Planet herrschte ohrenbetäubender Krach. Egal ob Tag oder Nacht. Dies ging über ganze Generationen von Chuna hinweg.

Dann. Von einem auf den anderen Tag war es still. Einfach nur still. Kein Krach, aber auch... kein Gesang. Es dauerte noch ein paar Jahre, ehe sich die ersten Chuna trauten die Reservate zu verlassen, denn viele von uns waren über die Jahre hinweg gestorben, als sie nach draußen traten, um mit unseren Besatzern zu reden. Sie fanden keine Mujihi mehr. Nur verlassene, halb verfallene Gebäude. Wir fingen sofort an unsere Brüder und Schwestern zu suchen, doch viele Tier- und Pflanzenarten sind ausgestorben. Offenbar hatten wir das Glück, dass uns unsere Angreifer als "höhere" Lebensform sahen und deshalb verschonten, solange wir taten, was sie wollten. Eine schreckliche Aufteilung. Wie nur kann man Leben in "höheres" und "niederes" einteilen.

Widerwillig begannen wir nun doch Waffen zu entwickeln. Was mit unserem Planeten passierte darf nirgendwo anders mehr passieren. Die Galaxie ist unglaubig vielseitig und wundervoll. Aber sie kann sich nicht selbst schützen. Es wird immer Völker geben, die sich das Recht herausnehmen ganze Planeten zu verändern und auszubeuten und dabei heimische Spezies, die sich dort entwickelt haben zu gefährden. Diese MÜSSEN gestoppt werden. Dies ist unsere heilige Mission für die nun alle Stämme unter einem von der Natur erwählten Anführer kämpfen.


Wir sind stolz, dass wir uns trotz der schweren Jahrhunderte durch die Besatzung nicht geändert haben und unserem Leitspruch treu bleiben.

"Jede Lebensform ist kostbar. Jede Spezies muss erhalten und respektiert werden. Setze niemals tödliche Gewalt ein. Außer diese Spezies zeigt keinerlei Respekt vor seiner Umwelt und greift zu stark in die Entwicklung eines Planeten ein."


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LordCiv
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Re: Chuna P'tah

Beitrag von LordCiv » 17. November 2016, 10:21

Ihr seid wahrscheinlich ein wenig schwach für den Krieg der aufziehen wird, doch habt ihr eindeutig eine interessante Geschichte und ich bin gespannt was sich daraus entwickeln wird, vor allem wenn ihr auf Spieler trefft die nicht ganz euren Ansichten entsprechen. Viel Erfolg und das ihr euch und uns unterhaltsame Spiele bringt.
Zuletzt geändert von LordCiv am 5. Dezember 2016, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
Nicht jeder der hügelparkt ist verloren.

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Zak0r

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Re: Chuna P'tah

Beitrag von Zak0r » 17. November 2016, 11:34

Nur die Starken werden überdauern. Die Chuna P'tah haben zwar die Unterdrückung überdauert und dabei viel gelernt. Leider haben sie die falschen Schlüsse daraus gezogen.


Achtung, Mitspieler! Ab hier bitte nicht mehr weiterlesen, außer Catuallon natürlich.
:ymdevil:

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Catuallon
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Re: Chuna P'tah

Beitrag von Catuallon » 4. Dezember 2016, 18:18

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Catuallon
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Re: Chuna P'tah

Beitrag von Catuallon » 4. Dezember 2016, 18:25

Mit dem Wiedererhalt unserer Freiheit und der Kontrolle über unseren Planeten begannen wir sofort neuie Schiffe zu produzieren. Viel hatte sich in der Zeit der Besatzung verändert. Leider mussten wir feststellen, dass die Mujihi mit ihrem Raubbau die meisten Ressourcen in unserem System so weit verkleinert haben, dass mit unseren nachhaltigen und umweltfreundlichen Abbausystemen kaum Ertrag erwirtschaftet werden kann
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Dennoch liesen wir es uns nicht nehmen mit den uns zur verfügung stehenden Mitteln unseren Teil der Galaxie möglichst schnell zu erkunden. Wir hatten die Hoffnung auf neue Freunde noch nicht aufgegeben. Und so fanden wir auch viele Planeten, auf denen uns die heimische Tier- und Pflanzenwelt willkommen hießen.

Als andere sternenfahrende Völker fanden wir zunächst eine Station mit friedlichen Händlern. Sie waren zwar außerhalb von Handelsgesprächen kauman gegenseitigem Austausch interessiert, aber nach unseren bisherigen Erfahrungen lag die Messlatte für freundliche "hoch Entwickelte" Zivilisationen nicht sonderlich hoch.
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Nachdem wir intensiv geprüft haben, ob das Ökogleichgewicht der uns nahe liegenden Planeten auch unsere permanente Anwesenheit aushält haben wir kleinere Kolonien gegründet. Sie dienen dazu die dortigen Lebewesen besser kennen zu lernen.

Zudem erhielt ich beunruhigende berichte, es gäbe eine abtrünnige Gruppe von Chuna, die als Piraten Stationen und Schiffe überfallen. Eine verhaltensweise, die ich Chuna nie zugetraut hätte.
In der Zwischenzeit fanden wir auch noch zwei weitere Zivilisationen. Die Gliederfüßer und die Kenjodan. Beide waren beim Erstkontakt eher kühl und abweisend. Die Kenjodan warfen uns auch direkt aus ihrem Gebiet. Die Gliederfüßer hatten kein Problem, wenn wir ihre Systeme bereisten. Daher taten wir das auch und statteten insbesondere ihrem Heimatplaneten einen besuch ab. Dort mussten wir erfahren, dass bei den Gliederfüßer Sklavenhaltung als völlig normal angesehen wird. Wir wiesen sie darauf hin, dass wir dieses Verhalten nicht für gut heißen können und es nicht tolerieren, wenn sie auch andere Spezies versklaven. Die Gliederfüßer werden seit dem von uns ständig genau beobachtet.
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Etwa in dieser Zeit wurde ich von angehörigen zweier fremder Spezies entführt. Von Tumlu der Tumlonen und Zak0r von den Zakken. Sie beobachten die Galaxis schon eine weile. Sie wollen wohl unterschiedliche Dinge für die Galaxie. Auch wenn sie etwas darüber berichtet haben werden sich ihre wahren, genauen Motive erst noch zeigen. Im Reich der P'tah wurde diese Begegnung schnell bekannt. Weiter entfernt von Na'Pak bildete sich daraufhn eine kleine Bewegung.
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Sie denkt, dass es sich bei Tumlu und Zak0r um das Erdmännchen und den Bären handelt. Zwei Wesen, die in den alten Religionen unseres Volkes die geschicke der Welt und des Universum lenken. Sie sollen in der vergangenheit öfter Häuptlingen unseres Volkes in Visionen gezeigt haben. Ich weiß jedoch, dass das keine Vision war sondern die Realität und diese Wesen, wie ein normales Volk mit weiter entwickelter Technologie wirkten. Auch wenn ich diesem glauben an solche, art "Götter", die über der Natur stehen und der entstandenen Bewegung, nichts abgewinnen kann muss ich sagen, dass ihre Forderungen zur Änderung der Politiken durchaus gerechtfertigt sind und auch andere Chuna durchaus begrüßen werden. Wobei es eher darum geht diese Regeln erstmalig festzulegen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Kapitän der Chuna als erster das Feuer auf eine unbekannte Spezies eröffnen hatte.
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A propos nicht vorstellen können. Nachdem sich bisher immer noch kein Pirat gezeigt hat gehe ich davon aus, dass das "Piratenproblem" von Anfang an nur ein schlechter Scherz war.

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Catuallon
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Re: Chuna P'tah

Beitrag von Catuallon » 11. Dezember 2016, 15:33

Bei unseren weiteren Erkundungen fanden wir ein Volk, welches eine ähnliche , wie wir aufweist. Es handelt sich jedoch um eine Prä-Warp Spezies. Der umgang mit ihnen warf große Diskussionen auf. Einige wollten sich ihnen sofort vorstellen. Einige Solzialwissenschaftler hatten jedoch größere Bedenken, da die Zivilisation auf der einen Seite weit genug entwickelt ist, um zu verstehen, von wo wir kommen, auf der anderen Seite aber an ihre Einzigartigkeit als Technologische Spezies glaubt und daher einen riesigen Kulturschock bekommen könnte. Wir kamen daher zu dem Schluss, dieses Volk unbemerkt zu beobachten und scih ihenn zu nähern, wenn sie bereit dazu sind.
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Derweil berichteten unsere Späher, dass die Gliederfüßler eine andere Spezies als Sklaven hält. Wir versuchten das Problem diplomatich zu lösen und forderten die Insekten, auch durch Ausbau unserer Flotte auf die Sklaverei zu beenden. Nach diversen versuchen uns hin zu halten stellten wir ihnen ein Ultimatum. Sie willigten schließlich ein die Sklaverei zu beenden. Allerdings taten sie dies indem sie anfingen die Bevölkerung auszulöschen. Eine sofortige Kriegserklären war natürlich die Folge. Unsere Forderungen waren, den Planeten frei zu lassen und die Sklaverei generll zu verbieten. Nach ersten recht erfolgreichen Schlachten mussten wir jedoch erkenn, dass zum einen niemals rechtzeitig kommen werden um die Bevölkerung zu retten und die GLiederfüßer ihre Verteidigung wieder so schnell aufbauen, dass wir in dem Angriffskrieg an unsere Grenzen gestoßen sind, voe allem da wir auf eine friedliche Lösung gehofft ghaben und kaum Truppen rekrutiert hatten. Schließlich sahen wir uns gezwungen einen Frieden mit den Insekten zu schließen. Sie sahen es zwar als kleine Erniedrigung an, dass wir einen ihrer Planeten besetzt hatten. Die Chuna wacker geschlagen haben, wenn man bedenkt, dass es der erste bewaffnete Konflickt unseres Volkes überhaupt war, aber dennoch war es eine große Niederlage, da das Volk komplett ausgelöscht wurde.
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Nach dem Krieg berieten wir un, wie usnsere zukünftige Taktik ausehen sollte, damit so etwas nie wieder geschieht. Die Lösung die angestrebt wurde war andere Zivilsationen bereits vor dem Beginn einer Knechtschaft zu schützen. Wie nahmen also alle verfügbaren Mittel um unseren Einflussbereich im Weltraum zu vergrößern und besedelten dazu viele neue Planeten. Die Beobachtungen waren zwar bei vielen Planeten noch nicht abgeschlossen, aber uns erschien ein kleiner negativer Einfluss von uns als vertretbar, wenn wir die Planeten und ihre Bewohner dafür vor Abschaum wie diesem zu schützen.

Während der Expansion trafen wir auch einige neue Raumfahrende Spezies. Zuerst auf der Station Babylon 5, die von den Neffun errichtent wurde und die alle Raumfahrenden Rassen der Galaxie zu einem Gespräch einluden. Wenig später konnten wir jedoch auch selbst einen Antrieb entwickeln, der es uns erlaubte die anderen Spezies zu besuchen. Es gab Völker bei denen wir vorsichtig sein müssen. Die Kazul Mar schienn jeden durch militärische Stärke zum konvertieren zu ihrer Religion zwingen zu wollen. Duech geschickte Verhandlungen haben wir es jedoch geschafft den uns wohl militärisch überlegenen Feind zu einem Nichtangriffsabkommen zu überreden. Andere hingegen verhielten sich freundlich. Mit den Mundi beispielsweise wurden wir uns schnell einig einen Nichtangriffspakt und ein Migrationsabkommen zu schließen, auch wenn wir zunächst aufgrund ihrer Vergangenheit schockiert waren. Sie gaben nämlich an ebenfalls für die Auslöschung einer Spezies verantwortlich zu sein. Sie zeigten aber Reue und haben nun das Ziel alle Völker vor dem Untergang zu bewaren. Wenn man Chipmunk, dem Anführer der Mundi dabei zuhört keimt auch Hoffnung auf, dass die Gliederfüßler früher oder später ihren Fehler einsehen. Bis dahin sehen wir es jedoch als unserer Aufgabe sie aufzuhalten.
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Bevor wir unseren Arm der Galaxie ganz sichern konnten siedelten sich die Syl'ceren Astrum auf einem der Planeten an. Nachdem der Anführer Oruun zunächst monatelang nicht zu sprechen war, da er in Gesprächen mit dem Holy Paron Cult war befragten wir sie intensiv nach ihren Vorhaben. Auch sie schienen recht vernünftig.
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Als letzes Volk, mit denen wir intensivere Gespräche geführt haben ist das Hilige Ammatar Imperium. Sie folgen etwas, dass sie "der Pfad" nennen. Der Pfad klang durchaus sinnvoll, jedoch scheinen sie jeden als Feind anzusehen, der ihm nicht folgt. Wir werden auf jeden Fall beobachten, wie genau die Kriterien für ihre "Feinde" aussehen. Der erste scheinen die Gliederfüßer zu sein. Sie haben ihnen den Krieg erklärt um die Sklaverei zu beenden. Ein Ziel, das wir voll und ganz unterstützen. Sollten sie wider Erwarten Hilfe dabei benötigen, werden sie die bei uns erhalten.

Diese Hilfe wäre jedoch nicht allzu groß. Durch die Expansion hatten wir keine möglichkeit unsere Flotte deutlich zu vergrößern. Auch die Forschung läuft recht schleppend. Gerade in der Waffenforschung bemerkt man unsere Vergangenheit. So ist es unseren Wissenschaftlern noch immer nicht gelungen, die umgebauten Mujihiwaffen zu verbessern. Auch Heute verwenden wir noch rote Laser.

Vielleicht kann uns das Schiff, das wir am unseres Raumes gefunden haben dabei helfen. Es ist ein uns völlig unbekanntest Design. Es wurde bereits zur Analyse nach Na'Pak gebracht. Die enthaltene Technologie und die gespeicherten Nachrichten konnten jedoch noch nicht entschlüsselt werden.
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Re: Chuna P'tah

Beitrag von Catuallon » 29. Januar 2017, 16:51

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