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Urban Empire

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wolle
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Re: Urban Empire

Beitrag von wolle » 3. Juni 2017, 17:28

masetoall hat geschrieben:Bin ja gespannt, ob das die negativen Meinungen der Käufer noch ins Positive drehen kann. Ich habe mich mit dem Kauf noch zurückgehalten. :-?
Geht mir auch so. Hat mir beim Let's Play schon nicht gefallen. Die Idee find ich immer noch gut, aber teilweise halt seltsam umgesetzt.
Kann jetzt so aus dem Stehgreif nicht mehr ganz genau sagen was es alles war, aber die plötzlichen Änderungen in der Parteienlandschaft waren dabei.
Mit darein hat gespielt, dass die Parteien auf keinen Fall "überleben" können und zwangsweise irgendwann ersetzt werden. Bei z.B. royalisten ist das ja zu verstehen, aber andere Parteien könnte man durchaus länger behalten.
Auch das erscheinen kleinerer Parteien, z.B. Eventgebunden hätte ich mir gewünscht.
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Re: Urban Empire

Beitrag von crescentia » 8. August 2017, 17:31

Leider hört man gar nichts mehr von den Entwicklern oder Kalypso. Es herrscht das Schweigen im Walde und dementsprechend sehen auch die äußerst negativen Bewertungen auf Steam aus. Sehr schade. Ich spare mir an dieser Stelle ein Nachhaken, ob jemand schon irgendetwas Neues gehört hat. Ich denke das Ding ist gelaufen, und zwar den Bach herunter.
Meiner Auffassung nach hätte dieser Entwickung noch Einhalt geboten werden können, wenn die Entwickler auf die Käufer gehört und Gute Absichten in der weiteren Entwicklung öffentlichkeitswirksam dargetan hätten. Versagen bei dem Entwicklerteam und Kalypso...stattdessen ist man einfach untergetaucht und der Käufer fühlt sich geprellt. =((

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Re: Urban Empire

Beitrag von writingbull » 8. August 2017, 17:41

Es gab ja einige Zeit nach dem Release einen umfangreichen Patch und zudem ein Paket mit neuen Gratis-Inhalten für die Spieler. Ich muss aber gestehen, dass ich mir das nicht im Detail angeguckt habe.
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Re: Urban Empire

Beitrag von crescentia » 8. August 2017, 19:39

Das große Problem war/ist die fehlende Kommunikation:
Vor diesem plötzlichen Erscheinen des DLC wusste längere Zeit niemand, wie es weitergehen würde.
Es herrschte davor dieselbe Situation wie sie jetzt vorherrscht: man fragt sich, kommt noch was oder war es das jetzt?

Ich sehe das Problem, dass u.a. durch die falsche, weil fehlende Kommunikation, das Spiel derart schlechte Bewertungen erhalten hat, dass es kein Geld mehr in die Kassen spült und daher nichts mehr in die Weiterentwicklung investiert werden kann. Das tut mir persönlich sehr leid.

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Re: Urban Empire

Beitrag von Leprechaun » 13. Oktober 2017, 21:30

Ich lese hier immer wieder Unverständnis zur Verteilung von manchen Parteien also warum ist die Physiokratische Partei ganz links (wie die Kommunisten) und warum ist die die "FDP" ganz rechts.

Links und rechts hat eigentlich erstmals gar nichts zu tun ob jemand ein Kommunist oder ein Faschist ist.

Sondern ursprünglich bedeutete Links, dass es viel Kontrolle vom Staat geben soll und rechts weniger Kontrolle vom Staat.

So ist die Physiokratische Partei und die Kommunistische Partei für einen starken Staat, mit viel Kontrolle (auch Zensur), Verboten und Geboten. Der Unterschied ist das die Physiokratische Partei am Anfang den aktuellen Gesellschaftsstand mit Adel, Klerus, Arbeiterschicht als "normal" sieht und daher eher konservative Entscheidungen trifft. Daher mögen die alles was die Elite und den Klerus stärkt, aber auch für Arbeitsschutz der Arbeiter, aber für traditionelle Gewerbe. Gewerkschaft dagegen ist blöd für Sie, weil ja die Arbeiter dann "politisch werden". Die sollen arbeiten und nix wissen, Frauen blieben zu Hause usw.

Die Kommunistische Partei ist gegen Adel und Klerus und für eine starke Arbeiterschicht, aber vieles vom Staat gesteuert. Daher auch Zensur und Geboten + Verboten. Aber beide sind sie Links zu finden.

Die FDP war gerade am Anfang eine Rechtsextreme Partei, weil diese am meisten den aktuellen Stand verändern wollten. Sie kamen ja auch aus der Mittel- und Oberschicht. Auch viele Studenten aus diesen Klassen sind für diese Partei. Sie wollen zwar Nationalstaaten, aber mit so wenig Kontrolle von Oben wie möglich. Sie sind für die meisten Menschenrechte, aber z.B. sollen Gewerkschaften nicht staatlich verordnet sein, sondern frei entstehen. Auch heute noch sitzt die FDP im Bundestag rechts neben der CDU und Links von der AFD.

Die Rechtsradikalität die wir aus der NS-Zeit kennen, ist erst später entstanden. So ist die Freiheitliche Partei die im Q3 auftauchen kann, noch radikaler als die FDP, also eigentlich gar keine Kontrolle mehr vom Staat. Daher sind die so gerne gegen fast alles. Aber das aus dieser diese faschistische Partei entstehen wird, ist wohl sehr deutlich zu sehen.
Wer weder durch Butter noch Whiskey geheilt wird, hat keine Heilung zu erwarten.

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