Startstrategien für Stellaris

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Zak0r

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Zak0r » 27. Mai 2016, 21:09

Punkt 12 :P

Grim

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Grim » 28. Mai 2016, 09:44

Teppic hat geschrieben:Einen Punkt den ich bei den Startstrategien bisher vermisst habe, ist wie man
mit der Erforschung der Alien-Sprache(n) und Diplomatie umgeht.
Je nach Ausrichtung sollte man damit möglichst früh anfangen oder eben
anders herum, dies lange verzögern.
Wenn man plant friedfertig zu spielen, denke ich lohnt es sich frühzeitig die Alien-Sprachen
zu erlernen, da man früher den Malus in der Diplomatie weg hat und seine Botschaften
früh nutzen kann. Zudem dauert das Erlernen einer Sprache immer 1/2 Jahr, egal ob
man 4 Punkte Sozial-Forschung oder 14 hat.
Auf jeden Fall ist letzteres ein Argument dafür die Kommunikation der Weltraum*Monster*
früh zu erlernen. Da muss man einfach nur genau gucken, was was ist.

Auf der anderen Seite ist es natürlich verlockend, dass die KI den Kontakt mit dem Spieler herrstellt,
damit man nicht die Forschungspunkte dafür *vergeudet*. Jedoch finde ich ist es nicht zu verachten,
zu wissen, was für Aliens um einen herum sind und wie man evtl. mit Ihnen umgehen sollte.
hängt etwas von deiner Spielweise und deinen Plänen ab ... willst du schnell expandieren, kann es
Sinn machen relativ früh die Sprachstudien anzufangen, um möglichst bald Standorte deiner Nach-
barn aufzudecken ... zum anderen werden einige Quests über die Sozialstudien getriggert, deren
Belohnungen auch ganz nützlich sein können.
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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Teppic » 28. Mai 2016, 10:05

Zak0r hat geschrieben:Punkt 12 :P

12. Sobald die Kolonietech fertig ist, starten wir unsere ganzen Sonderprojekte im Sozialgebiet, um alle möglichen Nachbarn kennenzulernen und was da noch so kreucht und fleucht. Die Folgeprojekte starten wir auch sofort. Als nächste Sozialtech nehmen wir bevorzugt die Grenzklinik (+2 Nahrung 5% Bewohnbarkeit). Alternativ eine andere Nahrungstech.
1. Kolonieschiff. 2. Sonderprojekte für Weltraum*monster* aber danach?
Macht es wirklich Sinn, wenn man kriegerisch unterwegs ist, mehr als eine Sprache einer anderen Fraktion zu erlernen?
Ja! Grenzklinik ist wirklich eine gute Tech.

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Zak0r

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Zak0r » 28. Mai 2016, 11:10

Das war vielleicht missverständlich geschrieben. Eigentlich meinte ich Kolonieschiff erforschen und dann alle verfügbaren Sozialprojekte starten. Dabei ist egal, ob es um Sprachen oder Weltraummonster geht. Sprachen sollte man eigentlich immer erforschen, wenn es jemand in der Nähe ist. Sonst kann man ihn ja nicht rivalisieren und Einfluss ernten. :ymdevil: Wenn etwas weiter weg ist, lasse ich meist die Gegenseite den ersten Schritt machen, es sei denn man hat zusätzlich jemanden in der Nähe gefunden und erforscht beides gleichzeitig.

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Teppic » 28. Mai 2016, 15:11

Achja, die Sache mit dem Rivalisieren ist natürlich eine wichtiges Argument,
was die Sprachen-Erforschung angeht. Daher - ja. Sprachen lernen! :mrgreen:

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Marandor » 29. Mai 2016, 21:38

Teppic hat geschrieben: Auf der anderen Seite ist es natürlich verlockend, dass die KI den Kontakt mit dem Spieler herrstellt,
damit man nicht die Forschungspunkte dafür *vergeudet*.
Du vergeudest die Forschung ja nicht. Das aktuelle Projekt wird zwar in der Zeit des "Lernens der Sprache" auf Eis gelegt, aber die Forschung geht nicht verloren. Sie wird gespeichert (im "Lager", steht dann auch im Tooltip der entsprechenden Forschungsressource am oberen Rand) und später dann zu mehr Forschung genutzt.

Die meisten Punkte im Originalpost würde ich persönlich so unterschreiben - hab das meiste so auch in meinem Let's Play genutzt, ohne den Thread hier zu kennen :)

Bei Punkt 7 bin ich aber sehr gespalten. Ich habe das durchaus schon mal gemacht. Ist ganz ok, aber die Sache hat auch negative Aspekte, die man nicht unerwähnt lassen sollte:
1. Einfluss ist ein rares Gut, besonders zum Start. Ein gut platzierter Außenposten oder ein passender Gouverneur haben viel höhere Wirkung als dieser Erlass.
2. Die Basisforschung ist zum Start noch sehr klein, solange man nicht ein paar Forschungsstationen gebaut hat. Da hauen die 10% vom Erlass nicht wirklich groß rein. Und von vielen Forschungsstationen gleich zu Beginn würde ich abraten - Bergbaustationen, vor allem für Mineral, sind eigentlich wichtiger.
3. Der Erlass bringt neben der Forschungserhöhung auch satte 15% Ethikdivergenz mit. Das kann schnell zu Problemen führen - führt es sogar fast immer. Spielansatz Sklaverei und ein Einwohner verliert die wichtigen Sätze für Sklaverei-Toleranz? Oder Spielansatz Zufriedenheit und ein Einwohner verliert eine dafür wichtige Eigenschaft oder eine Ethik? Das ist dann niemals die mickrigen 10% mehr Forschung wert !
Ich würde davon inzwischen deutlich abraten !
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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Keschnarf » 2. Juni 2016, 14:58

Marandor hat geschrieben:Du vergeudest die Forschung ja nicht. Das aktuelle Projekt wird zwar in der Zeit des "Lernens der Sprache" auf Eis gelegt, aber die Forschung geht nicht verloren. Sie wird gespeichert (im "Lager", steht dann auch im Tooltip der entsprechenden Forschungsressource am oberen Rand) und später dann zu mehr Forschung genutzt.[..]
Das dachte ich zunächst auch, aber wenn man sich das mal genauer ansieht bekommt man nur beim ersten Monatswechsel die volle Forschung ins Lager, beim zweiten Monatswechsel noch einen Punkt und ab dann nichts mehr! Sprich bei dieser "Sprachforschung" verliert man sehr wohl mal eben die Forschungsleistung von fast 5 Monaten!
Darum warte ich mit dem Erforschen auch immer bis nach dem "New-Worlds-Protocol" und bis ich zumindest alle Weltraummonster mal getroffen habe und erforsche dann alle gleichzeitig, ebenso wie die anschließenden Folgequests wenn man nur beobachten auswählt.

Sonst deckt sich mein Start aber schon ziemlich mit dem von Zak0r: Fokus auf Mineralien und Sozialforschung und ich finde die Solarpanelen für den Raumhafen auch recht praktisch. Für den Korvettenhangar braucht man sowieso einen Raumhafen Mk.2 und hat damit dann auch einen 2. Bauplatz.

Ich frage mich nur wie man sich jetzt in Anbetracht von Clarke zu Beginn bezüglich der Kolonisierung verhält. Möglichst schnell 4 Kolonien gründen um ans Limit zu kommen ist vielleicht keine so gute Idee mehr wegen der geänderten Zuschläge auf die Forschungskosten, oder?

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Zak0r » 2. Juni 2016, 15:04

Keschnarf hat geschrieben: Ich frage mich nur wie man sich jetzt in Anbetracht von Clarke zu Beginn bezüglich der Kolonisierung verhält. Möglichst schnell 4 Kolonien gründen um ans Limit zu kommen ist vielleicht keine so gute Idee mehr wegen der geänderten Zuschläge auf die Forschungskosten, oder?
Ich würde es davon abhängig machen, was man an Weltraumrohstoffen in seine Grenzen bekommt durch die Kolonisierung. Planeten, die also schon im eigenen Raum liegen, lässt man erstmal liegen und versucht sich stattdessen soviel freien Raum wie möglich einzuverleiben. Da ist ja dann auch meist die eine oder andere Forschungsstation möglich, die einen Ausgleich schafft.

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Keschnarf » 2. Juni 2016, 15:18

Das ist klar. Ich habe immer schon sorgfältig ausgewählt welche Planeten zuerst kolonisiert werden. Nur gestern bei einem ersten kleinen Testspiel habe ich doch schon deutlich gemerkt, dass die Forschungskosten bereits nach der zweiten Kolonie ganz schön angestiegen sind.
Gerade wenn man dicht neben einer KI startet ist es ja oft nahezu unabdingbar erstmal etwas Raum zu sichern und bisher habe ich da dann auch nicht ganz so gute Planeten (wenig Ressourcen und/oder kleine Welten <10 Felder) schon gleich zu Beginn kolonisiert. Im Nachhinein hätte ich statt der zweiten Kolonie wohl besser einen Aussenposten gebaut und den Planeten irgend wann mal kolonisiert.
Ich finde das zählt jetzt schon verstärkt in die Startstrategie mit rein, da man sich mit zu schnellen Kolonien am Anfang die Forschung versauen kann.

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Re: Startstrategien für Stellaris

Beitrag von Marandor » 2. Juni 2016, 16:42

Na ich denke, dass man hier sicherlich ein wenig anpassen muss nach dem Patch.

Vorher konnte man "fix" noch 4 Planeten kolonisieren, musste dann aber womöglich (aus Forschungskostengründen) das Planetenwachstum verzögern.
Mit dieser Startstrategie bist du nun schlechter dran, weil du die gesenkten Kosten durch Bevölkerungsanzahl eher wenig nutzt aber von den Kosten durch die Planetenanzahl voll getroffen wirst.

Die natürliche Lösung wäre sicherlich, neue Kolonien etwas langsamer zu gründen. Als Ausgleich kannst du nun aber durchaus Wachstum erlauben. Wenn es pur um Ausdehnung/Gebietssicherung geht, wirst du aber wohl um mehr Außenposten nicht herumkommen.
Zuletzt geändert von Marandor am 2. Juni 2016, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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