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Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

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Mister Moerp
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Re: Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

Beitrag von Mister Moerp » 1. März 2017, 15:22

Master of Orion ist echt ein schwieriges Pflaster für eine Diskussion. Denn so leicht wie manche Leute glauben ist es für viele Leute nicht. Einige meiner Zuschauer haben auf dem Schwierigkeitsgrad Mittel extreme Probleme und staunen, dass ich die KI auf Sehr schwer und sogar Extrem wegballern kann. Das liegt aber nur daran, dass man wissen muss was man tut.
Im Grunde kann man fast alle Rassen genau gleich spielen. Dieselbe stumpfe Taktik führt i.d.R. zum Erfolg. Man muss nur vorsichtig sein und zuschauen, dass man so schnell wie möglich mehrere Kolonien hochzieht und dabei verteidigungsfähig bleibt. Das geht. Aber nur wenn man auch diplomatisch aktiv ist. Im Grunde ist das mit dem 4x schon richtig angedeutet. Du musst hier alle Möglichkeiten gleichzeitig ausschöpfen. Dann erziehlst du den maximal möglichen Erfolg und deshalb haben manche Rassen bei der Standard-Taktik die ich immer fahre Vorteile und andere nicht.
Was Master of Orion geschadet hat, weshalb heute das Spiel nur eine untergeordnete Rolle spielt (leider) ist die Art und Weise gewesen wie es in die Öffentlichkeit getragen wurde. Hier wurde ein überteuertes Early Access angeboten, von dem ich bis heute in den Kommentaren immer wieder lese, dass die Leute es Wargaming übel nehmen, dass sie damals 50€ Plus haben zahlen müssen und das Spiel bei Release dann 35€ gekostet hat. Viele fühlen sich da schlicht über den Tisch gezogen und das hat seinem Ruf geschadet. Zudem hilft es dem Spiel bis heute nicht, dass manchmal der Eindruck entstehen kann, dass die Early Access Phase noch gar nicht vorbei wäre. Einige Features funktionieren noch nicht so richtig logisch (Verschmutzung als Beispiel, die man wunderbar exploiten kann, wenn man erstmal weiß wie). Hier sehe ich bis heute konzeptionelle Probleme am Spiel und ich frage mich, ob die noch behoben werden?
Der DLC und die Änderungen um die Anteraner fand ich eigentlich ganz nett. Aber die Anteraner sind umso öfter man MoO spielt eigentlich nur ein nerviger Faktor ohne echten Mehrwert für das Spiel. In MoO2 konnte man durch sie technologien erwerben, indem man ihre Schiffe erobert hat. Das fehlt MoO heute leider ganz. Deshalb habe ich sie auch in meinen Spielen zur Zeit ausgeschaltet. Das ist schade, für das Spiel.

Dennoch macht mir das Spiel komischerweise sehr viel Spass, weil es mehrere Schichten an Komplexität besitzt. Man kann es sicher gut als Einsteiger spielen. Aber es bietet interessante Bereiche wo man features des Spiels erkennen und besser ausnutzen kann, um dann im nächsten Spiel noch effizenter zu sein. Dennoch wünsche ich mir, dass hier noch mal was nachgelegt wird von Seitens NGD und Wargaming.
Mister Moerp findest du auch hier: www.youtube.com/c/mistermoerp

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luxi68
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Re: Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

Beitrag von luxi68 » 1. März 2017, 20:12

DocRaiden hat geschrieben:der Andere sucht ein „Uncharted“ im Strategiegenre, was es bislang noch nicht gibt. Vielleicht Total War Warhammer? Hier passt dem Interessenten jedoch die Echtzeitkomponente nicht.
Ich mag die Echtzeitkomponente bei TW auch nicht, deshalb mache ich fast immer die Automatikschlachten. ;) Geht auch. :mrgreen:

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SinBringer
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Re: Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

Beitrag von SinBringer » 2. März 2017, 08:48

Mister Moerp hat geschrieben: Was Master of Orion geschadet hat, weshalb heute das Spiel nur eine untergeordnete Rolle spielt (leider) ist die Art und Weise gewesen wie es in die Öffentlichkeit getragen wurde. Hier wurde ein überteuertes Early Access angeboten, von dem ich bis heute in den Kommentaren immer wieder lese, dass die Leute es Wargaming übel nehmen, dass sie damals 50€ Plus haben zahlen müssen und das Spiel bei Release dann 35€ gekostet hat.
Ich denke nicht einmal, dass das der große Haken ist, vielmehr hätte der Mehrwert des Vorbestellens ein größerer sein müssen, sprich der Rassen-DLC (Aufwertung auf MoO2-Reboot) hätte enthalten sein sollen, dann hätte das Ganze gepasst, wobei es mir persönlich herzlich egal ist und ich hatte mir den Early Access zugelegt.

Der entscheidende Punkt ist - denke ich - vielmehr, dass MoO mehr oder minder parallel zu Stellaris erschienen ist und Letzteres die Veteranen eher angesprochen hat.

Zumal Wargaming den Fehler gemacht hat erst einmal ein MoO1-Reboot zu veröffentlichen (auch wenn sie das auch angekündigt hatten) ohne dabei öffentlich kommuniziert "Wir werden das Spiel auf MoO2-Niveau weiter entwickeln", was sie ja letztlich auch getan haben (Anführer, Anteraner, Rassen, Rassenfertigkeiten), dann wäre das Ganze vermutlich auch etwas anders angekommen.
Ich glaube für viele ist MoO einfach nach 2maligem Durchspielen dann auch etwas zu statisch gewesen, denn wie Du sagst, wenn man weiß wie, gewinnt man nahezu jede Partie ohne Probleme egal welche Rasse man wählt mit immer den gleichen Abläufen, wenngleich das im Grunde auch bei den alten Vorgängern nicht anders war.

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Re: Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

Beitrag von DocRaiden » 2. März 2017, 10:39

masetoall hat geschrieben:Ich persönlich tue mich aber immer noch schwer mich in die Materie reinarbeiten zu wollen (ähnlich EU4). :-?? Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich in meiner Freizeit eher weniger komplexe Spiele bevorzuge um abzuschalten. (-|
Strategie und Komplexität, mal mehr oder weniger … um von MoO nicht zu sehr abzuschweifen … ist das Grundthema, da kommst du nicht daran vorbei.

ABER, wenn die Einarbeitungsphase bei einem Spiel einmal vorbei ist (bitte anfangs nicht EU IV wählen, das könnte länger dauern, zwinker), setzt die richtige Spaß-Phase ein und die Komplexität wird nicht mehr als anstrengend empfunden. Es ist dann keine „Arbeit“ mehr und kommt dem deutlich näher, was du als „Abschalten“ bezeichnest. So habe ich das zumindest in meinem Mikrokosmos kennengelernt.

Vorschlag: Nimm dir doch mal einen Titel zur Brust, von dem du meinst, der könnte dich fesseln. Hau dich rein, arbeite dich im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel, gib dem Ganzen einen fairen Zeitrahmen, werfe nicht gleich die Flinte ins Korn …. Und wenn du dann sagst, Strategie ist nichts für mich, dann hast du es sozusagen Schwarz auf Weiß. Oder eben umgekehrt. Andernfalls wirst du wohl immer wieder hin und herschwanken, wenn ich dich richtig interpretiere.

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masetoall
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Re: Master of Orion (Reboot) - Allgemeine Diskussion

Beitrag von masetoall » 3. März 2017, 11:23

DocRaiden hat geschrieben: Vorschlag: Nimm dir doch mal einen Titel zur Brust, von dem du meinst, der könnte dich fesseln. Hau dich rein, arbeite dich im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel, gib dem Ganzen einen fairen Zeitrahmen, werfe nicht gleich die Flinte ins Korn …. Und wenn du dann sagst, Strategie ist nichts für mich, dann hast du es sozusagen Schwarz auf Weiß. Oder eben umgekehrt. Andernfalls wirst du wohl immer wieder hin und herschwanken, wenn ich dich richtig interpretiere.
Danke für den Tipp. Da könnte etwas Wahres dran sein. Man muss einfach mal den inneren Schweinehund überwinden und sich hinsetzen und durchbeißen. Ich werde versuchen, dass in Zukunft umzusetzen. :-BD
PEBKAC (Problem Exists Between Keyboard And Chair) oder PICNIC (Problem In Chair, Not In Computer). Sucht euch etwas aus, wenn der PC mal wieder streikt.

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