Strategie Maya auf Gottheit

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Carcassonne71
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Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von Carcassonne71 » 25. Mai 2020, 15:37

Moin,

hat schon jmd eine Strategie entwickelt? Ich habe ein paar Anläufe gemacht, bin aber auf Schwierigkeiten gestoßen. Optimal dürfte ein sternförmiger Aufbau sein, also braucht man möglichst Platz in alle Richtungen. Dann muss man wohl erst etwas scouten. Um die Startstadt schnell zu entwickeln, heißt es, schnell einen Handwerker zu bauen. Sonst ist nach dem zweiten Bürger schon eine starke Verlangsamung zu verzeichnen. Und das, ohne gleich überfallen zu werden. Mir ist das schon zweimal passiert. Also doch erst einen Frondeur. Vielleicht muss man auch mit dem Handwerker auf Erkundungstour gehen, nachdem man eine Farm und irgendwas anderes Nützliches gebaut hat.

Ich bin mal gespannt, ob WB die Mayas auch life spielt. Das kann wirklich mal schief gehen.

Liebe Grüße

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Rhunwulf
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Re: Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von Rhunwulf » 25. Mai 2020, 16:25

Hallo Carcassone,
ich habe gerade auch ne Maya Partie laufen auf Gottheit (ohne Apokalypse).
Ich habe meine Hauptstadt nah am Meer, zum Westen hin können also keine Städte gebaut werden. Darum herum aber 4 Städte, die mit dem 10% Bonus gut boomen.
Die Farmen sind fürs Wachstum natürlich mega wichtig, demnach natürlich auch Handwerker. Außerdem funktionieren für die Maya ja auch die Aquädukte, die einen super Wohnraum Boost im weiteren Verlauf geben. Allgemein sollte man sich stets überlegen, wo man gut Wohnraum herbekommen kann (Modernisierungen, Gebäude, Gesetzeskarten) Auch der Bonus, dass Luxus Ressourcen direkt an der Stadt direk Annehmlichkeiten geben, ist schon nett. Der -15% Malus für Städte zu weit von der Hauptstadt entfernt hat mich nicht davon abgehalten auch einige Städte weiter weg zu gründen. Besonders wenn man eine tolle Position mit vielen Luxus Ressourcen findet. (Ich habe ein Standort mit direkt 4 Luxus Ressourcen am Stadtzentrum)

In meinem Spiel hatte ich im Norden direkt die Azteken, die natürlich auf meine Ressourcen neidisch waren und recht früh mir Krieg erklärt haben. Dabei sind die Huc´le (?) Einheiten Gold wert. Der Schaden auf bereits beschädigte Gegener ist enorm und ich konnte mit dem Bonus +5 Kampfkraft in Gebieten 6 Felder entfernt der Hauptstadt mich gut verteidigen.

Übrigens das Observatorium ist zwar schnell gebaut, der Nachbarschaftsbonus von Bauernhof und Bezirk ist aber nur gering (also bspw. 2 Bauernhöfe geben +1 Wissenschaft). Ist in der deutschen Beschreibung ein wenig irreführend. Hatte das anders verstanden ;-)

Liebe Grüße

Civiubie
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Re: Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von Civiubie » 25. Mai 2020, 17:52

Also ich hab nun 2 Partien mit Maya auf Gottheit im Apokalypsemodus hinter mir, beim ersten mal nur 4 Städte gebaut +1 außerhalb des Radius wegen Naturwunder.

Beim zweiten mal hatte ich ein paar mehr Städte, glaub 8, die auch alle im Ertragsradius waren bis auf eine, das lief aber trotzdem nicht ganz so gut, mag aber auch an der schlechteren Position gelegen haben. Besonders am Anfang zieht es sich sehr hin wenn man zuviele Gebirge und Hügel um sich hat.

Wichtig find ich früh Kornspeicher zu bauen, da man, besonders im Apokalypse Modus nicht zuu früh auf Farmen gehen sollte. im normalen Modus könnte man das sicher anders handhaben. Im Apokalypse bekommt man auch durch die Katastrophen echt heftige Boni und braucht die Farmen auch gar nicht so dringend ^^

Aquadukte hab ich übrigens in keinem der beiden Spiele gebaut da man spätestens ab der Renaissance eigentlich fast überall genug Wohnraum hat. Eine Stadt hatte sogar eine sogute Position das ich über 40 Wohnraum im Mittelalter hatte... nach zwei Sandstürmen warens dann nur noch 15 :-O Aber danach kam Liang dann war das kein Problem mehr

MartinBach
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Re: Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von MartinBach » 25. Mai 2020, 21:38

Da ich immer sehr kompakt mein Reich plane und gestalte, hab ich mit den Mayas keinerlei Probleme.
Da ich militärisch mit wenig Einheiten auskomme zur Verteidigung, wegen der Kompaktheit meines Reiches mit Lagern und Städten mit Mauern, hört die KI so ab Runde 100 auf mein Reich anzugreifen.
Erst dann entscheide ich mich auf welchen Sieg ich gehen werde.
Aber mit den Karten und mit den Boosts finde ich die Mayas besser als Großkolumbien.
Wenn man also geschickt plant und gründet sind die Mayas sogar stärker als die Kolumbianer, finde ich zumindest.

Kazushi80
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Re: Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von Kazushi80 » 26. Mai 2020, 15:47

Gerade mein erstes Spiel im neuen Modus beendet und mit den Maya gespielt. Habe den sternförmigen Aufbau gewählt, Hauptstadt in der Mitte, die anderen Städte in alle Himmelsrichtungen außen rum. Habe viel mit Äquadukten gearbeitet und habe mir zudem als Pantheon den Heilige-Stätten-Bonus für Wohnraum an Flüssen geholt, oft auch Kornspeicher gebaut. Dazu darauf geachtet, dass ich erst mal nix auf Überschwemmungsfelder oder in Vulkannähe baue. Wohnraum hatte ich dann kein so großes Problem, gerade im Late Game hatte ich überall Wohnraum jenseits der 30, den ich gar nicht brauchte.

Habe so mit einem kleinen kompakten Reich gespielt (das erst später wuchs, als die umliegenden Städte der Ki revoltierten und sich mir anschlossen).

Ich habe am Anfang ziemlich viel Zeit aufs Puzzeln verwendet und mir genau Gedanken gemacht, wo ich welchen Bezirk und welche Erweiterung hinsetze und hatte auch etwas Glück mit ein paar Plantagen, die ja die Observatorien schön boosten...

Zum Start zudem: Ich habe nach einem Schleuderschützen einen Siedler und dann erst einen Handwerker gebaut und am Anfang auch sehr zügig weitere Siedler nachgeschossen, um so den Wohnraumbedarf erst mal klein zu halten und viel auch die Felderzuordnung geändert, um Nahrung / Produktion und so Stadtwachstum und Fertigstellung immer bestens anzupassen. Zwischendrin mit Gold Kornspeicher gekauft, dann schnell Heilige Stätten gebaut...

zivischeicha
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Re: Strategie Maya auf Gottheit

Beitrag von zivischeicha » 22. Juni 2020, 18:09

Bin auch gestern mit den Maya fertig geworden. (Gottheit, Standard-Größe und Geschwindigkeit, Kontinente)

Etwas ungewohnt, nicht grundsätzlich an Flüssen zu siedeln, dafür wesentlich dichter wegen der Boni/Mali. Dadurch hat man aber weniger Platzprobleme auf der Karte. Einen hübschen Cluster hat leider eine Bergkette verhindert.
3. + 4. Siedler muss man wegen dem fehlenden Platz etwas schneller bauen als sonst üblich.
Hilfreich sind auch die etwas stärkeren Bogenschützen, allerdings nicht ganz so viel wie erhofft. Hatte etwas Glück mit den Barbarencamps, dass sich dadurch gleich das 1. Goldene Zeitalter ausging.
Ich bin generell ein Fan von Civs mit starken Militäreinheiten zum Start, weil ich gerne friedlich spiele und man dann nicht soviele Einheiten braucht.

Das Observatorium als Ersatz des Campus hätte ich stärker eingeschätzt. Die fehlenden Berg-Boni haben mich doch lange verwirrt, hab daher ein paar vermutlich falsch gesetzt bzw die besten Plätze nicht freigehalten.

Am Ende hat eine andere Civ mit CO2 leider die Asteroiden-Apokalypse ausgelöst, ich musste daher 4 Raumhäfen bauen um das Raumschiff ans Ziel zu bringen.

lg
zivischeicha

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