Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Lass mal hören, was dir durch den Kopf schießt ...
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writingbull
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Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von writingbull » 4. Februar 2018, 20:12

https://youtu.be/zC3xsFMHHlA


Frisch gestartet: der "Scheinwerfer", meine neue Kommentar-Reihe auf YouTube. Finanziert von unserern Supportern auf Patreon - Riesendank an euch! \m/

Das neue Videoformat ist der zweite Meilenstein unserer Patreon-Kampagne. Bereits kurz nach Start der Kampagne hattet ihr dieses Goal erreicht - Wahnsinn! ^:)^

Gerade habe ich die erste Folge der Reihe veröffentlicht. Am Beispiel des PR-Marathons zu Rise & Fall, dem kommenden AddOn zu Civilization 6, mache ich mir meine Gedanken zur Publisher-Politik, die Inhalte neuer Spiele nicht im Paket, sondern bloß häppchenweise zu servieren. Ich hoffe, das Thema interessiert euch!

Wenn ihr dazu euren eigenen Senf dazugeben möchtet: nur zu! Und natürlich freue ich mich auch über Vorschläge für die nächsten Themen der Reihe. ;-)

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Ramses
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von Ramses » 5. Februar 2018, 08:41

Das ist doch nur die Marketingverpackung. Natürlich möchte der Verkäufer sein Produkt möglichst attraktiv anbieten. Ob es gelingt, ist ein andere Frage. Ich sehe darin keine Nachteile. Es stört mich nicht.
Aber der Inhalt muss stimmen. Durch falsche, völlig übertrieben Angaben, die nur Schaumschlägerei sind fühle ich mich verarscht ( z.B. Pandora als angeblicher Nachfolger von SMAC ). Das ist schlechtes Marketing, denn ich werde zukünftig diese Produkte meiden.
Das beste Marketing ist für mich ein guter Service. Da fühle ich mich bei 2K gut aufgehoben. Beim Crash meiner Graphikkarte haben sie mehr sehr geholfen. Und wenn ich bei XCOM mit Kommander angesprochen werde, kann ich darüber nur schmunzeln. Das ist sympathisches Marketing.
"Entschuldigung Leute für die Strapazen": Letzte Botschaft Gottes an seine Schöpfung. H2G2

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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von PhelanKell » 5. Februar 2018, 09:15

Mojen,

ein interessantes Format. Mal schauen was sich da noch entwickelt :)

Das größte Plus ist wirklich, dass Du durchgehend redest ohne einen Schnitt. Also ohne zweiten Versuch. Und ohne hektisches Herumgewirbel von Händen oder dem Kopf. Dafür mit sympatischen Versprechern, die Dir wahrscheinlich beim Reden garnicht aufgefallen sind :D

Zum Thema selbst: Mich stört das Ganze garnicht. Denn ich reagiere absolut nicht mehr darauf. Mir gehen diese ganzen Ankündigungen am Popo vorbei. Ich schau mir dann höchstens solche Zusammenfassungen wie von Dir an :lol:
Von mir aus könnten die ganzen Publisher auch einfach 1-2 richtig gute Trailer rausbringen und sonst nichts weiter dazu sagen. Dann hat man wenigstens noch Spannung. Wobei, die Kinotrailer von heute spoilern auch den halben Film. :roll:

Vorschläge für weitere Themen:
DLC-Politik - Als Forum für Civ und Paradox-Spielen ein wichtiges Thema
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Spieler als Betatester - Wobei hier die Spielebranche schon etwas reagiert hat und nicht mehr ganz so schlimme Bugverseuchtes veröffentlicht.
Welche Fehler / "Features" in Spielen haben WB am meisten aufgeregt?

Grüße
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von writingbull » 5. Februar 2018, 10:20

PhelanKell hat geschrieben:
5. Februar 2018, 09:15
Das größte Plus ist wirklich, dass Du durchgehend redest ohne einen Schnitt. Also ohne zweiten Versuch. Und ohne hektisches Herumgewirbel von Händen oder dem Kopf. Dafür mit sympatischen Versprechern, die Dir wahrscheinlich beim Reden garnicht aufgefallen sind :D
Die sind mir beim Sprechen nicht aufgefallen, stimmt. Und ja, das war in einem Rutsch und ohne Schnitt aufgenommen und zudem noch im ersten Versuch. Allerdings habe ich mir vorher eine Stichwortliste gemacht. Immer hilfreich, wenn man sich bei der Aufnahme nicht mehr aufs inhaltliche Reindenken konzentrieren muss und seine Aufmerksamkeit komplett ins Formulieren stecken kann!
PhelanKell hat geschrieben:
5. Februar 2018, 09:15
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Sehr interessant! Ist gerne notiert. (Wobei die beiden ersten Themen eine große Schnittmenge haben.)
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von Zak0r » 5. Februar 2018, 10:27

Tolles Format, hab ich direkt verschlungen gestern.

Hab's ja schon mehrmals gesagt. Du bringst live, ohne Schnitt so eine sprachliche Qualität, als würde es sich um einen geschriebenen Aufsatz handeln. Einfach unfassbar (!) beeindruckend. :mrgreen:

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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von writingbull » 28. März 2018, 22:56

https://youtu.be/FzBcso9dVvY


Diesmal geht es im Scheinwerfer um die Frage, wie zugänglich frisch erschienene Spiele für die User sein sollen.

Wie leicht sollen ihnen die Entwickler das Verstehenlernen der Spielmechaniken machen? Und wie schnell und übersichtlich soll der Nutzer aussagekräftige Zahlenwerte zu seinem Spielerfolg finden?

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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von Araius » 28. März 2018, 23:45

Also ich muss sagen, dass dieser Scheinwerfer eine Thematik aufgreift, über die ich mit Freunden und Bekannten schon lange diskutiere. Dabei geht es aber weniger um Strategiespiele, als mehr um Rollenspiele. Das Problem mit der Zugänglichkeit ist, dass man einen schmalen Grad zwischen "casual" und eben "zugänglich" beschreitet. Mein Lieblingsbeispiel hierbei ist der Sprung, oder viel mehr der Sturz zwischen Dark Souls 1 und Dark Souls 2. Es waren beides gute Spiele, aber wenn man mit dem ersten Teil von Dark Souls angefangen hat und ein derartiges Level an Schwierigkeit und Frustration gewohnt ist, dann war man von Dark Souls 2 eher enttäuscht. Die Aussage der Entwickler war damals, dass sie das Spiel zugänglicher machen wollten, aber hierbei haben sie es meines Erachtens nach zu stark in die Richtung casual entwickelt. Ich denke auch dass viele Spiele allgemein zugänglicher werden sollten, aber nicht auf Kosten der Schwierigkeit des Gesamtpakets. Was mich persönlich an einigen Spielen stört ist eher das Level an "micro-management", das meines Erachtens nicht nur in PDX Titeln existiert.
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von PhelanKell » 29. März 2018, 10:18

Hallo Daniel,

wieder ein super Video.
Und wieder das größte Plus: "freies" durchgehendes Sprechen ohne Schnitt (jedenfalls ist mir keiner aufgefallen :) )

Deiner Meinung stimme ich ziemlich umfänglich zu.
Wobei ich finde, dass man "casual" / "fordernd" nicht mit "Bedienungsfreundlichkeit" / "Menüführung" / "Informationen" gleich setzen sollte.

Man kann ein Spiel fordernd und schwer machen, und trotzdem genügend Informationen so bereit stellen, dass sie (recht) einfach zu finden und zu analysieren sind. Der schmale Grad des "genügend" ist eine andere Geschichte. Das Genre spielt dabei meiner Meinung nach aber keine Rolle. Wenn die Steuerung hakelt, dann ist das Spiel klar schwerer. Aber nur deshalb, weil das Steuerungsfeedback schlicht Sch**** ist und nicht weil der Content schwer wäre. Wenn bei einem Wirtschaftsspiel nirgends die Informationen über Plus/Minus zu finden sind, dann ist das Spiel nicht schwer in dem Sinne, sondern einfach schlecht gemacht.

Ich würde auch Araius etwas widersprechen (wobei das natürlich alles subjektiv ist und ich den Unterschied zwischen DS1 und 2 nicht kenne) und sagen: Casual ist nicht gleich jedes Spiel, was etwas bedienfreundlicher gestaltet wurde. Wenn man es nämlich so nimmt und bei den Action-Adventure etc. bleibt, dann hat die Casualisierung bereits damals mit der Ausweichrolle angefangen. Wie viele Spiele bedeutend schwärer/fordernder wären, wenn es diese Ausweichrolle nicht gäbe.
Aber diese Ausweichrolle hat nichts mit Bedienung, Feedback, Informationen zu tun. Die Menüführung in Skyrim war nicht casual, sondern grausam. Zumindest ohne Gamepad. Das Spiel wurde aber von vielen auch als Gang Richtung Casual bezeichnet.
Oder die HoI-Reihe: Keiner hier würde meinen, dass ein Teil davon Casual ist. Aber dennoch wurden diverse "habtische" Dinge verbessert - vereinfacht.

Für mich beginnt "casual" bei der derben Reduzierung von Spielelementen bis hin zu fast automatisch ablaufenden Ereignissen, Geschehen, usw., Spielen. Wenn ein Spiel 40 Produktionsläufe hatte und der Nachfolger nur noch 20, die auch noch nur halb so lang sind, dann ist das runterreduzieren für eine ***** Masse. Ich lasse mir aber auch gerne Zeit für ein Spiel, für alle Mechaniken.
Vielleicht habe ich aber auch einen anderen Blick darauf, da ich Micromanagement liebe! Ich drehe gern an einer Schraube, die mir irgendwie 2% mehr von x bringt. Man muss mir diese Verstellschraube auch nicht 100% erklären. Aber auffindbar sollte sie schon sein, nicht versteckt in 100 Untermenüs.

Naja, die Welt von heute ist leider husch husch... das nächste Bitte. Dieser Entwicklung tragen die Spieleentwickler Rechnung und produzieren, von unserem Standpunkt aus, einfachere Spiele. Diese sind dann schneller und einfacher durchzuspielen, damit das nächste konsumiert werden kann. Wahrscheinlich gibt es da draußen Spieler, die unsere durchschnittlichen Spiele als "Hardcore" bezeichnen würden. Einfach ein anderer Standpunkt :roll: ;-)
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von Araius » 29. März 2018, 11:33

PhelanKell hat geschrieben:
29. März 2018, 10:18
...Ich würde auch Araius etwas widersprechen (wobei das natürlich alles subjektiv ist und ich den Unterschied zwischen DS1 und 2 nicht kenne) und sagen: Casual ist nicht gleich jedes Spiel, was etwas bedienfreundlicher gestaltet wurde...
Ich gebe da gerne mal ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung:
In Dark Souls 1 hatte man nur eine begrenzte Anzahl an Heilitems, bevor man diese wieder auffüllen musste und dabei sind auch alle Gegner wieder gespawnt. In Dark Souls 2 hat man dann die so genannten "Life Gems" in unterschiedlicher Größe ins Spiel integriert, die die TP zusätzlich zu dem normalen Heiltrank auch auffüllen konnten. Und von diesen "Life Gems" konnte man sich faktisch unendlich viele halten, sodass man sich immer heilen konnte und das ist einer der Punkte die ich als "casualisierung" bezeichnen würde.
Für mich persönlich ist etwas casual, wenn Entscheidungen der Entwickler die allgemeine Schwierigkeit eines Spiels, das vielleicht sogar für seine Schwierigkeit bekannt ist, beeinträchtigen oder gar völlig aushebeln.
Wenn sich jemand beschwert, dass ein Spiel nicht zugänglich ist, weil es schwer ist (siehe Dark Souls 1), dann kann ich da nur mit dem Kopf schütteln, wenn aber jemand sagt, dass ein Spiel schwer ist, weil es nicht zugänglich ist, dann verstehe ich das und dann müsste man sich als Entwickler vielleicht auch mal Gedanken machen:" wie kann ich das Spiel zugänglicher machen, ohne dabei die Schwierigkeit zu verringern?"
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Re: Scheinwerfer: Die Kommentar-Reihe von W.B.

Beitrag von writingbull » 29. März 2018, 12:09

PhelanKell hat geschrieben:
29. März 2018, 10:18
Hallo Daniel,
wieder ein super Video.
Und wieder das größte Plus: "freies" durchgehendes Sprechen ohne Schnitt (jedenfalls ist mir keiner aufgefallen :) )
Danke dir! Ein einziger Schnitt war dabei. Der war aber rein technisch: Bei der Kameraaufnahme sind 2 Dateien entstanden. Die musste ich zusammenmontieren, und dazwischen gab es eine Mini-Lücke im Bild. Vielleicht eine Sekunde, in der ich kein Kamerabild hatte. Da musste ich ein bisschen tricksen.

Frei gesprochen? Ja, habe ich. Aber mit einem Spickzettel, das gebe ich gerne zu. Ich habe mir vorher notiert, in welcher Reihenfolge ich über welchen Aspekt reden möchte.
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