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Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Reist in die Zeit von Europa Universalis und pflegt dort die hohe Kunst der Diplomatie und der Strategie.
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Chipmunk
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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event

Beitrag von Chipmunk » 7. März 2017, 09:12

Sehr geehrte Weltliche Anführer

Ich bin der Sprecher von unserem Grossfürstentum Moskau.
Ich wende mich als erstes an alle Katholischen Brüder. Moskau ist am Rande Europas und muss sich mit widerlichen Barbarenhorden und Sunniten herumschlagen. Wir Moskauer schützen eurer schönes Land, und was macht Ihr? Ihr hetzt uns Polen/Litauen auf den Hals.
Dies finden wir höchst unangemessen, da Polen/Litauen genau wie wir von Horden bedroht wird. Statt einer geeinten Christlichen Front haben wir nun eine gespaltene geschwächte Front. Egal was wir von eurer Katholischen Kirche oder Ihr von unserer Orthodoxen Kirche haltet, unter dem Strich glauben wir an denselben Gott! Und Christ ist Christ. Daher fordere ich alle Anführer dazu auf, dem Schutze des Abendländischen Europas keine Steine in den Weg zu legen.
Ausserdem vordere ich vom Papst, sich zu bemühen das Moskauische-Polen/Litauische Verhältnis zu verbessern.

Mir ist klar, die Horden, mögen von euch weit weg sein, aber ich frage euch, wie lange ihr noch Blind eure Kriege gegen Christen führen könnt und eure „Kaiser“ Spielchen, was übrigens sehr belustigend für uns ist. Welcher anständige Herrscher lässt sich wählen?
Aber ich schweife ab. Die Christenheit wird bedroht. Die meisten von euch werden nicht die ersten sein die Fallen aber bedenkt, wie lange es noch gehen kann bis die Bedrohung vor der Tür steht und welche Verbündeten man noch haben kann.....

Das Beste Beispiel sieht man an Schweden und Moskau. Man sieht, dass ein Katholisch/Orthodoxes Bündnis funktioniert. Moskau hofft weiterhin auf eine fruchtbare Beziehung!

Nun noch wende ich mich noch an den Osmanischen Herrscher:
Was habt ihr in eurer Shisha geraucht? In welcher Welt habt Ihr uns geholfen? Ihr habt Konstantinopel das Zentrum der Orthodoxen Welt für euch beansprucht und erobert. Solange diese Heilige Stadt in euren Händen ist kann kein Orthodoxe ruhig schlafen. Ausserdem Paktiert ihr mit Horden. Kein Christ kann dies gutheissen. Ihr habt zwar nach einer kurzen Unterredung damit aufgehört, aber kein Herrscher der was auf sich hält würde so etwas in Erwägung ziehen.

Edit:
Die Nacht zieht auf und unsere Wacht beginnt. Sie soll nicht enden vor unserem Tod. Wir werden auf unseren Posten leben und sterben. Ruhm und Ehre begehren wir nicht. Wir sind das Schwert in der Dunkelheit. Wir sind die Wächter an den Steppen. Wir sind der Schild, der die Reiche der Christen schützt. Wir widmen unser Leben und unsere Liebe dem Grossfürstentum Moskau, in dieser Nacht und in allen Nächten die kommen.
Zuletzt geändert von Chipmunk am 7. März 2017, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Montalbano
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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Montalbano » 7. März 2017, 11:28

So sieht also Moskaus Dankbarkeit aus. Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt auf das falsche Pferd zu setzen. Spätestens wenn euch die polnischen Barbaren mit Unterstützung des hinterhältigen Papstes überrennen werdet ihr winselnd angekrochen kommen.
Ist es euch wirklich lieber das Konstantinopel zur Pest verseuchten Geisterstadt mutiert wäre? Die Byzantiner sind schon lange am Ende und nur noch ein Schatten im Lauf der Geschichte.Wir haben die Bevölkerung vor schlimmerem bewahrt, was diese uns tagtäglich mit Treue, Glauben und Dankbarkeit zeigt.
Der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs schein wahrlich schwach zu sein wenn er es zulässt das der polnische Herrscher im Inneren für Unruhe sorgt und sich währenddessen still und heimlich in den Randbezirken vergrößert um am Ende zuzuschlagen und das HRR zu vernichten. Moskau wird es dann wahrscheinlich schon nicht mehr geben und sich Katholisiert im Bauche des polnischen Wales wiederfinden.

Meine Sunnitischen Brüder, wir müssen uns auf den Ansturm dieser Ungläubigen vorbereiten
I'am not crazy ... my mother had me tested!

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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 7. März 2017, 18:05

Es ist schon ridiculus, welch infame Lügen hier der osmanische delegatus verbreitet. Sein Ziel ist offensichtlich, die Christianitas zu spalten, um noch einen pars aus ihr herausschneiden zu können.

Wer hat denn Konstantinopel erst in diese missliche positio gebracht? Byzanz hat nicht jahrhundertelang dem Ansturm der Barbaren getrotzt, damit nunc dieselben Barbaren seine haereditas beschmutzen!

Der polnische Herrscher sorge für Unruhe im Imperium Sacrum? Veritas ist doch, dass die polnisch-litauische Union dafür gesorgt hat, dass der geschwächte Ordo Teutonicus die Neumark wieder ans Reich abgestellt hat und damit die auctorita imperialis gestärkt wurde. Schwach mag Caesar allenfalls sein, wenn er beim Überfall auf die Serenisima republica mit den ketzerischen Barbaren vom Bosporus kollaboriert hat.

Und spätestens jetzt sollte doch jedem klar sein, dass auch vom Bosporus pecunia an die Magnaten floss, die König Stefan I. zu antirussischer Politik zwangen und später im Kulmer Aufstand vernichtet wurden.

Eure Anschuldigungen kann man nur pro nihilo haben!

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Shalom_Don » 8. März 2017, 12:05

Der Seneschall des Kaisers lässt ausrufen:

" Verehrte Regenten, lauscht demütig der Nachricht Ihrer Majestät und Kaiser des heiligen römischen Reiches Deutscher Nation aus dem Hause Habsburg, Friedrich des Dritten, Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain, Herzog von Österreich, und ausgestattet mit der Kaiserwürde noch zu Lebzeiten und in Rom gekrönt, und seinen Worten."

"Mit Blick auf unsere Nachbarn im Osten, die Wahlmonarchie und dessen Ständeparlament, dort haben wir als Vertreter des heiligen römischen Reiches Deutscher Nation keinerlei Interessen zur Maßreglung, wir schreiben unseren Partnern und Freunden im Glauben nicht vor wie diese Ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln haben, ebenfalls lassen wir uns nicht Schwäche ankreiden wo Nachsicht herrscht. Zudem hat sich die weltliche Christenheit sehr wohl schon von Portugal über Kastilien bis nach Rom und darüber hinaus in die österreichischen Kaiserlanden verständigt. Die Souveränität des Reiches als auch deren Selbstbestimmung sind hier die Prämissen unserer Bestrebungen.

Vorwürfe über "Kaiserspielchen" lassen uns kalt, denn Autorität wird von den Zweiflern stets gefürchtet, nicht wahr Großfürst zu Moskau? Oder wollt Ihr gar Moskau zum einzig verbliebenen Hort des orthodoxen (rechtgläubigen) Christentums und zum Dritten Rom erklären?

Wir haben stets offene Ohren , Türen und Truhen für die Belange der uns schutzbefohlenen Staaten und Händler sowie deren Unternehmungen und hierbei lassen wir uns weder durch schmieriege Venezianer noch von aussen dreinreden."

Der Seneschall meldet das die Audienz beendet ist.

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Adio » 8. März 2017, 15:21

Reisende haltet ein und hört. Der große König von England möchte dass die folgenden Worte an jeden Mann in ganz Europa weitergegeben werden.

Der erhobene König von England, Duke von York, Earl von Cambridge und direkter Nachfolger von William dem Eroberer möchte die Bauern sowie Adligen Europas wissen lassen dass er nach langer Zeit verstanden hat was die Lancaster Könige und viele andere europäische Herrscher falsch gemacht haben und immer noch tun. Wenn der 100 jährige Krieg eines bewiesen hat dann dass Kriege nicht mit Armeen und Generälen gewonnen werden, sondern durch Wohlstand und Reichtum in der Heimat. Denn große Männer hat England viele gestellt die sich tapfer gegen die Franzosen bewiesen haben. Beispiele wären der Schwarze Prinz oder Henry V, beide waren legendäre Männer auf dem Feld allerdings war England schon lange bevor sie etwas tun konnten verloren. Die Schatzkammern waren leer, die Bauern wütend, die Bürger verbittert und die vielen Earls und Dukes arm wie nie zuvor. Es ist also kein Wunder dass England diesen Krieg verloren hat und um weitere Niederlagen zu verhindern wird England in Zukunft anders agieren.

Denn die Zukunft liegt im Handel. England hat eine gute Position für diesen und hat diese nie richtig genutzt aber dies wird sich nun ändern. England hat schon begonnen diplomatisch mit anderen Nationen, welche potenzial für einen wohlhabenden Handel haben, diplomatisch zu agieren und Bündnisse mit Holland, Schweden und der freien Stadt Lübeck geschlossen. Diese freundschaftlichen Bündnisse sollen den Handel in Nordeuropa vor fremden Einfluss beschützen und für Wachstum in allen betroffenen Staaten sorgen.
Um im Handel Fortschritte zu erreichen wird die Royal Navy in kurzer Zeit eine Restaurierung sowie eine Erweiterung erleben.

Außerdem wird England mit voller Härte gegen die Irischen Stämme im Westen und Schottland im Norden vorgehen, da diese es wagten England in seiner größten Not, den Rosenkriegen, mit bezahlten Aufständischen den Untergang zu bringen. Allerdings versagten diese bezahlten Bauern und England wird mit voller härte zurückschlagen.

Diese Worte sollen sich in ganz Europa verbreiten. Für England und seinen König!

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von General Feierabend » 12. März 2017, 16:45

Seine Majestät Charles VII, le Victorieux, König von Frankreich und aller Franzosen lässt verlauten:

Die englischen Bauernlümmel wurden nun endgültig und für alle Zeiten aus den französischen Kernlanden vertrieben, noch halten sich diese Hunde verbissen in Calais auf dem europäischen Festland, doch dies kann nur eine Frage der Zeit sein, bis die letzten Engländer heim auf Ihre Insel geschickt wurden.
Weiterhin legen wir dem englischen König nahe, seine Pläne gegenüber Schottland zu überdenken, denn Frankreich wird gewiss die Heimat seiner Königin verteidigen.

Nach dem glorreichen Sieg unseres Königs gegen die Engländer, wurde der verräterische Herzog von Burgund, der sich immer noch weigert unter die Herrschaft unseres Königs zu treten, zur Rechenschaft gezogen.
So eroberte unser König die Provinzen Picardie, Artois und Charolais zurück und befreite die Herzogtümer Holland und Nevers aus dem Würgegriff des verräterischen Burgunders.

Die anhaltenden Intrigen und Konflikte unserer Osteuropäischen Freunde kümmern uns aktuell wenig und wir sind überzeugt dass die dortigen Herrscher zu einer Einigung kommen werden, sei es durch das Wort oder das Schwert.

Wir beglückwünschen unseren Kastilischen Freund und Bruder im Glauben zum erfolgreichen Abschluss der Reconquista in Iberien, was beweist, dass die Christenheit den Muselmannen überlegen ist. Zwar haben diese zuletzt Konstantinopel erobert, doch kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis das Kreuz wieder über den Türmen der Stadt weht.

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von COMMANDERSI » 12. März 2017, 17:51

Als Sprecher des Königs von Portugal möchte ich nun einmal Stellung zu dem gezanke der anderen Herrscher beziehen:

Eigentlich sollte es uns doch recht wenig kümmern, was sich Könige und Dogen im Westlichen Mittelmeer bekriegen. Aber dennoch erobern die muslimischen Barbaren nach und nach alle Bollwerke des christlichen Glaubens, die Tunesier treiben das alles noch auf die Spitze, indem sie wehrlose Bewohner der Küsten Spaniens und Italiens entführen und in ihrem Wüstenland schuften lassen. Wir können dem nicht länger zusehen, daher wird unser Großer König gemeinsam mit dem Herrscher von Kastilien nun etwas gegen diese Plünderer unternehmen.

Wir fordern die Barbaren daher auf, ihre Plünderungen zu unterlassen, ansonsten droht ein Krieg in welchen ihr den Kürzeren ziehen werdet.

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Adio » 12. März 2017, 23:57

Henry VIII König von England, Duke von York, Earl von Cambridge und ,,Retter der Engländer'' lässt an an alle Welt verkünden:

Nachdem der Franzose wieder sein Mund aufgerissen hat und wie ein prächtiger Vogel seine Drohungen veröffentlicht hat, zeigte Gott erneut dass er auf der englischen Seite in diesem uralten Konflikt steht und sorgte dafür dass der Franzosen Überheblichkeit ihr eigener Untergang wurde. Die Deutschen Staaten erkannten wie England die Bösheit in den Franzosen und reagierten sofort mit einem mächtigen Koalitionskrieg, welcher den französischen Bauern, welcher sich König nennt, in die Knie zwang und den erneuten Aufbau der englischen Macht in Südfrankreich ermöglichte.
König Henry VIII wird diesen militärischen Sieg gegen Frankreich nutzen um die nördlichen französischen Gebiete Englands zurückzuerobern und den Englischen Einfluss in Frankreich zu verstärken.

Der endgültige Sieg gegen Dänemark und Norwegen welcher sämtliche Inseln der Nordsee unter englische Kontrolle stellte sorgte für eine Übermacht von englischen Händlern in diesem Bereich und mehr Güter die Richtung Ärmelkanal geschickt werden. Dieser Effekt wird sich mit dem Ausbau der Navy bald verstärken.

Die Zukunft unter unserem militärischem Herrscher wird eine Modernisierung der Armee und Navy, eine Ausbreitung in Nordfrankreich sowie die Behandlung von Schottland, welche ein Dorn im Auge der Englischen Bevölkerung sind, bereithalten.

Lang lebe Henry VIII König von England, Duke von York, Earl von Cambridge und lang lebe England und sein Volk.

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Zak0r

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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Zak0r » 13. März 2017, 12:07

König Stefan I. nahm die beiden Mandate des zweiten Sejms an und schwor ihre Erfüllung. Der Krieg gegen die östlichen Horden konnte trotz eines kleinen Rückschlags durch die Mameluckische Intervention in Moldavien erfolgreich beendet werden. Die Grenzen des Christentums konnten weiter nach Osten verschoben werden.

Kurz danach machte sich der gewählte König der polnisch-litauischen Union daran, den ersten Auftrag des zweiten Sejms zu erfüllen. In einem kurzen und entschlossenen Krieg wurde der Ordo Teutonicus aufgelöst und seine Ländereien und Ritter direkt der polnischen Krone unterstellt. Außerdem wurde einer Petition der Bürger von Danzig gefolgt und die Stadt an die Hanse überstellt im Austausch für umfangreiche Goldzahlungen und einen sehr langfristigen Handelsvertrag. Auch der zweite Ritterorden im Baltikum wurde einige Jahre danach aufgelöst und seine Ländereien und Ritter direkt dem König unterstellt. Stefan I. wiederholte dabei seinen Schwur an den Papst, der die Auflösung der Orden gebilligt hatte, diesem jederzeit und in jeglichen Glaubenskonflikten zur Seite zu stehen. Dieser Schwur sollte letztlich in einem festen Bündnis zwischen der Union und dem Vatikanstaat führen.

Außerdem kam es zu religiösen Unruhen in Moldavien nachdem der König, angestiftet vom erstarkten Klerus, den katholischen Glauben landesweit durchsetzen ließ. Aufgrund des Widerstandes des moldavischen Prinzen und der vorangegangenen Vergehen der moldavischen Vasallen, entschloss sich Stefan I. diese Unruhestifter allmählich zu entmachten und Moldavien und die Wallachei auch direkt der Krone zu unterstellen. Ein Diplomat wurde entsendet, der in den folgenden Jahren über Intrigen und Bestechung den moldavischen Herrschern die Machtbasis entziehen sollte. Durch diese dubiosen Machenschaften des Königs kam es zu einem erheblichen Prestigeverlust der polnischen Krone. Jedoch konnte die Zentralmacht in Warschau entscheidend gestärkt werden und künftige Könige werden nach der Hoffnung Stefans I. weniger angewiesen sein auf das Wohlwollen des Sejms. Nach seinem Tode im 80. Lebensjahr kam sein Neffe August auf den Thron, ebenfalls ein Mecklenburger. Sogleich zeigte sich das Widerstreben des Sejms aufgrund der vorangegangenen Entmachtung der königlichen Vasallen. In einem nie dagewesenen Akt von Rebellion, weigerte sich ein Großteil der Magnaten, dem König die Treue zu schwören. Dadurch ist die militärische Macht der Krone erheblich geschwächt. Angesichts des beginnenden Kreuzzuges zur Befreiung Konstantinopels und Griechenlands ein komplettes Desaster. König August hatte als unangefochtener Spitzenkandidat sein ganzes Leben auf die Krone gewartet, inzwischen war er über 60 Jahre alt. Nach einer verlorenen Schlacht in Bulgarien und in Furcht um sein Leben, nach einem misslungenen Attentatsversuch der illoyalen Magnaten während des chaotischen Rückzugs, dankte er kurzerhand ab und begab sich zurück in seine Heimat Mecklenburg.

Damit hatten die Magnaten nicht gerechnet und so war die Königswahl ergebnisoffen. Als stärkster Kandidat setzte sich letztlich ein Wettiner aus Böhmen durch. Noch während des Kreuzzuges wurde eine böhmisch-polnische Allianz geschlossen, nachdem die beiden Länder durch eine Staatsehe bekräftigt bereits lange Zeit herzliche Beziehungen pflegten. Aber auch diesem neuen König verweigerte ein Großteil der Magnaten die Treue. Zu groß war die Aversion aufgrund der Entmachtung des Adels und auch die antirussischen Magnaten schlossen sich dem Widerstand an, nachdem sie zuvor knapp in der Abstimmung über einen Erniedrigungskrieg gegen Moskau unterlegen waren. Sie beschuldigten die Krone, die Abstimmung manipuliert zu haben, da der Kreuzzug nahte und der König deswegen kein christliches, auch nicht orthodoxes Land antagonisieren wollte. Die Dokumentation der Abstimmung weist allerdings keine Hinweise auf einen Einfluss der Krone vor. Vielmehr wurden im Nachhinein Bestechungen von Abgeordneten durch Länder in ganz Europa festgestellt. Da das Ergebnis des Sejms jedoch den Wünschen des Königs entsprach, wurden weitere Untersuchungen auf seine Weisung hin eingestellt.

Derweil läuft der Kreuzzugs des Papstes auf einen Erfolg zu. Zunächst konnten die verräterischen Ungarn befriedet werden, die kurz vor Beginn des Krieges der osmanischen Allianz beitraten. Während die polnisch-litauische Union die muslimischen Truppen in Bulgarien beschäftigte, konnten päpstliche, florentinische und neapolitanische Truppen zusammen mit böhmischen Söldnerheeren weite Teile Ungarns besetzen und es damit aus dem Krieg drängen. Von diesem frühen Erfolg beflügelt und dann auch unterstützt von einem kleinen kaiserlichen Heer, setzte sich die Koalition in weiteren Schlachten in Bulgarien letztlich durch und konnte bis nach Konstantinopel vorrücken. Nachdem die Stadt von päpstlichen Truppen befreit wurde, verkündete dieser fanatisch, dass es in Zukunft direkt dem Vatikanstaat unterstellt sein sollte. Eine erhebliche Abweichung vom ursprünglichen Versprechen an die Koalition, deren Ziel ja war, Konstantinopel zu befreien. Der junge, unerfahrene Wettiner auf dem polnischen Thron, vielerorts als naiver Enthusiast verlacht, unterstützte jedoch den Papst ohne Zögern und so mussten die andere Koalitionspartner auch zustimmen. Während des Kreuzzuges erhoben sich im Osmanenland außerdem byzantinische Rebellen. Nun findet ein skuriler Wettlauf statt zwischen Kreuzzügern und Rebellen, obwohl beide Parteien eigentlich ein ähnliches Ziel verfolgen. Die Friedensverhandlungen mit den Osmanen sind jedoch ins Stocken geraten und nach den langen Verzögerungen macht sich in der Koalition der Kreuzfahrer allmählich die Stimmung breit, die byzantinischen und inzwischen auch albanischen Rebellen indirekt zu unterstützen, indem einfach die Pattsituation am Bosporus aufrechterhalten wird, bis die osmanische Macht auf dem Balkan zusammenbricht. Der Kreuzzug könnte somit potenziell deutlich erfolgreicher, und vernichtender für die Ungläubigen werden, als es sich der Papst jemals hätte erträumen können.

Scorpio
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Re: Europa Universalis 4 - Vorbereitungsrunde für kommendes MP-Event + Diplomatiefaden

Beitrag von Scorpio » 14. März 2017, 18:27

Hier Spricht der Abgesandte der Vereinigten Königreiche von Kastilien Aragon und Neapel
Wir verkünden Das wir ein teil vom Königreich Burgund geerbt haben und stellen offizinell ein Verkaufsangebot von Luxemburg der Preis ist noch nicht festgelegt aber wenn jemand Interesse hat der meldet sich bitte beim Botschafter von Kastilien und wir verkünden offiziell die Unterstützung Frankreichs ihre Rechtmäßigen Grenzen wider her zu stellen wir bitten England ihre Provinzen an unserer grenze wider Frankreich zu geben und würden gerne über denn verkauf verhandeln aber wenn es nicht mit Verhandlungen geht dann müssen wir andere Methoden nutzen also überlegt es euch

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