Gliederfüßler - oder das große Kabbeln*

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Shalom_Don
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Stellaris WB-02 Rollenspielpreis

Re: Gliederfüßler - oder das große Kabbeln*

Beitragvon Shalom_Don » 16. Januar 2017, 18:35

Durch die relativ lange Pausenzeit des WB02 Events sind auch die RL Aktivietäten in der Pausenzeit runtergefahren worden.

Aber seis drum, aktueller Stand war zuletzt noch immer zuwenig Mineralienproduktion. Wir wurden von dem Heiligen Ammatar Imperium mitten in einer Handelsvereinbarungzusammenkunft plötzlich lautstark der Sklaverei beschimpft und aufs übelste bedrängt diesen Jahrhunderten alten Praktiken von gleich auf jetzt abzuschwören, von Handelsverträgen war überhaupt keine Rede mehr.

Einem solch dreisten und weitreichendem Affront konnten wir nicht einfach so nachgeben, woraufhin uns postwendend der Krieg erklärt wurde. Kurze Zeit später sprang diie gesammte Ammatar Flotte in den Hoheitsbereich der Gliederfüßler. Die Kampfstärke unserer Flotte lag zu dem Zeitpunkt bei grade mal 3,6 k während die Angreifer eine Streitmacht mit einer Bewertung von 6,4 k Kampfstärke an. Dies war jedoch auch nicht weiter verwunderlich, da die Ammatar Flotte zu diesem Zeitpunkt mit einer der fortschrittlichsten und größten im bekannten Universum war. Es wurde versucht mit zwei Flotten hier die Konmzenztration des gegnerischen Feuers zusammen mit der Schiffswerft im Nistplatzsystem zu unseren Gunsten zu nutzen. Jedoch fehlte hier die strategische Übersicht der Admiralität, da unsere beiden Flottenadmiräle in dem Moment in den Kampf um die Raumstation eingriffen als die Finanzen des Staates kurzzeitig ohne Energiedeckung war und daher viele Serviceverträge nicht bedient werden konnten als auch die Schilde nicht geladen werden konnten, was eine effektive Abschwächung der Kampfstärke beider Flotten um 50% bedeutete.
Dieser finanzielle Engpass konnte zwar wenige Tage später korrigiert werden, jedoch war der Raumkampf zu dieser Zeit schon im vollen Gange. Die Königin entschied daher den Flottenadmiräen bis zum bitteren Ende Wiederstand zu leisten um noch soviel Schaden wir irgend möglich anzurichten um hier quasi direkt vor Ort entsprechende neue Schiffe auszuheben und evtl. den längeren Nachschubweg des Gegners als Vorteil zu nutzen.

Der militärische Nutzen dieser alles oder Nichts Aktion war jedoch nicht annähernd so effektiv gewesen wie angedacht, zumal das Ammatar Imperium Ihre frisch produzierte neue Schiffsgattung, die der Schlachtschiffe als nachschunb schickte und zudem durch die fortschrittliche Waffentechnologie auch noch einen enormen Reichweiten vorteil besaß. Ebenfalls wurden vom Gegner auch konsequent alle Schiffswerften auf den zentralen Systemen angeflogen, so das hier effektiv die Nachproduktion erheblich beeinträchtig war. So kam es das hier die Gegnerflotte auch 11k Kampfstärke anwuchs, während in derselben Zeit die eigene Flottenstärke lediglich auf 1/3 des vorherigen Wertes gebracht werden konnte. Alles im allen waren die Flottenkräften heillos unterlegen und geschlagen. Somit ruhte nun alle Last auf den Bodentruppen. Unsere frischen Kolonien konnten den Landungstruppen des Ammatar Imperiums nichts entgegensetzen und wurden teilweise förmlich überrannt. Selbst in unseren beiden ältesten Kolonien waren die Bodenkämpfe heftig und konnten nur sehr sehr knapp zu unseren Gunsten entschieden werden. Hier hatte der Gegner unsere Verteidigungskräfte unterstätzt und würde erneute Invasionsarmeen anderes aufstellen. Jedoch wurde im Nistplatzsystem an der Urkolonie die größten und meisten Schlachten geschlagen. War es der ersten Invasionsarmee noch vergönnt schnell und schmerzhaft zerschlagen zu werden, schien hier die Sperrspitze der Ammatar nun die Urkolonie als absolutes Hauptziel auserkoren zu haben, so das es hier zu einer zweiten großen Schlacht kam unter einbeziehung von insgesamt 36 Gegnerdivisionen in 3 Wellen. Und diesem Massaker fielen dann viele ebenfals zur Verteidigung gerufener Arbeiterinnen zum Opfer, doch die Imperiale Garde, die Könniginnengarde sorgte stets für die entscheidenen Schläge und ließen das Pendel zu Gunsten der Gliederfüßler ausschlagen. Damit konnte eine 3fache Übermacht bezwungen werden. Dennoch gar es auch große Verluste unter den Arbeiterinnen welche zur Verteidigung des Nestes hinzugezogen worden waren. Eine Verteidiungsarmee nur bestehend aus Arbeiterinnen hätte der Schlagkraft der Ammatar Bodentruppen nicht standhalten können, da durch die orbitale Bombardierung die Angreifenden Divisionen im Vorteil waren, doch die Garde hielt stand, dennoch wäre Sie auch ohne die Unterstüzung der Arbeiterinnen bezwungen worden, denn die Angriffswellen ließen keinerlei Regeneration zu.

Nachdem auf den Kernplaneten keine Fortschritte in der Eroberung der Welten erzeugt werden konnten und die Truppenverbände unserer Sklavenarmeen ohne Absicherung der Flotte unsere Kolonien von den Invasoren zurückgewannen, änderten die Ammatar Ihr militärisches Vorgehen. Sie zerstörten konsequent alle wirtschaftlichen, forschungsrelevanten und Gebietssicherden Weltrauminstallationen. Eine Art der verbrannten Erde Taktik nur halt im Weltraum. Dies sorgte in der Tat für sich zuspitzenden Versorgungen mit Mineralien und Energie. Zu allem Überfluß wurde dann auch noch der klägliche Rest der Weltraumflotte von den Ammatar Kräften im System Poqats gestellt und erneut vernichtet. Somit waren die Operationsmöglichkeiten fast gen 0. Auch die Einflußpunkte schmolzen dahin, um die Unzufreidenheit im Staat unter Kontrolle zu halten.

Diese Faktoren führten dann nach kurzer Zeit um Systembedingten Annehmen der Friedensforderungen und dem Verlust einer Kernkolonie imDraachan System, welches erst kürzlich unter eneormen Einflußaufwand überhaupt erst erschlossen werden konnte und damit auch die Möglichkeiten einer Expansion in den Süden beendete, da nun mögliche Planeten ausserhalb der Einflußreichweite fielen. Des Weiteren war die Wirtschaft und Forschung stark zurückgeworfen worden und benötigte hohe Aufwendungen um auf ein ähnliches Level zurückzukommen.

Auch die zerstörten Gebietssichernden Installationen sorgen dafür das hier die Chuna direkt an unsere Grenzen mit Kolonien ranrücken konnten. Zusammenfassend ein perfekt ausgefügter wirtschaftlicherVernichtungsfeldzug der uns per se aus dem Spiel genommen hatte. Die Kernkolonien dezimiert und die Gesamtleistungsfähigkeit eingeschränkt und noch viel schlimmer uns alle Erweiterungsoptionen in den noch freien südlichen Raum des Armes beraubt hatte auf absehbarer Zeit.

Weiter beließen es die Chuna auch nicht bei den Nordlichen Gebietsgewinnen. Auch ein ungesichertes System im Süden unseres Herrschaftsgebietes wurde von den Chuna besiedelt und damit war das Gliederfüßler Territorium festgezurrt.

Im galaktischen Vergleich war somit der dritt letzte Platz bei den besiedelten Planeten den Gliederfüßler sicher. Zu allem Überfluss starb auch noch unsere Königin Ul-Ta, was im Staat als Reaktion des großen Scheiterns aller gewertet wurde.

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Re: Gliederfüßler - oder das große Kabbeln*

Beitragvon Zak0r » 16. Januar 2017, 18:54

Klingt wie etwas, das stark nach Rache fordert ...


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