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Stellaris macht nur noch Frust

Lasst uns als Stellaris-Fans Seite an Seite zu den Sternen reisen, riesige Reiche errichten und uns von unseren Abenteuern im All erzählen.
Jockel380
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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Jockel380 » 10. Februar 2017, 21:50

Hallo SinBringer!

Erstmal recht vielen Dank für die vielen Tipps die Du mir gegeben hast. Vorab möchte ich aber noch etwas zu Deiner Aussage (Theorie) bezüglich der Kultisten sagen. Ich habe in diesen 8 aneinander folgenden Versuchen nur 2x die Eigenschaft Kollektivistisch eingestellt gehabt. Habe vorher mit anderen Einstellungen versucht, meinem Spieltyp entsprechend, eine Rasse zu etablieren. Jedenfalls liegt es nicht an der Ausrichtung Kollektivistisch...

Das mit den Raumhäfen ist eine gute Idee. Ebenso wusste ich nicht, das Verteidigungsbauten (Plattform, Stationen, etc.) keinen sonderlichen Sinn im Spiel geben und weg gelassen werden können. Muß man auch erstmal drauf kommen. Ich werde gleich versuchen Deine Tipps umzusetzen. Nochmals vielen Dank
Der Sinn des Lebens, den weiß ich nicht. Ich weiß nur, das es wenig Sinn macht, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein (Sir Peter Ustinoff)

Khardros

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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Khardros » 11. Februar 2017, 01:32

Also dass die Stationen keinerlei Wert besitzen, wage ich mal direkt zu widerlegen ;)

Es kommt drauf an, wofür man die nutzen möchte - klar, von der reinen militärischen Stärke sind die, abgesehen von den Festungen später, meist wenig nütze in einem Kampf. Die Fähigkeit jedoch, Flotten, die das System mit der Station anfliegen, immer direkt zu sich hinzuziehen, ist extrem hilfreich in vielen Situationen! Damit kann man ganze Kriege gewinnen - erst recht, wenn der Gegner Hyperlanes nutzt, da man ihm dann leicht Fallen stellen kann. Und eine "Fangstation" neben einen Raumhafen, bringt gerade in der Anfangszeit viel, wenn ein Krieg ausbricht.
(Dafür reicht allerdings meist die einfachste und billigste Version, weil die kleineren Stationen fast immer sofort zerstört werden in einem Kampf)

Zum reinen Verteidigen gegen Piraten usw. bist du allerdings mit Kriegsschiffen eindeutig besser beraten. Obwohl ich mich über die Cultisten immer riesig freue, weil man aus deren Schiffen die ersten Torpedos bekommen kann und oft genug am Ende der Quest-Reihe die Tech für die Partikel-Lanzen winkt (gut, nicht immer, das ist zum Teil zufällig).

TS brauchen wir übrigens nicht wirklich, würde es nur einfacher machen. Aber ich kann auch bei dir über Steam einfach einmal zuschauen und dir Tipps zum Start geben. Kannst mich ja morgen einfach mal über Steam anschreiben, da heiße ich genauso wie hier.

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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von SinBringer » 11. Februar 2017, 13:14

Khardros hat geschrieben:Also dass die Stationen keinerlei Wert besitzen, wage ich mal direkt zu widerlegen ;)
Das habe ich SO auch nicht gesagt, aber in der von Jockel geschilderten Situation sind die (Anfangs-) Stationen die Mineralien nicht wert, die man besser in die Flotte investiert :-! um der Piraten/Kultisten Herr zu werden
Zuletzt geändert von SinBringer am 13. Februar 2017, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Lotuc » 12. Februar 2017, 14:21

Also, wenn ihr ein Hexagon aus Stationen um eine Fangstation rum baut die in der Nähe des raumhafen ist und mit einer Flotte daneben, könnt ihr sogar deutlich überlegene Flotten besiegen, sofern die äußeren Station mit entsprechenden Buffern und Mali ausregerüstet sind. Die Kampf-KI ignoriert nämlich gerne mal die Stationen wenn ein Spaceport oder Schiffe dabei sind, sodas die Mali erhalten bleiben genauso wie die Buffs.
Hab dadurch schon Flotten geplättet die 3 mal größer waren, zugegeben nur im Early game, aber wann sollte solche Stationen-Cluster nicht unterschätzen.
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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Fr43nky » 27. Februar 2017, 17:36

Also ich finde es ist nicht frustrierend eher ansprechend ;) meißt sind die KI`s überlegen (spreche von normalen reichen) und mir hat sogar mal ein Pre Warp Volk was sich später entwickelte ordentlich eins reingedrückt als es mich in die Zange nahm als ich im Krieg war.

Persönlich finde ich das die Reiche oft zu fix Allianzen schließen und da spürbar es nur um die Stärke geht. Sprich "Oh der ist stärker etc mal fix verbünden egal was die Politik unseres Volkes ist" oder ich hab öfter pech bei den Rassen gehabt :D. <--------------- Oder ich muss wohl mal ne MP runde mitmachen da ist dann wohl der Intrigen Faktor höher *fg*
"Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert." (Vorlonisches Sprichwort)

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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Rico » 4. März 2017, 15:47

Wenn du aggressive Nachbarn hast, ist es notwendig, sich in den ersten Jahrzenten darauf zu konzentrieren, Raumhäfen zu bauen, um die Flottenkapazität zu erhöhen. Außedem solltest du es auch ständig ausschöpfen. Das bedeutet, dass nur wenig Gebäude und Bergbaustationen bauen kannst und du oft Monate warten musst, nur um das nächste Schiff, die nächste Energieanlage oder Mineralienanlage zu bauen. Sollten deine Nachbarn anfangen, viele Kolonien zu gründen, solltest du nachziehen, da sie sonst ihre Überlegenheit langfristig ausbauen. Ich hatte zum Beispiel einen fanatisch xenophoben Nachbarn, mit dem Ziel, alle Alien-Rassen auszulöschen. Nach 30 Jahren, durch ständige Aufrüstung wie beschrieben, konnte ich aber endlich Fuß fassen.

Zur Forschung: Die Reichsmodifikatoren sind im Early Game nicht so sinnvoll, wenn du aggressive Nachbarn hast, außer "Grenzen erweitern". Alle anderen solltest du erstmal aufschieben. +5% Mineral und +5 Forschung zum Beispiel haben einfach erstmal keinen Einfluss. Selbst wenn du +50 Mineralien produzierst, wären 5% nur +2,5 Mineralien pro Monat. In der Zeit hättest du auch vielleicht ein Waffensystem, bessere Reaktoren, Gebäude, usw erforschen können. Später, wenn es genug Einfluss hat oder wenn du nur friedliche Nachbarn hast, kannst du sie auch schnell irgendwo mitreinschieben.

Ein Fehler, den viele Anfänger in Strategie-Spielen machen und du scheinbar auch, ist es, zu defensiv oder zu ausgegliechen zu bauen. Oft zählt tatsächlich einfach nur, so schnell wie möglich, so viele Schiffe oder so viel Stärke wie möglich anzuhäufen. Ist halt auch eine Strategie, den Gegner einfach zu überrennen ;)

Shakril
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Re: Stellaris macht nur noch Frust

Beitrag von Shakril » 5. April 2017, 20:18

Alles steht und fällt damit, ob man weiß welches Volk man spielt.
Als Beispiel: Ein verhasstest Kriegerisches Reich ist immer gefährdet angegriffen zu werden, daher ist es notwendig ne starke Flotte zu unterhalten. Zudem wenn sich die Möglichkeit ergibt, einen nachbarn mal anzugreifen und zum Vasalllen zu machen, der dann einem eine Flotte stellen kann.

Eines was aber immer sein sollte ist, die Flottenkapazität zu Beginn zu füllen, und nach und nach sternenbasen zu bauen.

Die KI ist aber im fortlaufenden Spiel immer weniger eine Konkurrenz, da Sie nicht so effizient sein kann wie der Mensch. Im grunde sollte es mit fortdauer des Spieles leichter statt schwerer werden.

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