Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

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Flash(e)
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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Flash(e) » 4. Juni 2020, 11:37

Nevertheless hat geschrieben:
2. Juni 2020, 19:07
Eine etwas seltsame Frage vielleicht...
Wenn ich im Diplomatie Bildschirm einem Anführer 100 Gold biete, und 100 Gold dafür haben will (oder jeden anderen auf beiden Seiten gleichhohen Betrag), bedankt dieser Anführer sich anschließend artig.
Weiss jemand, ob das tatsächlich positivere Auswirkungen hat als eine einfache Ablehnung des Handels?
Das geht in meinen Augen so oder so in Richtung Bug ( wenn auch harmlos).
Ich weiss es nicht. Würde mich aber auch sehr interessieren. Was ich aber schon beobachten konnte ist, dass wen die KI Geld fordert (weil man sie z.B verägert hat) und ihr dann Geld gibt, dass sich die Beziehung noch mehr verschlechtert. :-?

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Denny Blum

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Denny Blum » 4. Juni 2020, 14:44

Flash(e) hat geschrieben:
4. Juni 2020, 11:37
Was ich aber schon beobachten konnte ist, dass wen die KI Geld fordert (weil man sie z.B verägert hat) und ihr dann Geld gibt, dass sich die Beziehung noch mehr verschlechtert. :-?
Macht doch Sinn. Wenn man auf einen stupide Geldforderung reagiert und das wirklich annimmt, ist man das größte Weichei das weit und breit rumrennt. Dann gibt es da noch viel mehr zu holen. Eher würde ich mein letztes Hemd futtern, eh ich auf diese Forderungen nachgebe. Was auch schon passiert ist... :))
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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Nevertheless » 5. Juni 2020, 14:36

Flash(e) hat geschrieben:
4. Juni 2020, 11:37
Nevertheless hat geschrieben:
2. Juni 2020, 19:07
...
Ich weiss es nicht. Würde mich aber auch sehr interessieren. Was ich aber schon beobachten konnte ist, dass wen die KI Geld fordert (weil man sie z.B verägert hat) und ihr dann Geld gibt, dass sich die Beziehung noch mehr verschlechtert. :-?
Was ich weiss ist, dass ein einfacher Handel keinen positiven Effekt hat. Ich müsste mal spielen, um herauszufinden, ob ein von der KI eingeleiteter, und vom Spieler abgelehnter Handel einen negativen Effekt hat.
Zu Deiner Beobachtung. Vielleicht ist das Bezahlen einer Forderung weniger negativ, als das Nichtbezahlen.

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von doc_haemmer » 16. Juni 2020, 14:14

Hallo,

kann mir evtl jemand erklären wie es die KI geschafft hat hier an die Stadt 5 Ringe anzubinden? Ich hoffe man sieht es in dem Screenshot deutlich, aber es sind 5 Ringe die an Kinchassa angebunden sind. Tooltip sagt auch, dass die Ringe zu Kinchasse gehören ...

Vielen Dank im Voraus für evtl Antworten

Bild

Link zum Bild

und hier noch ein Link zum Bild mit eingeblendetem Tool-Tip

Mit eingeblendetem Tool Tip

PS: Falls es eine Rolle spielt, ich spiele auf der PS4

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Denny Blum » 16. Juni 2020, 15:38

Sobald eine Stadt von der Anzahl der Geländefelder die drei Ringe komplett für sich hat, entsteht ein vierter Ring. Es muß demnach nicht einfach Ring 1 bis Ring 3 komplett sein, sondern nur die Anzahl der Felder die gleiche ergeben wie die drei Ringe zusammen. Städte mit einem vierten Feld sind sehr groß und es wird unübersichtlich. Wenn du spät im Spiel eine Stadt gründest und sehr viel Gold hast, kannst du nur Felder innerhalb der drei Ringe kaufen und freischalten. Wächst die Stadt über eine bestimmte Größe hinaus wird nach und nach ein weiteres Feld vom Programm freigeschaltet. Das das wie in deinem Bild so extrem langgezogen bis zur Küste der Fall ist, mag daran liegen das das Programm durch den Stadtstaat unten links keine anderen Felder für die KI freischalten konnte. Der Platz ist begrenzt und wenn die Civ über sehr viel Kultur verfügt, dehnt es sich auf Teufel komm raus in irgend eine verfügbare Richtung aus. Die genaue Regel dahinter würde mich auch interessieren. Gesehen habe ich das schon oft. :-? Übrigens sollten diese festen Regeln nicht Plattformabhängig sein und sowohl auf dem PC als auch den Konsolen identisch sein. Die Hauptunterschiede liegen in der Grafik und dem Interface (und einige wenige Funktionen wie eine Suchfunktion die die PC-Version hat). ;-)
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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Eisdrache » 16. Juni 2020, 16:19

Das ist ganz einfach, da es keine Begrenzung für das Wachstum der Grenzen gibt, können alle Städte unendlich groß werden, solange man in der Stadt eine gewisse Anzahl an Kultur die Runde macht und das Spiel lange genug geht. Es muss jedes Mal nur die nächste Kulturgrenze erreicht werden und dann kommt kostenlos ein Geländefeld hinzu. Je näher die Städte zueinander platziert sind, desto eher sind alle Felder in 3-Ring Reichweite an verschiedene Städte (wie in deinem Bild) angeschlossen. Dann bleibt nur noch das Wachstum in den 4./5./6./ usw. Ring.

Stadtstaaten wachsen von ihren Grenzen her nicht durch Kultur, sondern durch die maximale Anzahl an Gesandten desjenigen, der am meisten Gesandte dorthin geschickt hat. Für jeden Gesandten wachsen die Grenzen um ein Feld. Von anderen tragen die Gesandten nichts zum Wachstum dazu, bis sie den führenden überholen. Dann natürlich wieder für jeden weiteren Gesandten ein Feld dazu. Daher sind die Stadtstaatengrenzen in der Regel deutlich kleiner als gleichgroße KI/Mensch Städte und die Nachbarstädte können durch das Kutlurwachstum jede Menge Felder wegnehmen.

In deinem Fall hatte Kinchassa keine andere Seite zum Ausbreiten frei, als Richtung Stadtstaat und das Kulturwachstum muss dort deutlich höher gewesen sein, als in der schottischen Stadt Dundee. Die KI konnte zwischen Lissabon, Dundee und Kinchasse keine weitere Stadt platzieren, weil jene Felder im blockierten Bereich der umliegenden Städte liegen.

Grundsätzlich kann jede Stadt, egal wie groß die Grenzen sind, immer nur die innersten drei Ringe bearbeiten. Der erste Ring bietet 6 mögliche Arbeitsplätze an, der zweite 12 und der dritte 18, das macht zusammen für 36 Bewohner mögliche Arbeitsplätze ohne Bezirke. In Bezirken gibt es meistens je Ausbaustufe min. 1 Arbeitsplatz, außgenommen die Wohnraum schaffenden Bezirke. Da die meisten Städte nicht so "riesig" werden, platziert die KI die Städte näher zusammen, um eine optimale Platznutzung zu schaffen.

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Denny Blum » 16. Juni 2020, 18:42

Eisdrache hat geschrieben:
16. Juni 2020, 16:19
Stadtstaaten wachsen von ihren Grenzen her nicht durch Kultur, sondern durch die maximale Anzahl an Gesandten desjenigen, der am meisten Gesandte dorthin geschickt hat. Für jeden Gesandten wachsen die Grenzen um ein Feld. Von anderen tragen die Gesandten nichts zum Wachstum dazu, bis sie den führenden überholen. Dann natürlich wieder für jeden weiteren Gesandten ein Feld dazu. Daher sind die Stadtstaatengrenzen in der Regel deutlich kleiner als gleichgroße KI/Mensch Städte und die Nachbarstädte können durch das Kutlurwachstum jede Menge Felder wegnehmen.
Danke. Die Infos sind hilfreich. :smile:
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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von doc_haemmer » 17. Juni 2020, 07:16

Danke für die ausführlichen Infos. ^:)^

Ja es könnte sein, dass Dundee etwas wenig Kultur zu bieten hat ... :-

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von tom2606 » 17. Juni 2020, 12:25

Hallo zusammen,
zähle mich noch zu den Anfängern und habe ein großes Problem mir selbst erschaffen. Nach einen Krieg, der mittlerweile beendet ist, habe ich massiv Groll aufgebaut. Dadurch werden mir nun pro Runde viele Diplomatie Punkte abgezogen, da ich zusätzlich ein Panzerschiff und ein Kohlekraftwerk besitze. Wie kann ich diesen Abzug schnell eindämmen? Bin übrigens Suzerän in 3 Stadtstaaten. Dankeschön für euren Tipps.
Lg thomas

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Re: Civilization VI: User helfen Usern - Fragen und Antworten

Beitrag von Eisdrache » 18. Juni 2020, 12:36

tom2606 hat geschrieben:
17. Juni 2020, 12:25
Hallo zusammen,
zähle mich noch zu den Anfängern und habe ein großes Problem mir selbst erschaffen. Nach einen Krieg, der mittlerweile beendet ist, habe ich massiv Groll aufgebaut. Dadurch werden mir nun pro Runde viele Diplomatie Punkte abgezogen, da ich zusätzlich ein Panzerschiff und ein Kohlekraftwerk besitze. Wie kann ich diesen Abzug schnell eindämmen? Bin übrigens Suzerän in 3 Stadtstaaten. Dankeschön für euren Tipps.
Lg thomas
Ich gehe mal von Diplomatischer Gunst aus ;) , denn die werden durch Groll beeinflusst. Der Groll baut sich in "Friedenzeiten" je Runde wieder ab. Je länger du im Frieden bist, desto mehr nimmt der Groll ab. Die Minusanzahl pro Runde gibt sich aus der Differenz zwischen deinem verursachten Groll bei anderen und von anderen bei dir verursachten Groll. Wenn deine Mitspieler sich kriegerische verhalten oder sich gegen Abmachungen wenden, bauen sie mehr Groll auf und somit wird dein Malus schneller geringer. Wenn man die Nachbarn bekämpft, kann man dadurch natürlich keine diplomatische Gunst gewinnen. Somit ist der Diplomatische Sieg der Gegenpart zum Herrschaftsieg, denn für jeden eingenommende Hauptstadt verlierst du pro Runde immer 1 oder 2 Diplomatische Gunst (Kommt auf den Schwierigeitsgrad an).

Und ein gewisser Grad an Umweltverschmutzung ist nicht schlimm, wenn du mit anderen Staaten mithalten möchtest. Du kannst weitere diplomatische Gunst verdienen, indem du bei mehr Stadtstaaten Suzerän wirst oder Allianzen mit anderen Staaten eingehst.

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