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BattleTech

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DaringPaw
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Re: BattleTech

Beitrag von DaringPaw » 24. Mai 2017, 13:03

General Feierabend hat geschrieben:
Bitte beachtet, dass der Treffpunkt für die Mitglieder des Forums ins Leben gerufen worden ist und bloß eine begrenzte Anzahl von Gesprächsplätzen hat. Ihr könnt gerne in kleinem Rahmen hin und wieder mal Gäste mitbringen. Aber seid so lieb und übertreibt's nicht.
- Auszug aus dem Teamspeak Info Post :-!
Klingt als gäbe es diskretionäre Spielräume. :D

Bedeutet also für meine besondere Anfrage...?

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Zak0r

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Re: BattleTech

Beitrag von Zak0r » 24. Mai 2017, 13:11

Ja. Gäste, auch international, sind ok. Aber wenn dann irgendwann eine fremde WoW-Gilde ihre 40er-Raids auf unserem Server macht, werden wir einschreiten. :AR!

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Re: BattleTech

Beitrag von DaringPaw » 24. Mai 2017, 13:18

Zak0r hat geschrieben:Ja. Gäste, auch international, sind ok. Aber wenn dann irgendwann eine fremde WoW-Gilde ihre 40er-Raids auf unserem Server macht, werden wir einschreiten. :AR!
Ok, klasse. Finde ich auch korrekt. :-BD

1. Könnte es ja sein, dass einige Gäste, zumindest die deutschsprachigen, dann selbst Mitglieder werden.
2. Sollten regelmäßige Treffen von Nicht-Mitgleidern auf Gilden-Größe anschwellen (selbst wenn es zum Thema Battletech wäre), würde ich ohnehin eine andere Lösung versuchen zu finden. Das Thema und der Anlass sind ja eng umrissen und definiert. Wenn unzählige, unbekannte Dritte sich plötzlich ohne Grund und Anlass zu beliebigen Zeiten im TS breitmachen, fände ich das auch nicht ok. Daher: Volles Verständnis meinerseits.

Danke.
Zuletzt geändert von DaringPaw am 24. Mai 2017, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: BattleTech

Beitrag von PhelanKell » 24. Mai 2017, 14:15

Zak0r hat geschrieben:Ja. Gäste, auch international, sind ok. Aber wenn dann irgendwann eine fremde WoW-Gilde ihre 40er-Raids auf unserem Server macht, werden wir einschreiten. :AR!
*hust* Es gibt keine 40er Raids mehr :P
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Zak0r

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Re: BattleTech

Beitrag von Zak0r » 24. Mai 2017, 14:18

Doch, auf privaten Servern. Mach ich auch noch manchmal mit. :AR!

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Re: BattleTech

Beitrag von SinBringer » 24. Mai 2017, 19:08

Zunächst einmal bedanke ich mir bei Dir, Zak0r, für das Bereitstellen eines Channels auf dem TS-Server für uns BattleTech-Beta-Spieler :ymapplause:


@ DaringPaw

Ich habe den Eindruck, dass Du mich grundlegend falsch verstanden hast.

Klar ist die Beta ausschließlich auf den Lance vs. Lance PvP-Part des Spiels ausgerichtet, weil es zunächst das Einzige ist das wir zu sehen bekommen, aber das Spiel an sich soll ja einen durchaus nicht kleinen Single-Player Part haben und um den geht es mir im Besonderen, weil er mich doch sehr an die Merceneries-Ableger der Mechwarrior-Teile 2 und 4 erinnert, die ich von der Idee her sehr schick fand. Das mal vorne weg, der PvP-Teil ist bei der Crowdfunding-Aktion lediglich das letzte erreichbare Ziel der Aktion gewesen.
Und meine Kritik an dem zuschneiden auf vorrangig kompetitives Gameplay bezog sich nicht auf BattleTech sondern auf (fast) die gesamte Spiele-Industrie, die scheinbar dem Wahn verfallen ist immer nur neue MoBa und ähnliche Spieleableger mit maximalen Rundendauern von 15-20 Minuten-Matches auf den Markt zu drücken, weil die Klientel (die scheinbar angesprochen werden soll) lediglich eine so geringe Aufmerksamkeitsspanne zu haben scheint (siehe hier auch die Änderungen, die z.B. ein WoW nach dem ersten Burning Crusade-AddOn erfahren hat).

Soweit mal hierzu, ich werde sicherlich auch einmal hier und da eine oder mehrere PvP-Runde spielen, aber vermutlich zunächst einmal im Spiel gegen die KI die ersten Schritte machen um mich an das UI und die Mechaniken zu gewöhnen. Ob ich an einem Turnier oder dergleichen teilnehme wird sich zeigen müssen, allerdings weiß ich von mir selber, dass ich ein schrecklich schlechter Verlierer bin X( , also wird das nicht mein Hauptaugenmerk werden, erst recht nicht wenn das komplette Spiel erscheint.

Ich bin etwas zu alt um noch zu studieren und zum Glück bin ich beruflich nicht gezwungen mich mit dem Englischen herumzuschlagen, mein passiver Sprachschatz ist allerdings durch das Lesen etlicher englischer Publikationen im Bereich Tabletop/Rollenspiel und das Spielen von Anarchy Online (ein MMORPG alter Schule) sicherlich sehr gut, nur meide ich eben mich auf englisch ausdrücken zu müssen, ich verfolge von daher das BattleTech-Forum aber regelmäßig und schaue mir durchaus auch die Q&As der Devs an und was ich mit dem Spammen der Linkliste meine, dann schau Dir mal in Deinem Thread dort den post von Prussian Havok an, diese Liste posten er und andere ständig als "Begrüßung".

Ich habe gerade vor ein paar Monaten erneut mit dem Spielen von Diablo 2 LoD (von 2000/2001) im BattleNet, also ohne irgendwelche GrafikMods in einer 800x600 Auflösung, begonnen, soviel also zu dem Wert, den ich per se auf die Grafik lege.
MegaMek ist am Ende aber lediglich die Darstellung von Mechs als Pappmarker auf einer HexFeld-Map, die aus meiner subjektiven Sicht nicht einmal an die Map-Packs des Ur-Spiels von 1984 heran kommt, da spiele ich dann doch lieber (im Notfall) auf der Platte gegen mich selber und habe wenigstens meine guten alten handbemalten Metallfiguren in der Hand (inklusive etlicher Unseen-Mechs), natürlich kann man sagen da fehlt das Überraschungsmoment, aber die KI ist zumeist doch erfahrungsgemäß eher selten wirklich in der Lage geschickte Züge von langer Hand zu planen und einen menschlichen Spieler zu überraschen, das Einzige sind doch meist lediglich gescriptete Events, die zugunsten der KI ausgelöst werden. Wobei ich MegaMek zwar mal heruntergeladen, aber nie wirklich gespielt habe, weil es mich einfach mit seiner Darstellung gar nicht ansprach.

Allerdings habe ich eigentlich immer auf eine Art rundenbasiertes MechCommander gewartet, das leider nie erschienen ist und hier kommt dann eben BattleTech um die Ecke und scheint genau dieser Vorstellung zu entsprechen und wenn man sich mal das Spiel von Mike und Mitch (das ich ja auch verlinkt hatte) so anschaut, dann dauert das immerhin fast eine Stunde wenngleich auch mit einiger Plauderei, aber eben nicht zugeschnitten auf die Mainstream-Spanne von maximal 20 allerhöchstens 30 Minuten, das erscheint mir dann schon sehr sympathisch zu sein. Ich bin natürlicherweise auch auf den PvP-Part gespannt ob es da zu SetUps kommt die extrem überlegen sind (und dann von "allen" genutzt werden) oder das Spiel es am Ende doch schafft relativ ausgeglichen verschiedene SetUps an Mech-Lanzen zu spielen.


Davon aber abgesehen, meine Ausführungen zu der (von mir erwarteten) Weiterentwicklung des Spiels basieren ja auf den Aussagen von Mitch der bereits relativ eindeutig erklärt hat, dass sie (also HBS) für den Fall eines Erfolges von BattleTech vor hätten den 4ten Nachfolgekrieg als Szenario (also AddOn) zu entwickeln und ggf. als weiteres AddOn dann die Invasion der Clans.
Nun sind aber im 4ten Nachfolgekrieg ganz atypisch zur eher degenerativen Welt der 3025er Zeitlinie (in der die absolute Zahl von Mechs in der Inneren Sphäre eher ab als zu nahm) ganze Mech-Bataillone/Regimenter aufmarschiert und aufeinander getroffen, da würde aus meiner Sicht ein auf Lanzen basierter Spielmodus einfach nicht der Größe dieses Konflikts gerecht werden, darauf basierten dann auch meine dem folgenden Gedankengänge.

Bis zum 01.06. dann mal, wie gut dass das Wochenende dann schon in Sichtweite ist ;;)

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DaringPaw
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Re: BattleTech

Beitrag von DaringPaw » 24. Mai 2017, 20:14

@SinBringer

Nur als Randbemerkung: Myxan kam von sich aus auf die Idee, den TS-Channel aufzusetzen, Zakor überbrachte m.W. lediglich die freudige Botschaft, dass dieser TS-Channel eben auch für einstweilige, externe, internationale Gäste offen stehe.

Keine Sorge ich habe Dich schon richtig verstanden. Danke Dir aber dennoch für Deine hinreichend langen Ausführungen. Mit diesen trägst Du allerdings bei mir "Eulen nach Athen". Das war mir mithin alles bereits bekannt. Zudem liegt es mir fern, "fast (die) gesamte Spiele-Industrie", deren Intentionen und Motive in diesem Thread hier (oder überhaupt) zu diskutieren. Es werden schon alle wissen was sie tun. Andernfalls wären ja die unsäglichen Kritiker derselben und an deren Klientel an deren gut dotierter Stelle. Hier beiderseits (kollektive) psychiatrische oder psychologische Störungen zu vermuten, halte ich indessen für etwas weit gegriffen, wenn nicht gar für - mit Verlaub - vermessen.

Wie Du Dich dem Spiel näherst, bleibt völlig Dir überlassen und bedarf keiner Rechtfertigung. Das kannst Du also halten wie der sprichwörtliche Dachdecker. Ich selbst finde es einfach interessanter und unterhaltsamer mit jemandem gemeinsam etwas Neues zu erkunden. Als stricktes PvP sehe ich das dann nicht, sondern als ein Experiment. Dementsprechend bin ich natürlich jederzeit offen für ein kleines PvP mit Dir.

Für Sprachen und deren Anwendung gilt, denke ich, das Motto: "Übung macht den Meister." Daher bezweifle ich, dass das meiden, insbesondere von Foren, die für Dich durchaus von Interesse sein könnten, Deinen Englisch-Fähigkeiten zuträglich sind. Einerseits kritisierst Du die vermeintlich geringe Aufmerksamkeitsspannde bestimmter Video-Spiel-Gruppen, selbst setzt Du Dich aber nicht der Unbequemlichkeit ebensolcher Foren aus. Was soll ich davon halten? ;) Ansonsten bedarf es auch hier keiner Rechtfertigung, wie, ob, wann und wo Du Englisch anwendest, angewendet hast oder eben nicht. Das ist ja Deine Angelegenheit. Ich habe lediglich mein Bedauern über Deine Selbstbeschränkung in der Sache kundgetan.

Naja, die Poster zitieren eben die Personen auf die Sie sich beziehen. Das finde ich ganz ok und ist in Foren allgemein üblich. Dadruch bekommt der Zitierte auch eine kleine Benachrichtigung, eben darüber, dass er zitiert wurde und kann sofort dorthin springen und das Posting lesen, das auf das von ihm Geschriebene Bezug nimmt. Das ist insbesondere für Cross-Postsings komfortabel und hilfreich, wenn man aus anderen Threads zitiert. Zitate von Texten, die man bereits gelesen hat, kann man ja getrost überscrollen und überlesen. Das als "Begrüßung" zu interpretieren geht meiner Auffassung nach fehl.

Du möchtest eben lieber alleine spielen und das ist ja auch in Ordnung. Indessen halte ich MegaMek und MekWars für grandiose Software. Als diese das erste mal erschienen, gab es nichts Vergleichbares. Auf diesem Wege konnte und kann man weltweit mit jedem BattleTech spielen. Wenn man lieber alleine spielt, weil einem die Aufmachung nicht gefällt, dann sind das eben die Prioritäten. Ich finde es indessen wichtiger und spannender, eine Möglichkeit zu haben, mit beliebigen Personen an beliebigen Orten spielen zu können. Die Aufmachung ist für mich dabei nachrangig. Der Mehrwert liegt hier im weltweiten Multiplayer via Internet. In solcher Art Vernetzung liegt doch gerade die Pointe des Internet, oder z.B. auch Plattformen wie Steam. Die Spielfiguren mit Software-Lösungen für weltweiten Online-Multiplayer zu vergleichen, kommt daher dem Vergleich von Äpfeln mit Birnen nahe.

Was das Balancing angeht, so hoffe ich grundsätzlich, dass sie recht nahe am ursprünglichen Spiel bleiben, dass sie das Spiel für die Modder der Community öffnen, dass es eher in Richtung einer BattleTech-Sandbox geht, die, sagen wir mal, bis zu 24 Mechs pro Spiel (mit 1-6 Spielern und 1-6 Parteien) auf einer (editierbaren) Karte erlaubt. Damit könnte man dann auch Söldner Kampagnen frei Simulieren und das Videospiel als Austragungsplattform von on- oder offline Rollenspiel-Kampagnen nutzen. Ich denke, das ist das Beste, was Sie machen könnten. Denn auf diese Weise bleibt das Spiel auch offen genug, um den verschiedenen Interessen der vielfältigen Spielertypen gerecht zu werden.

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Re: BattleTech

Beitrag von SinBringer » 24. Mai 2017, 22:19

Ich denke, dass man durchaus eine Entwicklung bei den Spielen der letzten Jahre erkennen und durchaus kritisieren darf und nur weil ich nicht in der Spielebranche tätig bin, bedeutet das nicht zwanghaft dass ich an bestimmten Entwicklungen nicht meine Kritik äußern darf (oder keine Ahnung habe nur weil ich damit nicht mein Geld verdiene) und wenn man sich gerade alte Spielreihen anschaut kann man durchaus erkennen, dass die Vercasualisierung der allermeisten Spiele (siehe die neueren Ableger von WoW, der AoE-Reihe, C&C-Reihe, Siedler-Reihe, der Diablo-Reihe usw. eigentlich immer auf Kosten der alten Serien-Fans in Richtung eines maximal angesprochenen potentiellen Casual-Käuferpublikums erfolgte, was aber eben dazu führte, dass die Spiele austauschbar und ohne Charakter(istika, die die Vorgänger aus- und einzigartig machten) machte. Die großen Entwickler/Publisher haben so erschreckend viele ursprünglich gute Serien und "Namen" an die Wand gefahren, dass es mich eben verwundert, dass dieser Weg beibehalten wird. Man denke an die Vorstellung von C&C4 und die Frage der Entwickler in die Runde, wer einen Basenbau und Ressourcen sammeln vermissen würde und ALLE Hände gingen nach oben und die Entwickler saßen sprachlos vor ihrem Publikum und versuchten verzweifelt ihre Vision des Spiels an den Mann zu bringen, was bekanntlich grandios scheiterte.
Da wird heutzutage allen Ernstes ein Spiel wie Halo Wars 2 als RTS an den "Mann" gebracht das keinen wirklichen Basenbau oder Ressourcenabbau kennt, vielleicht aber habe ich RTS einfach falsch verstanden wenn ich erwarte, dass ich eben genau das als Unterstützung für den Bau von Einheiten einfach erwarte und wie in den älteren C&C oder AoE-Teilen , meine Startbasis auch entsprechend schützen können möchte mit Defensiv-Bauwerken.

Es wird und das sagte Mitch bereits zwar keinen Editor geben (vorerst) aber modbar sein, in welchem Rahmen das vermag ich mangels technischer Kenntnisse nicht zu sagen, aber ich bin mir relativ sicher, dass es fast schon gezwungenermaßen zu einem 12 vs 12 Modus wird kommen müssen.
Interessant ist vor diesem Hintergrund eben auch, dass HBS die Karten der Solo-Kampagne (und ich möchte vermuten diese werden ebenso im MP verwendet) so angelegt haben will, dass sie mehrfach verwendet werden können, also in einem anderen Kartenabschnitt der Startpunkt in den Missionen der SP-Kampagnen-Missionen liegen sollen, das heißt für mich im Umkehrschluss, dass die Maps in der Regel groß genug für größere Gefechte als 4 vs 4 sein sollten.
Vor dem Hintergrund, dass Mitch (meines Wissens nach) Lead-Developer der MechCommander-Spiele war, die ebenso wie die Mechwarrior-Spiele durchaus auch BattleTech-ferne Spieler erreichte, hat BattleTech sicherlich ein sehr großes Potential sowohl eingefleischte TT-Spieler wie eben auch Unbedarfte zu erreichen und im letzteren Falle eben in das BT-Universum "zu ziehen".

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Re: BattleTech

Beitrag von DaringPaw » 25. Mai 2017, 00:45

Hallo lieber Sinbringer.

Du kannst und darfst kritisieren, wie, was und wann immer Du willst. Das ist Dir unbenommen. Stellt sich nur die Frage: Was bringt es? Und: Wem nützt es?
Die Spiele verkaufen sich mit oder ohne Deine Kritik wie geschnitten Brot. Die Entwickler bedienen die Nachfrage und verdienen damit ordentlich Geld. Finde ich legitim. Wenn es sich nicht verkaufen würde, würden sie es anders machen. Simple Marktmechanik. Finde daran nichts auszusetzen. Dass es halt nicht Deinen Geschmack zu 100% trifft, ist eine andere Sache. Aber Du alleine bestimmst eben nicht die Nachfrage, es sei denn Du würdest genug Geld bieten. Dann würde auch nach Deinem Geschmack (ggf. sogar alleine) entwickelt werden. Eine andere Option bestünde darin, selbst anfangen Spiele zu entwickeln. Und wenn sogar nichts nach Deinem Geschmack (mehr) existierte, wärst Du vermutlich auch gar nicht hier. ;)

Der Weg wird beibehalten, weil es sich verkauft und zwar ordentlich. Deine Partikularansicht ist da irrelevant. Daher halte ich es auch für müßig sich darüber auszutauschen und an der Entwicklung der Spieleindustrie und deren Ausrichtung per se herumzumäkeln. Man mag bedauern, dass einige Spiele anders geworden sind und nicht (mehr) dem eigenen Geschmack entsprechen. Deswegen aber herumzurätseln oder gar zu psychopathologisieren halte ich für verfehlt, unnütz und irrelevant. Wenn die Kritiker es immer so sehr besser wissen, wieso machen sie es dann nicht besser? Kritisiert ist immer schnell und einfach. Manchmal kommt es mir so vor als ginge es den Kritikern weniger um die Sache selbst als um das Motiv der Selbsterbauung. Und aus alll diesen Gründen beteilige mich an dem - in der Gamer-Szene leider sehr verbreiteten - Attitüde des Publisher und Developer Bashings nicht. Die Firmen produzieeren die besten und anspruchsvollsten und best verkauften Spiele aller Zeiten. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Die Leute zahlen dafür. Wenn es jemand besser machen könnte, würde es jemand machen und dafür ordentlich Geld kassieren. Daher: Das Angebot sowie die Aufforderung der Welt an Dich, wie an jeden anderen steht - jederzeit: "Wenn Du es besser weißt und besser machen kannst, mach es besser und den Lohn dafür wirst Du ernten."

Zum Thema "Basenbau: ja oder nein": Ist halt auch wieder Frage der individuellen Präferenzen.
Es wird und das sagte Mitch bereits zwar keinen Editor geben (vorerst) aber modbar sein, in welchem Rahmen das vermag ich mangels technischer Kenntnisse nicht zu sagen, aber ich bin mir relativ sicher, dass es fast schon gezwungenermaßen zu einem 12 vs 12 Modus wird kommen müssen.
Ja, das sehe ich auch so, denn wie gesagt, damit deckt man eine breite Palette an Spielerinteressen ab ohne eine bestimmte Gruppe zu vergrätzen - und ich hoffe ich sehr, dass Sie es so umsetzen. Eine dauerhafte 4v4-Mechs-Lösung mit 1Pv1P fände ich etwas mager, zumindest was meine Interessen angeht. Jodan Weisman möchte ja seit Jahren in die Richtung der Verknüpfung von On- und Offline-Spielen bzw. Tabletop-Spiele unter Benutzung von Elektronik. Hier sehe ich eine Möglichkeit das umzusetzen, indem Battletech als Plattform nutzbar wird um (MechWarrior (RPG)) Söldner-Kampagnen einfach und grafisch anschaulich am Computer zu simulieren. Die Anteile des Rollenspiels, Ökonomie und Story können dann andernorts, z.b. auf anderen Online-Plattformen oder offline am Tisch abgewickelt werden. Das wäre m.E. die Anspruchsvolle Nutzungsmöglichkeit des Spiels. PvP-Schlachtereien sind in der Tat eher für die Casual-Gemeinde von Interesse. SP-Kampagne oder Multiplayer-Turnier-Optionen sind ja durch das Full-Release auf jeden Fall breits möglich. Insofern bleiben zum Erschließen neuer Potentiale m.E. insbesondere nur die Erweiterung der Anzahl der Mechs und 24 pro Karte unter bis zu 6 Parteien aufgeteilt erscheint mir da am sinnvollsten, um die Anwendungsmöglichkeiten des Spiels auszuweiten. Wenn HBS nur auf weiteren Content fokussieren sollte, fände ich es etwas langweilig, befürchte es aber. Allerdings hat die Lead Designerin geschrieben, dass Sie sich besonders für die Möglichkeiten im Rahmen der Multiplayer-Entwicklung interessiert. Insofern bleibt zu hoffen und ich bin daher recht zuversichtlich. Da ich auch weiß, was Mitch gesagt hat, bezogen und beziehen sich meine Wünsche hinsichtlich Battletech auch nur auf eine etwaige Zukunft unter dem Etikett "In Success".

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Zak0r

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Re: BattleTech

Beitrag von Zak0r » 25. Mai 2017, 06:20

SinBringer hat geschrieben:Zunächst einmal bedanke ich mir bei Dir, Zak0r, für das Bereitstellen eines Channels auf dem TS-Server für uns BattleTech-Beta-Spieler :ymapplause:
Da muss ich auch wie beim RP-Multiversum-UF die Blumen weiterreichen. Um den Teamspeak-Server kümmern sich hauptsächlich Myxan und Tumlu. Wollte nur nochmal kurz unsere Politik bezüglich Gäste von außerhalb erklären. :mrgreen:

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