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Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Reist in die Zeit von Europa Universalis und pflegt dort die hohe Kunst der Diplomatie und der Strategie.
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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 22. März 2017, 17:47

In Europa macht sich eine Lethargie breit. Viele Herrscher scheinen sich von der weltlichen Politik zurückgezogen haben und schwelgen in Drogenkonsum und Hurerei. Selbst der Papst verlässt kaum noch seine Gemächer.

Doch die polnisch-litauische Union wird nicht verzagen, nein, wir werden diese momentane Schwäche nutzen. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Moskau konnten wir mit Byzanz eine weitere christliche Nation aus den Klauen der Ketzer befreien und unseren Erzfeind am Bosporus entscheidend schwächen. Gegen die verräterischen Ungarn konnten wir den Thron Böhmens für die Wettiner verteidigen und weitere Provinzen unserer slowakischen Brüder befreien, nachdem Ungarn schon zuvor von einer Allianz der Wettiner für den Verrat am Kreuzzug bestraft wurde. So wurden auch unsere slawischen Brüder im Süden, die Serben und Bosnier wieder Herren ihres eigenen Landes. Doch der Bulgaren Ruf nach Freiheit wurde bisher nicht erhört.

Nun tagt der Sejm bei Warschau und berät über die weitere politische Linie der Union. Während die Ketzer von Kleinasien endlich entscheidend geschwächt wurden, brodelt es im Imperium Sacrum. Die Häresie macht sich breit, auch in den böhmischen Landen. Wie wird der König reagieren? Und wie wird der Kaiser reagieren? Nachdem der Papst sich von der Politik abgewendet hat, brauchen die Katholiken einen neuen, starken Führer! Wer wird diese Rolle übernehmen?

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Chipmunk
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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Chipmunk » 27. März 2017, 17:28

Moin Leute, wegen Personalmangel, wird die Runde erst um 20:00 gestartet.
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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 28. März 2017, 09:25

Das Zeitalter der religiösen Unruhen ist angebrochen. Im Imperium Sacrum verbreitet sich unaufhaltsam die Ketzerei und auch die Union wurde bereits von ihr ergriffen. Noch während des gerechten Befreiungskrieges von Byzanz stimmte der Sejm für die Ketzerei. Er verlangte vom König den Abfall vom wahren Glauben. Man kann wieder nur vermuten, was die Quelle dieser neuen Bewegung im Adel ist, aber die sicherste Vermutung ist wie immer ausländischer Einfluss. Als dem König auf seinem Feldzug in Bulgarien darüber berichtet wurde, fuhr er zornig auf und hätte beinahe den Kurier mit seinem mächtigen Breitschwert niedergestreckt. "Wie können diese Opportunisten es wagen?", brüllte er. Ein wahrer Pole würde nie vom Glauben abfallen. Das musste der Einfluss dieser Böhmischen Stände sein.

Nach dem erfolgreichen Krieg kehrte der König zurück und war sogleich mit einem religiösen Aufstand in der Böhmischen Krone konfrontiert. Da die Armee noch mobilisiert war, marschierte sie unverzüglich von Warschau nach Prag, wo die Fanatiker gerade die Burg des Statthalters belagerten. Auch die Böhmische Armee wurde hinzugerufen ... aber kam nicht! Diese Verräter! Die Böhmen zeigten ihr wahres Gesicht. Zuvor waren sie bereits ihrem Kaiser zu vielen Gelegenheiten ungehorsam und nun verrieten sie schon nach so kurzer Zeit ihren selbstgewählten rechtmäßigen König aus dem Hause, das Böhmen bereits lange Zeit erfolgreich geführt hatte. Die polnisch-litauische Reiterei mähte aber auch ohne weitere Hilfe die Aufständischen nieder und zerschlug die Belagerung. Der Fanatismus des Königs wurde durch diesen großen Sieg bestärkt. Den verräterischen Ketzern wurde zur Strafe die doppelte Steuer auferlegt. Mit den Gewinnen konnte die technologische Entwicklung der Union vorangetrieben und der Kolonialismus gefestigt werden.

Dann wandte sich der König an den Kaiser des Imperium Sacrum. Auch dieser wollte nicht tatenlos zusehen, wie sich die Häresie in Europa breit macht. Es wurde eine lose Übereinkunft zur Zusammenarbeit geschlossen. Als der Botschafter mit der guten Nachricht aus Wien zurückkam, war die Zeit für die Entscheidung gekommen. Der König verkündete landesweit, dass er die Weisung des Sejms nicht befolgen werde. Die Häresie hätte in der Union keinen Platz mehr und er werde sie mit aller Macht bekämpfen. Das führte zu einem riesigen Adelsaufstand. In der Wallachei, Moldau, im Fürstentum Warschau und in Lettland und Estland entlud sich die Empörung des Adels und über 60000 Mann erhoben sich gegen ihren König. Doch der hatte vorgesorgt und sich die Unterstützung des Kaisers gesichert. Dieser schickte sogleich ein Unterstützungsheer von 20000 Mann und damit war der Vorteil beim König. Provinz für Provinz wurde zurückerobert, bis auch das letzte Häretikerheer in Estland gestellt werden konnte. Die Überlebenden zogen sich in den Untergrund zurück. Damit war der größte Adelsaufstand in der Union, weit größer als die Magnatenaufstände im 15. Jahrhundert, erfolgreich niedergeschlagen.

Aus Dankbarkeit für die Hilfe des Kaisers schlug der König dem Imperium Sacrum nun einen bahnbrechenden Handel vor. Die Böhmische Krone, in der gerade Thronanwärterrebellen wüteten, wurde im Austausch für die Handelsstadt Danzig wieder zurück an das Reich gegeben. Außerdem sicherte die Union der Hanse die volle Religionsfreiheit in ihren Handelsstädten zu - eine Bedingung, die er nur annahm, weil die Führungsmacht der Hanse katholisch ist - und sprach eine Unabhängigkeitsgarantie aus.

Damit waren die inneren Unruhen in der Union zunächst beseitigt und der König konnte sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung annehmen: Die Bekämpfung der Ungläubigen! Nachdem die Union vor einigen Jahren erst der Krim im Unabhängigkeitskrieg Byzanzes beigestanden hatte, wurde nun die Krim angegriffen. In einem schnellen Krieg konnte der Großteil der Krim-Halbinsel den Händen der Ketzer entrissen werden.

Durch die häufigen Kämpfe der königlichen Armee kam es jedoch zu einem weiteren Problem. Die slowakischen Hilfstruppen hatten an allen Schlachten teilgenommen und trugen einen Großteil der Verluste. Da die Slowakei erst kürzlich der Krone zugefügt wurde, hatten ihre Provinzen noch keinen einflussreichen Stand beim König und Unmut verbreitete sich. Nachdem er von den sich zusammenbrauenden Aufständen erfuhr, verfügte der König, als naiver Enthusiast bekannt, noch auf der Rückkehr von der Krim etwas völlig unerwartetes. Er wollte nicht als Unterdrücker anderer Slawen in die Geschichte eingehen und so gab er den Slowaken kurzerhand ihr eigenes Fürstentum. Fortan sollte Nitra als Vasall der Krone untergeordnet sein, aber weitgehende Autonomie genießen. Das beruhigte zwar die Gemüter der Slowaken, führte jedoch zu Kopfschütteln bei allen Beratern des Königs. Hatte er doch auch die reichen Goldbergwerke vom Spisz an die Slowaken gegeben.

Die großzügige Entscheidung des Königs sollte sich aber als richtig und wichtig erweisen. Die litauischen Stände zeigten sich von seiner Großherzigkeit so beeindruckt, dass sie zu einer Sondersitzung des Sejms riefen. Auf diesem Sejm in Wilno wurde beinahe einstimmig beschlossen, die polnisch-litauische Union noch enger zu knüpfen. Alle illoyalen Subjekte des Königs waren entweder noch im Untergrund nach dem letzten Adelsaufstand oder mussten sich der überragenden Mehrheit der Befürworter beugen. Natürlich standen auch die slowakischen Vasallen geschlossen hinter dem König. So wurde aus der polnisch-litauischen Personalunion das Land Polen-Litauen. Als eine der ersten Amtshandlungen, befahl der König eine große Missionierungskampagne. Er rief Polen-Litauen zum Beschützer des katholischen Glaubens aus und entsendete Missionare in den Osten und auf die Krim. Außerdem rief er mit brennendem Fanatismus in den Augen die Gegenreformation aus! Die Ketzer würden die heilige Macht Gottes zu spüren bekommen ...

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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 4. April 2017, 07:19

Der polnisch-litauische König hatte gestern einen familiären Notfall und musste unverzüglich das Schlachtfeld verlassen.

Sorry!

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Catuallon
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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Catuallon » 4. April 2017, 08:53

Kein Problem.
Ich hoffe es war nichts schlimmes.

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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 4. April 2017, 10:35

Schlimm ist es schon, aber glücklicherweise voraussichtlich ohne Folgeschäden heilbar.

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von KingDiss » 4. April 2017, 13:35

Gute Besserung

Khardros

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Khardros » 4. April 2017, 13:51

Ja, dann erstmal alles Gute! Geht immer vor sowas, daher mach dir keine Gedanken um das Spiel gestern!

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