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Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

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Lotuc

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Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Lotuc » 8. April 2017, 16:01

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Na toll! Bleibt der Mist hier also auch noch an mir hängen. Damit bin ich jetzt Forschungsbeauftragter, leitender Außenpolitiker und Archivar. Als wenn irgendwer irgendwann mal lesen wollen würde, wer wir sind, beziehungsweise waren. Aber ok, ich spiele mit. Wir haben uns darauf verständig ein ArSchiv zu schreiben, also schreibe ich ein ArSchiv ....

Also liebes ArSchiv, mach die Ohren auf:
Wir sind die Xin. Ein Kollektiv aus Individuen ... das ist ja eigentlich auch ein Widerspruch in sich ....
Boah, ich krieg noch Flügelfalten :evil:
Naja, wenigstens funktionieren diese komischen Spaßgesichter von diesem Ding. :-W Die Tindrell haben zwar einen seltendämlichen Abgang hingelegt, aber Technologisch konnte denen keiner das Wasser reichen ... Ok, das daran festzumachen, dass ihr kognitives "Tagebuch" Gefühle in witzigen kleinen Gesichtern ausdrücken kann schmälert dann vielleicht doch ein wenig ihre Leistung. :lol:
Immerhin gehörten sie zu den Reichen, die man als gefallene Reiche bezeichnet hat. Wirklich gefallen sind zwar erst, nachdem sie sich bei ihren völlig unnötigen Bio-Experimenten selber ausgelöscht haben, aber sie sind wenigstens nicht ohne ein Vermächtnis gegangen.

Schon witzig, dass wir uns als das Vermächtnis der Tindrell verstehn. Immerhin waren wir als deren Haustiere gedacht, damit ihnen wegen ihrer Langeweile nicht das Herz stehen bleibt. Wer konnte schon ahnen, dass der selbe Virus, der die Tindrell vernichtet hat, uns zu "Supermotten" mottieren lässt? :roll: ...

Als wir anfingen uns praktisch über Nacht unserer Selbst bewusst zu werden, erkannten wir direkt, dass etwas nicht stimmte. Ruinen, soweit das Auge reichte, Skelette, über all verstreut, scheinbar gestorben, wo sie umgefallen sind. Aber gleichzeitig eine blühende, vor Leben strotzende Wildnis um uns herum. Uns wurde nicht nur klar, wie kostbar das Leben ist, sondern auch wie vergänglich und zerbrechlich es sein musste. Als wir später anfingen die Technolgie-überbleibsel der Tindrell zu verstehn und nutzbar zu machen, stießen wir auch auf eine sehr umfangreiche Datenbank. Sie enthielt zwar nur wenig Technologisches, aber dafür Aufzeichnen von Jahrmillionen der Geschichte. Der Geschichte einer ganzen Galaxie. Einer unter Milliarden.

Jetzt stehn wir zarten kleinen Supermotten vor der Mammutaufgabe, dem seltendämlichen Abgang der Tindrell wenigstens ein wenig Sinn und Würde zu verleihen. Immerhin haben sie uns erschaffen und genau wie wir liebten und bewahrten sie das Leben, wo sie nur konnten.
Eigentlich ist es schon ziemlich undankbar von mir, so über die Tindrell herzuziehn. Wir sind immerhin eine neue Spezies, geschaffen aus den Reagenzgläsern der Tindrell, unserer Schöpfer. Und nur weil eines ihrere Experimente zur Schaffung neuen Lebens das genaue Gegenteil für die Tindrell bedeutete, waren ihr Absichten eigentlich durchaus nobel. :sad:

Ändert aber nix daran, dass ich hier völlig überladen bin mit Aufgaben. :-x
► Text zeigen


Ich frage mich nur, auf was für Spezies wir treffen werden?...
Die Tindrell hatten alles. Die Guten, die Bösen und die Anstrengenden. Werden wir mit genauso vielen Eindrücken (und Problemen ...) zu kämpfen haben? Ich hoffe nicht. Die Geschichte dieser Galaxie ließt sich wie eine verdammte Horror-Geschichte.
Auf eine Sache konnten wir uns allerdings einigen. Wir werden das Leben schützen. Vor allem unseres, aber auch jedes andere, welches unter unserem Schutz steht. Oder bei dem Versuch sterben, wenn es nicht anderes geht. Es gab schon zu viel Tod in unserem Umfeld. Wir verkraften einfach nicht noch mehr ....
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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von TumluGaming » 8. April 2017, 19:08

Ab hier dürfen die Mitspieler nicht mehr mitlesen.

Lotuc

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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Lotuc » 9. April 2017, 22:18

Also hat unsere große Reise begonnen ..
Nachdem wir jetzt die ersten Schritte getan haben, kam mir der Gedanke, für die Nachwelt doch ein paar Informationen zu hinterlassen, die man auch nachvollziehen kann. Nicht jeder vermag die Inhalte meiner Gedanken richtig zu deuten also werd ich mir, in meiner grenzenlosen Güte (und weil ich grade nichts Besseres zu tun habe ....) die Mühe machen, mal meine Spezies in einer "intergalaktischen Terminologie" zu präsentieren :roll:

Mal schaun, wie würde man uns charackterisieren.
Also, wenn ich das richtig sehe, sind wir fanatische Materialisten mit einem Hang zum Militarismus ... interessant. Wusste garnicht, dass wir kriegsliebende Wissensfanatiker sind. :-?

... Naja, diese Terminologien sind halt nicht wirklich geeignet uns zu beschreiben. Es stimmt zwar, das wir technologischen Fortschritt für absolut notwendig halten, immerhin ist das eine gefährliche Galaxie und nur die Stärksten überleben hier, aber sonderlich viel daraus machen tun wir uns eigentlich nicht. Deswegen teilen wir auch gern unser Wissen mit denen, die uns freundlich begegnen.
Außerdem sind wir bereit, jedem als Protektorat zu übernehmen, der unsere Bedingungen akzeptiert. Die sind allerdings immer auf Verhandlungsbasis, also muss ich das jedes mal mit den Vertretern der anderen Spezies aushandeln .... Also schon wieder eine Aufgabe, die an mir hängen bleibt! Super! :-x

Jedenfalls, unsere Heimatwelt ist Xana Prime, ursprünglich ein Bio-Labor der Tindrell, nun die Wiege unserer Spezies. Ein wunderschöne wenn auch überschaubare Tropenwelt. Regiert werden wir nach dem "diktatorischen Prinzip" ... schon wieder so eine Terminologie, die uns nicht gerecht wird. Wir wählen demokratisch einen Anführer aus unseren Reihen, der uns dann bis an sein Lebensende anführt. Aktuell, als unser erster, ist das Overseer Kul-Ryg, der sich meiner Meinung vor allem dadurch auszeichnet, das ihn Nichts auszeichnet ...
Ich mein, er ist der Boss, eigentlich müsste er die Hauptlast der Führungsaufgaben tragen, aber wer macht alles? ICH! :-x
Ich arSchiviere, deligiere, kontrolliere und steuere praktisch alles in unserer Nation während Kul-Ryg auf seinem Tron sitzt und fleißig "Das macht ihr super, weiter so!" durch die gegend sabbert, ...
oder zwitschert ....,
oder eigentlich denkt, wirklich reden tun wir ja nicht.

Eigentlich kann ich froh sein, das außer mir niemand dieses Logbuch je lesen wird, zumindest niemand aus meiner Spezies. Das würde wieder ein Theater geben :lol:

Tja, was kann ich sonnst noch erzählen? Man kann uns wohl als Intelligent bezeichnen, überraschend stark sind wir auch, wenn man unseren Körperbau bedenkt und wir haben auch eine recht hohe Lebenserwartung.
Wir sind allerdings auch ein wenig Verschwenderisch und unsere introvertierte Natur bei erstkontakten wirkt auch erstmal unsympatisch. Ist halt nicht automatisch alles gut, nur weil es aus dem Reagenzglas eines gefallen Reichenes gekrabbelt kommt .... bzw geflattert. :roll:

Tja, mal schaun, was diese Galaxie sonnst noch so hervorgebracht hat. Vielleicht sind ja noch mehr so eigentartige Spezies wie wir unterwegs. :smile:
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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Neflatur » 17. April 2017, 11:46

haha, sehr schön... hab lautstark schmunzeln müssen ;) errinnert mich ein wenig an Terry Pratchett was du hier schreibst. Viel Spaß weiterhin Lotuc
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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Lotuc » 22. April 2017, 23:37

Und mein persönliches Fazit nach den ersten 20 Jahren Weltraumabenteuer? Ich hab keinen Bock mehr. Richtung Kern sitzen irgendwelche komischen Monster, drum rum findet man alles mögliche Weltraumtaugliche Ungeziefer ... Space Amöben!!!?!???!!! Seid wann können Amöben so komplex werden, dass sie durchs All reisen können? Und dann gibt es da noch diese komischen Krawallbrüder, die jeden ohne Vorwarnung und ohne tieferen Sinn dahinter angreifen. :shock: ... :-x

Zumindest der Ausbreitung der Amöben konnten wir Einhalt gebieten und haben dabei gleich noch einen wunderschönen neuen Planeten gefunden. Also kann sogar aus sowas Schlechtem wie dem Auslöschen primitiver sinnlos aggressiver Lebewesen doch noch etwas gutes entstehen. :smile:

Tja, was gibt es sonnst noch ach so wichtiges zu Berichten? Man soll ja nach meinem Ableben nicht von mir behaupten können, ich hätte wichtige Details ausgelassen .... Ähm ...
Achja, die Foxies Systems. Was für ein schräger Haufen. Wenn ich die richtig verstehe, sind das Wissenhungrige Vollblutkapitalisten, die mit klapprigen Beinen durch die Gegend wackeln und dabei jedem ihr Geld abschwatzen wollen. Also, solange sie keine Kriege anfangen, andere Lebensformen weder verscklaven, annektieren noch auslöschen und uns gegenüber freundlich und nicht zu aufdringlich sind, kann ich mit denen als Nachbarn leben. ;-)
Aber Kapitalisten neigen immer dazu, irgendwann von ihrer Gier übermannt zu werden und dann muss sich jeder, der was von Wert besitzt, auf Probleme einstellen ...
Achja, wir haben bereits einige neue Planeten besiedelt. Interessiert zwar keinen, aber ich schreib es trotzdem rein. Ist immerhin passiert.



Angesichts dieser ersten Kontakte schätze ich, am besten wäre es, ein solides Gebiet aufzubaun und Technologien zu entwickeln. Vielleicht sind wir dann irgendwann in der Lage, diese Monster zu beseitigen. Grade dieser interdimensionale Schrecken lässt mir die Fühler krumm werden. :?

Und wenn alle Stricke reißen, machen wir es eben die Tindrell und begehen versehentlich Massensuicid. :lol: ... haaaaaaaaaaaa :| :-x
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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Lotuc » 1. Mai 2017, 10:42

Teufelsnektar ist wirklich ein fieses Zeug. Eigentlich ist er harmlos, weil er uns, die wir von Natur aus eher "ruhiger" sind, noch entspannter macht, aber er macht uns auch träge und das können wir uns eigentlich nicht leisten, aber glaubt irgendwer, dass das in meinem Volk jemanden interessiert, was ich denke? Nein? Gut, ich nämlich auch nicht. Merkt man vor allem daran, das der Konsum immer stärker steigt ....

Ok, prinzipiell wäre das nicht das Problem, wenn man das Zeug überall abbauen könnte. Kann man nur leider nicht. Das Zeug wächst nur auf natürlich entstandenen Tropenwelten und nur wer diese Besiedeln kann, kann sie auch abbauen. Da wir allerdings bereits angefangen haben erste Planeten zu terraformieren und dann auch zu kolonisieren, steigt unser Bedarf weiter an, sodass wir die gesammte Versorgung nun über die natürlichen Tropenwelten stemmen müssen. Wir reden hier davon, ganze Planeten in Farmwelten umzuwandeln, nur weil die ihre Sucht nicht in den griff kriegen!!! :-x

Ansonsten können wir auch vermelden, das wir einige neue Kontakte aufgetan haben ....
Ich rede da einfach nicht weiter. Die einzigen, die was zu taugen scheinen, sind die Foxies System und der Orden. Mit letzterem haben wir sogar ein Verteidigungsbündnis. Inwieweit das gut gehen wird, wird sich zeigen, aber ich ahne bereits Schlimmes und befürchte, dass viele unserer Soldaten ihr Leben dabei lassen werden. Sollte der Preis dieses Bündnisses zu hoch sein, werden wir es wohl wieder beenden müssen.
Ansonsten gibt es da nur Kapitalisten, Spinner und Fanatiker. Diese Galaxie wird also garantiert mit einem Knall enden ...

Ansonsten schallen alle möglichen Nachrichten durch den Buschfunk. Weltuntergang hier, Maschinenkult da und Möchtegernpsyoniker überall sonnst. Bin gespannt, was dabei rauskommt ....
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Re: Nation of Xin - Der lebende Widerspruch.

Beitrag von Lotuc » 29. Mai 2017, 10:35

Langsam wird es echt kritisch mit der Nahrungsversorgung.
Wir habe fast alle noch verbliebenen Nahrungsressourcen ausgeschöpft und durch das stetige Wachstum steigt unser Verbrauch trotzdem immer weiter an. Aber wenn ich so drüber nachdenke, spielt das eh keine Rolle mehr.

Erwartungsgemäß ist einem der anderen Völker die zunehmende Technifizierung nun zum Verhängnis geworden und sie sind einem "intelligenten" Nanovirus erlegen, der leider alles Leben, das er interessant findet oder als Bedrohung betrachtet assimilieren oder vernichten will und heißen nun "das Borg-Kollektiv". Unsere Schiffe sind zwar automatisch, aber an diesem Feind werden wir ohne den Einsatz von Soldaten nicht mehr drum rum kommen. Glücklicherweise ist grade die Klontechnologie einsatzbereit geworden und wir haben ein paar sehr brauchbare Lebensformen gefunden, die sich für den Bodenkampf eignen. Wir müssen also niemanden aus unserer Spezies in den Kampf schicken, oder besser, fast niemanden. Die Befehlsgewalt wird immer von einem kommandierenden Offizier vor Ort ausgehen ....
Trotzdem wird das Leben einen hohen Preis zahlen müssen um dieser Seuche herr zu werden. :sad:

Ansonsten gibt es wohl nicht mehr viel zu sagen. Wir kennen inzwischen jeden im Universum und erwartungsgemäß ist die Situation nicht wirklich besser geworden, der Orden hat einen Krieg angefangen, was uns dazu zwang den Defensivpakt aufzukündingen, nur um ihn nach dem Erwachen der Borg wieder zu erneuern, ein Reich der Alten ist vernichtet worden, oder besser gesagt übernommen worden von ihren fanatischen Anhängern (welch Ironie. =)) ), ein anderes wollte wieder auf der Bühne mitspielen und hat direkt mir Kriegserklärungen um sich geworfen, worauf hin andere diesem Reich den Krieg erklärt haben um die Ralgari zu schützen (Warum sie die nicht einfach haben drauf gehen lassen ist mir zwar ein Rätsel, aber nicht mein Problem. Die werden diese "Nächstenliebe" sicher eines Tages noch bereuen .....) achja und es fliegt nach wie vor eine menge Galaxieuntergangsgedöns durch den Buschfunkt + ein paar kleinerer Kriege hier und da, die aber alle nicht der Rede wert sind ....

Ich habe schon so lange keine Einträge mehr gemacht und kann trotzdem alles so knapp zusammen fassen, dass es wirkt als wäre nichts passiert seid dem letzten Eintrag. Diese Galaxie ist wirklich am Ende :-x .....

Hurra Hurra, die Galaxie geht unter. \m/
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