DLC Kritik

Commander, meldet euch im Offizierskasino! Die anderen XCOM-Kämpfer erwarten euch.
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Xevillus
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DLC Kritik

Beitrag von Xevillus » 6. Mai 2016, 14:59

Den DLC empfinde ich bis jetzt als Unbefriedigend.
Wenn man ihn Separat erwirbt auch vollkommen überteuert.

Bis jetzt haben wir bekommen
Anarchy Pack das reine Kosmetische Veränderung der Soldaten beinhaltet.

Fällt kaum auf beim Spielen vor allem wenn man alle Rüstungen erforscht hat sehen die Körper der Soldaten alle gleich aus.

Jetzt die Alien Jäger EINE neue Mission und 3 Aliens die Heftig sein sollen und 4 neue Waffen damit wir diese besiegen. Die Aliens flüchten um dann in anderen Missionen wieder auf zu tauchen.

Ah jaa.


Mal angenommen ich bin ein Durchschnitts Gamer und hab das Spiel schon 2 mal durchgezokt. Wie sollen mich die Aliens animieren das noch mal zu tun ??

Im Sommer gibt es dann einen neuen Super Soldaten einzigartigen aufrüstbaren Waffen, Rüstungen, dazu eine Neue Karte mit eigener Story.

Gabs bei XCOM EW auch schon war diese Karte mit Chinesischem Style und Chen ( oder wie er auch immer hieß ) als Soldaten hinterher.
War schönes beiwerk hat aber nichts wirklich verändert ausser das ich immer wie Hölle auf Chen aufgepasst weil ich alleine schon die Narbe und die Weißen Haare Cool fand. Geiler Style eben.


Die frage ist ob das wirklich 20 € Rechtfertigt.
Nein eigentlich ist ja die Frage ob mich das als Gamer befriedigt!
Bis jetzt tut es das bei mir nicht.

Wenn ich mir andere Spiele wie Fallout oder Witcher angucke werden Komplett neue gebiete und Storys angeboten mit Spielspass von 20 Std und mehr.

Das seh ich mit den DLC bis jetzt nicht mal ansatzweise.

Xcom 2 ist ein Super geiles Spiel aber der DLC ist in meinen Augen bissl Arm. Vor allem für den Preis.

Ich hab mir die Deluxe Edition gekauft.
Aber selbst dafür find ich das was geboten wird zu wenig.

XCOM EW hat sich für mich dagegen wie ein neues Spiel angefühlt.
Ich bin kein XCOM dauer Gamer aber XCOM EW hab ich glaub 6-7 mal im laufe der Jahre durchgezokt.

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Marko Schmied
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Re: DLC Kritik

Beitrag von Marko Schmied » 7. Mai 2016, 13:35

jaa kann ich nachvollziehen..besonders mit den Anarchy Pack-das ist ganz zu tiefst bescheuert ausgewählt,diese "SM Bekleidung..dazu habe ich kein Bock und das sollte man auch Nicht zulassen als so große Firma wie Firaxis es ist..Xcom2 braucht unbedingt ne große Karte von Beginn an,wo man sich nun einmal durchkämpfen muss/sollte mit dem Über gebliebenen "Schiff..und der alte Doc Shen war schon super und die beiden in kombination ,also mit seiner Tochter wäre noch cooler gewesen als mit dem Ableben.. :lol: 8-)

Ich bevorzuge den Bekleidung/Mod von Cap.Bubb..das ist klein und richtig cool.. :mrgreen:
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Birnodin
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Re: DLC Kritik

Beitrag von Birnodin » 7. Mai 2016, 16:43

Ich habe XCOM 2 nun 2x durchgespielt, zuletzt auf Commander Ironman. Für den 3. Anlauf werde ich wohl abwarten, bis "Shens DLC" erscheint. Einmal kommt nun die warme Jahreszeit und dann stehen noch ein paar andere Spiele auf meiner "Spiel mich endlich!"-Liste. XCOM 2 war eine Ausnahme, wo ich zum Release die Edition inkl. der DLCs erworben hatte, normalerweise warte ich da auf Sales Aktionen.

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Chris
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Re: DLC Kritik

Beitrag von Chris » 17. Juni 2016, 18:16

Die Softwarefirmen, die Games herstellen, haben aktuell das große Problem, noch die Erlöse zu realisieren, die es auf dem Games-Markt vor Einführung der werbefinanzierten Onlinespiele und der enormen Konkurrenz auf Spieleplattformen wie Steam (die ja auch mitverdienen wollen) mal gang und gäbe waren. Was machen diese Firmen also? Sie schaffen - siehe Stardock mit "Galactic Civilizations" oder 2K mit "Xcom" - eine künstliche Nachfrage durch Auslagerung von - mehr oder minder sinnvollen - Game-Features in DLCs, Special Editions, Cross-Game-Contents (vgl. etwa die Kopplung von Sid Meiers "Starships" mit "Civilization - Beyond Earth") etc. pp.

Heraus kommt dann etwa, aktuell bei Xcom2, zukaufbarer Content von zweifelhaftem Niveau oder unfairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das "Anarchy's Children" Pack gehört mit Sicherheit zu letzterem und der "Alien Hunters" DLC zu ersterem - das gesamte "Reinforcement Pack" also absehbar zu beidem.

Deswegen ist es illusorisch - genau diese Illusion ist ja mit der Auslagerung von Game-Features intendiert -, nun erneut auf irgendeinen zufriedenstellenden Spiele-Zusatz, wie etwa "Shen's DLC" zu warten. Ich garantiere Euch: Das wird wieder dieselben Enttäuschungen hervorrufen. Hier geht es nicht mehr um Qualität, sondern um die Realisierung bereits eingeplanter Erlöse.

Dass mittlerweile auch 2K bei diesem perfiden Spiel mitmacht, finde ich das Skandalöse und hat wohl mit der - mittlerweile ineffizienten - Größe des Unternehmens zu tun.

Man schaue sich Writing Bull's Video zu den Indie-Games an. Dann weiß man, dass es eine "magische" Grenze gibt, an der die Produktion eines Spiels sich fast mit Notwendigkeit gegen die Interessen der Community wendet. Diese Grenze muss so lange im Dunkeln gehalten werden, wie es geht.

Bei Stardock ist diese Grenze jetzt überdeutlich geworden, und auch bei 2K wird sie mittlerweile zunehmend überschritten. Deswegen - und nur deswegen - sind diese DLCs so schlecht. Der vom Studio investierte Aufwand bzw. die Qualität ist gering, der Preis im Verhältnis dazu aber hoch. Das heißt, es geht hier um's Geld - und zunehmend nur noch ums Geld. Echt schade. Echt traurig.

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Re: DLC Kritik

Beitrag von Xevillus » 3. Juli 2016, 11:59

Shens letztes Geschenk, nette Mission..... Genauso wie der vorige DLC. Nun einen Robo ....
( Hust ) Bei Xcom EW haben wir die uns Freigespielt.... Soviel zu dem Content für zuviel Geld.
Nein, sie haben nix Rausgeschnitten aus dem Spiel das dann als DLC herauskommt alles erst nach release Entwickelt.................

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Re: DLC Kritik

Beitrag von Xevillus » 13. Juli 2016, 10:30

Pc Games bewertet den DLC zu Xcom 2 im Video.
http://www.pcgames.de/XCOM-2-Spiel-5561 ... t-1201309/

Fazit ist Entäuschung und vor allem ein zu hoher Preis.

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Hamnick
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Re: DLC Kritik

Beitrag von Hamnick » 29. November 2016, 09:09

Moin!
Weiss schon jemand, ob es noch weitere DLC´s geben soll?
Suche schon seit ein paar Wochen nach neuen Infos, konnte aber ncihts finden.

Shalom_Don

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Re: DLC Kritik

Beitrag von Shalom_Don » 29. November 2016, 14:45

Chris hat geschrieben:Die Softwarefirmen, die Games herstellen, haben aktuell das große Problem, noch die Erlöse zu realisieren, die es auf dem Games-Markt vor Einführung der werbefinanzierten Onlinespiele und der enormen Konkurrenz auf Spieleplattformen wie Steam (die ja auch mitverdienen wollen) mal gang und gäbe waren. Was machen diese Firmen also? Sie schaffen - siehe Stardock mit "Galactic Civilizations" oder 2K mit "Xcom" - eine künstliche Nachfrage durch Auslagerung von - mehr oder minder sinnvollen - Game-Features in DLCs, Special Editions, Cross-Game-Contents (vgl. etwa die Kopplung von Sid Meiers "Starships" mit "Civilization - Beyond Earth") etc. pp.

Heraus kommt dann etwa, aktuell bei Xcom2, zukaufbarer Content von zweifelhaftem Niveau oder unfairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das "Anarchy's Children" Pack gehört mit Sicherheit zu letzterem und der "Alien Hunters" DLC zu ersterem - das gesamte "Reinforcement Pack" also absehbar zu beidem.

Deswegen ist es illusorisch - genau diese Illusion ist ja mit der Auslagerung von Game-Features intendiert -, nun erneut auf irgendeinen zufriedenstellenden Spiele-Zusatz, wie etwa "Shen's DLC" zu warten. Ich garantiere Euch: Das wird wieder dieselben Enttäuschungen hervorrufen. Hier geht es nicht mehr um Qualität, sondern um die Realisierung bereits eingeplanter Erlöse.

Dass mittlerweile auch 2K bei diesem perfiden Spiel mitmacht, finde ich das Skandalöse und hat wohl mit der - mittlerweile ineffizienten - Größe des Unternehmens zu tun.

Man schaue sich Writing Bull's Video zu den Indie-Games an. Dann weiß man, dass es eine "magische" Grenze gibt, an der die Produktion eines Spiels sich fast mit Notwendigkeit gegen die Interessen der Community wendet. Diese Grenze muss so lange im Dunkeln gehalten werden, wie es geht.

Bei Stardock ist diese Grenze jetzt überdeutlich geworden, und auch bei 2K wird sie mittlerweile zunehmend überschritten. Deswegen - und nur deswegen - sind diese DLCs so schlecht. Der vom Studio investierte Aufwand bzw. die Qualität ist gering, der Preis im Verhältnis dazu aber hoch. Das heißt, es geht hier um's Geld - und zunehmend nur noch ums Geld. Echt schade. Echt traurig.

Hallo Chris,

im generellen kann ich deinen Ausführungen zustimmen, doch im speziellen bei Stardock kann ich das nicht nachvollziehen. Gal Civ III gab es für knapp 140 Dollar als Founders Edition zu kaufen. Diese beinhaltete alle kommenden DLC's. Da man vom zweiten Teil ja schon etliche DLC's gewöhnt war, konnte man also grob vorhersagen das es wohl zu DLC's kommen wird, zumal das Release Spiel ja dann für 40- 79$ über die Ladentheke ging. Sprich DLCs waran dadurch auf Krampf vorprogrammiert aufgrund der Entscheidung von Founders, Collectors und sonstigen Editions.

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DocRaiden
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Re: DLC Kritik

Beitrag von DocRaiden » 30. November 2016, 12:57

Dazu passt ja dann folgender Artikel der GameStar (Auszug vom 23.11.2016):

"Ubisoft verspricht in Zukunft keine DLCs mehr für die volle Spielerfahrung kaufen zu müssen

Ubisoft will in Zukunft eine neue DLC-Strategie verfolgen. Im Interview mit Gamesindustry.biz erklärt Anne Blondel-Jouin von Ubisoft, dass man künftig nicht mehr DLCs kaufen müsse, um die volle Spielerfahrung erleben zu können. Als Beispiel nennt Blondel-Jouin das Modell von Rainbow Six: Siege, das Ubisoft in Zukunft so auf alle Marken ausweiten will. Da bekommen die Spieler alle Maps kostenlos und müssten nur für kosmetische Erweiterungen bezahlen. Dadurch würden die Spieler länger dabeibleiben und wären so auch eher bereit, für Microtransactions zu bezahlen. Was genau natürlich die »volle Spielerfahrung« ist und was das beinhaltet oder nicht beinhaltet, ist bisher nicht definiert. Klingt aber natürlich erstmal fair."

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