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XCOM 2 - Alienjäger

Commander, meldet euch im Offizierskasino! Die anderen XCOM-Kämpfer erwarten euch.
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Wallace88
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XCOM 2 - Alienjäger

Beitrag von Wallace88 » 9. Juni 2016, 06:45

Moin,

hat jemand schon erfolgreich die Alienherrscher ausgeschaltet? Den Vipernkönig konnte ich noch erledigen, obwohl ich dadurch schon in einer zeitkritischen Mission einen meiner Soldaten zurücklassen musste.
Aber die Berserkerqueen hat gestern bei einem Vergeltungsangriff mein ganzes Team aufgemischt. Und als sie dann durchs Warptor geflohen ist, da haben mir ihre Begleiter den Rest gegeben ...

Werde wohl eine neue Kampagne (ohne Ironman) starten um mögliche Strategien zu testen ...

Vigilo Confido

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Chris
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Re: XCOM 2 - Alienjäger

Beitrag von Chris » 10. Juni 2016, 01:33

Auf Ironman ist das Spiel mit der Alien-Hunter-Erweiterung nicht mehr spielbar. Es gab schon in der ursprünglichen Version viel zu wenige Missionen, die man mit rein strategischen Mitteln meistern konnte. Man musste vielmehr oft einen seiner Kämpfer opfern, d.h. das Spiel weist hier einen bewusst menschenverachtenden, sadistischen Grundzug auf. Man kann es auch - neutraler - so formulieren: Die Entwickler und Programmierer haben es nicht vermocht, einzelne Missionen fair zu gestalten, also so, dass einzelne Figuren nicht als "Kanonenfutter" herhalten müssen. Wären die Figuren nur statische Symbole, Repräsentanten einer kämpfenden Einheit, ginge das gerade noch so in Ordnung. Da es aber das Prinzip des Spiels ist, die Figuren zunehmend individuell, "menschlich" zu gestalten, ihnen eine Geschichte, ein "Gesicht" etc. zu geben (vgl. das Menü "Charaktererstellung" mit allem Drum und Dran), treibt diese Art der Programmierung das Spielprinzip in einen eklatanten, desaströsen Widerspruch, der ohne eine gehörige Portion sadistischer und menschenverachtender Impulse beim Spieler nicht mehr aufzulösen ist. Mit der Alien-Hunter-Erweiterung ist diese Tendenz ins Extrem getrieben worden. Die Entwickler haben sich damit meines Erachtens selbst ein Armutszeugnis ausgestellt. Ich jedenfalls finde es unerträglich, durch die schlampig entwickelte strategische Komponente des Spiels immer wieder mit Situationen konfrontiert zu sein, in denen ich mir gerade noch überlegen kann, welche Figuren aus meinem Trupp ich opfere, damit der kärgliche Rest die Mission noch abschließen kann. Das ist eine unglaubliche, eiskalt kalkulierte Zumutung, also eine Unverschämtheit; und deshalb habe ich das Spiel wieder gelöscht.

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Wallace88
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Re: XCOM 2 - Alienjäger

Beitrag von Wallace88 » 10. Juni 2016, 07:37

Moin,

welchen Schwierigkeitsgrad spielst Du denn? Ich habe die Kampagne vor Alien-Hunters auf "normal" durchgespielt und hatte die normalen Verluste. Und meistens waren es auch Resultate von taktischen Fehlentscheidungen bei mir. Ganz selten war mal wirkliches Pech die Ursache für einen Verlust! Natürlich zwingt einen das Spiel durch den in fast allen Missionen erzeugten Zeitdruck auch dazu etwas riskanter zu spielen, das gibt mir aber auch einen gewissen Kick! Nur wenn jetzt bei einer Mission die Berserkerqueen auf meine Truppe losgeht und Bradford mich gleichzeitig darauf hinweist das sich das Zeitfenster für die Evakuierung bald schliesst, dann wird es echt haarig bis unfair. Ich würde mir wünschen dass die Alienherrscher nicht in so zeitkritischen Missionen auftauchen würden ...

Vigilo Confido

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Chris
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Re: XCOM 2 - Alienjäger

Beitrag von Chris » 10. Juni 2016, 15:34

Na ja, wenn man "normal" spielt, ist das ja insofern kein Problem, als man durch das Laden eines neuen Spielstandes stets die Uhr zurückdrehen kann. Da habe ich das Spiel (ohne Alien-Hunter-DLC) auf den ersten drei Schwierigkeitsstufen auch ohne Verluste von Kämpfern durchspielen können. Aber irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr auf die Speichern-Laden-Orgie, die das dann oft bedeutete. Also spielte ich das Spiel im Ironman-Modus. Und darauf bezieht sich meine Kritik. Wenn ich jetzt das Spiel mit der Alien-Hunter-Erweiterung nur auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad spiele, gibt es schon die angesprochenen Probleme - und das finde ich mehr als ärgerlich. Ich habe bei diesem Spiel also nur die Wahl zwischen Pest (Laden-und-Speichern-Orgie) und Cholera (Kämpfer opfern). Darin liegt m. E. das Versagen der Entwickler und Programmierer. Man müsste eigentlich in beiden Fällen, im normalen Spielmodus und im Ironman-Modus, akzeptable Spielbedingungen haben. Das ist beim gegenwärtigen Stand der KI-Programmierung aber nicht der Fall; man fühlt sich in beiden Fällen "verarscht". Und mit der Alien-Hunter-Erweiterung ist der Zynismus in dieser Hinsicht noch gestiegen. Nur wer ausreichend sadistische und masochistische Persönlichkeitsanteile in das Spiel investieren kann, hat daran noch Freude. Ich hab sie (also) nicht.

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Re: XCOM 2 - Alienjäger

Beitrag von Xevillus » 13. Juli 2016, 18:12

Leider fand ich zumindest war das bei dem vorigen Xcom teil ähnlich. Opfern oder neu Laden.
Wirklich Strategisch vorgehen haben Plötzliches aufploppen von Gegner wellen oder Harten Gegnern verhindert.
So ist es auch in Xcom 2 beim Alien Hunter DLC auch noch schlimmer hab ich auch so erlebt. Wenn auf Stufe leicht oder Normal gespielt hast du nach 10-15 Missionen so die Oberhand das es eigentlich auch keinen Spass mehr bringt und man Automatisch auf Iron Man wechselt.
Sich da von Firaxis seite raus zu Reden sie hätten das bewußt so gemacht das man Opfer bringen muß ist schade.
Liegt einfach an der KI des Games.
BTW Pc Games hat da auch ein Schlechtes Licht im Video auf das Gesamtpaket der DLC´s fallen lassen.
http://www.pcgames.de/XCOM-2-Spiel-5561 ... t-1201309/

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