Stellaris - Allgemeine Diskussion

Lasst uns als Stellaris-Fans Seite an Seite zu den Sternen reisen, riesige Reiche errichten und uns von unseren Abenteuern im All erzählen.
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Araius
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Araius » 7. Dezember 2018, 14:12

Das mit der KI kann ich leider nur bestätigen. Mir hatte ne Föderation den Krieg erklärt (ich war übrigens auch ne kriminelle Corp) und hat was gemach?... genau nichts. Und die waren mir mit ihrer Flotte 2:1 überlegen. Also ja... Ki ist schrott.
Zur Wirtschaft muss ich sagen, dass es am anfang auch sehr schwer war die Balance zu finden, aber mittlerweile läuft es einigermaßen. Aber ja der allgemeine Verbrauch ist etwas zu hoch angesetzt. FE und Krise kam ich noch nicht dazu. Das mit der Forschung ist tatsächlich noch ein Problem. Aber mein bisheriges Fazit:
Es muss noch einiges geschraubt werden. Meines Erachtens nach wurde es schlicht zu früh released. Mal schauen was da die nächsten wochen noch so nachgebessert wird, wenn die Foren erst mal glühen ^^
"Es braucht nichts, als einen einzelnen mächtigen Gegner um ein Imperium zu stürzen...und pinke Lamas...VIELE pinke Lamas"
Zitat eines Freundes bei einer Multiplayer Partie von Age of Mythology

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Icefire

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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Icefire » 7. Dezember 2018, 15:14

Was ich noch ergänzen möchte:
Hab jetzt als Hive angefangen. Deutlich entspannter, weil zwar die Handelsrouten wegfallen, aber dafür auch die nervigen Konsumgüter. Daher sind auch die Gebäude einfacher gehalten. Weniger von "macht daraus dann dies und jenes" und mehr von "produziert das".

Ein weiterer Punkt ist die merkwürdige Forschungsreihenfolge.
Ich kriege bereits in den ersten 10 Jahren die ersten Upgrade-Stufen von Gebäuden, aber die Möglichkeit die dafür benötigten Spezial-Ressourcen zu erhalten kommt viel später. Das hätte man umgedreht machen müssen.

Edit:
Ein weiterer Bug: Spezialgebäude, die man per Seltenen Geländemerkmal hätte bekommen sollen (z.B. Kristallminen, Betharianfelder usw.) tauchen im Baumenü nicht auf.

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Grothgerek
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Grothgerek » 7. Dezember 2018, 18:18

@Icefire
Die Spezialgebäude von Planeten muss man erst erforschen, dann kann man sie erst bauen.


Habe jetzt auch ein paar Spiele hinter mir, und bin was Wirtschaft angeht eigentlich anderer Meinung.
Sicher wirkt es ziemlich unbalanced, aber dass Problem ist mehr die schlechte Zuordnung der KI und die Tatsache dass man es in Waage halten muss. Früher musste man sich eigentlich nur um 2 Ressourcen kümmern: Nahrung und Energie. Solange man dies im positiven Bereich hatte, konnte man getrost Mineralien spammen. Doch jetzt ist das ganze System wesentlich Komplexer, was viele Spieler zu den Fehler bewegt, bestimmte Ressourcen zu viel zu produzieren. Zudem ist die Kolonisationsphase dadurch jetzt viel teurer, weil Planeten erst einmal die Grundbedürfnisse decken müssen bevor sie überhaupt etwas produzieren. Auf seinen 2. Planeten sollte man also jetzt etwas warten.

Ich glaube die aktuellen Änderungen haben "Tall" Reiche stark präferiert, was viele Spieler die noch an die vorherige Meta gewöhnt sind aus der Bahn wirft. Im Early Game sind jedenfalls kleine Reiche viel ausgewogener. Wie sich dass im späteren Spielverlauf entwickelt, weiß ich allerdings noch nicht.

Khardros

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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Khardros » 8. Dezember 2018, 03:05

Glaube generell wurde das gesamte Spiel sehr sehr stark verlangsamt jetzt. In unserer Testrunde am Donnerstag hatten wir nach über 50 Spieljahren noch kein Welt mit annähernd 60 Pops ... Auf manche Welten sollen später ja sogar 250 und mehr passen - wie das bei dem Wachstum und den verbrauchten Ressourcen in 200 Spieljahren geschehen soll, ist mir ein Rätsel.
Gut, das ist nicht unbedingt schlecht, weil es das Spiel dann vielleicht für länger spannend hält, jedoch dürften Aufnahmerunden darunter leiden. Bei den WB-Runden hat man z.B. durchschnittlich vielleicht 50 Folgen momentan: jetzt müßte man für den selben Entwicklungsstand der Spieler sicherlich das 1,5- bis 2-fache an Folgen einplanen.

Generell gefällt mir das neue System aber sehr gut! Natürlich muß man sich ein wenig daran gewöhnen und wie Phel schon geschrieben hatte, seine Spielweise entschleunigen. Wer wie vorher eine neue Kolonie erstmal mit Gebäuden zuspammt, damit man sich lange nichtmehr drumm kümmern muß, der wird hier ganz schnell auf die Klappe fliegen leider.

Zum Thema KI kann ich noch nicht viel sagen, allerdings wachsen die Pops dort auch arg langsam. Und bisher habe ich auch nur eine MegaCorp ausprobiert - da lief allerdings der Handel und das Eröffnen von Handelsniederlassungen erstaunlich spaßig ... fast wie eine Handelsrepublik bei EU4 :)

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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von PhelanKell » 8. Dezember 2018, 10:03

Hiho,

also ich muss noch was von meiner SP-Runde erzählen.
Ich habe eine Bürokratie mit Sklaven. Hach schön.
Ich muss sagen, ich komme mit der Wirtschaft auch super zurecht mittlerweile.

Aber zum Thema Unbalanced:
1. Ich schwimme immer in Mineralien, obwohl ich kaum Minendistrikte baue. Klar, kann jetzt an den Sklaven liegen, aber soviel dürfte das nicht ausmachen. Jedenfalls bin ich ständig an der Grenze und hau dann immer was auf den Markt. In der Hinsicht ist das System... verbesserungsbedürftig.
2. Zumal ich aktuell zwei Planeten habe, die auf Legierungen spezialisiert sind. Im Deutschen so schön als Gießereisystem (gibt übrigens Boni, bei spezialisierten Planeten (Energie, Landwirtschaft etc.) benannt. Aber ich mache nur ein + von 20. Weil man halt nur aller paar mal so ein Gebäude bauen kann. Ein anderer Planet ist dafür ausgelegt, nur die Bedürfnisse nach Konsumgüter usw. zu stillen.

So und nun ein kleiner Sprung zum Unbalenced hoch 20...
Das neue Pop-Wachstums-System. Eigentlich voll genial. Wenn man, so wie ich, eine oder mehrere Unterspezies hat, kann man sich aussuchen, welche als nächstes wachsen soll. Wenn man es per Zufall macht, geht´s schneller, bei Auswahl einer bestimmten gibt´s 20% Malus.
Das wirklich geniale: Wenn ich auf Planet b, eine zweite Spezies habe, dann kann ich die auf ALLEN (!) anderen Planeten wachsen lassen ohne Umsiedelung!!
Und nun zum Unbalanced: Man wähle als Start die Gaiawelt. Sobald man die erste andere Spezies hat (Pre-FTL, Migration, Händler (!!!)), kann man alles kolonisieren. Der Startmalus wird so krass ausgehebelt.
Und ja, ich habe in meinem Spiel durch diese fliegenden Händler gleich 2x Spezies bekommen. Einmal sogar eine, die auf toten Planeten leben kann. Und hey, super, ich habe das Event mit der Untergegangenen Zivilisation die gleich mal 4 Systeme mit je min 1-2 tote Planeten hinterlassen hat.

Was ich noch nicht verstanden habe, wie man die Piraterie eindämmt. Ich habe 1k Flotte auf Patroullie und die Abzüge beim Handelswert sinken nicht.

PS: Schiffsupgrades sind auch krass teuer. Also nicht mehr mit jedem neuen Modul ein Upgrade. Ggf. warten bis man 2-3 neue Verbesserungen hat und dann gucken, ob sich nicht ein Neubau eher lohnt ^^
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von F.Bolli » 9. Dezember 2018, 10:02

Die Patrouille muß eine gewisse Zeit in einem System sein, dann sinkt der Pirterie Wert. Wenn sie es verläßt steigt er wieder. Zur Piraten Abwehr ist es daher sinnvoll mehrere kleinere Flotten zu haben die in wenigen Systemen patrouillieren, dafür aber häufiger. Meistens reichen schon 1-5 Korvetten für eine angemessseene Stärke zur Abwehr aus.
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Thuranis » 10. Dezember 2018, 13:26

Nach nun 4 SP Partien die ich gestartet habe komme ich nun mit der Wirtschaft langsam klar. Mit der Forschung hatte ich nie Probleme, da meine Heimatwelt bisher immer fast nur Forschungslabore hatte. Die Kolonien nutze ich eher als Lieferanten um die Heimatwelt unterhalten zu können.
Was wichtig ist, ist das langsame Ausbauen der Welten auch wenn man die Mineralien etc. im Überfluss hat. Alternativ geht es auch mit dem voll bauen und dann ständig die Prioritäten auf den Welten zu ändern was als nächstes besetzt werden soll. Selbst mit dem langsamen Ausbau muss ich da immer wieder ran und die Prioritäten ändern. Das endet in nerviges Micromanagement. Mehr als vorher ohne Sektoren bei einem riesigen Reich.

Die KI hingegen scheint genauso überfordert mit der Wirtschaft zu sein wie ich anfangs. Selbst nach 100 Jahren bin ich allen in fast jeder Hinsicht überlegen. Und das ohne zu blobben oder auch nur die Flotte auf dem Technischen stand zu halten. Geht ja auch kaum bei den Kosten.

Was die KI im krieg angeht. Die hat bei mir genauso agiert wie in 2.1.x. Das sie bei euch nichts gemacht hat wundert mich deswegen. Ich habe bisher nur auf "Skipper" gespielt um erst mal das Spiel mechanisch zu lernen bevor ich mich um eine Herausforderung kümmere.
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Grothgerek » 10. Dezember 2018, 14:21

Thuranis hat geschrieben:
10. Dezember 2018, 13:26
Die KI hingegen scheint genauso überfordert mit der Wirtschaft zu sein wie ich anfangs. Selbst nach 100 Jahren bin ich allen in fast jeder Hinsicht überlegen...

Ich habe bisher nur auf "Skipper" gespielt um erst mal das Spiel mechanisch zu lernen...
Ein bisschen widersprüchlich ist dies aber schon. ^^

Ich glaube das Problem ist, dass sie aktuell schwierig zu balancen ist. Wenn man sie auf einen hohen Schwierigkeitsgrad starten lässt, kann sie extrem bedrohlich werden. Wenn man allerdings die "Scaling" Option mit verwendet, hat die AI am Anfang arge Probleme ihre eigene Wirtschaft zu halten, und ist lange Zeit ziemlich nutzlos.
Aktuell ist sie deswegen auf niedrigen Schwierigkeitsstufen viel schwächer als früher. Den Vergleich zu hohen Schwierigkeit kann ich leider nicht ziehen, da ich hauptsächlich Multiplayer bzw. mit Skalierung gespielt habe. Ich vermute aber, dass er trotzdem noch auf etwa einer Stufe ist, vielleicht sogar jetzt noch stärker da der Produktionsbonus indirekt miteinander multipliziert wird.

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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Thuranis » 10. Dezember 2018, 15:42

Ich finde es ist kein Widerspruch, denn Skipper ist normal. Da hat weder Spieler noch KI Boni oder Mali. Heißt auf der Stufe kann man die KI am besten bewerten. Da sie mit der Wirtschaft überfordert ist, mehr noch als früher, ist sie ohne Boni überhaupt keine Gefahr mehr. Höhere Schwierigkeitsgrade werde ich die Tage mal testen. Vielleicht kann sie mit den „Hilfen“ dann vielleicht mal was machen.
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Re: Stellaris - Allgemeine Diskussion

Beitrag von TheGreenJoki » 10. Dezember 2018, 17:04

Ich wundere mich hier tatsächlich bezüglich der AI und den Meinungen hier. Die hat doch schon zu 2.0 Zeiten nichts gemacht :D

Das sich alle über die Wirtschaft und dem langsamen Wachstum beschweren finde ich auch eher strange. Ungebalanced kommt es mir jedenfalls nicht vor, eher wirklich durchdacht. Man kann eben nicht ALLES haben. Der Markt ist super wichtig dafür (man kann ja dauerhaft handeln, Wartezeiten gibt es auch nicht) und das macht halt noch kaum einer habe ich das Gefühl. Mit Markt geht das nämlich WIRKLICH schnell mal hin und her zu tauschen und seine Waren zu bekommen. Auch die neuen Politiken, mit denen man seine Wirtshaft beeinflussen kann. Gerade am Anfang schalte ich immer die Nahrungsproduktion um, damit ich zwar +25% Kosten aber dafür auch mehr Wachstum habe. Das stellt man dann später wieder um und hat dann erstmal Ruhe bezüglich Nahrung. Energie ist deutlich wichtiger geworden, damit man den Markt nutzen kann. Mineralien sind wichtig zum Ausbau von Gebäuden, während man für Flotte und Outposts die Alloys braucht. Das beschleunigt das Spiel ungemein finde ich! Das mit den seltenen Ressourcen spielt sich bestimmt ein. Da hat man einfach kein Gefühl für (und man kann sie auch erstmal sammeln und dann Monate lang ein Minus machen und trotzem klappt alles...).

Und das man nicht mehr Planeten zuspammt finde ich echt gut. Das einzige, was mich wurmt, ist das Achievement mit den 200 Outposts/Stationen. Ich glaube dafür muss ich nochmal runterschalten, weil die Mali dafür echt krass sind :D
Bleiben wir mal realistisch!

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