Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

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Zak0r

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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von Zak0r » 18. Juli 2017, 18:49

Hinweis 1: Das was in der letzten kurzen "Chaos-Folge" passiert, ist außerhalb des RP. Das Finale fand eigentlich am Ende von Folge 44 statt.
Hinweis 2: Es gibt mehrere mögliche Enden. Die Mitspieler haben für das rote Ende gestimmt (ohne zu wissen, was sich hinter der Farbe verbirgt).

Finale

Nar Ojhb erwachte mit leichten Kopfschmerzen. Es war anscheinend nicht viel Zeit vergangen und er war wieder auf der Brücke der Seper'Calendol. Er richtete sich schwerfällig auf und strauchelte zur nächsten Computerkonsole. Die meisten Systeme waren lahmgelegt. Dieser verräterische Naji nar Rhokhaz hatte ihn reingelegt. Kein Antrieb, keine Waffen, keine Schilde ... nur die Sensoren waren, offenbar absichtlich, voll funktionsfähig. "Dieses sadistische Schwein!", dachte er bei sich. Die Sensoren zeigten eine riesige Borgflotte, die sich auf seine Position hinzubewegte. Nun fiel ihm das Blinken einer anderen Konsole auf, wo offenbar eine Nachricht auf ihn wartete. Nach der Aktivierung meldete sich Admiral Naji nar Rhokaz zu Wort: "Verehrter Admiral Nar Ojhb, ich möchte Ihnen auf diesem Wege für Ihre langjährige Zusammenarbeit danken. Leider sah ich mich gezwungen, unsere Geschäftsbeziehungen abzubrechen, um das Sicherheitsrisiko nicht auf mich zu nehmen, das sie inzwischen darstellen. Natürlich musste ich seiner kaiserlichen Majestät Ihre Fehlschläge weitestgehend offenlegen. Doch seien Sie unbesorgt, die Sache bleibt intern und wir werden Ihnen die große Erniedrigung ersparen. Sie werden trotz Ihrer Naivität als Held in die Geschichte des Kaiserreiches eingehen, und zwar als Märtyrer und zweimaliger Bändiger des Borg-Kollektivs. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen. Der Kaiser hat mir die Ehre des Flottenoberkommandos verliehen und ich muss den Rhalgari-Widerstand gegen die Borg organisieren, den Sie gleich ermöglichen werden. Rhokhaz, Ende." Nach dem Abspielen der Nachricht, hatte die Konsole eine verheerende Fehlfunktion und ging in Rauch auf. Nar Ojhb trat einige Schritte zurück, griff sich wie automatisch an die Schläfe und begann zu verstehen, in welche Falle er getappt war. In diesem Moment hörte er dumpfe Andockgeräusche und das Öffnen einer Luftschleuse wurde auf einer Konsole angezeigt. Er begann nach einer Waffe zu suchen, doch seine Disruptorpistole musste ihm Rhokhaz abgenommen haben. Er tastete weiter an anderen Stellen seiner Uniform und wurde fündig ... in wenigen Momenten würden die Borg bei ihm sein.
Die Falle.jpg

Rotes Ende:
Spoiler für :
Annika nar Hhansen, die Borgkönigin, lief durch die ihr noch aus Kindheitstagen bekannten Korridore der Seper'Calendol. Zielsicher steuerte sie auf die Brücke zu. Die Schleuse öffnete sich und sie sah Admiral Nar Ojhb, der sich sichtbar geschwächt auf eine Konsole stützte. "Anscheinend hat Sie das Glück verlassen, Nar Ojhb. Jetzt werden Sie für Ihre Verbrechen bezahlen!", schrie sie ihm fast entgegen, als sie zu ihm schritt. Nar Ojhb sah sie mit kalten Augen an, lächelte kurz, zog seinen Zeremonialdolch hervor und hielt ihn sich an die Kehle. Die Borgkönigin erschrak sichtlich und begann zu rennen. "NEIN! Du entkommst mir nicht!", brüllte sie in schrillem Ton. Doch es war zu spät. Bevor sie ihn erreicht hatte, schnitt sich Nar Ojhb breit die eigene Kehle durch und Blut spritzte aus mehreren Adern auf den Boden, auf den er schließlich röchelnd sackte.

Betrogen um ihre Rache schwor sich die Borgkönigin schließlich, herauszufinden wer dafür verantwortlich war. Wenn es sein musste, würde sie die gesamte Galaxie assimilieren und dank der Portaltechnologie der Ungebetenen auch in weitere Dimensionen eindringen. Doch nichts würde ihren Durst stillen noch ihren Zorn besänftigen können ...

Gelbes Ende:
Spoiler für :
Annika nar Hhansen, die Borgkönigin, lief durch die ihr noch aus Kindheitstagen bekannten Korridore der Seper'Calendol. Zielsicher steuerte sie auf die Brücke zu. Die Schleuse öffnete sich und sie sah Admiral Nar Ojhb, der sich sichtbar geschwächt auf eine Konsole stützte. "Anscheinend hat Sie das Glück verlassen, Nar Ojhb. Jetzt werden Sie für Ihre Verbrechen bezahlen!", schrie sie ihm fast entgegen, als sie zu ihm schritt. Nar Ojhb sah sie mit kalten Augen an, lächelte kurz und antwortete: "Ich wusste, ich hätte dich damals sofort selbst umbringen sollen. Also gut, komm her und lass es uns zu Ende bringen." Siegessicher ging die Borgkönigin weiter auf ihn zu und ergriff seinen Kopf. Mit der anderen Pranke begann sie Nar Ojhb die Borg-Nanobots zu injizieren, als er plötzlich zustach. Er hatte von ihr unbemerkt einen Zeremonialdolch aus seiner Uniform gezogen und sie damit tödlich ins Herz getroffen. Er stach noch einige weitere Male zu, bis seine Kräfte nachließen und die Nanobots langsam die Kontrolle über seinen Körper errangen. Sie sanken beide zuckend zu Boden und kamen in einer immer größer werdenen Blutlache zu liegen.

Wenig später kam Nar Ojhb wieder zu sich. Er richtete sich auf und entfernte sich kriechend von der noch zuckenden Borgkönigin. Irgendetwas war anders. Er nahm ein Gewirr von Stimmen und Gedanken war. Doch schien es ihn nicht zu kontrollieren. Vielmehr war es in heller Aufruhr und komplett chaotisch. Offensichtlich hatte der Virus aus seinem Kortikalimplantat gewirkt. Doch er musste schnell handeln, schließlich war er gerade selbst im Begriff assimiliert zu werden und der Virus bedrohte somit auch ihn. Schnell aktivierte er eine Befehlssequenz des Implantats und deaktivierte den Virus in seinem Körper. Doch die chaotischen Stimmen waren noch nicht verstummt. Die Assimilation war bereits soweit fortgeschritten, dass er direkt mit dem Kollektiv kommunizieren konnte. Ein Grinsen trat auf sein erschöpftes Gesicht. Das hieß schließlich auch, dass er mit ihm verhandeln konnte. Er hatte mit der Unterbrechungssequenz und dem Zeitdruck, unter dem das Kollektiv stand, alle Vorteile auf seiner Seite. Und schließlich war gerade eine Führungsposition freigeworden. Da wolle man doch mal sehen, ob in der Sache mit dem verräterischen Admiral Naji nar Rhokhaz schon das letzte Wort gesprochen war ...

Grünes Ende:
Spoiler für :
Annika nar Hhansen, die Borgkönigin, lief durch die ihr noch aus Kindheitstagen bekannten Korridore der Seper'Calendol. Zielsicher steuerte sie auf die Brücke zu. Die Schleuse öffnete sich und sie sah Admiral Nar Ojhb, der sich sichtbar geschwächt auf eine Konsole stützte. "Anscheinend hat Sie das Glück verlassen, Nar Ojhb. Jetzt werden Sie für Ihre Verbrechen bezahlen!", schrie sie ihm fast entgegen, als sie zu ihm schritt. Nar Ojhb sah sie mit kalten Augen an, blickte dann auf den Zeremonialdolch in seiner Hand und wollte ihn sich gerade an die Kehle legen. In dem Moment traf ihn ein Disruptorschuss und er sackte gelähmt zu Boden. "Sie haben doch nicht wirklich geglaubt, dass Sie mir so leicht entwischen können," lachte die Borgkönigin hämisch, während sie sich über ihn beugte. "Und jetzt, mein lieber Admiral, werden Sie selbst zu spüren bekommen, was Sie mir und den Goldeseln angetan haben ...", sprach sie und begann, ihm die Borg-Nanobots zu injizieren. Kurz nachdem die Assimilation begonnen hatte, spürte die Borgkönigin, dass irgendetwas nicht stimmte. Doch bevor sie verstand und reagieren konnte, ergriffen sie spastische Zuckungen und sie fiel zu Boden ...

Einen halben Tag später, Transwarphub im Pandill-System, Grenze zur Union of Foxies

Der Stoßtrupp des Wissenschaftlichen Triumvirats trat vorsichtig durch die Luftschleuse und begann mit der Erkundung des Transwarphubs. Gelegentliche Ausfälle der Energiekupplungen ließen die Beleuchtung der Station ständig an- und ausgehen. Der Kommandeur des Trupps deutete an, dass die Soldaten ausschwärmen sollten. Nach kurzer Zeit meldete sich ein Soldat über Interkom zurück: "Commander, die Drohnen leben noch. Sie leben alle noch. Doch offensichtlich hat irgendetwas ihre Neuralverbindung unterbrochen. Das ... das Kollektiv ist zerfallen. Es sind wieder Individuen ..."

Vielen Dank für's Lesen und die vielen motivierenden Zusprüche! Es hat mir einen Riesenspaß gemacht. Besonderen Dank auch an General Feierabend, der mich stets mit neuen Ideen inspiriert hat und im Spiel selbst ein hervorragender RP-Partner war.

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PhelanKell

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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von PhelanKell » 19. Juli 2017, 07:01

:ymapplause: :ymapplause:
^:)^
Expect the Unexpected

F.A.T.H.E.R.
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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von F.A.T.H.E.R. » 3. August 2017, 18:24

Hey Zak0r,
es ist doch echt blöd das die Funktion zum assimilieren kommt, wenn das Projekt fertig ist wo sie nötig ist.
Bitte mach bei Wb04 mit und nimm wieder die Borg, bloß dieses mal vom Anfang an.

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Teppic
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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von Teppic » 3. August 2017, 18:49

\m/

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Zak0r

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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von Zak0r » 8. Oktober 2017, 11:06

F.A.T.H.E.R. hat geschrieben:
3. August 2017, 18:24
Hey Zak0r,
es ist doch echt blöd das die Funktion zum assimilieren kommt, wenn das Projekt fertig ist wo sie nötig ist.
Bitte mach bei Wb04 mit und nimm wieder die Borg, bloß dieses mal vom Anfang an.
Die Borg setzen erstmal aus. Aber vielleicht finden sie ja ein Portal in die nächste Galaxie ... :ymdevil:

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Icefire
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Re: Das Borg-Kollektiv - Widerstand ist zwecklos

Beitrag von Icefire » 8. Oktober 2017, 16:13

Zak0r hat geschrieben:
8. Oktober 2017, 11:06
F.A.T.H.E.R. hat geschrieben:
3. August 2017, 18:24
Hey Zak0r,
es ist doch echt blöd das die Funktion zum assimilieren kommt, wenn das Projekt fertig ist wo sie nötig ist.
Bitte mach bei Wb04 mit und nimm wieder die Borg, bloß dieses mal vom Anfang an.
Die Borg setzen erstmal aus. Aber vielleicht finden sie ja ein Portal in die nächste Galaxie ... :ymdevil:
Dann sind alle Hive Spezies 8472, weil sie nicht assimiliert werden können. :YMBRINGITON:
:))

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