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Rollenspiel-Meta-Diskussion

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Zak0r

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Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Zak0r » 21. Mai 2017, 11:49

Da in letzter Zeit negative Meinungen geäußert wurden über die unterschiedlichen Interpretationen, was Rollenspiel sei, öffne ich mal diesen Faden, damit die Übersichtlichkeit des Diplomatiefadens nicht unter den Exkursen leidet.

Vorneweg das Zitat von Lotuc:

Nicht-RP Meinung. Nicht-Mitspieler lesen auf eigene Verantwortung (Könnte euch das RP runieren ;)
Lotuc hat geschrieben:
Spoiler für Nicht-RP Meinung. Nicht-Mitspieler lesen auf eigene Verantwortung (Könnte euch das RP runieren ;):
Ich möchte an dieser Stelle mal eine "Anmerkung" machen. RP zu spielen, heißt eine Rolle zu spielen. Ihr spielt also eure Rolle, erzählt eure Geschichte. Das letzte RP hat damit geendet, dass die Nicht-RP-Fraktion die Semi-RP-Fraktion vernichtet hat und da braucht ihr auch nicht drüber diskutieren. Wenn ihr in diesem RP eure Geschichte erzählen wollt und dabei direkten Einfluss auf die Geschichte anderer Spezies nehmen wollt, dann MÜSST!!! ihr das vorher mit dem entsprechenden Spieler absprechen. Die Geschichten müssen passen und beide Seite müssen wissen was passiert, alle übrigen können natürlich im Dunkeln gelassen werden. Dass die Nummer mit Zackor und General hinten raus gepasst lag wahrscheinlich einfach nur daran, weil sich beide aufeinander einzustellen im Stande waren, aber das ist im Regelfall eher die Ausnahme.
Ich sage das auf folgendem Grund: Sollte ich auch nur noch einen einzigen Krieg erleben, der gestartet wurde, indem jemand sich seinen Kriegsgrund gebastelt hat, bin ich raus. Meine Rolle mag vill nicht die kreativste sein, aber ich halte mich Punkt für Punkt daran. Mir geht es nicht darum als letzter zu stehen, sondern die Rolle zu spielen, die ich spielen will.

Ich hab echt kein Bock darauf, dass wieder irgendwelche Win-geilen ... das RP ruinieren, weil sie unbedingt gewinnen wollen. Das hat beim letzten mal schon dazu geführt, dass ich die Lust verloren haben und solange durch die Folgen gespult habe, bis ich die finale schlacht gefunden hatte, weil ein dummer sinnloser Out-of-RP-Krieg nach dem anderen geführt wurde (ab irgendeiner Folge hab ich alle Folgen nur noch innerhalb von 2-3 Min durchgeschaut und die Schlacht gesucht. Hab bestimmt 20 Folgen oder so auf diese Weise geschaut.). Ich bin lieber jetzt sauer, bevor etwas passiert und versuche es zu verhindern, als das ich hinterher Rage-quitte, denn das werde ich tun, auch wenn das dazu führt, dass ich nie wieder an sonem Event teilnehmen darf.

Danke für die Aufmerksamkeit.
Zum Spielen einer Rolle wird dir sicher kaum jemand widersprechen. Diese und die vorherige RP-Runde sind jedoch Multiplayer-Runden. Das heißt, Interaktion und Improvisation sind genauso gefragt. Außerdem werden die Aufnahmen gesendet. Wir spielen also nicht nur für uns selbst, nicht nur für die Mitspieler, sondern vor allem für die Zuschauer, die eine Show genießen wollen.

Kriegsgründe sind im Normalfall konstruiert, da die Aggression meist von dem ausgeht, der sich im Vorteil sieht. Die Gegenseite wird, das wohl wissend, eher einen Konflikt vermeiden wollen und eine Beschwichtigungspolitik betreiben und die RP-Elemente des Gegenübers im eigenen RP für nichtig erklären oder umdichten. Also bekommt man nie einen legitimen Kriegsgrund zustande, weil die Gegenseite immer sagen wird, dass die RP-Grundlage so nicht stimmt. Das wäre aber vermutlich sehr langweilig für die Zuschauer, wenn der Aggressor sich dann zurückzieht und alle nur weiter vor sich hin bauen.

Ich persönlich störe mich momentan weniger daran, dass Spieler dabei sind, die auf Eroberungen aus sind - obwohl ich die Existenz des Problems nicht verneine. Problematischer - auch für das RP - finde ich, dass die meisten Spieler eine ungeheure Angst haben, etwas zu verlieren. Sobald eine Gefahr droht, wird panisch alles dafür getan, um einen möglichen Verlust abzuwenden. Vorher erklärte Grundprinzipien werden ohne große Bedenken über Bord geworfen. Ist das besser als Kriegsgründe im RP zu konstruieren? Ich würde sagen: Nein. Wenn man etwas verliert, kann man auch im RP auf den Verlust reagieren. Das bringt mehr, als über die angewandten Methoden zu jammern. Falls es jemand grob übertreibt, sind schließlich noch die Beobachter da, die auch eine viel bessere Übersicht haben als die einzelnen Mitspieler. Da ist Vertrauen nötig.

Die dynamische Reaktion auf das was im Spiel und im Rollenspiel der anderen passiert, finde ich viel wichtiger als eine 100% konsistente Befolgung der anfänglich - mitunter sehr spontan - formulierten Grundregeln. Gerade jetzt wo Stellaris selber in der Entwicklung der Völker so viele neue Möglichkeiten bietet. Mehrere Spieler haben das bereits in ihr RP inkorporiert und ich finde das gut. Wenn plötzlich ein Drache vor dir landet, kannst du nicht einfach sagen, ich habe in meinem Grundkonzept nicht geplant, mit Drachen zu kämpfen, den ignorier ich jetzt. Dann grillt er deinen Charakter einfach.

Dass nun gleich mit Ausstieg gedroht wird, finde ich sehr schlecht für die Atmosphäre. Jetzt müssen also alle im RP etwas kriegerischer eingestellten Spieler doppelt aufpassen. Einmal, ob der Krieg überhaupt sinnvoll ist, und einmal ob nicht ein Spieler plötzlich aus Wut die Runde verlässt. Ich bin froh, dass wir so gut und schnell von den riesigen Föderationen in WB-01 weggekommen sind. Da hat unsere Community z.B. dem Civforum einiges voraus. Aber bitte lasst uns jetzt nicht plötzlich durch sowas wieder neue Fesseln schmieden. Es ist Multiplayer und man muss damit rechnen, dass man auch mal spielerisch im Nachteil ist durch seine selbstgewählte Rolle. Das ging in dieser Runde selbst den expansiveren Völkern so, keiner ist da völlig unbetroffen.

Reagiert bitte im RP darauf und nicht durch Androhung von Spielausstieg oder passiv-aggressive Äußerungen im Chat oder Spoiler im Diplofaden.

Lotuc
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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Lotuc » 21. Mai 2017, 12:33

Ich glaube du hast nicht so ganz verstanden, worauf ich hinaus will. Klar gehört die Fähigkeit, sich auf andere Einzustellen dazu, aber wenn einfach irgendwer etwas RP-Technisches erfindet, dass dann von der evtl. dadurch entstehenden Gegenseitig faktisch niedergerdet wird, wird das ganze RP witzlos. Wenn daraus dann auch noch ein Krieg entsteht, hört die ganze Geschichte auf Spaß zu machen.

Ich muss gestehn, ich habe eigentlich damit gerechnet, schon längst ausgelöscht worden zu sein, weil mein Volk so einzelngängerisch veranlagt ist, mich stört es also nicht, wenn ich eines Tages ausgelöscht werde. Aber ich werd sauer, wenn mich jemand einfach so auslöscht, weil es ihm Gameplaytechnisch einen Vorteil verschafft, aber nichts mit seinem RP zu tun hat.

Und wo du schon das Thema Zuschauer ansprichst: Grade für die haben wir die Pflicht, eine glaubhafte Geschichte zu designen, da gehört ein wenig Zusammenarbeit schon dazu, selbst unter Feinden. Wichtig ist, und das muss man wohl immer wieder erwähnen, wer sein RP glaubhaft spielt und sich daran hält und nicht wer als letztes steht. Denn wer auch immer das Ding hier Spielmechanisch gewinnt, hat es garantiert RP-technisch verloren, genauso wie die letzte Runde.

Und sollte es sich hier wieder in die Richtung entwickeln, kann man da nicht mehr RP-technisch drauf reagieren. Wer sich an sein RP nicht hällt, dem kann man auch nicht mit Rp-Aktionen beikommen und dann braucht man nicht mehr weiterspielen. So einfach ist das.
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Shakril
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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Shakril » 21. Mai 2017, 13:05

Ich hoffe es ist erlaubt aus Aussenstehender meine Meinung dazu zu äußern, da mir die Problematik in solchen Fällen bekannt ist:

Allgemein zu MP's:

Ich habe in diversen MPs in diversen Spielen einen Aspekt kennen gelernt der frustriend ist - es gibt zuviele Spieler die nicht imstande sind zu verlieren bzw. mit Rückschlägen zurecht kommen.
Dies ist tatäschlich etwas, dass man erst Lernen muss. Und ein Weg dies zu tun ist sich folgendes zu überlegen: Wenn man mal selbst am gewinnen ist, will jeder doch seinen Sieg auskosten, das geht allerdings nur, wenn der Gegner bereit ist auch zu verlieren ohne eine ragequit oder dergleichen zu machen. Mir ist bewusst das es nicht immer Spaß macht zu verlieren, allerdings ruiniert man einem anderen Spieler den Spaß wenn man selbst sich desktruktiv für das MP verhält. Hatte leider eine HOI4 Runde die abgebrochen werden musste, weil die Achsenspieler keinen Bock mehr hatten, nur weil es nicht so lief wie sie es sich vorgestellt haben. Dies ist schlichtweg Gift für jedes MP.

Ich bin der Meinung, auch wenn es sich hierbei um Freizeit handelt, dass wenn man einem MP beitritt, dass man eine gewisse Verantwortung hat. Dazu gehören Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, ein zivilisierter Umgang selbst wenn man im Streit liegt (nicht so einfach das weiß ich), kompromißbereitschaft und das wichtigste, der Wille sein eigenes EGO zu drosseln zugunsten eines funktionierenden MP's.

RP bei MP's

RP bietet meiner Meinung nach etwas, was man in gewöhnlichen MPs nicht hat -> die Fokusierung auf die Rolle und nicht auf das Gewinnen. Dies eröffnet Möglichkeiten die man in einem gewöhnlichen MP nicht hätte.
Das RP kann Kriege und Schlachten beeinflussen deren Ausgang wieder das RP beeinflussen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Im derzeitigen WB-03 finde ich das an den Foxies mit ihren Naniten und dem Bankenclan mit ihrem machtgierigen Direktor wunderbar zu sehen.
Diese MPs sind aber auch ganz klar als RP gekennzeichnet, sodass jeder der bei sowas mitmacht sich dessen bewusst sein muss, dass er eine Rolle zu spielen hat. Wenn sich in so einem MP jemand out of character verhält,
ist das fürs RP leider sehr schädlich und unterminiert den Grundgedanken des MPs. Aber dafür gibt es ja regelhüter die im Notfall einschreiten und eine Entscheidung treffen. Und dieses Entscheidung ist dann zu akzeptiren und zu befolgen.

Zur dargestellten Problematik

Als Organisator von MP's, weiß ich das es schwierig ist alles unter einen Hut zu bringen. Man will möglichst viele Spieler dabei haben die Zuverlässig sind und sich auch an das vereinbarte halten. Es findet sich aber leider immer ein Grund weswegen man sich streitet bzw. Kontroversen hat. Daher ist es wichtig, bei solchen Sachen diese immer mit dem Organisator, im falle von WB-03 die Beobachter, zur Sprache bringen und mal das Problem welches man hat zu schildern.

Ab dann sollte der Organsator versuchen das Problem zu lösen bzw. fehlverhalten zu ahnden. Ich bin der Meinung, es gibt kein Problem, dass sich nicht lösen lässt, der Wille der Beteiligten muss jedoch vorhanden sein.
Wenn jemand seine Aktionen durch sein RP gut begründen kann und die Organisatoren dem stattgeben, sollte man auch eine Entscheidung die gegen einen gefällt wird akzeptieren.

Der Ausstieg aus einem MP bzw. die Androhung dessen als Reaktion darauf würde mir als Mitspieler sorgen bereiten. Dies beeinflusst dann nämlich mein Verhalten im Spiel, weil ich mir plötzlich Gedanken machen muss nach dem Motto: "Für mich macht es RP-technisch sind ihm den 25er Gaia Planeten wegzunehmen, aber dann ist er beleidigt und steigt aus dem MP aus". Und dadurch bin ich gezwungen eine Entscheidung zu treffen die ich gar nicht treffen will. Was in einem Spiel passiert, sollte auch im Spiel bleiben. Kontroversen über Aktionen im Spiel kann man immer mit dem Organisator besprechen und Gemeinschaftlich lösen. Es allen recht zu machen ist leider nicht möglich. Es gibt immer jemanden der im Moment den kürzeren zieht. Wenn das MP beendet ist, kann man aufgetauchte Probleme behandeln und fürs nächste MP besser machen. Die RP Problematik, sollte man dann immer am Ende der Runde nochmal ansprechen und auf gewisse Dinge aufmerksam machen.

Schlusswort

Bei einem Spielt gewinnt man oder man verliert, aber am Ende geht es doch darum, dass man seinen Spaß hat mit den Leuten denen man spielt.
Dazu gehört das jeder einzelne sein Ego etwas zurückschraubt und sich überlegt was man tun kann oder nicht tun sollte, damit ein MP auch allen spaß macht.

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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Lotuc » 21. Mai 2017, 13:30

Wie gesagt, ich will lediglich, dass die Leute sich an ihre verdammte Rolle halten. Wenn ich drauf gehe, ist mir das egal. Aber wenn das hier wieder nur in einer stumpfen pvp-mp-runde endet, wozu soll man sich dann überhaupt die mühe machen? ich meine, ich weiß, das ich nicht gewinnen kann, weil mein standpunkt jede art von offensivem krieg verbietet. ich kann also niemanden zu tode angreifen. Für mich stellt sich die frage nach einem spielmechanischen Sieg nicht.
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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Zak0r » 21. Mai 2017, 21:44

Vielleicht können wir auch einfach davon ausgehen, dass die Mitspieler nicht darauf aus sind die Regeln zu brechen. Inzwischen weiß ich ja, dass es um mich geht - was ich nebenbei recht witzig finde, da ich meines Wissens der einzige bin, der bisher in einem Krieg Planeten abgegeben hat. Wem es trotzdem zu schwer fällt, dem erteile ich hiermit die Erlaubnis, meine Story zu lesen. Inzwischen ist die Geheimhaltung nicht mehr wichtig in meinem Fall. Je nach Entscheidung der Beobachter kommt da auch bald eine Erklärung der heutigen Geschehnisse in den Spoiler.

Bei der Gelegenheit möchte ich dich, Lotuc, auch kurz an deine Anfrage während des ersten Nomadenkrieges erinnern. Fandest du das wirklich passend für ein angeblich so friedliches Volk? Oder hatte das gerade einfach spielerisch gut gepasst? :-?

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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Lotuc » 21. Mai 2017, 23:16

Mir ging es nicht speziell um dich, du hast vielmehr das Fass überlaufen lassen und schienst ein guter Kandidat für ein nächstes Beispiel zu werden, was ich halt verhindern wollte. In gewisser Weise hatte ich damit sogar recht, nur völlig anders als erwartet. Bin ja gespannt wie das jetzt ausgeht, aber da werden sich die Zuschauer sicher erstmal drüber freun. ^^

Aber sag mal, hattest du diesen Plotttwist von anfang an geplant, oder war das eher sone spontane Idee von dir?

Ansonsten galt und gilt mein Gezeter generell jedem. Ich will Teil einer spannenden Geschichte sein und nicht nur ein weiterer Name in einer stupiden MP-Runde. :D

PS: Ich dachte halt, ich versuchs mal. Das war rein orputunistisch, allerdings nicht in der Annahme, dass das wirklich klappen würde. Und es hat ja auch nicht geklappt. Es war mein individueller Versuch meinem Volk etwas Gutes zu tun indem ich unseren Weg ein wenig dehne. ;)
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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Zak0r » 22. Mai 2017, 06:11

Ja, es war von Anfang an geplant. Die Details der Entwicklung dahin wurden aber auf dem Weg gesponnen mit dem, was im Spiel passiert ist.

Dein Versuch hat nicht geklappt, weil ich eben nicht so auf den spielerischen Vorteil schiele und dein unmoralisches Angebot ausgeschlagen habe. ;)

Ich zweifle nicht, dass deine Ziele hier edel sind. Aus meiner Perspektive gestaltet es sich jedoch so, dass zufällig gerade genau die Mitspieler, die laut (also hör- oder lesbar) am RP der anderen Zweifeln, bisher am meisten die eigenen Grundregeln gedehnt/gebrochen haben. Fällt mir dann teilweise - bei dir nicht - schwer, das als ehrliche Bemühung um Verbesserung zu verstehen.

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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Asathor456 » 22. Mai 2017, 06:57

Andererseits ist die Diskussion hier wohl so alt wie (online) Rollenspiel selbst. In "realen" Rollenspiel(Pen&Paper Gruppen spielen (in der Regel) Leute miteinander die sich irgendwie ein bisschen kennen und eine ähnliche Vorstellung davon haben, was sie gerne spielen möchten.
In Online-RPs fällt das mitunter weg, wodurch eher Missverständnisse entstehen. Und offenbar war das hier ein Missverständnis, weil offenbar ist ja Lotuc gerade (zumindest gegenüber Zakor) besänftigt. Und es herrscht ja eigentlich Unmut über dieselben Dinge: Dass Leute unter "RP" etwas anderes verstehen als man selbst.
Aber, und das muss man hier zugute halten: Ist es nicht so "schlimm" wie es mitunter auf diversen WoW-RP-Servern war mit Powergamern und deren "Protagonistensyndrom". Zumindest hab ich hier noch keine Extradimensionalenwerwolfvampirdämonenhalbelfen gesehen. Und das ist immerhin auch was gutes :D


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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Lotuc » 22. Mai 2017, 07:48

Naja, wirklich gedehnt hab ich mein RP bisher nicht und ansonsten halt ich mich Punkt für Punkt dran, ich glaube also nicht, dass man mir hier vorwürfe machen kann. Wie gesagt, dieses eine kleine Ding war individueller Spielraum. ^^
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Re: Rollenspiel-Meta-Diskussion

Beitrag von Zak0r » 22. Mai 2017, 08:29

Da wird eben deutlich, wieviel von der individuellen und eingeschränkten Perspektive abhängt. Ich würde auch behaupten, dass ich mich streng an meine Rolle halte und den spielerischen Vorteil zurückstelle. Das das mitunter von außen anders gesehen wird, erkennt man auch schon an der Bankengeschichte. Diejenigen, die kaum gehandelt haben, vor allem keine Sparbücher angelegt haben und somit auch kein gutes Rating hatten, denken, dass ich da stark von profitiert habe. Diejenigen, die das Angebot genutzt haben, haben Unmengen von Mineralien Rendite geerntet und wissen genau, dass es für die Bank ein großes Verlustgeschäft war. Trotzdem habe ich die Sache nur eingestellt, damit ich nach der großen Veränderung nicht noch irgendwelche Sparbücher auszahlen müsste - oder halt die ehemaligen Kunden abgezockt worden wären. Das Volumenverhältnis zwischen Anlagen und Krediten würde ich grob auf 10:1 schätzen. Da helfen dann auch keine angepassten Zinssätze mehr. :-

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