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Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

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3un20

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Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von 3un20 » 16. Juli 2016, 07:08

Ahoi liebe Mitstrategisten^^ Wie der Name schon sagt würde ich ganz gerne mal ein paar Vorschläge für die Rahmenbedingungen bezüglich einer
neuen großen Stellarisrunde sammeln und mit euch diskutieren.

Ein Vorschlag meinerseits wäre, die Spielerzahl in Bündnissen auf maximal Vier zu limitieren. Desweiteren schlage ich vor, das Spieler mit entgegengesetzten Ethiken (zb. Pazifistisch - Kriegerisch oder Individualistisch - Kollektivistisch)
keine Bündnisse eingehen können. Davon abgesehen finde ich es notwendig die Mod no clustered starts zu verwenden, damit man nicht gleich zu Anfang aufeinander hockt und es aus der Vorsicht heraus zu Rudelbildung kommt. So kann man sich erstmal orientieren ohne gleich die Gefahr eines Gegners direkt vor der Nase zu haben ( wo bin ich, wo sind meine Gegner, potenzielle Verbündete).

Was ich ebenfalls interessant finden würde wäre, dass man Gegner nicht gleich erobert sondern die Planeten befreit damit diese dann dieselbe Ethik haben und die "Befreiten" dann in einem zweiten Kriegszug sozusagen integriert.
Was auch gut in dem Zusammenhang wäre, wenn man am Anfang einfach keinen Verbündeten mit der selben Ethik in der nähe hat. Man könnte dann an der Stelle sagen "Ich befreie deine Planeten, erobere deine Heimatwelt und du steigst dann wieder ins Spiel ein, übernimmst die befreite Ki und kriegst dein Heimatsystem wieder." So könnte man nahe Gegner konvertieren in Verbündete.

Ich würde ebenfalls noch die Mods Civial Trade Ships vorschlagen, die das handeln zwieschen Systemen möglich macht. Sowie vllt die Mod more ship classe&more. Ebenfalls interessant wäre die Mod mit der man das Planetenmaximum von 5 auf 10 setzen kann.

Soo jetzt seid ihr gefragt. Was haltet ihr davon? Was sind eure Vorschläge bezüglich der Regeln? Und was würdet ihr für Mods empfehlen? Lasst uns mal drüber schreiben.

Gruß 3un20
Im Zweifelsfall gibt es immernoch die diplomatische Endlösung.

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Zak0r

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Zak0r » 16. Juli 2016, 09:54

Ich fände das mit sovielen Mods nicht so prickelnd. Das macht die Organisation kompliziert und könnte zu unvorhergesehenen Fehlern führen. Bin also dafür ganz ohne Mods zu spielen.

Die Bündnisregel würde ich auch ähnlich vorschlagen. Ich würde zu Beginn gar keine Bündnisse erlauben, sodass man erstmal Duelle ermöglicht. Später dürfen dann Bündnisse geschlossen werden (z. B. nach 40-50 Jahren) und noch später erst Föderationen gegründet werden (nach weiteren 40-50 Jahren), die aber nicht größer als 4 Spieler sein dürfen.

Zu den Ethiken würde ich einen anderen Ansatz vorschlagen und zwar, dass die Verbündeten mindestens einen gemeinsamen Nenner haben müssen. Wenn man es nämlich umgekehrt macht nach dem Ausschlussprinzip, wird es schwer bis unmöglich sein, eine Föderation zu gründen, da immer irgendwo ein Gegensatz sein wird bei 4 Spielern.

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Chipmunk » 19. Juli 2016, 12:38

Naja das mit am Anfang keine Bündnisse, hilft eigentlich nur den Spielern, die gerne etwas aggressiver agieren. (Ich schau jetzt niemanden an Zakor :-D )

Die Beschränkung für Spieler in einem Bündnis, finde ich gut.

Das mit den gemeinsamen Eigenschaften, find ich grundsätzlich eine gute Idee. Aber wen ich mit jemanden zusammenarbeiten will, kann ich ja mit dem ein Defensivpakt schlissen und in Angriffskriegen denjenigen einladen. Und schon ist die Regel umgangen! Da muss man halt fair als Spieler sein...

Was vielleicht noch eine Idee wäre, wen man zuerst zb: X-Jahre ein Nichtangriffspakt haben muss um zu einem Defensivbündnis zu kommen, der wiederum X-Jahre halten muss um ein Bündnis einzugehen.
Wobei wieder das Problem vom obersten Punkt ist.
Aber ist ja nur ein Denkanstoss o:-)
Oder man nimmt die Beziehungspunkte und nagelt es daran fest.

Was Mods angeht, kenn ich mich nicht aus. Wen es nicht zu empfehlen ist, dann lassen wir es am besten. Aber fände eine Farb-Mod noch schön, weil ich finde, teilweise sind die Reiche an der Farbe sehr schwer auseinander zu halten.
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Zak0r

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Zak0r » 19. Juli 2016, 13:13

Chipmunk hat geschrieben:Naja das mit am Anfang keine Bündnisse, hilft eigentlich nur den Spielern, die gerne etwas aggressiver agieren. (Ich schau jetzt niemanden an Zakor :-D )
Man könnte ja bei Verteidigungsbündnissen etwas lockerer sein und von Anfang an eines zulassen (wenn die Ethiken mind. eine Gemeinsamkeit aufweisen). Dann können sich friedlichere Spieler auf diplomatische Art gegen aggressive wehren, aber es kann nicht für den Angriff verwendet werden. Dann haben wir nicht wieder den Effekt, dass sich andere, gegen die das Bündnis eigentlich gar nicht gerichtet ist, plötzlich bedroht fühlen und selbst anfangen immer größere Bündnisse zu gründen. Natürlich gilt dann allgemein weiter die Regel, dass es keine Geheimabsprachen geben darf, damit die im Verteidigungsbündnis nicht ganz zufällig gleichzeitig denselben Gegner angreifen. :D

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von I3aneFuL » 19. Juli 2016, 14:10

finde ich nicht prall - also eine Limitierung der Bündnisse ist gut!
Aber Mods, oder Limitierungen der Bündnisse geschweige denn eine Regulierung Der Bündnissformen finde ich nicht Kontrollierbar (geschweige denn das es Spaß macht...)

Aus meiner Sicht sollte man das Spiel nehmen wie es ist - nur versuchen für alle mit mehr Spaß zu versehen...
Also eher Leitplanken vorsehen... mein Vorschlag wäre daher:

1. Bündnisse auf 4 Spieler limitieren
2. Vasallen MÜSSEN die bestimmungen ihres Lehnsherren folge leisten und können aber dadurch weiter am Spiel patizipieren
3. ggf. Festlegen von Siegbedingungen ausserhalb der bestehenden
4. Fertig - mehr anpassungen würde ich als zu großen und bei evtl. 30 Leuten nicht kontrollierbaren Eingriff halten

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Khardros » 19. Juli 2016, 14:28

Die Beschränkung bei der Mitgliederzahl von Bündnissen finde ich gut - auch das mit den Ethiken wäre interessant, vielleicht nur begrenzt auf das Verbot von wirklich entgegengesetzten Ehtiken ... da bleibt genug Spielraum, um trotzdem genug Verbündete zu finden dann ;)

Zu den Mods: also ich spiele seit ca. der 2. Woche nach Spielstart mit sehr vielen Mods und ich hatte in der ganzen Zeit einen einzigen Absturz. Die laufen sehr stabil, wenn man ein wenig drauf achtet, daß die Mods sich nicht gegenseitig behindern.
Einen Mod für Farben usw. finde ich jetzt relativ unnötig, da es im Grunde genug Farben gibt. Gut, manchmal muß man etwas genauer hinschauen, aber damit kann man leben. Mit den Startpositionen finde ich dagegen überhaupt nicht! Es ist jedes Mal das gleiche, es hocken immer welche aufeinander und ein paar Spieler haben wirklich Pech und sind eingequetscht. Mit einem entsprechenden Mod, der die Spieler gleichmäßig verteilt, wäre es dagegen viel ausgeglichener! Und das ist leicht zu bewerkstelligen, daß jeder den Mod aktiviert.
Auch wenn es noch nie dazu kam bisher in meinen MPs, so würde ich gerne endlich mal eine Krise im MP erleben und dafür bietet sich der Mod für multiple Krisen an: hat einfach den Effekt, daß nicht immer nur eine einzige Krise pro Spiel kommen kann, sondern jede Krise möglich ist, auch wenn bereits eine andere schon da war.
Der Mod mit den zivilen Schiffen klingt sehr interessant, allerdings soll das ja auch im Patch 1.3 eh schon vom Spiel her integriert werden - da würde ich mich der Mehrheit anschließen ... halte ich nicht für nötig, aber klingt jetzt auch nicht schlecht ;)

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Zak0r

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Zak0r » 19. Juli 2016, 14:40

Khardros hat geschrieben:Die Beschränkung bei der Mitgliederzahl von Bündnissen finde ich gut - auch das mit den Ethiken wäre interessant, vielleicht nur begrenzt auf das Verbot von wirklich entgegengesetzten Ehtiken ... da bleibt genug Spielraum, um trotzdem genug Verbündete zu finden dann ;)
Das wäre meiner Meinung nach aber eine zu scharfe Einschränkung. Es gibt z. B. Leute die drei Ethiken haben. Finde da mal drei Leute für eine Föderation, wo nicht irgendeiner grad eine entgegengesetzte Ethik hat (und die auch untereinander keine Gegensätze haben) und dazu noch eine halbwegs sinnvolle Lage haben.

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von General Feierabend » 19. Juli 2016, 14:51

Vielleicht dann eher direkt an den regierungsformen orientieren?

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Zak0r

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von Zak0r » 19. Juli 2016, 15:18

Wie meinst du das genau? Dass man sich nur mit den gleichen Regierungsformen verbünden darf?

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Re: Vorschläge für Regeln bei einer neuen großen Stellarisrunde

Beitrag von SinBringer » 19. Juli 2016, 18:48

Ich denke bei 15 möglichen Regierungsformen ist das etwas arg unpraktisch, insbesondere, da manche von ihnen nur recht selten genutzt werden, da ist ein Ausschluss von sich widersprechenden Ethiken noch etwas praktikabler, weil man selbst mit identischen Ethiken immer noch eine andere Regierungsform gewählt haben könnte.

Ich denke man sollte vielleicht - wie Zak0r meint - die Messlatte aber auch nicht ZU hoch legen um nicht in die Situation zu kommen mit keinem seiner Nachbarn überhaupt Bündnischancen zu haben, je nachdem, wie die Verteilung der Spielerreiche sich darstellt kann das nämlich sehr leicht passieren. Ich denke, wenn eine übereinstimmende Ethik vorhanden ist, wobei die fanatische Version einer Ethik und die normale auch zusammenkommen können sollte, ist da eigentlich schon eine gemeinsame Basis vorhanden.

Das klingt zwar rollenspielseitig alles toll, hat aber den Haken, dass man Gefahr läuft das Spiel unspielbar zu gestalten bzw. frustrierend für einzelne Spieler und über reglementiert.

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